(pm). Vor weniger als zwei Wochen starteten der Katholische Frauenbund und die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Heppenheim eine Unterschriftenaktion gegen die Einstellung der ambulanten Chemotherapie im Kreiskrankenhaus Heppenheim. Bereits jetzt sind die Organisatorinnen begeistert von der großen Resonanz und weisen darauf hin, dass noch bis Ende des Monats Unterschriften gesammelt werden können.

Nicht nur viele Heppenheimer Frauenorganisationen haben sich der Aktion angeschlossen, sondern auch zahlreiche Privatpersonen und Organisationen im gesamten Kreis Bergstraße. „Wir sind begeistert, dass sich die Bevölkerung in Heppenheim, aber auch im Kreis Bergstraße solidarisch mit den ca. 60 betroffenen Patientinnen zeigt“, so die beiden Initiatorinnen. Hiltrud Lennert, Vorsitzende des Katholischen Deutschen Frauenbundes Heppenheim und Silvia Rhiem als Gleichstellungsbeauftragte hatten Frauenorganisationen kontaktiert und erlebten daraufhin eine Flut an Nachfragen nach den Unterschriftslisten. Diese sollen Ende des Monats an die Vertretungen im Bundestag (Christine Lambrecht, SPD, und Dr. Michael Meister, CDU) übergeben werden.

Vorbereitete Unterschriftenlisten können weiterhin auf

www.heppenheim.de

heruntergeladen oder im Gleichstellungsbüro abgerufen werden unter:

rhiem@stadt.heppenheim.de

Dort können sie auch wieder abgegeben oder an die Stadt Heppenheim geschickt werden. Postadresse: Großer Markt 1, 64646 Heppenheim.