Sehen ohne Brille – Zentrales Thema beim „Tag der offenen Tür“ der Universitäts-Augenklinik Heidelberg

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Sehen ohne Brille – Zentrales Thema beim „Tag der offenen Tür“ der Universitäts-Augenklinik Heidelberg

Augenklinik Laserbehandlung

Prof. Dr. Mike Holzer (M.) bei der Laser-Behandlung eines Patienten. Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

(pm). Um Alternativen zu Brille oder Kontaktlinsen geht es beim „Tag der offenen Tür“ der Universitäts-Augenklinik Heidelberg am Samstag, 17. November 2012: Von 10.00 – 15.00 Uhr informieren die Experten in der Kopfklinik (Im Neuenheimer Feld 400), in Vorträgen und Videopräsentationen über Behandlungsmöglichkeiten bei verschiedenen Sehschwächen, Alterssichtigkeit oder Grauem Star. Bei Führungen durch die Räume der Augenklinik erhalten Besucher einen Einblick in die Abläufe von der Diagnose bis zur Behandlung sowie in die Funktionsweise der modernen Laser zur Korrektur von Sehschwächen.

„Wir bieten sämtliche aktuellen und zugelassenen Eingriffe der Laser- und Linsenchirurgie zur Korrektur von Fehl- und Alterssichtigkeit an“, sagt Prof. Dr. Mike Holzer, Leiter der Refraktiven Chirurgie der Universitäts-Augenklinik. „So können wir auf jeden Patienten je nach Art und Stärke der Fehlsichtigkeit sowie Eigenschaften der Hornhaut eingehen.“

Moderne Laserbehandlungen und Kunstlinsen auf dem neuesten Stand der Technik

Zur Verfügung stehen Laserverfahren auf dem neuesten Stand der Technik: So setzen die Experten der Universitäts-Augenklinik einen sogenannten Femtosekundenlaser, der nur Billiardstel Sekunden andauernde Laserimpulse erzeugt, bei Operationen des Grauen Stars bzw. zum Austausch der Linse ein. Er eröffnet die Linsenkapsel schonender und präziser als mit konventionellen Methoden möglich und zerkleinert den Linsenkern. Außerdem eignet sich das High-Tech-Gerät auch zur Laser-Korrektur der Alterssichtigkeit: Beim Verfahren INTRACOR bewirken die kurzen Laserimpulse minimale Veränderungen innerhalb der Hornhaut des Auges, welche die Alterssichtigkeit ausgleichen; Einschnitte in der Hornhaut wie bei den üblichen Laser-Behandlungen sind nicht nötig.

Ein weiterer moderner Laser ist der Excimer-Laser mit automatischer Iriserkennung. Das Gerät kann spontane Bewegungen des Auges sofort ausgleichen. Es kommt bei Laserverfahren wie LASEK oder LASIK zum Einsatz, um Fehlsichtigkeit in der Ferne zu korrigieren. Zudem kann der Laser durch eine Veränderung der Hornhautoberfläche bei stärkerer Weitsichtigkeit eine zusätzliche Alterssichtigkeit ausgleichen. Diese ambulanten Eingriffe werden von den gesetzlichen Krankenkassen derzeit nicht übernommen.

Mehrere Tausend Laserbehandlungen und Linseneingriffe pro Jahr

Kommt eine Laserbehandlung aus medizinischen Gründen nicht in Frage oder ist die Linse altersbedingt getrübt („Grauer Star“), können Kunstlinsen helfen, die den natürlichen sehr nahe kommen und sich auf das Sehen in unterschiedlichen Weiten einstellen. Mit ihnen können mehrere Sehfehler gleichzeitig korrigiert werden. Eine Alternative zur Kunstlinse ist die sogenannte phake Linse, die wie eine permanente Kontaktlinse im Auge stärkere Fehlsichtigkeiten ausgleicht – die natürliche Linse bleibt erhalten.

Die Universitäts-Augenklinik Heidelberg ist mit jährlich mehreren Tausend Laser­behandlungen und Linseneingriffen das größte Zentrum in Baden-Württemberg. Die Heidelberger Augenärzte forschen intensiv und international beachtet an der Entwicklung neuer Intraokularlinsen und laserchirurgischen Techniken.

Weitere Informationen und Programm:

www.lasik-hd.de

By |Samstag, 10. November 2012|