Die Stadt Mannheim hat am 29. September 2017 in Porto (Portugal) die „Porto Declaration“ unterzeichnet, mit dem Ziel, ein nachhaltiges urbanes Wassermanagement weiterzuentwickeln. Damit trägt Mannheim auf lokaler Ebene zur Umsetzung der globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen bei. Während der „Mayors & Water Conference“ verpflichteten sich 16 Städte in der „Porto Declaration“ zur Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission bei der Entwicklung eines urbanen Wassermanagements.

„Nachhaltiges urbanes Wassermanagement ist notwendig, um eine gute Wasserqualität auch für zukünftige Generationen sicherzustellen. Dabei spielt die Zusammenarbeit der Kommunen eine wichtige Rolle, zum Beispiel beim Erfahrungsaustausch bei der Suche nach innovativen Lösungen“, sagt Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala. Zum urbanen Wassermanagement gehören die Wasserentnahme in einem nachhaltigen Maß und das Erreichen eines guten ökologischen Zustands der Flüsse und Seen, die Versorgung mit Wasser in hoher Qualität und eine sichere Abwasserentsorgung. „In Mannheim sorgt der Eigenbetrieb Stadtentwässerung für die Abwasserableitung und -behandlung und gilt dabei schon heute international als vorbildlich, unter anderem dank der Reinigung von Abwasser mit Pulveraktivkohle zur Elimination von Medikamentenrückständen“, sagt Alexander Mauritz, Eigenbetriebsleiter der Stadtentwässerung Mannheim.

Wasser ist für den Menschen eine nicht zu ersetzende Ressource. Ein nachhaltiges Wassermanagement hat auch das Ziel, das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass Wasser eine kostbare Ressource ist. Beim Urban Thinkers Campus (UTC) wird vom 20. – 22. Oktober 2017 über die globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und deren Bedeutung für Mannheim diskutiert.

Nachhaltiges Wassermanagement ist auch Thema beim „EUROCITIES Environment Forum“, das gerade in Essen stattfindet und an dem Vertreter der Stadt teilnehmen.