Landau: Energetische Sanierung im Freizeitbad wird durch Bundesumweltministerium gefördert

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Landau: Energetische Sanierung im Freizeitbad wird durch Bundesumweltministerium gefördert

Die Stadtholding Landau in der Pfalz GmbH hat im Rahmen des betriebsinternen Energiemanagements Einsparpotenziale ermittelt, um in einem zweiten Schritt Investitionsmaßnahmen festlegen zu können, die den Energieverbrauch nachhaltig senken können. Ein wichtiger Baustein hierbei war die energetische Sanierung der Beckenbeleuchtung im Freizeitbad „La Ola“. Die bisher verbauten Halogen-Unterwasserscheinwerfer (61 Stück) wurden gegen neue LED-Unterwasserscheinwerfer ausgetauscht. Insgesamt fünf Becken verfügen seit Anfang April 2013 über effizientere Leuchtmittel. „Ziel dieser Maßnahme war es, den Stromverbrauch um rund 80 Prozent zu senken und damit eine kurzfristige Amortisation der Investition zu erzielen“, erläuterte Bürgermeister Thomas Hirsch in seiner Funktion als Geschäftsführer der städtischen Betriebs- und Beteiligungsgesellschaft.

„Damit geht gleichzeitig eine deutliche Einsparung von Kohlendioxid-Emissionen einher, was sich positiv auf die Klimabilanz der großen Wellnessoase der Pfalz auswirken wird“, so Hirsch weiter. Entsprechend erster Modellberechnungen können pro Jahr bis zu 111.546 kWh Strom eingespart werden. Dies entspricht 65 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr bzw. dem Wert, den 29 neu zugelassene PKW mit einer jährlichen Laufleistung von 15.000 km durchschnittlich emitieren. Oder mit anderen Worten: Rund 6 Prozent des jährlichen Gesamtstromverbrauchs des Freizeitbades in Höhe von 1,9 Millionen kWh können zukünftig eingespart werden.

Im Lehrschwimmbecken wird die Neuerung für die Badegäste am deutlichsten sichtbar. Die dort verbauten LED-Schweinwerfer können das gesamte Farbspektrum darstellen und dadurch das Wasser in Wohlfühlfarben illuminieren. Gefördert wird die rund 64.000 Euro teure Maßnahme vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Die maximale Förderhöhe beträgt 11.934 Euro.

Weitere Informationen:

www.bmu-klimaschutzinitiative.de und

www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen (Projektträger)

By |Dienstag, 9. April 2013|