(pm). Die Kinder- und Jugendärzte der Region Mannheim haben mit einem Offenen Brief am 13. Oktober 2012 auf die aus ihrer Sicht bestehende Verschlechterung bei der Versorgung von Kindern an der Mannheimer Universitätskinderklinik hingewiesen. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz würdigte die Sorge der Ärzte-Vertreter um das Wohlergehen der Kinder und jugendlichen Patienten. Man nehme diese Hinweise sehr ernst und habe deshalb nach direkten Gesprächen den Personalausschuss des Aufsichtsrats befasst.

Eine umfassende Bestandsaufnahme der Versorgungssituation werde der Aufsichtsrat gemeinsam mit der Leitung der Kinderklinik in seiner nächsten Sitzung vornehmen. Dies sei auch den Vertretern der Kinder- und Jugendärzte ebenso mitgeteilt worden, wie weitere Gesprächsangebote durch die Geschäftsführung.

„Die Universitätsmedizin Mannheim trägt mit ihrer Kinderklinik und den einzelnen Fachabteilungen in außerordentlicher Art und Weise der medizinischen Versorgung von Kindern und Jugendlichen aus Mannheim und Umgebung Rechnung,“ erklärte der Geschäftsführer des Klinikums, Alfred Dänzer. Lücken in der Versorgung durch zu wenig Personal seien zunächst nicht nachvollziehbar. Die Personalstruktur sei sowohl im Ärztlichen Dienst als auch im Pflegedienst trotz sinkender Fallzahlen nicht reduziert worden, um eben eine bestmögliche Versorgung für junge Patienten zu ermöglichen. Deshalb brauche es die vertiefte Analyse der vorliegenden Betrachtungen. Dem stellten sich Geschäftsführung und Aufsichtsrat mit Engagement.