Neckargemünd: 2. Streuobst-Festival zeigt Vielfalt einheimischer Sorten

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Neckargemünd: 2. Streuobst-Festival zeigt Vielfalt einheimischer Sorten

Streuobstwiese

Foto: Stadt Neckargemünd

Am 18. Oktober 2014 lockt zum zweiten Mal das Streuobst-Festival in die Neckargemünder Altstadt. Auf dem Lohplatz geht es bei diesem Fest rund um die für die Region typischen Streuobstwiesen und ihre Erträge. Neben einem reichhaltigen Angebot an schmackhaftem Obst und vielen wiederentdeckten kulinarischen Genüssen werden auch zahlreiche engagierte Umwelt- und Naturschutzgruppen sowie Streuobstinitiativen über ihre Tätigkeit informieren.

Streuobstwiesen im Neckartal von regionaler Bedeutung

Neckargemünd verfügt mit seinen Ortsteilen über ausgedehnte Streuobstwiesen, die im Neckartal von regionaler Bedeutung sind. Der teilweise sehr alte Obstbaumbestand liefert nach wie vor zahlreiche historische Streuobstsorten und bietet außerdem Lebensraum für geschützte Tierarten.

Kulinarische Gaumenfreuden

Um die Reize dieses natürlichen Kulturgutes für alle Sinne greif- und erlebbar zu machen erwarten die Besucher vielfältige kulinarische Gaumenfreuden (wie z.B. Apfelbratwurst, Apfel-Pilzgerichte, Flammkuchen mit Streuobst oder auch Apfel-Meerrettichsuppe mit geräucherten Forellen). Feinschmecker und Genießer haben die Qual der Wahl. Dazu werden edle Getränke aus Streuobst wie Obstsäfte und -weine, Cidre, Obstschaumweine, Frucht-Dessertweine sowie sortenreine Streuobst-Edeldestillate angeboten.

Obstschau und Mitmachstände

Zudem erwartet die Besucher eine Obstschau mit über 150 raren historischen Sorten, bei der sich die Vielfalt einheimischen Streuobstes (wieder-)entdecken lässt. Mitmachstände laden dazu ein, beispielsweise beim Kerzenziehen selbst aktiv zu werden. Informationen zu neuen Züchtungen und alten Obstsorten, zum Erhalt der Sortenvielfalt, über Verwendungseigenschaften bis hin zu Tipps zur Pflanzung von Obstbäumen können die Besucher an den vielen Ständen der Vereine und Organisationen einholen. Über das Thema „Streuobstwiese“ als erhaltenswerte Kulturlandschaft und Lebensraum bedrohter Tierarten geben die Vertreter verschiedener Initiativen (z.B. NABU, Gartenbauvereine) ebenfalls gerne Auskünfte.

By |Freitag, 10. Oktober 2014|