Ludwigshafen: „Diabetestag“ des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses

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Ludwigshafen: „Diabetestag“ des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses

Am 11. Oktober 2014 (10.00 – 13.00 Uhr) informieren Ärzte des Diabeteszentrums des St. Marien- und St. Annastiftskrankenhauses und niedergelassene Diabetologen aus Ludwigshafen und Umgebung zu verschiedensten Themen rund um die Volkskrankheit Diabetes. Veranstaltungsort ist das ZAR – Zentrum für ambulante Rehabilitation am St. Marienkrankenhaus, Steiermarkstraße 14, in Ludwigshafen. Die Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Vorträge, Übungen, Pedografie, Blutzuckermessung, Fußuntersuchung und Ausstellung

Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige, Interessierte und Fachleute. Themen der Vorträge sind neben modernen Behandlungsmöglichkeiten, gesunde Ernährung, Bewegung mit Spaß, Blutdruck und Fette, Kostenerstattung, auch endoskopische und chirurgische Methoden zur Gewichtsreduktion. Zusätzlich werden Übungen aus dem Diabetessport gezeigt. Neu ist dieses Jahr eine kostenlose Untersuchung der Druckbelastung der Füße beim Laufen, eine Pedografie, die von der Fuß-Orthopädie Mitterle angeboten wird. Es gibt die Möglichkeit zur Blutzuckermessung am Stand der Diabetesschule Ludwigshafen und zur fachgerechten Fußuntersuchung durch die Podologie am St. Marienkrankenhaus. Eine Industrieausstellung rundet das Thema ab.

Erneute Zertifizierung durch Deutsche Diabetes-Gesellschaft in 2014

„Die gute Diabetesbehandlung ist uns am St. Marien- und St. Annastiftskrankenhaus sehr wichtig. Die Medizinische Klinik I konnte im Jahr 2014 erneut die Qualität der geleisteten Diabetesbehandlung bei der Zertifizierung der Deutsche Diabetes-Gesellschaft beweisen. Damit sind wir im Umkreis von 30 Kilometern das einzige Krankenhaus, das die hohen Qualitätsanforderungen erfüllt“, erklärt Dr. Antje Neubauer, Oberärztin der Medizinischen Klinik I und Organisatorin der Veranstaltung. Prüfkriterien für die Zertifizierung sind nach Angaben der erfahrenen Diabetologin die Qualität in der Diabetestherapie, die Zusammensetzung des interdisziplinären Diabetesteams (Diabetesarzt, Diabetesberater, Wundmanager), die Zusammenarbeit verschiedener Fachabteilungen (z.B. Internisten, Geburtshelfer und Gefäßchirurgen) und das Netzwerk für die Diabetesbehandlung nach Entlassung.

„Ein gut funktionierendes engagiertes Team und gute Vernetzung ist für die nachhaltige Versorgung wichtig“, betont Prof. Dr. Jörg Hoffmann, Chefarzt der Medizinischen Klinik I und ebenfalls Diabetologe. „Wir kümmern uns mit unseren Spezialisten im Diabetesteam individuell um jeden einzelnen Patienten und haben für die Zeit nach der Entlassung ein funktionierendes Behandlungsnetzwerk aufgebaut“. Besonders hervorzuheben sei dabei die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Hausärzten, Diabetespraxen, der Diabetesschule und den Podologen, denn dort finde die entscheidende Dauertherapie und Versorgung bei Diabetes statt.

Diagnose Diabetes wird immer häufiger gestellt

Immer häufiger wird bei Menschen die Diagnose Diabetes gestellt. Acht Millionen Menschen sind in Deutschland Diabetiker. Dabei unterscheidet man den häufigen Typ 2-Diabetes, der durch unseren modernen Lebensstil mit Bewegungsmangel und Übergewicht geprägt wird von dem Typ 1-Diabetes, eine Immunerkrankung in der Jugend. Diabetes kann zu vielen Problemen an den Gefäßen, am Herz, an den Nieren, an den Augen, an den Nerven und auch an den Füßen führen und tritt auch in der Schwangerschaft auf.

By |Mittwoch, 8. Oktober 2014|