Weinheim: Auf dem Weg zur „Fair-Trade-Town“

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Weinheim: Auf dem Weg zur „Fair-Trade-Town“

(red). Hartmut Sallge und Bettina Trilsbach sind die Hauptakteure der Weinheimer Weltläden „Maluma“ (Weststadt) und „Oase“ (Lützelsachsen) und gemeinsam mit dem städtischen Pressesprecher Roland Kern Mitglieder einer Steuerungsgruppe, die Weinheim zur „Fair-Trade-Town“ machen will – also zu einer Stadt, in der fair gehandelte Produkte ihren festen Platz in den Regalen der Geschäfte, in den Lokalen und im gesellschaftlichen Leben haben. Jetzt hat der Gemeinderat den beiden Vorkämpfern einstimmig Rückendeckung gegeben. Der offizielle Beschluss im politischen Gremium ist Bestandteil der formalen Bewerbung zur „Fair-Trade-Town“.

Damit hat sich Weinheim aufgemacht wie zuvor bereits z.B. Viernheim, Heppenheim, Bensheim und Heidelberg. Der Titel „Fair-Trade-Town“ wird vom Verein TransFair e.V. verliehen (zunächst befristet auf zwei Jahre), wenn zuvor verschiedene Bedingungen erfüllt wurden: So darf z.B. in den Sitzungen des Gemeinderates nur Kaffee aus gerechtem Handel ausgeschenkt werden, mindestens neun Einzelhandelsgeschäfte in der Stadt (derzeit bereits 13) und fünf Lokale (derzeit drei) müssen Fair-Trade-Produkte führen. Auch Schulen, Vereine und Kirchen müssen sich – zumindest teilweise – hierzu bekennen. Der offizielle Antrag ist für 2013 geplant. Bis dahin müssen sämtliche Voraussetzungen erfüllt sein.

By |Sonntag, 30. September 2012|