Nachrichten aus der
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Heidelberg


BG Rohstoffe und chemische Industrie mit Sitz in Heidelberg [16.02.10]

Foto: BG RCI

Zu Jahresbeginn 2010 haben sich die Berufsgenossenschaften Bergbau, Chemische Industrie, Lederindustrie, Papiermacher, Steinbruch und Zucker zur Berufsgenossenschaft Rohstoffe und
chemische Industrie (BG RCI) vereinigt. Sitz der neuen Berufsgenossenschaft ist Heidelberg. Die BG RCI ist bundesweit für 35.000 Unternehmen der jeweiligen Branchen mit rund 1,3 Millionen Versicherten zuständig. Zweck der Fusion ist die Bündelung der Kompetenzen in Sachen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Die gewerblichen Berufsgenossenschaften haben den gesetzlichen Auftrag, Arbeitsunfälle sowie Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten.
Weitere Informationen: www.bgrci.de

Neues Kinderprogramm des BUND
[16.02.10]

Auch in diesem Jahr hat der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) in Heidelberg wieder ein vielfältiges und spannendes Kinderprogramm zusammengestellt. Dieses bietet Kindern zwischen sieben und zwölf Jahren erlebnisreiche Exkursionen rund um die Themen Natur-, Arten- und Umweltschutz an. So können die Kinder z.B. einen Imker besuchen, jagende Fledermäuse im Schloss beobachten oder auf Tierspurensuche gehen.
Weitere Informationen: www.bund.net/heidelberg

SRH wächst erneut
[16.02.10]

Die SRH-Gruppe ist in ihren beiden Geschäftsfeldern Bildung und Gesundheit trotz schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter gewachsen. Die Gesamtumsätze erhöhten
sich im Geschäftsjahr 2009 nach vorläufigen Zahlen um 5,1 Prozent auf 562 Millionen Euro. Das Jahresergebnis blieb mit einem Gewinn von über 26 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres.
Positiven Einfluss hatten insbesondere die sieben Krankenhäuser der SRH Kliniken GmbH, die mit Investitionen von 80 Millionen Euro modernisiert wurden. Die Zahl der Mitarbeiter blieb konstant
(7.675). Für 2010 erwartet der Heidelberger Bildungs- und Gesundheitsdienstleister eine deutliche Ergebnisverbesserung bei moderatem Wachstum. Die SRH betreut pro Jahr rund 250.000 Bildungskunden und Patienten.
Weitere Informationen: www.srh.de

CarSharing: neue Station in der Altstadt
[18.01.10]

Anfang Dezember 2009 nahm Stadtmobil Rhein-Neckar eine neue CarSharing-Station in Betrieb: Diese Station in der Tiefgarage P10 am Friedrich-Ebert-Platz ist nicht nur die fünfte in der Altstadt, sondern auch die fünfte Station, die 2009 in Heidelberg eingerichtet wurde. Zwei Ford Fiesta der Kategorie Kleinwagen verbessern nunmehr das Angebot für die CarSharing-Teilnehmer in Heidelberg, die damit insgesamt knapp 70 Fahrzeuge nutzen können. In Heidelberg ist das Netz mit 37 Fahrzeugstandorten besonders dicht geknüpft. Mit der neuen Station reagierte Stadtmobil erneut auf die steigende Nachfrage.
Weitere Informationen: www.stadtmobil.de

Mehrfache DFG-Förderungen für Universitäten Heidelberg und Mannheim
[03.12.09]

Die Universitäten Heidelberg und Mannheim haben im November 2009 gleich mehrere Förderzusagen durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten. An der Ruperto Carola fließen in den nächsten viereinhalb Jahren rund 5 Millionen Euro in die Einrichtung eines neuen Graduiertenkollegs „Spatio/Temporal Probalistic Graphical Models and Applications in Image Analysis“. Ab April 2010 sollen dort 12 junge Wissenschaftler in Promotionsprojekten insbesondere Anwendungsprobleme der computergestützten Bildauswertung in den Bio- und Umweltwissenschaften sowie der Industrie erforschen. Fördermittel in Höhe von ca. 8,7 Millionen Euro hat die DFG für den neuen Sonderforschungsbereich/Transregio „Molekulare Architektur und zelluläre Funktionen von Lipid/Protein-Komplexen“ genehmigt. Das Biochemie-Zentrum der Universität wird ab Januar 2010 für zunächst vier Jahre die Koordination der standortübergreifenden Forschungsarbeiten zwischen Heidelberg, Dresden und Bonn koordinieren. Mit dem Erfolg und Scheitern politischer Reformvorhaben beschäftigt sich ab Januar 2010 der Sonderforschungsbereich 884 an der Universität Mannheim, den die DFG über vier Jahre mit insgesamt rund 8 Millionen Euro fördert. Volkswirte und Politologen sollen gemeinsam hauptsächlich umstrittene Reformprozesse in Wohlfahrtsstaaten, z.B. in den Bereichen Gesundheit, Arbeitsmarkt oder Föderalismus, analysieren und systematisch evaluieren.
Weitere Informationen:
Universität Heidelberg, Telefon: 0 62 21/54-1 90 11 (Marietta Fuhrmann-Koch),
www.uni-heidelberg.de
Universität Mannheim, Telefon: 06 21/1 81-10 13 (Achim Fischer),
www.uni-mannheim.de

FEST beim 3. Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet
[03.12.09]

Die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft (FEST) in Heidelberg hat den Sonderpreis des Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreises „Zeitzeichen 2009“ erhalten. Die Auszeichnung würdigt die Entwicklung eines Indikatorensystems für die Themenfelder des Lokalen Agenda21-Prozesses in Stadt, Gemeinde und Landkreis, das laufende Prozesse analysiert, Handlungsbedarfe signalisiert und Fortschritte identifiziert. Es erlaubt zudem die Vergleichbarkeit mit anderen Kommunen und Regionen und stellt damit ein wichtiges Arbeitsmittel für Kommunalpolitiker dar.
Weitere Informationen: www.fest-heidelberg.de

Die Umweltzone kommt ab 1. Januar 2010
[02.11.09]

Weite Teile des Heidelberger Stadtgebiets werden ab 1. Januar 2010 zur Umweltzone, in der Autos mit hohem Schadstoffausstoß tabu sind. Dann dürfen nur noch Fahrzeuge mit einer grünen bzw. gelben Plakette in die mit Schildern markierten Bereiche von Altstadt, Bergheim, Handschuhsheim, Neuenheim, Rohrbach, Südstadt und Weststadt fahren. Die Besitzer von Autos mit roten Plaketten dürfen das nur noch bis zum Jahr 2012. Ausgenommen sind die Hauptdurchgangsstraßen B 3 und B 37.

Strom- und Wassersparhelfer
[17.08.09]

Der Sozialausschuss der Stadt Heidelberg hat die Verwaltung Mitte Juli 2009 beauftragt, gemeinsam mit dem Jobcenter Wege zu finden, Langzeitarbeitslose als Strom- bzw. Wassersparhelfer zu qualifizieren. Die Verwaltung wird in einer der nächsten Sozialausschusssitzungen berichten.

Neues Klimaschutzkonzept der Stadtwerke
[17.08.09]

Die Geschäftsführer der Heidelberger Stadtwerke GmbH und ihrer Tochtergesellschaften stellten dem Umweltausschuss der Stadt Heidelberg Ende Juni 2009 das neue Klimaschutzkonzept der Stadtwerke vor. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien zur Strom- und Wärmeerzeugung, der Verbesserung der Energieeffizienz und dem Ausbau von Fernwärme aus Kraft-Wärme-Kopplung und künftig auch aus erneuerbaren Energien soll eine Versorgung mit geringerem Primärenergieaufwand und geringeren Kohlendioxid-Emissionen sichergestellt werden.

