Im Rahmen des Gesundheitstages des Netzwerks Neckarstadt heute (11. Oktober 2017) im Bürgerhaus Neckarstadt, fand die offizielle Übergabe der Urkunde zum Beitritt der Stadt Mannheim zur Landesinitiative „Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg“ statt. Dr. Monika Vierheilig vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und Dr. Karlin Stark, Abteilungspräsidentin des Landesgesundheitsamtes überreichten die Urkunde an Bürgermeisterin Dr. Ulrike Freundlieb.

„Von Geburt an wird allen Menschen in Baden-Württemberg ein gesundheitsförderliches Aufwachsen und Leben ermöglicht. Um dies zu erreichen, ist es wichtig, dass alle Lebenswelten, wie beispielsweise die Kommunen und ihre Stadtteile, gesundheitsförderlich gestaltet werden. Mit der Beteiligung am Pilotvorhaben und dem damit verbundenen Beitritt in die Landesinitiative ‚Gesund aufwachsen und leben in Baden-Württemberg‘ hat die Stadt Mannheim den Grundstein für eine bessere Anpassung der gesundheitsförderlichen Strukturen in den Stadtteilen an die sozialräumlich- und soziallagenbezogenen Anforderungen gelegt“, so Dr. Vierheilig.

Mit der Entwicklung struktureller Maßnahmen zur Sicherung einer nachhaltigen Verbesserung gesundheitsförderlicher Lebenswelten in den Stadtteilen sollen die Gesundheit, Lebensqualität und Selbstbestimmung der Bürger gestärkt werden. Damit einhergehend soll die sozial bedingte und geschlechterbezogene Ungleichheit von Gesundheitschancen abgebaut werden. „Die Stadt Mannheim hat sich intensiv auf den Weg hin zu einer gesunden Stadt begeben, mit dem Ziel, dauerhaft und nachhaltig gesundheitsförderliche Lebenswelten für alle Mannheimerinnen und Mannheimer zu gestalten“, unterstrich Dr. Freundlieb die große Bedeutung des Vorhabens für Mannheim.

Eine stadtteilbezogene kommunale Gesundheitsförderung bedarf einer sehr guten Vernetzung in den jeweiligen Lebenswelten. „Um verschiedene Schnittstellen zwischen den Handlungsträgern und Planungsbereichen zu definieren, ist es notwendig, die vorhandenen Netzwerke einzubinden und weitere Kooperationspartner mit gesundheitsrelevantem Bezug für die Beteiligung an kommunaler Gesundheitsförderung zu motivieren“ erläuterte Dr. Stark.