Rhein-Neckar-Kreis erhebt Mindestgebühren bei den Restmülltonnen

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Rhein-Neckar-Kreis erhebt Mindestgebühren bei den Restmülltonnen

Im Zuge der Überprüfung der Nutzungsfrequenz im vergangenen Jahr wurde von der AVR Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreis mbH festgestellt, dass eine nicht unerhebliche Anzahl an Restmüllbehältern vor Ort stehen, die keine oder nur eine Leerung aufweisen – und dies über mehrere Jahre hinweg.

Ob und wie der anfallende Restmüll entsorgt wird, soll nicht per Überwachung geprüft werden, sondern der Rhein-Neckar-Kreis geht einen anderen Weg: Ab 2013 werden zwei Mindestleerungen im Kalenderjahr grundsätzlich allen Grundstückseigentümern berechnet. Konkret heißt dies: Wer nur eine oder gar keine Leerung mit seinem Behälter hat, der bekommt bei der nächsten Abfallgebührenabrechnung automatisch zwei Leerungen für diesen Restmüllbehälter in Rechnung gestellt. Darüber hinaus werden alle tatsächlich in Anspruch genommenen Leerungen – welche über einen Chip am jeweiligen Restmüllbehälter nachweisbar sind – dem Grundstückseigentümer in Rechnung gestellt. Denn schließlich fällt Restmüll in jedem Haushalt an (z.B. Staubsaugerbeutel, Hygieneartikel, Glühbirnen, Spiegelglas).

By |Samstag, 2. Februar 2013|