Die rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerin Eveline Lemke hat am 22. Januar 2015 den Startschuss für die Bürgerbeteiligung zum Klimaschutzkonzept Rheinland-Pfalz gegeben. Kernstück ist die Online-Plattform www.klimaschutzkonzept-rlp.de, auf der rund 100 Vorschläge hinterlegt sind, wie Rheinland-Pfalz die selbst gesteckten Klimaschutzziele erreichen kann. Hier können alle Bürger die Vorschläge kommentieren und mit eigenen Ideen ergänzen.

„Die Vorschläge nehmen nichts vorweg, sondern sind als Grundlage für eine offene Debatte gedacht. Hierzu sind die Ideen möglichst vieler Rheinland-Pfälzerinnen und Rheinland-Pfälzer gefragt, um das Klimaschutzkonzept unseres Landes kreativ und innovativ zu gestalten und unsere gesetzlich verankerten Klimaschutzziele zu erreichen“, sagt Ministerin Lemke und wirbt für eine rege Teilnahme. „Klimaschutz geht uns alle an und die dafür notwendigen Schritte betreffen uns auch alle. Deshalb ist es wichtig, möglichst viele Menschen zu beteiligen, um einen gemeinsamen Weg gehen zu können“.

Bürger können sich zudem an drei Klimaforen beteiligen

„Das Klimaschutzkonzept wird unsere wesentliche Richtschnur und strategische Entscheidungsgrundlage im Bereich Klimaschutz sein“, sagt die Ministerin. Der Diskussionsentwurf spricht daher die wichtigen Handlungsbereiche an, wie etwa die Stromversorgung und private Haushalte, aber auch den Verkehr oder die öffentliche Hand. Die Bürger können sich nicht nur virtuell beteiligen, sondern zudem an einem der drei Klimaforen im Land teilnehmen: In Ludwigshafen (18. April), Koblenz (25. April) und Trier (25. April 2015).

Wer teilnehmen möchte, kann sich anmelden unter:
klimaschutzkonzept-rlp@ifok.de oder
per Post: Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung (Abt. Klimaschutz, Umwelttechnologie, Kreislaufwirtschaft), Stiftsstraße 9, 55116 Mainz.

Nähere Informationen werden den ausgewählten Teilnehmern rechtzeitig bekannt gegeben. Der Entwurf wird außerdem auf Expertenforen mit Vertretern von Verbänden, Organisationen und Institutionen besprochen.

Die von Bürgern und Experten erarbeiteten Empfehlungen werden abschließend von der Landesregierung geprüft, ob sie umsetzbar, wirksam und finanzierbar sind. Der auf diesem partizipativen Weg entstehende Entwurf für ein Klimaschutzkonzept wird dann – bevor er von der Landesregierung beschlossen wird – in einem Anhörungsverfahren erörtert und vom zuständigen Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung dem Landtag zur Stellungnahme zugeleitet.

Weitere Informationen:
www.klimaschutzkonzept-rlp.de