Hessen: Insektenfreundliche Gärten erhalten biologische Vielfalt

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Hessen: Insektenfreundliche Gärten erhalten biologische Vielfalt

Blumengarten

Blumengarten. Foto: Ingo Bartussek – Fotolia

„Dem innerstädtischen Grün kommt eine immer größere Bedeutung zu. Parks, Grünflächen und Gärten mildern die Folgen des Klimawandels ab, machen Wohnquartiere attraktiv und leisten entscheidende Beiträge zum Erhalt der Biodiversität“, betonte die hessische Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser bei der Mitgliederversammlung des Fachverbandes Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Hessen-Thüringen heute (20. Februar 2019) in Künzell. Der Verband vertritt rund 320 Mitgliedsbetriebe aus Hessen und Thüringen.

„Bereits kleinere bepflanzte Bereiche schaffen Lebensraum für zahlreiche Tiere. Wir alle können unsere Balkone, Terrassen und Vorgärten so bepflanzen, dass Bienen und andere Insekten Nahrung finden“, machte Tappeser deutlich und ergänzte: „Vorgärten aus Schotterflächen mit drei Buchsbaumkugeln oder auf Rasen reduzierte Gärten bieten Insekten und Vögeln leider keine Lebensgrundlage.“ Sie dankte dem Fachverband für seine Initiative „Rettet den Vorgarten“, die für eine vielfältige und insektenfreundliche Bepflanzung der Vorgärten wirbt.

Wie vielseitig private Gärten gestaltet werden können, konnten Besucher der Landesgartenschau 2018 in Bad Schwalbach sehen. „Mit sehr unterschiedlichen Mustergärten haben Betriebe der Gartenbaubranche auf der Landesgartenschau sehr anschaulich demonstriert, wie Gärten zu kleinen Paradiesen für Mensch und Tier werden können“, sagte die Staatssekretärin und betonte die Bedeutung der Landesgartenschauen. „Ich freue mich auf die nächste Landesgartenschau 2023 in Fulda. Sie wird neue Grünstrukturen schaffen, die die Innenstadt mit einem neuen Stadtteil verbinden“, sagte die Staatssekretärin abschließend.

By |Mittwoch, 20. Februar 2019|