Die Broschüre „Suchthilfenetzwerk Ludwigshafen“ bietet einen Überblick über aktuelle Suchthilfeeinrichtungen in Ludwigshafen, ihre Angebote und Hinweise auf Ansprechpartner. Für Betroffene und Angehörige kann sie als Leitfaden dienen. Beratungsstellen, Arztpraxen, Sozialstationen und Kliniken nutzen die Broschüre zur Übersicht und Information. Sie wurde bereits 2008 vom Arbeitskreis Suchthilfenetzwerk Ludwigshafen erstellt. Um die Aktualität zu gewährleisten, wurde sie nun vom Arbeitskreis überarbeitet und steht auf der Homepage der Stadt bereit unter:

www.ludwigshafen.de/buergernah/soziales-und-gesellschaft

„Wege, die aus der Sucht führen, können vielfältig sein. Für den einen ist es hilfreich, einen kontrollierten Umgang mit dem Suchtmittel zu erlernen. Für den anderen ist Abstinenz die Chance für eine neue Lebensperspektive. Um den richtigen Weg zu finden, gibt es in Ludwigshafen ein differenziertes Beratungsangebot. Hier treffen Sie nicht nur auf erfahrene Beraterinnen und Berater sowie Therapeutinnen und Therapeuten, sondern finden auch den Zugang zu Selbsthilfegruppen und ambulanten Therapiemöglichkeiten“, erläutert Bürgermeister und Sozialdezernent Wolfgang van Vliet.

In dem von ihm initiierten Arbeitskreis arbeiten neben Fachkräften der Stadt Ludwigshafen und der Verwaltung des Rhein-Pfalz-Kreises auch Vertreter des Diakonischen Werkes Pfalz, des Caritaswerks
Ludwigshafen sowie zeitweise Vertreter der BASF Stiftung und weitere Kooperationspartner mit.

Ökonomische, strukturelle und soziale Veränderungen wirken sich auch in Ludwigshafen auf die Anforderungen an die Sucht- und Drogenberatung aus. Um Lösungsansätze für die neuen Anforderungen im regionalen Bezug zu entwickeln, hat der Sozialdezernent bereits 2005 einen trägerübergreifenden Arbeitskreis konstituiert. Zur Klärung des Bedarfs und Weiterentwicklung eines trägerübergreifenden Konzepts der Sucht- und Drogenarbeit für Ludwigshafen treffen sich die Mitglieder des AK in regelmäßigen Abständen, ziehen Bilanz und verständigen sich über geeignete Maßnahmen. Eine Vernetzung der Suchtberatungen und eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung ihrer Angebote steht dabei im Vordergrund.

Die Broschüre ist neben Fachtagungen und Aktionstagen eines der Angebote des AK. Sie wurde gemeinsam umgesetzt mit dem Regionalen Arbeitskreis der Landeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.