Am Montag, 2. Februar 2015, trifft sich um 18.00 Uhr zum ersten Mal die neue Gruppe für Angehörige von Menschen mit Borderline-Erkrankungen in der Aula (Gebäude 4) des Pfalzklinikums in Klingenmünster. Organisiert wird die neue Gruppe von Mitarbeiterinnen der Station P 12 der Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie in Klingenmünster. Ziel ist es, Angehörigen und Freunden von Borderline-Patienten die Möglichkeit eines gegenseitigen Austausches sowie Unterstützung bei individuellen Problemen und Erfahrungen zu bieten.

Gruppenangebot soll Austausch mit anderen Betroffenen sowie Behandlern ermöglichen

Menschen mit Borderline-Erkrankung leiden unter häufigen und heftigen Stimmungsschwankungen, die zu innerem Druck und Anspannungszuständen führen. In deren Folge kann es zu Selbstschädigungen, wie z.B. Ritzen oder Schneiden, aber auch zu impulsiven Handlungen mit verbaler (und seltener tätlicher) Fremdaggressivität kommen. Der Umgang mit der Erkrankung ist für nahe Angehörige und Freunde häufig eine große Herausforderung. Das neue Gruppenangebot soll daher einen Austausch mit anderen Betroffenen sowie Behandlern ermöglichen, um einerseits Entlastung, andererseits praktische Hilfen im Alltag zu bieten.

Die Gruppe für Angehörige von Borderline-Patienten trifft sich jeden ersten Montag im Monat um 18.00 Uhr in der Aula, Gebäude 4, des Pfalzklinikums.