Speyer: Energiebeirat der Stadtwerke wurde gegründet

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Speyer: Energiebeirat der Stadtwerke wurde gegründet

Speyer Energiebeirat

Die Mitglieder des neuen SWS-Energiebeirats. Foto: SWS

Am 29. Januar 2013 konstituierte sich der Energiebeirat der Stadtwerke Speyer GmbH. Mitglieder des neuen Gremiums sind OB Hansjörg Eger (Aufsichtsratsvorsitzender der SWS) sowie Verbandsbürgermeister, Bürgermeister und Werkleiter aller in der Ver- und Entsorgung befindlichen Partnergemeinden der Stadtwerke. „Auch weiteren interessierten Gemeinden steht der Beitritt offen“, betont Eger. Ebenso sei der Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Bühring zur Teilnahme an den Sitzungen berechtigt. Die Mitglieder gaben sich eine Geschäftsordnung und wählten aus ihrer Mitte Hansjörg Eger zum Vorsitzenden und Manfred Scharfenberger, Bürgermeister der Gemeinde Römerberg, zu dessen Stellvertreter. Zum Schriftführer ernannt wurde Harald Löffler, Bürgermeister der Gemeinde Harthausen.

In den vergangenen Monaten hatten die Vertreter mehrerer Umlandgemeinden den Wunsch geäußert, eine Plattform für einen gegenseitigen Austausch in versorgungstechnischer und wirtschaftlicher Hinsicht zu schaffen. Diese Idee griffen die Stadtwerke Speyer jetzt auf. Bereits am 25. Oktober 2012 hatte deren Aufsichtsrat der Gründung des Energiebeirates zugestimmt. „Wir möchten uns in die Politik einbinden und uns lenken lassen“, sagt Bühring. Der Energiebeirat habe eine beratende Funktion im Hinblick auf alle Fragen der Energienutzung sowie auf die Zukunft der Energie- und Wasserversorgung, der Informationstechnologien sowie der Abwasserentsorgung. Das Gremium solle die Stadtwerke in die Lage versetzen, Entwicklungen besser einzuschätzen sowie die Bürger der Stadt Speyer und der Nachbargemeinden noch stärker in Entscheidungsfindungen einzubeziehen. Zudem wolle man erreichen, dass Ver- und Entsorgungsbedürfnisse besser erkannt und in Handlungsempfehlungen umgesetzt würden. Energieversorger seien Werkzeuge der Städte und Gemeinden und keine von gesellschaftlichen Entwicklungen losgelöste Unternehmen, so Bühring.

„Zusammen möchten wir durch ein kooperatives und kollegiales Miteinander die Lebensqualität in der Region weiter verbessern und Umweltprojekte wie z.B. die Errichtung eines vierten Windrades zwischen Römerberg und Dudenhofen gemeinsam stemmen“, sagt Eger. Ganz wichtig sei es ihm dabei auch, die Bürger der Stadt Speyer sowie der Nachbargemeinden mit einzubeziehen. Denn die Energiewende sei nur gemeinsam zu schaffen.

By |Samstag, 2. Februar 2013|