 

 
Mannheim


ABB-Technologie für neuen GKM-Block 9
[16.02.10]

ABB in Deutschland hat von der Großkraftwerk Mannheim AG (GKM) einen Auftrag über 15 Millionen Euro erhalten. Der Kontrakt sieht die Lieferung von Produkten vor, die zur Steigerung der Energieeffizienz des derzeit in Bau befindlichen Block 9 beitragen. Der neue Steinkohleblock soll 2013 mit einer Leistung von 911 Megawatt in Betrieb gehen. GKM und die von Mannheim aus gesteuerte ABB Deutschland arbeiten bereits seit mehreren Jahren zusammen. So erneuert das in Energie- und Automationstechnik führende Unternehmen beispielsweise in den kommenden Monaten drei Antriebe für Kesselspeisepumpen in Block 7, wodurch eine Laufzeitverlängerung um rund 20 Jahre möglich wird.
Weitere Informationen: www.abb.de

Hochschule Mannheim koordiniert Verbundprojekt
[16.02.10]

Das Institut für Prozessmesstechnik und innovative Energiesysteme der Hochschule Mannheim steuert ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit über 1,2 Millionen Euro gefördertes Verbundprojekt. Ziel ist die Entwicklung eines Laborautomats zur parallelen Bioprozessanalytik auf der Basis von chromatografischen Trennverfahren. Mannheimer Forscher sollen mit ihren Arbeiten u.a. die Analysezeiten verkürzen und so einen höheren Probendurchsatz ermöglichen. Hierfür stellt das BMWi 350.000 Euro zur Verfügung. Aus der Metropolregion Rhein-Neckar sind außerdem die Universität Heidelberg (Institut MABEL) sowie die Ludwigshafener instrAction GmbH beteiligt.
Weitere Informationen: www.hs-mannheim.de

Bewerbungsfrist für den Umweltpreis 2010 läuft!
[18.01.10]

Die Stadt Mannheim schreibt auch 2010 wieder ihren kommunalen Umweltpreis aus. Noch bis 26. Februar 2010 können Bewerber ihre Projektunterlagen einreichen. Gesucht werden vorbildliche Projekte im Bereich des Umweltschutzes und der Umweltbildung. In den vergangenen Jahren haben sich viele Schulen, Kindergärten und Vereine beteiligt. Aber auch Unternehmen und Einzelpersonen können teilnehmen.
Weitere Informationen: www.mannheim.de (Rubrik „Umwelt & Verkehr“)

Arbeiten an neuer Fernwärmeleitung in Mannheim-Rheinau beginnen
[18.01.10]

Die Arbeiten für den Bau der neuen Fernwärmeleitung zwischen Mannheim und Speyer gehen zügig voran. Dabei verlegt die MVV Energie AG in den kommenden Wochen auch im Bereich Mannheim-Rheinau Fernwärmerohre. Abhängig von den Witterungsbedingungen war der Baubeginn für den 11. Januar vorgesehen. Begonnen werden die Arbeiten in der Karlsruher Straße/Ecke Waldseestraße in Richtung Rhenaniastraße sowie an der Wittener Straße/Ecke Mülheimer Straße in Richtung Essener Straße. Im Rahmen dieser Arbeiten kann es zu Behinderungen im Straßenverkehr kommen. MVV Energie und die beauftragten Bauunternehmen bemühen sich, die Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, und bitten dafür um Verständnis. Die Zufahrten zu den Liegenschaften sind dabei ständig gewährleistet. Die Baumaßnahme soll im Laufe des Frühjahrs 2010 abgeschlossen werden. Für Rückfragen zum Thema Fernwärme ist ein Service-Telefon eingerichtet worden, das werktags in der Zeit von 7.00 bis 18.00 Uhr besetzt ist unter:
06 21/2 90-29 99

„Klimabox“: Nachhaltiges Bauen im Visier
[18.01.10]

Am 28. Januar 2010 startet die Wanderausstellung „Klimabox“, bei der ein Gebäude auf dem Gelände der Firma Luschka + Wagenmann in Mannheim (Verlängerte Jungbuschstraße 2) aus Holz, Holzwerkstoffplatten und dem Kalksystem der wellwall GmbH errichtet wird. Das nachhaltige, umwelt- und gesundheitsverträgliche Projekt dient zur Schulung von Stuckateur- und Holzbaufachbetrieben, aber auch zur Information von Bauherren und Architekten. Das Projekt wird durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz unterstützt. Geöffnet ist die Ausstellung täglich von 9.00 bis 18.00 Uhr, Eintritt und Beratung sind frei.

MVV erreicht trotz Krise eigene Ziele
[03.12.09]

Die MVV Energie AG konnte trotz der Auswirkungen der Wirtschaftskrise ihre Ergebnisziele für das Geschäftsjahr 2008/09 (1.10.08 bis 30.9.09) erreichen. Der Jahresumsatz steigerte sich um 20 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro und überschritt damit erstmals in der Unternehmensgeschichte die Drei-Milliarden-Marke. Das operative Ergebnis lag mit 239 Millionen Euro wie angekündigt 10 Millionen Euro unter dem Vorjahreswert. Besondere Erfolge erzielte das Unternehmen mit seinem deutschlandweiten Industriekundenvertrieb mit Strom und Gas. Positiv entwickelte sich auch das Energiedienstleistungsgeschäft im Bereich Contractings bei Industrie, Wohnungswirtschaft und Gesundheit. Im kommenden Jahrzehnt will der Mannheimer Energieversorger drei Milliarden Euro in Wachstumsprojekte sowie in bestehende Anlagen und Netze investieren.
Weitere Informationen: www.mvv-energie.de

Neuer Kraftwerksteil auf der Friesenheimer Insel wurde eingeweiht
[03.12.09]

Die Einweihung des neuen Kessels 6 am 2. Dezember 2009 markierte für das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie und seine Tochtergesellschaft MVV Umwelt einen weiteren Höhepunkt seiner Erfolgsgeschichte im Bereich der umweltfreundlichen Energieerzeugung aus Abfall. Nach einer Bauzeit von nur 25 Monaten entfachten Dr. Georg Müller, Vorstandsvorsitzender von MVV Energie, die baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner sowie der Mannheimer Umweltbürgermeister Lothar Quast mit einem Knopfdruck das erste Abfallfeuer im Kessel. Mit der 117 Millionen Euro teuren Anlage, die zwei 1965 in Betrieb genommene Kessel ersetzt, investiert MVV Umwelt in die Zukunftssicherung des Standortes Friesenheimer Insel sowie in eine nachhaltige Abfallwirtschaft. Allein durch den Betrieb des Müllheizkraftwerks und des benachbarten Biomassekraftwerks werden in Mannheim jährlich rund 277.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. In dem neuen Kessel können je nach Heizwert des Abfalls 200.000 bis 230.000 Tonnen Abfälle jährlich verwertet werden. Die Anlage besitzt einen eigenen Bunker. Parallel werden die beiden vorhandenen, für kommunale Siedlungsabfälle ausgelegten Kessel weiter über ihren eigenen Bunker mit Brennstoff versorgt. „Durch die Trennung der Bunker können die Abfälle im Heizkraftwerk Mannheim in Abhängigkeit von ihren Heizwerten optimal den Verbrennungslinien zugeordnet werden“, nannte Dr. Hansjörg Roll, Technischer Geschäftsführer der MVV Umwelt, wesentliche Vorteile des innovativen Anlagenkonzepts. Dabei setzt man auf Flexibilität: Der neue Kessel kann Abfälle der sogenannten Mittelkalorik mit einem Heizwert von 7,5 bis 14,6 MJ/kg verwerten. „Durch die freigesetzte Abfallenergie wird Dampf erzeugt, der über Kraft-Wärme-Kopplung effizient und umweltschonend zur Stromerzeugung genutzt wird“, ergänzte der Kaufmännische Geschäftsführer der MVV Umwelt, Michael Class. Parallel erfolgt die Versorgung von rund 15 Industriekunden im Mannheimer Norden mit durchschnittlich 65 Tonnen Prozessdampf pro Stunde. Das abfallgefeuerte Heizkraftwerk verwertet heute den Abfall von über einer Million Einwohnern im Rhein-Neckar-Raum. Durch die Inbetriebnahme des neuen Kessels 6 steigt die Kapazität des Standortes um zehn Prozent.

