In diesem Frühjahr ist Mannheim erneut Veranstaltungsort der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie. Zum Abschluss des Kongresses geben die Herzspezialisten ihr Wissen in bewährter Weise an die interessierte Öffentlichkeit weiter: Am Samstag, 6. April 2013, bieten sie um 14.30 Uhr ein Patientenseminar im Stadthaus N 1 an. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Unter Leitung von Ärzten der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) und moderiert von RNF-Chefredakteur Sascha Spataru berichten die Mediziner über aktuelle Entwicklungen in ihrem Fachgebiet. Zu Beginn widmet sich Prof. Dr. Karl-Heinz Ladwig, Helmholtz-Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt (München), der Psychokardiologie, verbunden mit der Frage: Wie viel Seele braucht das Herz?

Über Medikamente hinausgehende Verfahren zur Symptombesserung bei Herzschwäche stellt der Mannheimer Oberarzt Dr. Jürgen Kuschyk vor. Der Ursache und Bedeutung von kurzzeitigen Bewusstseinsstörungen widmen sich die Experten aus kardiologischer (Priv.-Doz. Dr. Rainer Schimpf) und aus neurologischer Sicht (Priv.-Doz. Dr. Anastasios Chatzikonstantinou). Dr. Werner Kirschstein berichtet abschließend über aktuelle Entwicklungen beim Thema Blutverdünnung mit Medikamenten.

Die 79. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung findet vom 3. – 6. April im Kongresszentrum Rosengarten statt. Erwartet werden rund 7.500 Teilnehmer aus 25 verschiedenen Ländern. Die I. Medizinische Universitätsklinik wird geleitet von Prof. Dr. Martin Borggrefe. Schwerpunkte ihrer Arbeit sind Kardiologie (Herz), Angiologie (Gefäße), Pneumologie (Lunge), Hämostaseologie (Blut) und die internistische Intensivmedizin. Sie behandelt jährlich über 5.000 Patienten stationär.