Für den „Sprung über den Neckar“ im Rahmen einer möglichen Bundesgartenschau (BUGA) 2023 in Mannheim ist zu keinem Zeitpunkt eine neue Neckarbrücke eine Überlegung gewesen. Ebensowenig war und ist an einen breiten Ausbau der Riedbahnbrücke für den Auto- oder Busverkehr gedacht. „Diese Ideen sind nicht Bestandteil der Überlegungen zur BUGA-Bewerbung und für den Grünzug. Sie wären verkehrlich unsinnig und sind schon von den Kosten her abwegig“, so Dr. Konrad Hummel, Beauftragter des Mannheimer Oberbürgermeisters für Konversion. Der Vorschlag eines Stegs, der noch in der ersten Version der Machbarkeitsstudie zu finden war, werde aus Kostengründen nicht verfolgt.

Die Bewerbung zur BUGA als Teil eines großen Grünzugs und die nachfolgenden Planungen solle nach wie vor als offener und zugleich verbindlicher Beteiligungsprozess mit den Bürgern gestaltet werden. Derzeit ist geplant, den Luisenpark über die bestehenden Verbindungen und die Unterführung an der Feudenheimer Straße einzubinden.