Kleiber

Die Stadt Heidelberg will den Stadttieren – wie diesem Kleiber – mit Unterstützung der Bürgerschaft gut über den Winter helfen. Foto: Uwe Betzin

Wohin verschwinden Wespen und Hornissen im Herbst, und wo überwintern unsere Amphibien aus den Gartenteichen? Wie kann man feststellen, ob vielleicht seltene Fledermäuse im eigenen Haus überwintern? Was kann jede Heidelbergerin und jeder Heidelberger am Haus und im Garten tun, um den Tieren über die kalte Jahreszeit zu helfen und die Artenvielfalt im städtischen Raum zu stärken? Antworten auf diese und viele andere Fragen gibt es bei einer Infoveranstaltung zu den Heidelberger Stadttieren am Donnerstag, 7. Dezember 2017, im Eddy-Haus auf den Campbell Baracks, Rheinstraße 12/1, in Heidelberg. Das Umweltamt der Stadt Heidelberg lädt alle Interessierten aus der Südstadt herzlich dazu ein.

Im Rahmen des Projekts „Urban NBS – Biologische Vielfalt in der Stadt“ halten Fachleute von 17.00 – 18.00 Uhr Kurzvorträge, die Fragen zum Überwintern von Tieren in der Stadt klären. Zudem geben sie Impulse, wie man zur Überwinterung beitragen kann. Ergänzend dazu gibt es Infostände. Ab 18.00 Uhr startet die Bastelaktion von Nistkästen und Futterhäuschen (Materialkosten 3 Euro) sowie von Futterglocken.

Das Projekt Urban NBS

Mit dem Projekt Urban NBS möchte die Heidelberger Stadtverwaltung mehr Raum für Natur in der Stadt schaffen. Im Projektgebiet in der Heidelberger Südstadt sollen durch behutsame Veränderungen auf städtischen Flächen sowie in Zusammenarbeit mit den Anwohnern auch auf privaten Grundstücken bessere Lebensbedingungen für Tiere und Pflanzen im urbanen Raum geschaffen werden. Das Projektgebiet liegt in der Heidelberger Südstadt zwischen Speyerer Straße, Rohrbacher Straße sowie der S-Bahn-Linie im Norden und der Sickingenstraße im Süden. Es umfasst sowohl städtische Flächen wie die Ausgleichsflächen für die Bahnstadt, Teile der Konversionsflächen (Campbell Barracks und Mark-Twain-Village), Gelände von Sportvereinen und Schulen, die ausgedehnte Anlage des Kleingartenvereins Heidelberg Stadt e.V. als auch private Grundstücke. In diesem Gebiet sollen gezielte Maßnahmen zur Verbesserungen der biologischen Vielfalt durchgeführt werden.