Licht aus, Strom aus: Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim beteiligen sich an „Earth Hour“ am 23. März

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Licht aus, Strom aus: Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim beteiligen sich an „Earth Hour“ am 23. März

Heidelberg Earthhour

Das Heidelberger Schloss bei der „Earth Hour“ in 2012. Foto: Christian Buck

„Licht aus – Klimaschutz an“: Die Städte Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim machen mit bei der weltweiten WWF-Aktion „Earth Hour“ am Samstag, 23. März 2013. Gemeinsam wollen tausende Städte in über 100 Ländern zeigen, dass jeder etwas für den Klimaschutz tun kann. Von 20.30 – 21.30 Uhr gehen deswegen u.a. auch in Heidelberg die Lichter aus. Für eine Stunde bleiben das Heidelberger Schloss, die Heiliggeistkirche, die Jesuitenkirche, die St. Anna-Kirche, das Stift Neuburg, der Marktplatz Neuenheim, die Alte Brücke, das Hotel Ritter und die Grenzhöfer-Weg-Brücke im Dunkeln. Auch die Baumbeleuchtung auf dem Neckarvorland bleibt aus. In diesem Jahr beteiligen sich außerdem das Dolmetscher-Institut in der Plöck sowie die Stadthalle an der Aktion.

Teilnehmen kann jeder: Bürger, Unternehmen, Vereine und Institutionen können sich bis Samstag anmelden unter

www.earthhour.wwf.de

und ein Zeichen für den Klimaschutz setzen. Die Teilnehmer können z.B. Fassaden-, Zimmer- oder Landschaftsbeleuchtungen abschalten. Für die Sicherheit notwendige Straßen- oder Notbeleuchtungen bleiben natürlich an.

Ludwigshafen beteiligt sich zum zweiten Mal

Die Pylonbrücke, der Schornstein der Müllverbrennungsanlage, das Logo am Rathaus-Turm und das Membrandach der Rhein-Galerie werden am 23. März um 20.30 Uhr eine Stunde lang nicht beleuchtet. Ludwigshafen am Rhein reiht sich mit dieser Aktion zum zweiten Mal in die Reihe von Städten ein, die an diesem Tag weltweit ein Zeichen zum Schutz der Erde setzen wollen. „Mit einem gemeinsamen Spieleabend oder einem Abendessen bei Kerzenschein mit Freunden können auch Bürgerinnen und Bürger an diesem Abend einen Beitrag für den Klimaschutz leisten“, regt Klaus Dillinger, Bau- und Umweltdezernent der Stadt Ludwigshafen, an.

In Mannheim läuft „Earth Hour“-Wette: 3.000 Euro für Klimaschutz

Zur „Stunde der Erde“ wettet Mannheims Umweltbürgermeisterin Felicitas Kubala mit den Bürgerinnen und Bürgern um 3.000 Euro für den Klimaschutz. Auch in Mannheim wird am Samstag symbolisch der Schalter umgelegt und die Beleuchtung des Wasserturms für eine Stunde ausgeschaltet. Die zentrale Veranstaltung des Klimaschutz-Events findet aber auf dem Paradeplatz statt. Dort informiert ein großes Aktionsbündnis von Mannheimer Klima- und Umweltschutzorganisationen zusammen mit der Klimaschutzagentur bereits ab 14.00 Uhr über Klimaschutz, Klimawandel und die Energiewende.

Pünktlich zur „Earth Hour“ um 20.30 Uhr heißt es dann „Top, die Wette gilt!“. „Ich wette, dass mindestens jeder tausendste Mannheimer am Samstag um 20.30 Uhr zum Paradeplatz kommt“, formuliert Umweltbürgermeisterin Kubala ihre Herausforderung an die Bürgerinnen und Bürger. Und auch den Einsatz gibt sie gleich bekannt: „Geben also mindestens 328 Menschen am Paradeplatz gemeinsam ein Licht-Zeichen für den Klimaschutz, dann erhalten drei Mannheimer Schulen jeweils 1.000 Euro für ihre Klimaschutzprojekte.“

Um den Wetteinsatz haben sich drei Schulen beworben: Die Friedrich-List-Schule will alte Leuchtmittel gegen LED austauschen und Bewegungsmelder installieren. Die Mozartschule plant einen Schulgarten und neue Fahrradabstellplätze, und Schüler der Max-Hachenburg-Schule sammeln Pfandflaschen für Trinkwasser-Projekte in der Dritten Welt.

Zur „Earth Hour“ wollen Unternehmen und Geschäfte rund um den Paradeplatz das Licht an ihren Gebäuden für eine Stunde ausschalten. So wird das aus Kerzen bestehende Licht-Zeichen mit dem Motto der diesjährigen 7. Earth Hour „Ja zur Energiewende“ besser zu sehen sein.

Hintergrundinformation

Die „Earth Hour“ wurde 2007 in Sydney ins Leben gerufen. Sie weitete sich schnell zu einem globalen Phänomen aus. An der „Earth Hour 2012“ nahmen über 6.500 Städte in 150 Ländern sowie Millionen von Menschen teil. Allein in Deutschland waren über 130 Städte dabei – eine Verdopplung im Vergleich zu 2011. Auch dieses Jahr werden Wahrzeichen wie der Eiffelturm in Paris, das Brandenburger Tor in Berlin, die Chinesische Mauer, die Christusstatue in Rio de Janeiro, die Alhambra in Granada oder die Golden Gate Bridge in San Francisco wieder in Dunkelheit gehüllt.

By |Mittwoch, 20. März 2013|