EvoBus investiert 9,3 Millionen Euro
[02.11.09]

Die EvoBus GmbH hat im Oktober 2009 am Standort Mannheim einen neuen Gebäudekomplex mit knapp 11.000 qm Nutzfläche offiziell eröffnet. Das 9,3 Millionen Euro teure Großprojekt umfaßt ein Bürogebäude sowie eine Werkhalle und führt die beiden Entwicklungsbereiche Versuch und Musterbau unter einem Dach zusammen. Die Bauzeit betrug zehn Monate. Die EvoBus GmbH beschäftigt in Mannheim über 3.500 Mitarbeiter und stellt dort Stadt- und Überlandbusse der Marke Mercedes-Benz her. Unterdessen wird die Produktion des Mercedes-Benz ECONIC von Mannheim ins LKW-Werk in Wörth verlegt. Das emissionsarme Nutzfahrzeug mit Erdgasantrieb kommt seit 2002 insbesondere im innerstädtischen Betrieb (z.B. bei der Entsorgung) zum Einsatz. Der „grüne Renner“ hat einen Marktanteil von 20 Prozent.
Weitere Informationen: www.evobus.de

Planetarium mit „Faszination Weltraum“ und Jubiläumsband
[02.11.09]

„Faszination Weltraum“ heißt das neue Programm des Planetariums in Mannheim. Es entführt die Zuschauer auf eine außergewöhnliche Reise durch die Welt der Planeten und Galaxien, bei der vor allem die Ästhetik kosmischer Objekte und ihrer Farben im Mittelpunkt steht. Zu entdecken gibt es u.a. Kugelsternhaufen, die „Methusalems“ der Milchstraße sowie bizarre Nebel aus leuchtendem Gas und dunklem Staub. Die 12 Videoprojektoren und 13 Hochleistungsrechner der neuen Ganzkuppel-Videoanlage zeigen u.a. vom Weltraumteleskop Hubble übermittelte Bilder und sorgen für eine eindrucksvolle Lehrstunde in Himmelskunde. Anläßlich seines 25-jährigen Bestehens veröffentlicht das Planetarium in Kürze einen astronomischen Bildband. Unter dem Titel „Unendliche Weiten“ läßt das großformatige und zweisprachige (deutsch/englisch) Jubiläumsbuch die Geschichte des Sternentheaters und seiner zahlreichen Programme seit 1984 Revue passieren und wirft zugleich einen Blick in seine Zukunft. Das Planetarium verzeichnet jährlich mehr als 100.000 Besucher.
Weitere Informationen: www.planetarium-mannheim.de

Klimaschutzagentur wurde eröffnet
[08.10.09]

Mit der Ende September 2009 eröffneten Klimaschutzagentur startet die Stadt Mannheim ein zentrales Element ihres „Klimaschutzkonzeptes 2020“. Mithilfe dieser neuen Anlaufstelle in D 2, 5 (Paradeplatz) soll es zukünftig noch besser gelingen, Mannheimer Bürgerinnen und Bürger zur aktiven Mitwirkung am Klimaschutz zu bewegen. Das Angebot richtet sich an Privathaushalte, Schulen, Vereine, Kirchen, sowie kleine und mittelständische Unternehmen. Die neue Informationsstelle wird allen Interessierten kostenlos in Fragen der Energieeinsparung, Verbesserung der Energieeffizienz oder Nutzung erneuerbarer Energien zur Seite stehen. Dazu gehören auch konkrete Vorschläge zum Ausschöpfen öffentlicher Fördergelder von Bund, Land oder Kommune. Die Kimaschutzagentur wurde als gemeinnützige GmbH gegründet, bei der die Stadt 51 Prozent, die MVV Energie AG 40 Prozent und die GBG 9 Prozent der Gesellschaftsanteile halten.
Weitere Informationen: www.klima-ma.de

„Wasser macht Schule“: MVV Energie startete Informationsprojekt
[08.10.09]

Der Kreislauf des Wassers und sein Weg in die Wasserhähne sind immer wieder für Kinder, aber auch für Erwachsene von großem Interesse. MVV Energie unterstützt diese Wissbegier mit einer großen Auswahl an Informationsmaterial und bisher jährlich etwa 40 Führungen für Schulklassen durch die Wasserwerke des Unternehmens. Mit dem neuen Schuljahr 09/10 wird die Kooperation zwischen MVV
Energie und den Mannheimer Schulen weiter intensiviert. „Wir möchten noch mehr Kindern und Jugendlichen das Thema ‚Wasser’ nahebringen“, erklärt Matthias Brückmann, Mitglied des Vorstands
von MVV Energie. „Es steht zwar bereits in allen Lehrplänen der weiterführenden Schulen, aber zum Lernen gehört eben auch das Erleben.“ Dieses Erleben von Wasser, seiner Gewinnung und des
Weges bis in die Häuser sind Inhalte der Initiative „Wasser macht Schule“. In der Initiative werden mehrere Angebote zusammengefasst: Kostenloses Unterrichtsmaterial soll Lehrern bei der Unterrichtsvorbereitung helfen und dazu beitragen, dass das Thema in den Schulen intensiver besprochen werden kann. Als Ergänzung können Schulklassen sich bei einer Führung durch das Wasserwerk Käfertal ein Bild der Wasserversorgung in der Realität machen. Zu diesem Zweck wird das Wasserwerk derzeit mit informativen Schautafeln ausgestattet, die die Inhalte der Führung aufbereiten. Ein Wasserlabor im Kleinformat ermöglicht es Kindern, die Qualität des Trinkwassers selbst zu Hause zu testen. Alle Angebote sind über das Internet (siehe unten) abrufbar. Ferner ist das Thema Wasser in Absprache mit dem Fachbereich Bildung der Stadt Mannheim bereits seit einigen Jahren in das Agenda-Diplom der Stadt eingebunden. Mit dieser Aktion werden jedes Jahr Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren auf spielerische Weise an das Thema Nachhaltigkeit herangeführt. Mit der Teilnahme an einer Führung im Wasserwerk kann ein Teil der für das Diplom erforderlichen Punkte erworben werden.
Weitere Informationen: www.mvv-life.de

BUND klagt gegen Block 9
[08.10.09]

Der Landesverband Baden-Württemberg des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) hat Ende September 2009 beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim eine Verbandsklage gegen die Genehmigung des Block 9 im Großkraftwerk eingereicht. Denn der würde in der Umgebung zu deutlichen Zusatzbelastungen durch Luftschadstoffe und Lärm führen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe habe den Neubau aufgrund einer isolierten Betrachtung des Kohle-Blocks 9 genehmigt, die bereits bestehenden Belastungen durch andere Kraftwerksblöcke seien dabei völlig ausgeblendet worden. Diese einseitige Betrachtung ist nach Auffassung des BUND nicht rechtmäßig. Der Umweltverband ist überzeugt, dass der geplante Neubau noch nicht endgültig besiegelt ist. Er forderte die Betreiber des Großkraftwerks auf, anstelle eines „klimaschädlichen Kohlemonsters“ die Finanzmittel in den Ausbau regenerativer Energien zu investieren.

