Ewerbeck Volker

Prof. Dr. Volker Ewerbeck spricht am 20. November 2013 (19.00 Uhr) in der Heidelberger Kopfklinik zum Thema „Macht Sport krank?“ Foto: Universitätsklinikum Heidelberg

„No Sports“ soll der englische Premierminister Winston Churchill auf die Frage geantwortet haben, wie er sein hohes Alter erreicht habe. Das Zitat ist allerdings nicht verbürgt; ebenso wenig hält es wohl einer wissenschaftlichen Überprüfung stand. Macht Sport krank oder gesund? – Das ist die Frage, zu der Prof. Dr. Volker Ewerbeck, Direktor der Orthopädischen Universitätsklinik, bei „Medizin am Abend“ am 20. November 2013 (19.00 Uhr), in der Heidelberger Kopfklinik vortragen wird. Dazu sind alle Interessierten eingeladen.

„Sport erhält die Gesundheit, kann aber bei falscher Anwendung krank machen“, sagt Prof. Ewerbeck. Deshalb sollten Chancen und Risiken bekannt sein. Sie werden sowohl für den Spitzensport, als auch für den Breitensport aufgezeigt. Denn auch der Breitensport hat seine Risiken. Bei dem Vortrag wird es um die typischen Kurz- und Langzeitschäden bei Fußball, Laufen, Fahrradfahren, Skilauf und Tennis, ihre Vermeidung und ihre Behandlung gehen.

Sport wird nicht nur gesunden Menschen empfohlen, sondern ist längst ein wichtiger Bestandteil der Therapie bei Diabetes, Herzerkrankungen und Krebs. Prof. Ewerbeck wird sich insbesondere damit befassen, welche sportliche Betätigung für Menschen, die an Knochenschwund (Osteoporose) oder Gelenkverschleiß leiden, sinnvoll ist, und welchen Sport man mit künstlichen Gelenken treiben kann.

Die Orthopädische Klinik berät nicht nur ihre Patienten, sondern auch Leistungssportler im Olympiastützpunkt Heidelberg und Spitzenmannschaften des deutschen Sports (z.B. Frauen-Volleyball-Nationalmannschaft und 1899 Hoffenheim). Bei „Medizin am Abend“ werden Sportärzte vor Ort sein und sich im Rahmen der Veranstaltung und des anschließenden Umtrunks im Foyer der Kopfklinik gerne den Fragen der Besucher stellen.