Bad Dürkheim Müllsammelaktion

Foto: Stadt Bad Dürkheim

„Der Dreck muss weg“ ist das Motto der Müllsammelaktion, die die Agenda 21 Bad Dürkheim seit Jahren unter Leitung von Christian Schuler und mit Unterstützung der Stadtverwaltung organisiert. Auch in 2013 beteiligten sich wieder zahlreiche Bürger, um die Umwelt in Stadt und Umgebung von Unrat zu befreien. „Leider, leider gibt es viele Menschen, die ihren Dreck hinterlassen, ohne zu fragen, wer ihn wegholt“, so Bürgermeister Wolfgang Lutz, der die Vertreter von 41 Gruppen, die sich mit insgesamt 539 Personen an der diesjährigen Aktion beteiligt hatten, gemeinsam mit mehreren Beigeordneten begrüßte. „Wenn man bedenkt, was wir alles gefunden haben, so ist vieles nicht nur verboten und mit krimineller Energie verbunden, es ist einfach unverschämt!“, resümierte das Stadtoberhaupt.

Er zollte allen Beteiligten große Anerkennung für ihren Einsatz und hob hervor, dass neben den 202 Erwachsenen auch 253 Kinder und 54 Jugendliche an der Beseitigung des Unrats beteiligt waren. Sie alle erhielten als Dankeschön-Geschenk eine Eintrittskarte für das Salinarium. Christian Schuler bedankte sich anschließend seitens der Agenda, die alleine gar nichts bewirken könne. „Es braucht Vereine und Privatleute, die sich engagieren“, sagte Schuler. In diesem Jahr habe es ein paar „kleine Problemchen“ gegeben, wies er darauf hin, dass in der zweiten Sammelwoche der Müll durch Schnee zugedeckt gewesen sei. Deshalb sei die Aktion auch noch nicht ganz abgeschlossen, einige Gruppen hätten ihren Einsatz witterungsbedingt in den April verschoben.

Bislang seien von den fleißigen Helfern insgesamt 171 Säcke voll Müll eingesammelt worden, so Schuler. Seit der Einführung des Dosenpfands würden zwar kaum noch Dosen gefunden, dafür aber viele Flaschen. Schuler stellte die Frage, warum so viele Auto- und Fahrradreifen in der Natur entsorgt würden. Ansonsten finde man so ziemlich alles was es gibt, vom Badeofen über den Liegestuhl, von der Stehlampe bis zum Weihnachtsbaum, von der Campingtoilette bis zur Handtasche u.v.m. Viele der Freiwilligen hätten sich auch über Hundedreck geärgert, der dort lag, wo er nicht hingehört, wies Schuler auf eine weitere Problematik hin.