Jede Sekunde zählt. Großes Interesse an Schlaganfalltag im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer

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Jede Sekunde zählt. Großes Interesse an Schlaganfalltag im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus in Speyer

Speyer Schlaganfalltag

Praktische Reha-Beispiele zeigte die Ergo-Therapie. Foto: Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus

(pm). „Zeit ist Hirn“, darauf wiesen Dr. Jürgen Majolk, Leiter der Stroke Unit Speyer, und Prof. Dr. Georg Gahn vom Klinikum Karlsruhe am 13. Oktober 2012 beim Speyerer Patiententag Schlaganfall im Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus hin. Beide gingen in ihren Vorträgen auf die Akutversorgung nach einem Schlaganfall ein. Über vorbeugende Maßnahmen informierten Neurologe Volkmar Figlesthaler und Gefäßchirurg Prof. Dr. Gerhard Rümenapf, der operative und interventionelle Verfahren zur Verhinderung eines Schlaganfalls vorstellte. „Ablagerungen in der Halsschlagader können zum Schlaganfall führen, wenn sie nicht rechtzeitig beseitigt werden“, so der Chefarzt der Klinik für Gefäßchirurgie am Diakonissen-Stiftungs-Krankenhaus.

Ob sie Ablagerungen in der Halsschlagader haben, konnten die zahlreichen Besucher des Patiententages direkt durch eine Ultraschall-Untersuchung überprüfen lassen. Auch Blutdruck und Blutzucker, weitere Risikofaktoren, wurden beim Schlaganfalltag gemessen. Darüber hinaus präsentierten Physio- und Ergotherapeuten sowie Logopäden Möglichkeiten für die Rehabilitation nach einem Schlaganfall. Passend dazu hob Chefärztin Dr. Gerhild Hettinger in ihrem Vortrag hervor, dass die Rehabilitation nach dem Schlaganfall bereits im Krankenhaus beginnt. „Mit dem Patiententag Schlaganfall wollten wir aufzeigen, wie ein Schlaganfall im besten Fall verhindert wird und welche Behandlungsmöglichkeiten es gibt“, erklärt Prof. Dr. Thomas Rabenstein, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin. „Außerdem möchten wir dafür sensibilisieren, dass nach einem Schlaganfall Zeit ein wichtiger Faktor ist, um die Schädigungen des Gehirns so gering wie möglich zu halten. Betroffene sollten bei Verdacht auf Schlaganfall sofort den Notruf wählen“, betont der Internist.

By |Samstag, 20. Oktober 2012|