MVV macht deutlich mehr Umsatz und kooperiert mit AVR
[08.10.09]

Die MVV Energie AG meldet zum Dreivierteljahr ein deutliches Umsatz-Plus von 22 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Getragen wurde das Wachstum insbesondere durch die positive Entwicklung in den Segmenten Strom, Gas und Dienstleistungen. Das operative Ergebnis blieb mit 250 Millionen Euro nur leicht unter Vorjahr (251 Millionen). Für das Gesamtjahr geht Deutschlands größte Stadtwerke-Gruppe davon aus, die bisherige Umsatzprognose von 2,6 bis 2,8 Milliarden Euro zu übertreffen. Unterdessen gründete das SDAX-Unternehmen gemeinsam mit der AVR Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises mbH die RNE Rhein-Neckar Energie GmbH mit Sitz in Sinsheim. Geschäftsfelder des neuen Gemeinschaftsunternehmens sind u.a. umweltfreundliche Biomasseheizkraftwerke und ressourcenschonende Energieeinsparcontracting-Projekte.
Weitere Informationen: www.mvv.de

Mannheimer Umweltpreis 2009 vergeben
[17.08.09]

Bei der 25. Auflage des Mannheimer Umweltpreises konnte Umweltbürgermeister Lothar Quast Ende Juli 2009 insgesamt 12.500 Euro an Preisgeldern verteilen. Der mit 1.000 Euro dotierte Hauptpreis ging dabei an den „Garten der Sinne“ der Albrecht-Dürer-Schule für Sehbehinderte. Die weiteren Hauptpreise gingen an die Helene-Lange-Schule, die Evangelische Melanchtongemeinde, die Evangelische Kindertagesstätte der Unionsgemeinde, das Heimatmuseum Seckenheim und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald. Insgesamt erhielten diesmal 52 Projekte in unterschiedlichen Kategorien Geldpreise zwischen 100 und 250 Euro. Hatte die Jury beim ersten Umweltpreis-Wettbewerb im Jahr 1985 lediglich unter zwölf Bewerbungen zu entscheiden, so hatten diesmal 68 Projekte ihre Bewerbungsunterlagen eingesandt. Mit dem Mannheimer Umweltpreis werden beispielhafte und vorbildliche Leistungen honoriert, welche die Umweltsituation in Mannheim erhalten oder verbessern, das Umweltbewusstsein stärken oder die Eigeninitiative und die Zukunftsorientierung im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern.

 

 
Nordbaden

Meckesheim: MVV Energie installierte erste Gaswärmepumpe in der Region
[18.01.10]

Foto: MVV Energie AG

Steigende Energiekosten, erhöhte Anforderungen an die Energieeffizienz in Gebäuden sowie das wachsende Umweltbewusstsein haben die Nachfrage nach innovativen Technologien im Bereich der Energieversorgung deutlich erhöht. Die Meckesheimer SERO PumpSystems GmbH hat die Zeichen der Zeit erkannt und setzt langfristig auf Energieeffizienz: Beim Neubau der Bürogebäude und der Betriebshalle entschied man sich für eine innovative Gas-Adsorptionswärmepumpe zur Wärmeversorgung als Ersatz der bisherigen Ölheizung. Im Rahmen des Feldtests der Initiative Gaswärmepumpe (IGWP) nahmen Ende Dezember 2009 die SERO PumpSystems GmbH und die MVV Energie die erste Gas-Adsorptionswärmepumpe in der Metropolregion Rhein-Neckar offiziell in Betrieb. Die neue Anlage (thermische Leistung: 40 Kilowattstunden) liefert die Grundlast der neuen Gebäude und ist mit einem Spitzenlastkessel kombiniert. Als Primärenergie nutzt die Wärmepumpe umweltfreundliches Erdgas statt Strom, um den Adsorptionsprozess in Gang zu bringen. Damit spart die Anlage fossile Brennstoffe, weil sie als erneuerbare Wärmequelle zusätzlich Umweltwärme aus dem Erdreich nutzt. Dafür waren vier Erdwärmebohrungen mit rund 80 Metern Tiefe notwendig. Pro eingesetzte Kilowattstunde Erdgas erzeugt die Gaswärmepumpe zwischen 1,2 und 1,6 Kilowattstunden Wärme und trägt dadurch im Vergleich zu konventionellen Heizkesseln zu einer erheblichen Energie- und Kohlendioxideinsparung bei. Der Nutzungsgrad liegt 25 bis 30 Prozent höher als bei herkömmlichen Gas-Brennwertgeräten. Die Heizungsanlage bietet darüber hinaus den Vorteil, dass im Sommer auch Kälte für die Klimatisierung der Gebäude zur Verfügung gestellt werden kann. Im Rahmen des Feldtests hat MVV Energie mit der Firma SERO eine zweijährige Kooperation vereinbart und ein umfangreiches Monitoringsystem installiert, um die Betriebsdaten zu erfassen und auszuwerten. Die im Jahr 2008 gegründete Initiative Gaswärmepumpe ist eine Vereinigung führender deutscher Energieversorger und innovativer Heizungshersteller. Gemeinsames Ziel ist die erfolgreiche Markteinführung und Positionierung der Zukunftstechnologie Gaswärmepumpe.

Zwingenberg: Gemeinde und EnBW bleiben Partner
[18.01.10]

Zwingenbergs Bürgermeister Peter Kirchesch und ein Vertreter der EnBW unterzeichneten gemeinsam Anfang Dezember 2009 den neuen Stromkonzessionsvertrag. Dieser tritt zum 1. Januar 2011 in Kraft und gilt für die nächsten 20 Jahre. Die Stromkonzession gibt der EnBW Regional AG das Recht öffentliche Verkehrsräume (Straßen, Wege, Plätze) für die Errichtung und den Betrieb der Stromversorgungsleitungen zu nutzen. Die Gemeinde erhält im Gegenzug die nach gesetzlicher Vorgabe höchstzulässige Konzessionsabgabe. Diese stärkt die Finanzen der Gemeinde und muss nicht, wie z.B. die Gewerbesteuer, in den kommunalen Finanzausgleich mit einbezogen werden.

Rhein-Neckar-Kreis: Gesundheitsbericht im Internet
[18.01.10]

Der über 250-seitige Bericht „Zur gesundheitlichen und sozialen Lage von Kindern im Rhein-Neckar-Kreis“ (mit mehr als 100 Abbildungen und Tabellen), den das Gesundheitsamt des Kreises Ende 2009 herausgegeben hat, steht mittlerweile auf der Internetseite im PDF-Format kostenlos zur Verfügung.
Weitere Informationen:
www.rhein-neckar-kreis.de/servlet/PB/show/1982455/KGB_Druck_Gesamt_neu%202.pdf

Bruchsal: Erstes Geothermie-Kraftwerk des Landes am Netz
[18.01.10]

Das erste Geothermie-Kraftwerk Baden-Württembergs ist Mitte Dezember 2009 in Bruchsal ans Netz gegangen. Das 17-Millionen-Euro-Projekt des Stromkonzerns EnBW und der Bruchsaler Energie- und Wasserversorgung soll die Wirtschaftlichkeit der Erdwärme testen. Das Kraftwerk (Leistung: 550 Kilowatt) erzeugt zunächst nur Strom und versorgt ca. 1.200 Haushalte.

Neunkirchen gewinnt Gold bei Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
[18.01.10]

Neunkirchen wurde im November 2009 als einzige Kommune in der Metropolregion Rhein-Neckar beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2008/2009 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Es qualifizierte sich somit unter rund 5.000 Bewerbern deutschlandweit für die Teilnahme am Bundesentscheid des Dorferneuerungswettbewerbs 2010. Das Kirschendorf im Kleinen Odenwald punktete mit herausragenden Leistungen in den Bereichen Entwicklung, Bau- und Grüngestaltung, soziale und kulturelle Aktivitäten sowie „Das Dorf in der Landschaft“. „Unser Dorf hat Zukunft“ ist ein vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgeschriebener Wettstreit, der seit 1961 in der Bundesrepublik durchgeführt wird und bis 1997 unter dem Namen „Unser Dorf soll schöner werden“ firmierte. Ziel ist die Verbesserung der Zukunftsperspektiven in den Dörfern mit bis zu 3.000 Einwohnern und die Steigerung der Lebensqualität in ländlichen Räumen.
Weitere Informationen: www.neunkirchen-baden.de

Mauer: Energieausweise und Energiesparempfehlungen
[03.12.09]

Im Auftrag der Gemeinde Mauer hat das Ingenieurbüro Krupp & Partner (Zuzenhausen) Energieausweise für das Rathaus, die Grund- und Hauptschule mit Verwaltungsgebäude sowie die Sport- und Kulturhalle erstellt. Dabei konnten für alle Gebäude gute Werte bestätigt werden. Die Ausarbeitung erfolgte in Zusammenarbeit mit der SÜWAG AG, die für dieses Projekt Fördermittel zur Verfügung stellt. Allerdings wurden auch weitere mögliche Verbesserungen wie Dämmungen von Außenwänden und ein Fensteraustausch in der Sport- und Kulturhalle empfohlen.

