OP-Saal

Roboter im OP sind Thema des „Interaktven Forums Chirurgie“ am 13. Dezember 2017 in der Chirurgischen Universitätsklinik Heidelberg. Foto: intuitivesurgical.com

Die Digitalisierung macht auch vor dem Operationssaal nicht halt – und bereits heute unterstützen Operationsroboter die Ärzte zunehmend bei komplexen Eingriffen. Was können Patienten von dieser Entwicklung erwarten? Welche Möglichkeiten, Risiken und Nebenwirkungen gibt es? Und werden sich Roboter in Zukunft auch in Entscheidungen einmischen? Diese und andere spannende Fragen möchten Ärzte des Universitätsklinikums Heidelberg sowie eine Medizin-Journalistin im Rahmen des ersten „Interaktiven Forums Chirurgie“ am 13. Dezember 2017 von 17.00 – 21.00 Uhr im Großen Hörsaal der Chirurgischen Klinik (Im Neuenheimer Feld 110) in Heidelberg diskutieren. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Selbst am Steuerpult eines chirurgischen Roboters stehen

Parallel zu vier Vorträgen rund um das Thema Roboterchirurgie besteht die Möglichkeit zu einem besonderen Blick hinter die Kulissen: In der „Erlebniswelt Minimal Invasive und Roboter-assistierte Chirurgie“ können die Teilnehmer sich selbst an Trainingssimulatoren versuchen und verstehen, wie angehende Ärzte im Trainingszentrum der Chirurgie in „virtueller Realität“ auf den Ernstfall vorbereitet werden. „Die neuen Technologien verändern die Arbeit des Chirurgen. Das betrifft einerseits die Minimal Invasive Chirurgie, die heute für viele OP-Verfahren ein Standard ist, andererseits unterstützen Operationsroboter zunehmend bei komplexen Eingriffen“, sagt Prof. Dr. Markus W. Büchler, Ärztlicher Direktor der Klinik für Allgemein-, Viszeral und Transplantationschirurgie des Universitätsklinikums Heidelberg, der den Abend als Moderator begleiten wird.

Neue Veranstaltungsreihe der „Heidelberger Stiftung Chirurgie“

Die Veranstaltung wird unterstützt und organisiert von der „Heidelberger Stiftung Chirurgie“, einer gemeinnützigen Stiftung, die seit ihrer Gründung im Jahr 2003 Spenden für die Chirurgische Klinik Heidelberg sammelt, um Forschungsprojekte zu ermöglichen, Aus- und Fortbildungsmaßnahmen durchzuführen und wichtige Investitionen zu tätigen.

„Wir möchten mit unserer neuen Veranstaltungsreihe den Spagat wagen, Fach- und Hausärzte sowie interessierte Patienten gleichermaßen zu erreichen“, sagt Roger Lutz, Geschäftsführer der Stiftung. „Das Interaktive Forum Chirurgie soll in Zukunft zwei- bis dreimal pro Jahr stattfinden und eine Plattform für die faszinierenden Neuerungen in der Chirurgie bieten.“