Heppenheim: Unterschriftenlisten gegen Einstellung der ambulanten Chemotherapie im Kreiskrankenhaus

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Heppenheim: Unterschriftenlisten gegen Einstellung der ambulanten Chemotherapie im Kreiskrankenhaus

(pm). Heppenheims Frauenorganisationen machen mit Unterschriftenlisten mobil gegen die Einstellung der ambulanten chemotherapeutischen Behandlung im Kreiskrankenhaus Heppenheim (KKH). „Wir sind entsetzt, dass die Behandlungen zum einen so kurzfristig eingestellt wurden und zum anderen darüber, wie mit den ca. 60 Patientinnen, die mit einer Schwersterkrankung kämpfen, umgegangen wird,“ so Hiltrud Lennert, Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbunds (KDFB) Heppenheim und Silvia Rhiem, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Heppenheim. Beide haben deshalb Frauenorganisationen kontaktiert, um eine gemeinsame Unterschriftenaktion zu starten. Die Frauen möchten mit vielen Unterstützerinnen aus Heppenheim die Vertretungen im Bundestag, den Frauenrat und andere Organisationen auf das Problem aufmerksam machen. Gleichzeitig wollen sie damit auch Frau Dr. Hurst, Chefärztin am Heppenheimer Kreiskrankenhaus, unterstützen, die gegen die Verfügung Einspruch erhoben hat.

„Liebe Bürgerinnen und Bürger in Heppenheim“, so der Appell der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen, CDU Frauenunion und Frauenbund, „helft mit Eurer Unterschrift und zeigt Euer Mitgefühl.“ Auch wenn die Verfügung juristisch gerechtfertigt sein mag, hat sie doch auf die Genesung der Patientinnen einen äußerst negativen Einfluss.

Vorbereitete Unterschriftenlisten können im Gleichstellungbüro abgerufen werden unter: rhiem@stadt.heppenheim.de

By |Mittwoch, 7. November 2012|