Eberbach: Klimaschutzstrategie in der Entwicklung
[03.12.09]

Nach einem für Deutschland errechneten Durchschnittswert werden jährlich pro Kopf der Bevölkerung 10,3 Tonnen klimaschädliche Gase ausgestoßen. Der durch die KEWOG Städtebau GmbH im Rahmen des „Fußabdrucks" für Eberbach ermittelte Wert liegt gar bei 14,3 Tonnen. Allerdings wies man von Seiten der KEWOG darauf hin, dass die Zahlen nicht unbedingt vergleichbar seien, da sie auf verschiedenen Wegen ermittelt wurden. Dennoch hält man den Klimagas-Ausstoß pro Kopf in Eberbach für relativ hoch. Eine Erklärung dafür: Die Industrie sei - gemessen an der Ortsgröße - sehr energieintensiv. Nach den von der KEWOG ermittelten Zahlen gehen über 50 Prozent des Heizwärme- und Strombedarfs (410 Millionen Kilowattstunden) auf das Konto der Industrie. Rund 40 Prozent werden in Wohngebäuden verbraucht, der Rest in öffentlichen und gewerblichen Liegenschaften. Wärme und Strom in Eberbach sorgen zusammen für einen jährlichen Ausstoß von knapp 150.000 Tonnen Klimagase. Zusätzlich hat man noch die Kohlendioxid-Emissionen aus dem Verkehr (37.000 Tonnen) und dem Konsum (34.000 Tonnen) errechnet und kommt dann insgesamt auf ca. 220.000 Tonnen. Für das Ziel „klimabeste Stadt in der Metropolregion" schlug die KEWOG eine neue Definition vor: Wenn sich schon der absolute Wert der Emissionen nicht für eine Vorreiterrolle eigne, könne Eberbach versuchen, die „höchste prozentuale Reduktion" an Klimagas-Emissionen in der Region zu erreichen. Für den Weg dorthin sollen nun Arbeitsgruppen gebildet werden, die sich mit verschiedenen Handlungsfeldern befassen und bis Frühjahr 2010 eine Klimaschutzstrategie ausarbeiten. Die Gruppen tagen erstmals am 14./15. Dezember 2009. Interessierte können sich unter der unten aufgeführten eMail-Adresse melden. Als mögliche Themen für die einzelnen Arbeitsgruppen wurden bislang „Energieeffizienz", „Energieversorgung", „Energiemanagement", „Verkehr" und „Aktivierung der Bürger" vorgeschlagen.
Weitere Informationen: prima.klima@eberbach.de

Meckesheim: keine neue Grenze für den Naturpark
[02.11.09]

Einstimmig hat der Meckesheimer Gemeinderat im Oktober 2009 eine Erweiterung des Naturparks Neckartal-Odenwald abgelehnt. Im Zuge einer Änderung der Gebietskarte plante dessen Geschäftsführung eine Ausdehnung des Gebiets bis zur Bundesstraße und zur Landesstraße 549. Für die dortigen Grundstückseigentümer hätte dies zur Folge gehabt, dass einige bislang genehmigungsfreie Bauvorhaben künftig der Erlaubnis des Naturparks bedürft hätten. Im Gegenzug bestehe laut Verwaltung ein - wenn auch geringer - Anspruch auf Fördergelder.

Sandhausen: Gemeinde vermietet weitere Dächer
[02.11.09]

Die Gemeinde Sandhausen hat weitere Dachflächen eigener Gebäude an einen Investor vermietet, damit dieser darauf Photovoltaikanlagen installieren kann. Auf Gebäuden in der Kleinen Ringstraße, in der Karlsbader Straße sowie auf dem Gymnasium kann dabei eine Strommenge von über 100.000 Kilowattstunden erzeugt und somit 67 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Investor und Gemeinde schlossen dazu einen 20 Jahre laufenden Vertrag, der eingespeiste Strom wird nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz vergütet. Die Gemeinde erhält vier Prozent der Einspeisevergütung als Miete.

Neckargemünd: Deutscher Umweltpreis für Dr. Angelika Zahrnt
[02.11.09]

Dr. Angelika Zahrnt hat den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt erhalten. Die langjährige Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. wurde als Vordenkerin für eine soziale Umweltpolitik gewürdigt. Die Neckargemünderin habe wie kaum eine andere Persönlichkeit in den Umweltverbänden wegweisende Anstöße für die Nachhaltigkeitsdebatte gegeben. Der Deutsche Unweltpreis ist mit 500.000 Euro die höchstdotierte Umweltauszeichnung Europas. Seit 1993 werden Leistungen prämiert, die in vorbildlicher Weise zum Schutz und zur Erhaltung der Umwelt beigetragen haben bzw. in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung führen. Schon im Jahr 2008 ging der Deutsche Umweltpreis in die Metropolregion Rhein-Neckar, damals an Dr. Holger Zinke, Gründer der Zwingenberger BRAIN AG.

Philippsburg: Greenpeace klagt gegen Atomaufsicht
[08.10.09]

Die Umweltschutzorganisation Greenpeace verklagt das Land Baden-Württemberg wegen des Betriebs des Atomkraftwerks Philippsburg I. Wie Greenpeace im September 2009 mitteilte, sei eine Untätigkeitsklage beim Verwaltungsgerichtshof in Mannheim eingereicht worden. Der Meiler müsse abgeschaltet werden, weil er nicht gegen einen Flugzeugabsturz geschützt sei. Die Klage richtet sich gegen das baden-württembergische Umweltministerium als Atomaufsichtsbehörde.

Eberbach: Solarstrom für das Waldklassenzimmer
[17.08.09]

Einen Lichtschalter suchte man bisher im Eberbacher Waldklassenzimmer vergeblich: Die tief im Gretengrund verborgene Waldhütte verfügt über keinen Stromanschluss. Bei der Gründung des Waldklassenzimmers baute man deshalb Gasleuchten ein, die sich aber in der Praxis als umständlich und nicht ungefährlich erwiesen. Deshalb plante der Verein „Waldklassenzimmer" schon seit geraumer Zeit den Einbau einer Solaranlage zur Stromversorgung der Hütte. Doch die vorhandenen finanziellen Mittel reichten nicht für die Anlagenbauteile bzw. Installation. Bis das Hohenstaufen-Gymnasium weiterhalf: Im Rahmen des naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts gab es in einer elften Klasse eine Unterrichtseinheit zum Thema Stromerzeugung. Und es entstand die Idee, die Solaranlage auf dem Waldklassenzimmer mit Schülern zu installieren, unterstützt von einem Elektro-Profi. Ende Juli 2009 wurde das fast 2 qm große Solarpanel auf das Dach gehievt und fachmännisch installiert, wobei auch eine Dachdeckerei Hilfestellung gab. Daraufhin wurde in und an der Hütte rund 100 m Kabel verlegt und mit Kabelkanal und einer Abdeckung aus Maschendraht gegen die neugierigen Siebenschläfer abgesichert, die den Gretengrund bevölkern und am Inventar der Waldhütte gern ihre Nagezähne trainieren. Kurz nach Beginn der Sommerferien gaben die Schüler der Anlage den letzten Schliff. Über einen Laderegler fließt nun Solarstrom in eine leistungsstarke Batterie. Von da aus wird die Beleuchtung in alle Räume gespeist. Über Steckdosen steht auch Strom für Elektrogeräte zur Verfügung. Den erfolgreichen Projektabschluss feierte man mit einem Grillfest, zu dem der Verein „Waldklassenzimmer“ geladen hatte.

