Heidelberg Mahnwache Fukushima

Foto: BUND

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald, erinnerte am 11. März 2013 in Heidelberg an die Atomkatastrophe von Fukushima vor zwei Jahren. Gemeinsam mit Attac Heidelberg und Bündnis ’90/Die Grünen Heidelberg erinnerte der BUND an das Schicksal der Menschen in Japan und an die aktuelle Situation dort. Nach Ansicht des BUND hat Fukushima die Unkontrollierbarkeit der Atomtechnik gezeigt und die Notwendigkeit einer weltweiten Wende hin zu erneuerbaren Energien deutlich gemacht.

„Auch zwei Jahre nach der Katastrophe ist die Lage in Japan nicht unter Kontrolle. Weder die Regierung, noch die Betreiber sind in der Lage, den über 150.000 Atom-Flüchtlingen eine Rückkehr in ihre Heimat zu ermöglichen“, sagte Tobias Staufenberg, Geschäftsführer des BUND-Regionalverbands. „Nur ein schneller weltweiter Ausstieg aus der Atomkraft und eine Wende hin zu erneuerbaren Energien können garantieren, dass sich eine solche Katastrophe nicht wiederholt. Das gilt auch für Deutschland, wo immer noch 9 Atomkraftwerke am Netz sind. Die Region Rhein-Neckar kann durch den Ausbau der Windenergie einen wichtigen Beitrag zur Abschaffung der Atomkraft leisten.“

In der Region fanden mehrere Mahnwachen statt: u.a. in Mannheim, Ludwigshafen, Mosbach, Sinsheim, Hirschberg, Wald-Michelbach und Wiesloch. Bundesweit gab es 201 Mahnwachen mit über 9.200 Menschen.