„Wenn die Haut zu eng wird.“ Dieses anschauliche Thema steht über einer Veranstaltung, die sich zwei sehr komplexen Krankheiten widmet: Der Sklerodermie und dem Raynaud-Syndrom. Dazu lädt die Rheuma-Liga Baden-Württemberg in die Universitätsmedizin Mannheim ein, und zwar für Samstag, 18. Oktober 2014, 14.00 Uhr. Veranstaltungsort ist Raum 90 in Haus 8, Ebene 2. Als sachkundiger Referent wird Prof. Dr. Stefan W. Schneider, Leitender Oberarzt der Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie über aktuelle Entwicklungen in Diagnose und Therapie berichten. Patienten, Angehörige und anderweitig Interessierte sind eingeladen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Sklerodermie und Raynaud-Syndrom

Bei der Sklerodermie handelt es um eine Verhärtung des Bindegewebes, verbunden mit einem Gefühl der Verengung. Von einer Sklerodermie können neben der Haut auch innere Organe betroffen sein. Beim Raynaud-Syndrom werden Finger oder Fußzehen blassweiß, wenn aufgrund einer Fehlregulation die Blutgefäße nahe der Körperoberfläche stark zusammengezogen werden und sich dadurch der Blutfluss in diesen Gefäßen drastisch vermindert.