Bergstraße / Sachsen-Anhalt: BUND sichert Flächen für Naturschutz

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Bergstraße / Sachsen-Anhalt: BUND sichert Flächen für Naturschutz

Es gibt immer weniger Insekten, die Blumen und Bäume bestäuben. Ohne Insekten verschwinden auch insektenfressende Vögel wie die Schwalben. Ein Grund für das Sterben ist die intensive Landwirtschaft mit Monokulturen und dem Einsatz von Giften. Dem wirkt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) entgegen, indem er noch naturnahe Flächen für den Umweltschutz sichert.

Insekten brauchen unberührte Natur

Solche Flächen gibt es z.B. an der ehemaligen innerdeutschen Grenze. Dort hat der BUND nach dem Mauerfall das Naturschutzprojekt Grünes Band ins Leben gerufen, denn dort leben mehr als 1.200 seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Mit knapp 1.400 Kilometern Länge ist der größte Biotopverbund Deutschlands entstanden. Leider gibt es noch Lücken, die gesichert werden müssen. Nun besteht die Gelegenheit, nahe der Hansestadt Salzwedel in Sachsen-Anhalt weitere Flächen zu erwerben und einen 17 Kilometer langen Abschnitt dauerhaft für den Naturschutz zu sichern.

Der Kreisverband Bergstraße im BUND hat in seiner letzten Sitzung entschieden, 500 Euro für den Flächenkauf zu spenden. „Dieses Gebiet ist so wertvoll, dass der Ankauf mit 75 Prozent vom Bundesprogramm „Biologische Vielfalt“ gefördert wird“, betont Willy Welti, Vorstandssprecher im BUND Bergstraße, „wegen des rasanten Artensterbens ist jeder Quadratmeter Lebensraum, den wir bewahren können, immens wichtig“.

Weitere Informationen:
www.bund.net/gruenes-band/

By |Dienstag, 21. November 2017|