(pm). Noch bis zum 20. August 2012 findet die Offenlage des „Einheitlichen Regionalplans Rhein-Neckar 2020“ statt. Die Umweltverbände BUND, NABU und das Umweltforum Mannheim fordern die Bevölkerung dazu auf, sich einzubringen und Anregungen und Kommentare an den Verband Region Rhein-Neckar zu richten.

Der Regionalplan bildet die rechtliche Grundlage für die räumliche Entwicklung der Region. In ihm werden u.a. Flächen für Wohn- und Gewerbegebiete sowie Trassen für den Straßen- und Schienenverlauf ausgewiesen, die für die Kommunen verbindlich sind. Ein Intervenieren gegen geplante Bauprojekte muss also sinnvoller Weise bereits bei der Ausarbeitung des Regionalplans erfolgen und nicht erst, wenn die Kommunen einen Flächennutzungsplan oder Bebauungsplan erstellen.

Die Unterlagen des Regionalplans können während den ortsüblichen Dienstzeiten bei der Geschäftsstelle des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN), den Landratsämtern sowie den Kreis- und Stadtverwaltungen eingesehen werden. Außerdem stehen sie auf der Internetseite des Verbandes zum Download zur Verfügung. Anregungen können bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist schriftlich bzw. in elektronischer Form an die Geschäftsstelle des Verbandes Region Rhein-Neckar gerichtet werden.

Die Umweltverbände planen eine gemeinsame Stellungnahme zum Regionalplan, eine erste gemeinsame Position auf Grundlage des damaligen Planentwurfs hatten sie bereits im Mai 2011 veröffentlicht.

Weitere Informationen:

Regionalplanentwurf: http://www.m-r-n.com/start/regionalplanung-entwicklung/regionalplanung/einheitlicher-regionalplan.html

Position der Umweltverbände zum Regionalplan vom März 2011: http://www.bund-rhein-neckar-odenwald.de/regionalplan