Das DIW Berlin, das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) in Stuttgart und die Agentur für Erneuerbare Energien haben am 26. November 2014 ihre „Bundesländer-Vergleichsstudie zu Erneuerbaren Energien 2014“ veröffentlicht. Nach Analyse einer Vielzahl verschiedener Einzelindikatoren konnte sich Baden-Württemberg hiernach von Platz vier auf den zweiten Platz verbessern. „Das bestätigt den von uns eingeschlagenen Weg“, zeigte sich Baden-Württembergs Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller in einer ersten Reaktion erfreut.

In der Kategorie „Anstrengungen zur Nutzung Erneuerbarer Energien“ belegt Baden-Württemberg der Studie zufolge mit großem Abstand den ersten Platz. Auch im Bereich „Energiepolitische Programmatik“ hat sich das Land um drei Plätze verbessert und belegt nun den Spitzenplatz. Weiterhin führend ist das Land bei der Bereitstellung sowohl von Energieberichten und -statistiken als auch bei Förderprogrammen.

Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft

Auch wenn die Studie attestiere, dass sich das Land in vielen Einzelkategorien verbessert habe, so zeige sie doch auch auf, dass es insgesamt noch Luft nach oben gebe, betonte Franz Untersteller weiter. „Baden-Württemberg hat sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft. Wir werden daher weiterhin entschlossen daran arbeiten, uns noch weiter zu verbessern und die erneuerbaren Energien im Land voran zu bringen.“

Weitere Informationen:
www.unendlich-viel-energie.de/bundeslaender-vergleichsstudie-erneuerbare-energien-2014