Neckar-Odenwald-Kreis reduziert Energiekosten um über 500.000 Euro/Jahr
[17.08.09]

Foto: MVV Energie AG

Mit dem Know-how von MVV Energiedienstleistungen senkt der Neckar-Odenwald-Kreis die Energiekosten an acht Schulen um mehr als 500.000 Euro pro Jahr. Und auch die Umwelt profitiert: Pro Jahr wird der Ausstoß von rund 2.200 Tonnen Kohlendioxid vermieden. Dies gelingt u.a. durch den Einbau von zwei Holzhackschnitzelanlagen in der Zentralgewerbeschule Buchen und im Schulzentrum Mosbach. Das Mosbacher Zentrum erhält zusätzlich zwei Solaranlagen. „Dieses Energieeinsparprojekt passt hervorragend zur Bioenergie-Modellregion Neckar-Odenwald-Kreis", so Landrat Dr. Achim Brötel. MVV Energiedienstleistungen hatte sich 2008 in einer öffentlichen Ausschreibung durchgesetzt, im Mai 2009 kam es zur Vertragsunterzeichnung. Bis Mitte September sollen alle Baumaßnahmen abgeschlossen sein. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis 2020, noch in 2009 gehen sämtliche Anlagen in den Besitz des Kreises über. Insgesamt investiert MVV Energiedienstleistungen in Mosbach, Buchen, Walldürn und Osterburken 3,5 Millionen Euro. Die Ausgaben refinanzieren sich über die eingesparten Energiekosten. „Wir verstehen es als Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung, die Themen Energieeffizienz, Klima- und Ressourcenschutz für die Region federführend zu gestalten. Die Metropolregion ist inzwischen auf dem besten Weg, zur Modellregion für den schonenden Umgang mit Energie zu werden", sagte Dr. Werner Dub, Mitglied des Vorstands der MVV Energie AG. Man hatte in der Ausschreibung mit den jahrelangen Erfahrungen bei kommunalen Energieeinsparprojekten punkten können. Das Tochterunternehmen von MVV Energie verantwortet Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung der Anlagen. Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erfolgen vor allem in den Bereichen Wärmeerzeugung, Regelungs-, Elektro- und Lüftungstechnik. So werden die gesamten Heizungsanlagen erneuert, sämtliche Pumpen durch Energieeinsparpumpen ersetzt, sieben neue Gasbrennwertkessel und zwei hocheffiziente Blockheizkraftwerke eingebaut. Außerdem erhalten die Schulräume und -flure mehrere Tausend energiesparende Leuchten und neue Ventilatoren.

 
Ludwigshafen


BASF mit Forschungsverbünden in Zukunftstechnologien
[16.02.10]

Die BASF und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben ein gemeinsames Labor für Verfahrenstechnik gegründet. Das JointLab „IP3“ (innovative Produkte, intelligente Partikel,
integrierte Prozesse) ist zunächst für fünf Jahre eingerichtet und hat einen Finanzierungsrahmen von 8 Millionen Euro, der von den Partnern und durch das Land Baden-Württemberg getragen wird. Eine 20-köpfige, interdisziplinäre Forschergruppe arbeitet im „IP3“ u.a. an nanostrukturierten Funktionsmaterialien, wie sie in der organischen Elektronik, als Pigmente, Agrochemikalien, Arzneimittel oder Katalysatoren zum Einsatz kommen. Im vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbundprojekt „TOPAS 2012“ arbeitet die BASF derweil zusammen mit den Firmen Osram Opto Semiconductors, Philips und Aixtron an der Entwicklung innovativer, energiesparender Lichttechnologie auf Basis von organischen Leuchtdioden (OLED). Ziel ist es, z.B. Dioden mit mehr als 10.000 Stunden Lebensdauer – dem zehnfachen einer herkömmlichen Glühlampe – herzustellen.
Weitere Informationen: www.basf.com

Baumfällaktion aus Verkehrssicherheitsgründen
[02.11.09]

Von den rund 25.000 Straßenbäumen und 40.000 Bäumen in den Grünanlagen werden derzeit 226 aus Verkehrssicherheitsgründen im Ludwigshafener Stadtgebiet gefällt. 28 Bäume sind durch Trockenheit (welche auch nicht durch zusätzliches Wässern ausgeglichen werden konnte) abgestorben. Die restlichen litten unter Hitzestress oder hatten am Wurzelstock oder am Stamm Pilze, die das Holz zerstörten und Fäule verursachten. Der größte Anteil der Bäume, die gefällt werden bzw. wurden, sind Robinien. Es folgen Ahorn, Pappeln und Birken. Der Stadtteil Mundenheim hat mit 43 Bäumen die meisten Fällungen zu verzeichnen, danach folgen die Stadtteile Südliche Innenstadt mit 36, Friesenheim mit 33 und Gartenstadt mit 29 Bäumen. Positiv ist, dass wertvolle einheimische Baumarten, wie die Linden, im Jahr 2009 nur mit fünf und die Hainbuchen mit drei Bäumen betroffen sind. Die Eiche ist lediglich mit zwei und die Esche mit nur einem Fällbaum vertreten. Auch Bäume, die das Ortsbild prägten, mußten entfernt werden: Dazu gehörten u.a. vier mit Fäule befallene Rosskastanien in der Baumallee in der Ebertstraße sowie sechs Robinien im Mittelstreifen der Damaschkestraße.

Kleingartenbauverein Süd-Schöngewann erhielt Auszeichnung in Gold
[08.10.09]

Im Landeswettbewerb 2009 „Gärten im Städtebau“, bei dem sich insgesamt elf Anlagen aus Rheinland-Pfalz bewarben, gewann der Kleingartenbauverein Süd-Schöngewann eine Goldmedaille. Die Kleingartenanlage Buchenstraße erhielt eine Silbermedaille. Dieses Wettbewerbsergebnis gab Staatssekretär Dr. Rüdiger Messal während der Preisverleihung am 6. Oktober 2009 in Neustadt bekannt. Die Jury lobte bei der im Herderviertel gelegenen Kleingartenanlage Schöngewann die gute ÖPNV-Anbindung, die Integration von Migranten und den „ausgezeichneten Lehr- und Schulgarten", durch den u.a. Kindergartengruppen und Schulklassen geführt werden. Süd-Schöngewann vertritt nun in 2010 das Land Rheinland-Pfalz beim Bundeswettbewerb in Berlin.

Schienenbereich nun vollständig in Lärmkarten abgebildet
[08.10.09]

Nachdem das Eisenbahn-Bundesamt die Daten über die Höhe des Lärmpegels entlang der Schienenstrecke zwischen Ludwigshafener Hauptbahnhof und Limburgerhof der Stadt Ludwigshafen zugesandt hat, sind die so genannten Lärmkarten neben dem Straßenbereich nun auch im Bereich der Schienen vollständig. Die Lärmkarten sind auf der Internetseite der Stadt Ludwigshafen eingestellt (siehe unten). Sie können auch beim Bereich Umwelt (Bismarckstraße 29, Zimmer 511) eingesehen werden.
Weitere Informationen: www.ludwigshafen.de/standort/umwelt/luft
sowie laerm/umgebungsrichtlinie

und Telefon: 06 21/5 04-29 62 (Kathrin Kucher)

Fachhochschule und AOKn kooperieren bei Aus- und Weiterbildung
[17.08.09]

Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland haben Anfang Juli 2009 mit der Fachhochschule Ludwigshafen einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Dadurch können künftig rund 30 Mitarbeiter der Krankenkassen neben dem betriebsinternen Diplom zum AOK-Betriebswirt an der Bildungseinrichtung berufsbegleitend einen akademischen Abschluss (Bachelor of Science) erwerben. An der Fachhochschule startete bereits vor neun Jahren der interdisziplinär angelegte duale Studiengang „Gesundheitsökonomie im Praxisverbund“, an dem sich etwa 40 Kooperationspartner aus allen Bereichen des Gesundheitswesens beteiligen. Die Allgemeinen Ortskrankenkassen wollen mit dem Projekt, das in Deutschland Modellcharakter haben soll, ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zu einem beruflichen Qualifikationssprung bieten.
Weitere Informationen: www.fh-ludwigshafen.de

 

 
Pfalz


Bad Dürkheim: Salomon de Caus-Ausstellung im Pfalzmuseum
[16.02.10]

