Philippsburg: konstituierende Sitzung der Informationskommission zum Kernkraftwerk

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Philippsburg: konstituierende Sitzung der Informationskommission zum Kernkraftwerk

(pm). Eine gute Woche nach der Informationskommission am Kernkraftwerk Neckarwestheim nimmt die Informationskommission Philippsburg am Mittwoch, 25. Juli 2012 (14.00 Uhr, Jugendstilfesthalle, Philippsburg) ihre Arbeit auf. Wie das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg mitteilt, sollen auch an diesem zweiten baden-württembergischen Standort mit einem noch im Betrieb befindlichen Kernkraftwerk im Rahmen der Kommission aktuelle und wichtige Fragen rund um die Sicherheit der Reaktorblöcke 1 und 2 erörtert werden.

„Mit der Informationskommission tragen wir dem Bedürfnis nach mehr Information Rechnung, das vor allem bei der Bevölkerung rund um die Kraftwerksstandorte besteht“, sagt Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller. „Und wir setzen um, was sich die grün-rote Landesregierung zur Aufgabe gemacht hat: Transparenz und Dialog.“

Möglich sei die Einrichtung der Kommission, weil nicht nur die EnBW Kernkraft GmbH, EnKK, als Betreiber, mitzöge, sondern sich auch das Landratsamt Karlsruhe, namentlich Landrat Dr. Christoph Schnaudigel, bereit erklärt habe, mitzuwirken. Landrat Schnaudigel habe auf Bitte des Umweltministeriums den Vorsitz der Informationskommission übernommen. Sein Stellvertreter wird der Landrat des Landkreises Germersheim, Dr. Fritz Brechtel.

Weitere Mitglieder der Kommission

Weitere Mitglieder der Kommission sind Vertreter vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND), der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, des Kreisbauernverbandes, der Bürgerinitiative Philippsburg, der Gewerkschaft ver.di, der Landtagsfraktionen und mehrerer Gemeinden der Region um den Standort Philippsburg. Tagen soll die Kommission in öffentlicher Sitzung mehrmals im Jahr, die jeweilige Tagesordnung mit einem Schwerpunktthema wird in der vorhergegangenen Sitzung festgelegt.

In ihrer ersten Sitzung wird sich die Kommission zunächst eine Geschäftsordnung geben, auf deren Grundlage sie künftig arbeiten wird. In der Sache ist eine Einführung in die Arbeit der Atomaufsicht geplant sowie Berichte des Umweltministeriums und der EnKK zum so genannten Stresstest, also zur Sicherheitsüberprüfung des Kraftwerks Philippsburg nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima, sowie zu erfolgten Maßnahmen als Reaktion auf die Prüferkenntnisse. Umweltminister Franz Untersteller wird anlässlich der konstituierenden Sitzung ein Grußwort sprechen und anschließend für Fragen zur Verfügung stehen.

Weitere Infos zur Informationskommission zum KKW Philippsburg sowie eine Anfahrtsskizze zur Jugendstilfesthalle:

www.infokommission-kkp.de

By |Samstag, 21. Juli 2012|