Höchster Wohnkomfort, aktiver Umweltschutz: „Tage des Passivhauses“ bieten Einblick – auch in der Metropolregion

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Höchster Wohnkomfort, aktiver Umweltschutz: „Tage des Passivhauses“ bieten Einblick – auch in der Metropolregion

Tage des Passivhauses

Foto: Ingo Worm

(red). Aktiver Umweltschutz darf heute so aussehen: warmes Holz, edler Stahl und Sichtbeton. Dies bildet nicht nur einen optisch reizvollen Blickfang, sondern verbindet sich zur handfesten, bewohnbaren Energiewende für jedermann: das Passivhaus. Anlässlich der „Tage des Passivhauses“ vom 9. – 11. November 2012 öffnen Passivhaus-Bewohner (in der Metropolregion z.B. in Lampertheim, Mannheim und Niederkirchen) ihre Türen – und Fenster, um die Vorzüge unmittelbar vor Ort zu demonstrieren. Potenzielle Bauherren und andere Interessierte können dabei in die Zukunft des Wohnens eintreten, die an vielen Orten schon heute Realität ist.

Das Passivhaus ist seit über 20 Jahren ein außergewöhnlich energieeffizienter Baustandard, der gegenüber dem Niedrigenergiehaus noch einmal 75 Prozent einspart. Im Vergleich zu herkömmlichen Wohngebäuden benötigt ein Passivhaus nur ein Zehntel der Heizenergie – und das in Zeiten stetig steigender Kosten für fossile Energieträger. Der Bewohner muss dabei nicht auf seinen Wohnkomfort verzichten. Im Gegenteil: Er darf sich über ein Plus an Behaglichkeit freuen. Weder Zugluft noch Schimmel noch Kälteinseln trüben das Wohnvergnügen im Winter. Im Sommer bleibt es angenehm kühl. Große Fenster sorgen auf Wunsch für viel Licht, eine ausgeklügelte Lüftung regelt die permanente Frischluftzufuhr. Der Architekten-Fantasie sind dabei fast keine Grenzen gesetzt, die Palette reicht vom klassischen Einfamilienhaus im hochmodernen Design bis hin zu durchkomponierten Kindergärten oder Tennishallen. Der erforderliche Qualitätsstandard führt zwar zu minimal höheren Investitionen, doch die eingesparten Energiekosten sowie regionale Förderprojekte und zinsgünstige Darlehen gleichen diese von Anfang an aus. Zudem wird das Niedrigstenergiehaus ab 2021 laut einer EU-Gebäuderichtlinie Pflichtstandard für alle Neubauten sein.

Trotzdem zögern viele zukünftige Bauherren oder Immobilienbesitzer, die eine Sanierung planen, und suchen nach dem Haken bei dieser nachhaltigen Bauform. An den „Tagen des Passivhauses“ bietet sich den Zweiflern, aber auch allen anderen Interessierten die Möglichkeit, im direkten Austausch mit Besitzern und Architekten Detailfragen zu klären, Wohnerfahrungen anzuhören oder einfach den Objektkomfort auf sich wirken zu lassen.

Eine Liste mit den Besichtigungsobjekten gibt es unter:

www.passivhausprojekte.de

Weitere Informationen zum Thema Passivhaus:

www.ig-passivhaus.de

By |Freitag, 2. November 2012|