„Die magischen Maschinen des Salomon de Caus“ stehen im Mittelpunkt einer Sonderausstellung, die das Pfalzmuseum für Naturkunde POLLICHIA bis zum 11. Juli 2010 zeigt. Der französische Universalgelehrte Salomon de Caus (1576 - 1626) lebte mehrere Jahre in Heidelberg und war dort Architekt des Heidelberger Schlossgartens (Hortus Palatinus). Als Naturforscher und Ingenieur entwarf er eine Vielzahl komplizierter Automatenkonstruktionen. Als Antrieb für Pumpen und Springbrunnen nutzte er Phänomene wie Vakuum, Solarenergie aus Brennspiegeln und Wasserdampf. Die von der Heidelberger Klaus Tschira-Stiftung geförderte Ausstellung zeigt nicht nur zahlreiche Entwürfe von de Caus’ Arbeiten, sondern auch funktionierende Rekonstruktionen sowie am Computer entwickelte Animationen seiner Versuchsanordnungen. Das pädagogische Begleitprogramm wendet sich an alle Altersklassen; im Ferienprogramm werden Workshops zum kreativen Eigenbau von „lustigen“ und „nützlichen“ Maschinen angeboten.
Weitere Informationen: www.pfalzmuseum.de

Frankenthal: „Frankenthal-Woche“ 2010
[16.02.10]

Zum 12. Mal öffnet vom 27. Februar bis 7. März 2010 die Messe „Frankenthal-Woche“ ihre Pforten. Auf der alle zwei Jahre stattfindenden größten Leistungsschau der Vorderpfalz füllen dieses Jahr rund 150 Aussteller den Frankenthaler Festplatz und präsentieren in sechs Hallen unterschiedlichste Angebote rund um die Themen Bauen und Sanieren, Energiesparen, Wohnen, Haushalt, Mode, Wellness und Gesundheit. Bei ihrer letzten Ausgabe im Jahr 2008 zählte die zweitgrößte Wirtschafts- und Verkaufsausstellung der Metropolregion Rhein-Neckar etwa 53.000 Besucher.

Worms: Wolfsnächte im Tiergarten
[16.02.10]

Interessante Einblicke in das Leben der Wölfe warten auf die Besucher der Wolfsnächte im Tiergarten Worms. Am 19., 20., 26. und 27. Februar 2010 öffnet die Einrichtung jeweils ab 18.00 Uhr die Türen für isegrimbegeisterte Nachtschwärmer. Auf dem Programm stehen dann eine Führung durch den mit Fackeln beleuchteten Tiergarten, spannende Geschichten und eine Wolfsfütterung. Die Karten sind streng limitiert und nur im Vorverkauf erhältlich. Die neue artgerechte Wolfsanlage im Tiergarten Worms wurde 2007 eingeweiht. Vor kurzem eröffnete zudem das neue, einem Wolfsbau nachempfundene, Erdhaus.
Weitere Informationen: Tiergarten Worms, Telefon: 0 62 41/97 22-70
www.freizeitbetriebe-worms.de

Landau: Geothermie-Kraftwerk läuft wieder
[03.12.09]

Nach zweimonatiger Pause läuft das Landauer Geothermie-Kraftwerk wieder seit Ende November 2009. Die Anlage wurde stufenweise hochgefahren und arbeitete zunächst mit reduziertem Druck. Im September war das Kraftwerk abgeschaltet worden, nachdem es im August/September zu leichteren Beben gekommen war. Experten hatten das Kraftwerk als wahrscheinlichen Verursacher ausgemacht, was derzeit noch durch eine Kommission genauer untersucht wird. Die rheinland-pfälzischen Behörden genehmigten den Neustart nur unter verschärften Auflagen. Das Geothermie-Kraftwerk fördert heißes Wasser aus mehr als drei Kilometern Tiefe und produziert damit Wärme und Strom.

Pfälzer Wanderbuch erschienen
[03.12.09]

Die schönsten Routen durch den Pfälzerwald finden Naturliebhaber im neuen „Pfälzer Wanderbuch“ des höma-Verlags. Auf 180 Seiten werden 40 Touren vorgestellt, darunter auch ein 18,3 km langer Rundkurs ausgehend vom Hinterweidenthaler „Teufelstisch“, der bei einer Online-Abstimmung der Heinz-Sielmann-Stiftung jüngst Platz 7 der „Schönsten Naturwunder Deutschlands“ belegte.
Weitere Informationen: www.hoema-verlag.de

Worms: Neue Tiergartenschule wurde eingeweiht
[02.11.09]

Im September 2009 wurde nach nur rund einmonatiger Bauzeit die neue Tiergartenschule des Tiergartens Worms eingeweiht. Die knapp 200 qm große Anlage mit Terrasse bietet Raum für bis zu 60 Personen sowie Büro- und Lagerkapazitäten. Die Baukosten betrugen 194.000 Euro und wurden zu ca. 40 Prozent durch Spenden und Fördermittel gedeckt. Als außerschulischer Lernort bietet die 2007 gegründete Tiergartenschule Kindern und Jugendlichen insbesondere Themen-Rundgänge, die biologisches Wissen altersgerecht und lehrplanbezogen erweitern und vertiefen. Über 12.000 Gäste (vom Vorschulalter bis zur Oberstufe) nahmen bisher an den Veranstaltungen der Zooschule teil. So konnten z.B. zuletzt im Rahmen des Herbstferienprogramms Kinder ab sechs Jahren die typischen Vierbeiner eines Bauernhofs kennenlernen.
Weitere Informationen: www.tiergarten-worms.de

Bad Dürkheim: Beim Wiederaufbau der Saline setzt man auf erneuerbare Energien
[17.08.09]

Beim Wiederaufbau der zerstörten Saline in Bad Dürkheim will die Stadt auf erneuerbare Energien setzen: So soll auf dem Dach des über 330 Meter langen und neun Meter breiten Gradierbaus eine Photovoltaikanlage installiert werden. Und auch die Wärme der Salinensole, die mit 17 Grad aus der Erde kommt, will man zur Energiegewinnung nutzen. Mit dem Neubau soll Ende September 2009 begonnen werden. Die Fertigstellung der neuen Saline wird voraussichtlich im Sommer 2010 erfolgen.

Speyer: Flugplatz darf ausgebaut werden
[17.08.09]

Der Flugplatz Speyer kann ausgebaut werden. Das rheinland-pfälzische Oberverwaltungsgericht in Koblenz wies Anfang Juli 2009 die Klagen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) und eines Bürgers gegen den Ausbau weitgehend ab. Allerdings verlangte das Gericht Nachbesserungen beim Nachtflugbetrieb: So seien zwischen 00.00 und 5.00 Uhr keine Landungen gerechtfertigt. Diese Regelung müsse entsprechend geändert werden. Zentrales Element des Ausbaus ist die Verlängerung der Start- und Landebahn um rund 450 Meter auf hernach über 1.670 Meter.

 

 
Südhessen

Heppenheim: Bürgerversammlung mit Schwerpunkt Windenergie
[16.02.10]

Um das Thema Windenergie geht es in der Heppenheimer Bürgerversammlung, die am 4. März 2010 ab 19.30 Uhr im Kurfürstensaal des Amtshofs stattfinden wird. Neben dem Bericht des Magistrats werden die Referate zu diesem Thema den Schwerpunkt der Veranstaltung bilden, zu der alle Heppenheimer Bürger eingeladen sind. Vertreter sowohl des Landesverbands WindEnergie e.V. als auch des Solar- und Energieberatungszentrums Bergstraße werden zur Verfügung stehen, um über das in der Öffentlichkeit kontrovers diskutierte Thema Windkraft zu informieren und Fragen zu beantworten. Darüber hinaus bietet die Bürgerversammlung natürlich die Möglichkeit, dem Magistrat auch zu anderen städtischen Angelegenheiten Fragen zu stellen und Vorschläge zukommen zu lassen.

