Mannheim: Entscheidung zur BUGA ist gefallen. Kritik vom BUND

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Mannheim: Entscheidung zur BUGA ist gefallen. Kritik vom BUND

Die Stadt Mannheim bereitet die Bewerbung für eine Bundesgartenschau in 2023 vor. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 19. Februar 2013 mit Mehrheit beschlossen. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz unterstrich in der Sitzung, dass die Bundesgartenschau ein Motor für die gesamte Stadtentwicklung Mannheims sei. „Wir haben hier die Chance, die Stadtstruktur und somit die Lebensqualität in unserer Stadt nachhaltig zu verbessern“, so Kurz.

In den nächsten zehn Jahren wird die Bundesgartenschau gemeinsam mit der Bürgerschaft und dem Gemeinderat intensiv geplant und vorbereitet. Grundlage dafür bilden die durchgeführte Machbarkeitsstudie sowie die Eckpunkte, die der Entscheidung im Gemeinderat zugrunde liegen. Als nächsten Schritt wird die Bewerbungsschrift an die Deutsche Bundesgartenschau Gesellschaft Anfang März übergeben. Danach wird der Weg zur Bundesgartenschau in offenen Planungsgruppen intensiv vorbereitet, damit der Wettbewerb zum Grünzug durchgeführt werden kann. Im Laufe der Planungen, voraussichtlich 2014, wird eine Bundesgartenschaugesellschaft gegründet.

Kritik kommt vom BUND

Die Entscheidung des Mannheimer Gemeinderats kommentiert Richard Landenberger, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) – Regionalverband Rhein-Neckar-Odenwald: „Die Bundesgartenschau in Mannheim ist ein Fehler und wird nicht zu einer nachhaltigen und umweltgerechten Entwicklung Mannheims beitragen. Der Gemeinderat hat sich von den Vertretern der Garten- und Landschaftsbauindustrie ein schöngefärbtes Kuckucksei unterjubeln lassen. Nun ist es umso wichtiger, dass Menschen und Verbände in Mannheim den Prozess mit kritischen Augen begleiten und der Natur eine Stimme verleihen.“

By |Mittwoch, 20. Februar 2013|