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Um sich ein Bild von der energieeffizienten Bebauung vor Ort zu machen, besuchte Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala gemeinsam mit der Klimaschutzagentur das Neubaugebiet „Beim Hochwald“ im Mannheimer Stadtteil Käfertal.

„Das neue Wohngebiet ist vorbildlich in Sachen Klimaschutz. Über die Kaufverträge der Stadt wurden deutlich höhere Energiestandards festgelegt, als gesetzlich gefordert“, erklärt Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala. Die Grundstücke gehörten ursprünglich der Stadt Mannheim. 30 Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften erfüllen den sogenannten Energiestandard KfW-55, zehn weitere Häuser sind sogar Passivhäuser, die noch weniger Energie verbrauchen. „Im gesamten Wohngebiet wird dadurch mehr als 60 Prozent Energie eingespart. Das schont die Umwelt und senkt die Nebenkosten“, freut sich Kubala.

Einer der Ersten, die sich für den Bau von gleich einer ganzen Passivhauszeile mit insgesamt sieben Häusern entschieden hat, ist die Firma evohaus GmbH. Der Geschäftsführer der evohaus GmbH, Heinz Hanen, betont: „Architektur ist eine gesellschaftliche Verantwortung. Zu dieser Verantwortung zählt heute insbesondere die Anstrengung um eine CO2-freie Umwelt. Das Passivhaus ist in diesem Bemühen ein wichtiger Baustein.“

Tina Götsch, Geschäftsführerin der Klimaschutzagentur, lobt die enge Zusammenarbeit zwischen der Klimaschutzagentur Mannheim und den Fachbereichen Stadtplanung und Immobilienmanagement bei den Grundstücksverkäufen, der individuellen Beratung der Bauherren und der energetischen und baulichen Testierung der Bauvorhaben. „Es war eine optimale Zusammenarbeit mit den Kollegen der Stadtverwaltung. Wir haben von den Bauherren viele tolle Rückmeldungen bekommen, dass sie sich sehr gut aufgehoben gefühlt haben“.