(pm). Am 7. Dezember 2012 fand im Heppenheimer Rathaus die Übergabe der Unterschriftenlisten für die Wahlfreiheit in der ambulanten Chemotherapie statt. Bürgermeister Burelbach begrüßte im Sitzungssaal die Bundestagsabgeordnete Christine Lambrecht (SPD) und Dr. Michael Meister (CDU), die Vertreterinnen der Frauenorganisationen sowie Mitglieder der Heppenheimer Stadtverordnetenversammlung. Sowohl Frau Lambrecht als auch Herr Meister hatten sich die Zeit genommen, um in Heppenheim die gesammelten Unterschriften zur Wahlfreiheit in der ambulanten Chemotherapie entgegen zu nehmen.

„Das Sammeln von 2.900 Unterschriften in nur vier Wochen zeigt die große Solidarität der Bevölkerung im Kreis mit den betroffenen Frauen und Ihr großes Engagement“, würdigte Bürgermeister Rainer Burelbach die Leistung der Heppenheimer Frauenorganisationen. Die Initiative des Katholischen Frauenbundes und der Gleichstellungsbeauftragten erhielt große Unterstützung durch den Arbeitskreis der sozialdemokratischen Frauen, der CDU-Frauenunion und der Gruppe „Gemeinsam stark“. Angeschlossen hatten sich zahlreiche Kommunalpolitikerinnen und -politiker, Privatpersonen und Organisationen im gesamten Kreis Bergstraße.

Die beiden Bundestagsabgeordneten versicherten den Anwesenden, dass sie das Thema in die entsprechenden Arbeitsgruppen in Berlin einbringen werden. Schnelle Lösungen wird es sicher nicht geben, handelt es sich doch zum einen um derzeit geltendes Recht, zum anderen soll den vielfältigen Bedürfnissen der Patientinnen in Bezug auf die ärztliche Versorgung Rechnung getragen werden. Da es inzwischen eine Übergangslösung für die 60 Patientinnen gibt, ist jedoch ein erstes Etappenziel erreicht.