Mannheim / Zhenjiang: Klimapartnerschaft ergänzt Städtepartnerschaft

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Mannheim / Zhenjiang: Klimapartnerschaft ergänzt Städtepartnerschaft

2004 haben Mannheim und Zhenjiang ihre Städtepartnerschaft geschlossen. Aus Anlass des zehnjährigen Bestehens der Partnerschaft besucht Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala die ostchinesische Millionenstadt. Dabei stehen die Themen Klima- und Umweltschutz im Fokus des Programms.

Grundsatzvereinbarung über Klimapartnerschaft

„Zhenjiang will nachhaltig wirtschaften und wachsen. Daher findet dort eine Konferenz zu ‚Chancen und Herausforderungen der nachhaltigen Entwicklung ökologischer Städte‘ statt, bei der wir die Mannheimer Erfahrungen einbringen werden“, berichtet Kubala vor der Reise. „Um unsere Zusammenarbeit weiter zu vertiefen, werden wir auch eine neue Grundsatzvereinbarung über eine Klimapartnerschaft zwischen Mannheim und Zhenjiang schließen.“

Die Klimapartnerschaft soll dazu beitragen, gemeinsam den Herausforderungen des Klimawandels zu begegnen und die kommunale Umweltarbeit in beiden Partnerstädten zu stärken. Dazu ist ein enger Austausch zu Themen der nachhaltigen Stadtentwicklung, Energie, Mobilität und Umweltbildung vorgesehen. Außerdem sollen lokale Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur einbezogen werden. Auch längere Austauschmöglichkeiten, z.B. im Rahmen von Praktika, sind angedacht.

Das Besuchsprogramm

Auf dem Besuchsprogramm der dreiköpfigen Delegation stehen darüber hinaus Gespräche mit Oberbürgermeisterin Xiaoming Zhu, die die chinesischen Städte Anfang Dezember auf der UN-Klimakonferenz in Lima vertreten wird, sowie mit den Direktoren der ‚Kommission für Entwicklung und Reform‘ und des Umweltamts der Stadt Zhenjiang. Außerdem ist eine Austauschkonferenz zur ‚kohlenstoffarmen Industrie‘ sowie zahlreiche Besuche bei Umweltprojekten vorgesehen.

By |Freitag, 7. November 2014|