Im Rahmen der Deichschau informierte der Landesbetrieb Gewässer im Regierungspräsidium Karlsruhe am 10. Oktober 2014 über den erfolgreichen Abschluss der Sanierung des Rheinhochwasserdeiches XXXVIII in Brühl-Rohrhof. Durch die Baumaßnahme wurden die zwischen den Ländern Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz vereinbarten Deichsollhöhen und die Standsicherheit dieses 2,2 Kilometer langen Deichabschnittes wieder hergestellt. Die Baumaßnahme konnte dank der vom Land Baden-Württemberg beschlossenen Erhöhung der Investitionsmittel für den Hochwasserschutz umgesetzt werden. Die Gesamtkosten lagen bei etwa 2,5 Millionen Euro.

Deich mit 30.000 m3 Erdmaterial verstärkt und z.T. durch Dichtwand gesichert

Die Bauausführung erfolgte auf Grundlage des Planfeststellungsbeschlusses vom 10. August 2009 des Landratsamtes (Rhein-Neckar-Kreis). Der Deich wurde mit 30.000 m³ Erdmaterial verstärkt und zusätzlich in verschiedenen Bereichen durch eine Dichtwand gesichert. Auf der landseitigen Böschung wurde ein durchgehend befahrbarer Deichverteidigungsweg hergestellt.

Bürgermeister Dr. Ralf Göck freut sich für seine Gemeinde, „dass die neue Landesregierung das Versprechen des früheren Umweltministers Harald B. Schäfer zur Sanierung des Deiches umgesetzt hat und dadurch die Hochwassersicherheit der Gemeinde deutlich verbessert wurde.“ Gebaut wurde zwischen Mai 2013 und August 2014. Der für das Frühjahr 2014 angestrebte Fertigstellungstermin wurde etwas überschritten, da u.a. das Hochwasserereignis im Sommer 2013 zu Verzögerungen im Bauablauf führte. Elke Rosport, zuständige Referatsleiterin im Regierungspräsidium, bedankte sich bei allen am Projekt Beteiligten für die gute Zusammenarbeit sowie bei den betroffenen Bürgern für die positive Begleitung während der Bauzeit.