Weinheim: Stadt, KliBA und Sparkasse ermöglichen Energiesparunterricht

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Weinheim: Stadt, KliBA und Sparkasse ermöglichen Energiesparunterricht

Weinheim Stromsparprojekt

Foto: Stadt Weinheim

Ob ein „Aus“ wirklich ein „Aus“ ist, konnten jetzt Zehntklässler des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums in Weinheim gemeinsam mit dem KliBA-Energieberater prüfen. Dabei untersuchten die Schüler den Stromverbrauch von Elektrogeräten. Eines der Hauptthemen: Der so genannte „Stand-by-Modus“. Dieser sei nicht nur Vergeudung von Energie, so der KliBA-Berater Uwe Jung, sondern kostet bares Geld. Ein gut ausgestatteter Haushalt gibt für den Leerlauf einen dreistelligen Euro-Betrag jährlich aus. Deshalb müsse ein „Aus“ wirklich ein „Aus“ sein.

Insbesondere das Messen an den eigenen Geräten machte den Schülern Spaß. Die Messergebnisse wurden in der Schule gemeinsam mit dem Energieberater besprochen und ausgewertet. Diese und weitere Informationen erhalten Schüler in jeweils zwei Doppelstunden über den Stand-by-Verbrauch von Elektrogeräten im NWT-Unterricht. Insgesamt sieben Klassen der Waldschule, Theodor-Heuss-Grundschule, Grundschule Rippenweier, Pestalozzi-Schule und des Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasiums beteiligten sich am Klimaschutzprojekt des Umweltministeriums „Stand-by in Schulen“.

Weinheims Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner, in dessen Dezernat die Fäden für solche Aktionen zusammenlaufen, überzeugte sich selbst von dem Projekt vor Ort und freute sich über das rege Interesse der Schüler. Da die Nachfrage in 2013 erfreulicherweise sehr hoch war, standen aber nicht für alle Klassen Fördermittel bereit. Dafür konnte die Sparkasse Rhein-Neckar-Nord als Kooperationspartner gewonnen werden: Das Kreditinstitut sieht sein Engagement in engem Zusammenhang mit dem öffentlichen Auftrag der Sparkassen. Mit der Lebens- und Standortqualität einer Region seien auch ökologische Fragestellungen eng verknüpft. Ein umsichtiger und effizienter Umgang mit den Ressourcen der Erde zähle zu den dringendsten Themen unserer Zeit, so Erich Rathgeber bei der Spendenübergabe. Der Pressesprecher der Sparkasse Rhein-Neckar-Nord weiter: „Und seine Bedeutung wird für die künftigen Generationen noch weiter zunehmen.“ Darum fördere die Sparkasse gerne Umwelt- und Naturschutzprojekte, die sich mit der Lösung von Problemen vor der eigenen Haustür beschäftigen. Man wolle sich nicht mit abstrakten Plänen und Ideen aufhalten, sondern konkrete Projekte in der eigenen Region anstoßen und umsetzen.

By |Dienstag, 16. April 2013|