Heidelberg: Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf Hirnfunktionen – gesunde Vergleichspersonen gesucht

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Heidelberg: Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf Hirnfunktionen – gesunde Vergleichspersonen gesucht

Welche Prozesse im Gehirn sind bei psychischen Erkrankungen verändert? In welchen Bereichen ist die Kommunikation der Nervenzellen gestört? Diesen Fragen gehen Wissenschaftler der Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie in Heidelberg nun im Rahmen verschiedener Studien nach. Dazu suchen sie ab sofort gesunde Vergleichspersonen (zwischen 25 und 65 Jahren), die bereit sind, sich einer Untersuchung im Magnetresonanztomographen (MRT) zu unterziehen.

Teilnehmen können gesunde, rechtshändige Frauen und Männer, die unter keiner psychischen oder schwerwiegenden körperlichen (chronischen) Erkrankung leiden und weder alkohol- noch drogenabhängig sind oder waren. Außerdem darf kein Metall wie Herzschrittmacher, Nägel oder Prothesen im Körper vorhanden sein. Schwangere sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Studienteilnahme umfasst ein diagnostisches Interview (ca. 30 – 45 Min.) in der Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie (Voßstraße) in Heidelberg, sowie eine MRT-Messung in der Universitäts-Kopfklinik (Im Neuenheimer Feld 400).

Die Magnetresonanztomographie ist ein sicheres und nebenwirkungsfreies Verfahren, das ohne belastende Röntgenstrahlung auskommt. Die MRT-Untersuchung dauert inklusive einer kurzen Trainingsphase vorab 90 – 120 Minuten. Die Auswertung dieser Untersuchungen liefert das Vergleichsmaterial, um die Hirnfunktionen bei psychisch Kranken bewerten zu können.

Teilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung und auf Wunsch MRT-Bilder ihres Gehirns. Alle erhobenen Daten werden streng vertraulich behandelt und anonym ausgewertet.

Interessenten melden sich unter:
probanden.ag-schnell@med.uni-heidelberg.de

bei der AG Translationale Psychiatrische Therapieforschung der Universitätsklinik für Allgemeine Psychiatrie Heidelberg.

By |Donnerstag, 30. Mai 2013|