Mannheim: Prof. Dr. Maritta Orth als Geschäftsführende Vorsitzende der DGSM bestätigt

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Mannheim: Prof. Dr. Maritta Orth als Geschäftsführende Vorsitzende der DGSM bestätigt

Prof. Dr. Maritta Orth

Prof. Dr. Maritta Orth. Foto: Theresienkrankenhaus Mannheim

Im Dezember 2014 wählten die Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin (DGSM) anlässlich des Jahreskongresses der Fachgesellschaft ihren neuen Vorstand. Dabei wurde Prof. Dr. Maritta Orth in ihrem Amt bestätigt und wird für weitere zwei Jahre als Geschäftsführende Vorsitzende der DGSM tätig sein. Die Chefärztin der Medizinischen Klinik III (Abteilung Pneumologie, Neurologische Onkologie, Allergologie, Schlaf- und Beatmungsmedizin) am Mannheimer Theresienkrankenhaus ist selbst seit vielen Jahren in der Schlafforschung tätig, hat zahlreiche Schriften zum Thema veröffentlicht und ist Mitherausgeberin des „Kompendiums Schlafmedizin“. Zu ihrer Fachabteilung am Theresienkrankenhaus gehört ein Schlaflabor mit 16 Überwachungsplätzen. Sämtliche Schlafstörungen (z.B. das obstruktive Schlafapnoe-Syndrom, Ein- und Durchschlafstörungen) können hier diagnostiziert und behandelt werden. Hinzu kommt eine umfassende Testbatterie inklusive eines Fahrsimulators, mit der die Leistungsfähigkeit der Patienten inklusive ihrer Fahrtauglichkeit beurteilt werden können.

Ziele der DGSM sind die wissenschaftliche und klinische Förderung der Schlafmedizin und die Umsetzung neuester Studienerkenntnisse in die Praxis. Unter anderem zeigen Untersuchungen zum obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom: Mehr als vier Prozent von Menschen in der Altersgruppe zwischen dem 30. und 60. Lebensjahr leiden unter einem obstruktiven Schlafapnoe-Syndrom – mit einer Zunahme der Häufigkeit im Alter. Unbehandelt haben diese Patienten ein deutlich erhöhtes Risiko für die Entstehung bzw. Verschlimmerung von Herz-Kreislauferkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Schlaganfall und Herzkranzgefäßerkrankung). Darüber hinaus besteht bei diesen Patienten ein erhöhtes Risiko für Unfälle im Straßenverkehr und auch am Arbeitsplatz. Dabei legen Mediziner wie Prof. Orth einen Schwerpunkt auf die weitere Forschung zu diesen Themen.

By |Mittwoch, 31. Dezember 2014|