Wie die Stadt Mannheim mitteilt, halten sich – trotz des schlechten Wetters – die Schäden an den Grünanlagen rund um den Mannheimer Wasserturm und in der Augustaanlage nach dem Internationalen Turnfest in Grenzen. Die technische Endabnahme hat allerdings ergeben, dass es ohne Sanierungsmaßnahmen nicht gehen wird: Ein Teil der Rasenflächen in der Wasserturmanlage und der Augustaanlage ist vergilbt oder durch Fahrspuren zerstört. Hier müssen insgesamt rund 1.500 qm Rasenfläche mit neuem Rollrasen belegt werden (zum Vergleich: allein am Friedrichsplatz beträgt die Rasenfläche 8.000 qm). Der Rest der geschädigten Fläche kann durch Vertikutieren wieder hergestellt werden. Rund 30 beschädigte Randsteine müssen repariert oder erneuert werden. Auch haben sich Wege teilweise abgesenkt, so müssen rund 750 qm Wege neu aufgebaut werden. Das große Wasserbecken, auf dem die Bühne ruhte, hat aber ebenso wenig Schäden davongetragen wie Mannheims Wahrzeichen: der Wasserturm.

Bezahlt werden die anstehenden Sanierungsmaßnahmen aus dem Budget des Organisationskomitees Turnfest: „Wir haben in unserem Budget rund 50.000 Euro für die Behebung von Schäden einkalkuliert“, erklärt Axel Bentz vom Organisationskomitee. „Und wir gehen davon aus, dass dieses Geld ausreichen wird, um die jetzt entstandenen Schäden zu beheben“, so Bentz weiter. Die Wasserturmanlage wird – vorausgesetzt das Wetter spielt mit – in rund zwei Wochen wieder „glänzen“ und auch mit neuen sommerlichen Pflanzen aufwarten.