Die Martin-Luther-Straße taucht häufig bei den Verbesserungsvorschlägen auf, die Bürgerinnen und Bürger auf www.landau-vernetzt-mobiliaet hinterlassen. So wird unter anderem angeregt, die Straße beidseitig für Radfahrerinnen und Radfahrer zu öffnen. Alle Vorschläge werden im Zuge der Erstellung des Integrierten Mobilitätskonzepts geprüft.
Foto: Stadt Landau

Bereits über 250 Stellungnahmen – Bürgermeister Dr. Ingenthron ruft Bürgerinnen und Bürger zur Teilnahme auf

In der Rheinstraße fahren die Autos zu schnell und zu dicht und bringen so den Radverkehr in Bedrängnis, das Vergnügungsviertel im Gewerbepark „Am Messegelände“ muss besser an den ÖPNV angeschlossen werden, in der Fußgängerzone sind außerhalb der Lieferzeiten zu viele Fahrzeuge unterwegs. Aber auch: Wunderbar, dass in der Fortstraße endlich Radfahrerinnen und Radfahrer in beide Richtungen fahren dürfen und sowohl der Ausbau der Friedrich-Ebert-Straße als auch der Minikreisel an der Ecke Friedrich-Ebert-Straße/Reiterstraße/Königstraße sind sehr gelungen.

Das sind nur einige der insgesamt mehr als 250 Kommentare, die auf der Internetseite www.landau-vernetzt-mobilitaet.de in den vergangenen Wochen von Nutzerinnen und Nutzern hinterlassen wurden. Die Internetseite wurde im Zuge der Erarbeitung des Integrierten Mobilitätskonzepts für die Stadt Landau erstellt und sammelt in einem interaktiven Stadtplan Kritik und Lob. Verkehrsteilnehmer können der Stadt ihre Erfahrungen, Probleme, Wünsche, Verbesserungsvorschläge, aber auch positive Beispiele zum Thema Verkehr in Landau mitteilen.

Bürgermeister und Verkehrsdezernent Dr. Maximilian Ingenthron freut sich über die große Resonanz. „Straßen- und Verkehrsplanung hat sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt, das Auto steht nicht mehr zwingend im Mittelpunkt“, so Dr. Ingenthron. „Stattdessen gilt es, alle Verkehrsarten – Auto, Rad, ÖPNV und auch der Fußgängerverkehr – gleichberechtigt zu betrachten und dafür zu sorgen, dass sie sich möglichst optimal ergänzen. Das soll das Integrierte Mobilitätskonzept für die Stadt Landau leisten.“ Den Auftakt der Erstellung des Konzepts habe bereits eine „klassische“ Bürgerbeteiligungsveranstaltung gebildet, so der Bürgermeister weiter. Mit der digitalen Beteiligung gehe man nun zusätzlich neue Wege.

„Je mehr Landauerinnen und Landauer sowie Gäste unserer Stadt an dieser bequemen, unmittelbaren und transparenten Möglichkeit der Bürgerbeteiligung teilnehmen, desto fundierter kann das Mobilitätskonzept ausfallen und desto mehr Anregungen können berücksichtigt werden. Ich bin sehr froh, dass bereits mehr als 250 Kommentare in der interaktiven Karte zu finden sind – einige positiv, was mich sehr freut, aber auch viele Verbesserungsvorschläge, die uns anspornen und die wir gerne aufnehmen.“ Er rufe die Bürgerinnen und Bürger weiter dazu auf, unter www.landau-vernetzt-mobilitaet Kritik, Lob und Anregungen zu bestimmten Straßen, Kreuzungen und Plätzen in Landau zu hinterlassen. „Ihre Meinung ist gefragt!“, ermuntert der Verkehrsdezernent zur Teilnahme.

Betreut werden sowohl die Internetseite als auch das Gesamtprojekt durch die Abteilung Mobilität und Verkehrsinfrastruktur des Stadtbauamts. Die Homepage ist für mobile Endgeräte optimiert, sodass Bürgerinnen und Bürger direkt „von unterwegs“ ihre Hinweise geben können. Wer sich einbringen möchte, kann dies auch per E-Mail (mail@landau-vernetzt-mobilitaet.de) sowie per Post (Stadtverwaltung Landau, „Landau vernetzt Mobilität“, Marktstraße 50, 76829 Landau) tun.