Die 23. Weltklimakonferenz „COP 23“ findet dieses Jahr von heute, 6. November, bis Freitag, 17. November 2017, in Bonn statt. Diplomaten, Politiker und Vertreter der Zivilgesellschaft aus aller Welt kommen hier mit dem Ziel zusammen, die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens zu konkretisieren und weiter voranzutreiben. Die Konferenz wird die größte zwischenstaatliche Konferenz, die es in Deutschland je gegeben hat. Heidelbergs Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner wird an unterschiedlichen Veranstaltungen teilnehmen und auf dem Podium sitzen.

Erwartet werden bis zu 25.000 Teilnehmende aus allen Ländern

Erwartet werden nach Angaben des Bundesumweltministeriums bis zu 25.000 Teilnehmende aus allen Ländern der Welt, dazu rund 500 Nichtregierungsorganisationen und mehr als 1.000 Journalisten. Neben vielen bekannten Politikern sind auch Prominente wie Arnold Schwarzenegger und Leonardo DiCaprio vor Ort. Die deutsche Bundesregierung wird sich an der COP 23 aktiv beteiligen und organisiert mehr als 60 Veranstaltungen zum Thema Klimaschutz.

Prof. Würzner wird als Vertreter des Städtenetzwerks „Energy Cities“ am 16. November zum „European Union Energy Day“ bei der COP 23 einen Kurzvortrag halten. Energy Cities ist ein Zusammenschluss aus über tausend europäischen Gemeinden, die sich eine nachhaltige Energiepolitik zum Ziel gesetzt haben. Prof. Würzner ist bereits seit 2006 Präsident des Netzwerks. Außerdem wird Prof. Würzner am 13. November an einer Diskussion des Deutsch-Chinesischen Forums der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit) mit Bundesumweltministerin Barbara Hendricks teilnehmen, bei dem über die besten deutschen sowie chinesischen Ideen zum Klimaschutz diskutiert wird. Zudem nimmt er am 12. November am „Climate Summit for Local Leaders“ mit dem ehemaligen Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg, teil.

„Städte haben eine enorme Verantwortung“

„Die COP 23 ist ein wichtiges Treffen, dessen Ergebnisse und Entschlüsse über die Zukunft unserer Erde maßgeblich mitentscheiden werden. Ich freue mich, dass ich in meiner Funktion als Präsident von Energy Cities auch Heidelberg dort vertreten kann. Wir haben in den vergangenen Jahrzehnten in den Bereichen Umwelt- und Klimaschutz zahlreiche Projekte gestemmt, die zwischenzeitlich auch international als beispielhaft und vorbildlich wahrgenommen werden – allen voran unser Null-Emissionsstadtteil Bahnstadt. Gerade die Städte haben eine enorme Verantwortung im Klimaschutz – aktuelle Prognosen zeigen, dass bis zum Jahr 2030 rund 60 Prozent der Menschen weltweit in Städten leben werden“, erklärt Prof. Würzner.

„In Bonn kommt es mehr denn je darauf an, dass zum Verhandeln auch das Handeln kommt. Wir wollen mit praktischen Beispielen zeigen, dass die Welt Fortschritte beim Klimaschutz macht“, so Umweltministerin Barbara Hendricks. Die Präsidentschaft der Konferenz hat Fidschi inne, Deutschland unterstützt als technischer Gastgeber.