Rheinland-Pfalz isst besser: Gesund essen – auch zwischendurch

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Rheinland-Pfalz isst besser: Gesund essen – auch zwischendurch

Eine ausgewogene und vollwertige Ernährung sowie Bewegung, aber auch Entspannung tragen zur körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit und zum seelischen Wohlbefinden bei. Gemeinsam bilden sie die Grundlage der Gesundheitsprävention. Und Gesundheit ist bekanntlich für viele Menschen das höchste Gut.

Es ist erschreckend, dass ungefähr ein Drittel der jährlichen Kosten im Gesundheitssystem durch ernährungsbedingte Krankheiten wie Übergewicht, Gicht, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verursacht werden. „Gerade in unserer Gesellschaft, in der sehr viele Menschen ihre Mahlzeiten außer Haus einnehmen, sei es in der Kita, in der Schule, im Job oder in sonstigen Einrichtungen, kommt der Auswahl einer bedarfsgerechten und praxistauglichen Pausenverpflegung eine ganz besondere Bedeutung zu“, so die rheinland-pfälzische Ernährungsministerin Ulrike Höfken.

Ernährungsinitiative „Rheinland-Pfalz isst besser“

Mit der Ernährungsinitiative „Rheinland-Pfalz isst besser“ will das Land Kindern und Jugendlichen einen gesunden Start ins Kita- und Schulleben ermöglichen. So können beispielsweise Kitas und Schulen, die sich mit einem guten Frühstück bzw. mit einer guten Pausenverpflegung ein besonderes Profil geben möchten, jährlich am „Qualifizierungsprozess für die Kita- und Schulverpflegung“ der Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Rheinland-Pfalz teilnehmen. Die Ernährungsberaterinnen der Dienstleistungszentren Ländlicher Raum begleiten mit ihrer fachlichen Kompetenz die Einrichtungen auf dem Weg dorthin. Doch auch jeder ist für eine gesunde Zwischenmahlzeit gefordert, sei es als Elternteil für die Kinder oder für sich selbst im Arbeitsalltag.

„Daneben entscheiden wir mit dem was und wie wir essen auch darüber, wie sehr wir Ressourcen, wie etwa Boden, Energie und Wasser, verbrauchen oder schützen“, so Höfken über die Tragweite einer nachhaltigen Ernährungsweise. Beispielsweise lässt sich bei der Außer-Haus-Verpflegung Müll leicht vermeiden, z.B. durch die Verwendung von Mehrweg-Behälter für den Pausen-Snack. Auch saisonale und Bioprodukte aus der Region tragen zu einer besseren Umweltbilanz bei. Wie ein gesunder Snack in der Praxis aussehen kann, verrät der Umwelttipp „Gesund essen – auch zwischendurch“ aus der Reihe des Landesprogramms „Umweltschutz im Alltag“.

Flyer und weitere Informationen:
www.umweltschutz-im-alltag.rlp.de

By |Freitag, 2. März 2018|