Mannheim: Öffentliche Veranstaltung von Alzheimer Gesellschaft und Klinikum am 2. Februar

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Mannheim: Öffentliche Veranstaltung von Alzheimer Gesellschaft und Klinikum am 2. Februar

Es ist eine der großen gesundheitspolitischen Herausforderungen an unsere Gesellschaft: Die Zunahme an älteren, demenzkranken Menschen. Gemeinsam widmen die auf Altersmedizin spezialisierte IV. Medizinische Klinik der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und die Alzheimer Gesellschaft Mannheim / Selbsthilfe Demenz e.V. dem Umgang mit demenzkranken Patienten eine Veranstaltung mit anschaulichen Vorträgen renommierter Experten. Die interessierte Öffentlichkeit ist dazu eingeladen am Samstag, 2. Februar 2013 (10.00 Uhr). Veranstaltungsort: Hörsaal im Gebäude „Alte Brauerei“ in der Röntgenstraße, unmittelbar gegenüber dem Klinikum.

„Nicht nur für die Patienten selbst, sondern gerade auch für deren Angehörige stellt die Demenz eine ungeheure Herausforderung dar“, sagt Sabine Schulz, Vorsitzende der Alzheimer Gesellschaft Mannheim. Sie hat daher zahlreiche Fachleute angesprochen, die nun bei der Veranstaltung ihre Erfahrungen und Erkenntnisse aus erster Hand weitergeben. „Wir möchten das Thema von vielen Seiten her beleuchten, neue Entwicklungen darstellen und den Angehörigen Wissen vermitteln, das ihnen hilft, ihren ausgesprochen schwierigen Alltag erfolgreich zu bewältigen“, ergänzt Priv.-Doz. Dr. Heinrich Burkhardt, Klinikdirektor und Leiter des Geriatrischen Zentrums an der UMM.

Ganz in diesem Sinne stellen die Fachleute am Vormittag ab 10.00 Uhr in ihren gut verständlichen Vorträgen dar, wie sich Hausärzte und Krankenhäuser in besonderer Weise auf Alzheimer-Patienten einstellen können. Außerdem befassen sie sich im Verlauf dieses Geriatrischen Forums Rhein-Neckar mit den Möglichkeiten, neue Erkenntnisse über das Krankheitsgeschehen in eine alltagspraktische Diagnostik einfließen zu lassen. Die um 14.00 Uhr beginnende Nachmittagsrunde widmet sich einer umfassenden Analyse der Situation, mit der Betroffene und ihr Umfeld bei einer Demenz-Diagnose konfrontiert werden. In diesem Zusammenhang wird es auch darum gehen, welche Möglichkeiten zur Entlastung der Angehörigen mit dem Angebot ambulanter und stationärer Pflege verbunden sein können.

Das Programm:

10.00 Uhr: Umgang mit demenzkranken Patienten (Prof. Dr. Marcus J. Naumer, Universität Frankfurt)

10.30 Uhr: Pflege demenzkranker Patienten (Dipl.-Pflegewirtin Renate Deutschmann, Heimleiterin Pflegeheim Almenhof Mannheim)

11.00 Uhr: Neuere pathophysiologische Aspekte der Demenzerkrankungen mit Auswirkung auf alltagspraktische Diagnostik  (Prof. Dr. Lutz Frölich, ZI Mannheim)

11.30 Uhr: Versorgung der demenzkranken Patienten aus Sicht der ambulanten Medizin (Dr. Christopher Pilz, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie, Mannheim)

12.00 Uhr: Versorgung der demenzkranken Patienten aus Sicht der ambulanten Medizin / Hausärzte (Dr. Martin Strickfaden, Facharzt für Allgemeinmedizin, Mannheim)

12.30 Uhr: Versorgung der demenzkranken Patienten aus Sicht der stationären Medizin (Priv.-Doz. Dr. Heinrich Burkhardt, Geriatrisches Zentrum, UMM)

13.00 Uhr: Mittagspause

14.00 Uhr: Diagnose Demenz – Was bedeutet das für die Betroffenen und ihr Umfeld? (Prof. Dr. Dr. Rolf Dieter Hirsch, Facharzt für Psychiatrie, Bonn)

14.45 Uhr: Stationäre Pflege demenzkranker Patienten (Dipl.-Pflegewirtin Renate Deutschmann, Heimleiterin Pflegeheim Almenhof Mannheim)

15.30 Uhr: Ambulante Pflege demenzkranker Patienten – Möglichkeiten zur Unterstützung und Entlastung von pflegenden Angehörigen (Dr. Oliver Haarmann, Casana Mannheim)

By |Donnerstag, 31. Januar 2013|