Weinheim: Stadt und Pilgerhaus gehen Partnerschaft bei der Baumpflege ein

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Weinheim: Stadt und Pilgerhaus gehen Partnerschaft bei der Baumpflege ein

Weinheit Bäume am Pilgerhaus

Foto: Stadt Weinheim

(pm). Es ist eine florierende Partnerschaft für eine blühende Bergstraße. Bewohner des Pilgerhauses pflanzten jetzt unter Anleitung des Heilpädagogen Walter Laurenzi und Weinheims Umweltberater Roland Robra auf ihrer Schafswiese zwischen ihrem Areal und den OEG-Schienen 22 junge Obstbäume – alles alte Sorten und natürlich Hochstämme, wie sie traditionell für die Bergstraße typisch sind. „Mit dem Ausbau der OEG-Gleise fällt es immer schwerer“, beschreibt Robra, „die Ortseingänge als Teil der blühenden Bergstraße wahrzunehmen“. Deshalb hat der Umweltberater immer einen Blick auf mögliche Flächen im Stadtgebiet. Außerdem kennt er das Pilgerhaus seit geraumer Zeit als besonders guten Partner in gemeinsamer Verbundenheit zur Landschaft der Region. Denn die evangelische Einrichtung für Jugend- und Behindertenhilfe pflegt z.B. auch eine städtische Grünfläche mit fast 50 Bäumen im Nordwesten der Stadt unterhalb der Westtangente.

Auch dort stehen Obstbäume aus verschiedenen Pflanzengenerationen, die von den Bewohnern des Pilgerhauses mit Walter Laurenzi gepflegt werden – auch geerntet: Jeden Herbst keltert das Pilgerhaus jetzt seinen eigenen Apfelsaft. Von der Stadt erhält die Einrichtung eine Aufwandsentschädigung; das alles ist in einem Baumpatenschaftsvertrag geregelt. Die Gärtner-Projekte des Pilgerhauses, die Ausrüstung und Schulung der Helfer, wird außerdem von der Bürgerstiftung Weinheim gefördert. Deshalb waren die Teilnehmer der Pflanzaktion jetzt an der B3 schon gute Bekannte. Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, Pilgerhaus-Leiter Uwe Gerbich-Demmer, Robra, Laurenzi und Dr. Adalbert Knapp von der Bürgerstiftung Weinheim legten selbst Hand an und auch einige Kinder packten eifrig zu. Die Stadt hat die Bäume finanziert, das Pilgerhaus pflegt sie. „Ein tolles Gemeinschaftsprojekt für unsere Landschaft“, findet Roland Robra. Die Obstbäume, überwiegend alte Apfel- und Birnensorten, sind in Bioqualität gezüchtet und aufgewachsen. Schon im nächsten Frühjahr werden sie blühen und Früchte tragen.

By |Montag, 26. November 2012|