Kreis Bergstraße: Weiterentwicklung des ÖPNV gesichert
[18.01.10]

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und das Land Hessen haben eine Finanzierungsvereinbarung für den ÖPNV im Kreis Bergstraße unterzeichnet. Damit ist die mittelfristige Weiterentwicklung des VRN-Angebots bis ins Jahr 2014 sichergestellt. Das Land stellt hierfür in den kommenden fünf Jahren ca. 102 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Großteil der Mittel wird in den regulären Bus- und Schienenverkehr im hessischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar fließen. Geplant sind zudem Verbesserungen auf der Nibelungen-, der Weschnitztal-, der Main-Neckar- und der Riedbahn. Der VRN wurde vor 20 Jahren gegründet und erstreckt sich derzeit auf einer Fläche von knapp 10.000 Quadratkilometern über 24 Landkreise und kreisfreie Städte mit insgesamt über 3 Millionen Einwohnern.
Weitere Informationen: www.vrn.de

Biblis: Block B wieder am Netz
[18.01.10]

Nach zehnmonatigen Wartungs- und Erneuerungsarbeiten ist der Block B des Atomkraftwerks Biblis seit Anfang Dezember 2009 wieder am Netz. Letzte Prüfungen hatten laut Betreiberangaben keine Beanstandungen ergeben. Der Block war im Januar 2009 vom Netz genommen worden. Der älteste noch im Dienst befindliche Reaktor Deutschlands, Block A, soll nach einer Revision noch im Januar ebenfalls wieder ans Netz gehen. Nach ursprünglichen Planungen soll Block A im Laufe des Jahres 2010 endgültig vom Netz gehen, Block B im Jahr 2012.

Neckarsteinach: Das Bauhof-Dach erhält eine Photovoltaikanlage
[03.12.09]

Auf der Ende November 2009 stattgefundenen Neckarsteinacher Stadtverordnetenversammlung wurde über das Angebot einer Solarfirma diskutiert, auf der großen Dachfläche des städtischen Bauhofs eine Photovoltaikanlage zu installieren. Der Pachtpreis soll vier Prozent der Einspeisevergütung betragen. Der Vertrag soll, mit einem Recht der Firma auf eine fünfjährige Verlängerung, über insgesamt 20 Jahre laufen. Ein Risiko sah die Versammlung in der Tatsache, dass bei einem Schaden im Bauhof-Dach eventuell dann auch die Photovoltaikanlage abgebaut werden müsste. Die Kosten des Wiederaufbaus der Anlage nach der Dachreparatur wären dann von der Stadt zu tragen, was teuer werden könne. Aus diesem Grund forderten die Stadtverordneten den Magistrat auf, Nachbesserungen am Vertrag vorzunehmen. Generell befürwortete man dieses Vorhaben und stimmte einem Antrag zu, auch andere städtische Liegenschaften für die Nutzung von Photovoltaikanlagen überprüfen zu lassen.

Viernheim will „Fairtrade-Stadt" werden
[02.11.09]

Foto: Stadt Viernheim

Saarbrücken, Neuss, Dortmund sowie Marburg sind die ersten deutschen Fairtrade-Städte. Viernheim will es noch werden. Die Stadt Heidelberg ist im Beantragungsverfahren. Weltweit bekamen bereits über 700 Städte den begehrten Titel verliehen. Der Magistrat der Stadt Viernheim hat Anfang Oktober 2009 beschlossen, sich an der internationalen Kampagne „Fairtrade-Towns" von TransFair e.V. zu beteiligen und den Titel „Fairtrade-Stadt" anzustreben. Den Anstoß hierzu hatte der Eine-Welt-Laden gegeben. Der Titel wird an Städte und Gemeinden verliehen, die fünf weltweit einheitlich festgesetzte Kriterien erfüllen. Bereits in vier Punkten wird Viernheim dem Kriterienkatalog weitgehend gerecht: Verwendung von Fairtrade-Kaffee und einem weiteren Produkt aus fairem Handel in allen parlamentarischen Gremien der Ausschüsse samt Magistrat und im Bürgermeisterbüro sowie Angebot von gesiegelten Produkten aus Fairem Handel in lokalen Einzelhandelsgeschäften. Auch der Ausschank von Fairtrade-Produkten in Cafés und Restaurants gehört schon zum Viernheimer Alltag. Da in öffentlichen Einrichtungen, in Schulen, Vereinen und Kirchen bereits Fairtrade-Produkte verwendet und dort auch Bildungsaktivitäten zum Thema „fairer Handel" durchgeführt werden, kann Viernheim eine wichtige weitere Vorgabe abhaken. Das Gleiche gilt beim Thema Öffentlichkeitsarbeit. Die örtlichen Medien haben in der Vergangenheit vielfach über dieses Thema berichtet und werden sicher auch in Zukunft über alle Aktivitäten auf dem Wege zur Fairtrade-Stadt umfassend informieren.
Weitere Informationen: www.transfair.org

Biblis: Erneut Panne im Atomkraftwerk
[08.10.09]

Beim Atomkraftwerk Biblis verzögert sich das Wiederanfahren von Reaktorblock B wegen einer Technikpanne bis Mitte November 2009. Wie der Kraftwerksbetreiber RWE Anfang Oktober 2009 mitteilte, sei an einem Temperaturfühler zwischen Dampferzeuger und Hauptkühlmittelpumpe eine „Kleinstleckage“ festgestellt worden. Der zweite Reaktorblock des Atomkraftwerks sollte nach mehrmonatiger Wartung Mitte Oktober wieder ans Netz gehen.

Lampertheim: Über 9.000 Unterschriften gegen geplante ICE-Trasse
[08.10.09]

Rund 9.200 Bürger haben mit ihrer Unterschrift gegen die für 2017 geplante ICE-Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim protestiert. Sie wehren sich dagegen, dass die Trasse über das Gebiet von Lampertheim an der Bergstraße führen soll, wie Sprecher der Stadt und der Bürgerinitiative Lampertheim (BILA) im August 2009 mitteilten. Die Stadt Lampertheim, die Bürgerinitiative und die Regionalversammlung mit etwa 45 Gemeinden zögen in diesem Fall an einem Strang, hieß es weiter. Die Bahnstrecke zerstöre wertvolle Natur und müsse anders verlaufen. Die geplante Trasse von Frankfurt nach Mannheim ist 85 Kilometer lang. Sie soll die Schnellfahrstrecken Köln-Rhein/Main und Mannheim-Stuttgart verbinden.
Weitere Informationen: www.bila-ice.de

Fürth/Weschnitz: Pilzlehrpfad wurde eröffnet
[08.10.09]

Wie der Verein der Pilzfreunde und Naturschützer Odenwald mitteilte, hat der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald rechtzeitig zur Pilzsaison einen Pilzlehrpfad erhalten. Der zwei Kilometer lange Rundkurs am Naturparkplatz „Kapellenberg“ (B 460, Fürth/Weschnitz) wurde Ende September 2009 eröffnet. Er ist mit 26 Informationstafeln ausgestattet und präsentiert 37 Pilzarten.

 

 
Region


MVV Energie unterstützt 18 Projekte aus dem Sponsoringfonds
{16.02.10]

Foto: MVV Energie AG

Vom Einrichten eines Fahrrad-Fuhrparks für das Mobilitätstraining an der Eduard-Spranger-Förderschule über die türkischen Kulturwochen für Kinder und Jugendliche der Stadtbibliothek Mannheim bis zur Anlage eines Fischlehrpfades des Angelsportvereins Zuzenhausen reicht das Spektrum der Projekte in der Metropolregion, die in der zehnten Runde des Sponsoringfonds von MVV Energie Unterstützung erhalten. Insgesamt qualifizierten sich in dieser Runde 18 Projekte, die sich in vorbildlicher Form vor allem für die Förderung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Kultur, Sport, Gesellschaft und Wissenschaft einsetzen. Vertreter der Vereine, Institutionen und Organisationen, die diese Projekte tragen, trafen sich Anfang Februar 2010 zu einem Gedankenaustausch in den Räumen des Unternehmens. „Alle von Ihnen sind aktiv und engagieren sich für andere Menschen“, begründete Matthias Brückmann, Vorstandsmitglied von MVV Energie, die Auswahl der Projekte. „Das Ehrenamt ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft, und die Bedeutung Ihrer Arbeit wollen wir mit unserem finanziellen Beitrag unterstreichen“. MVV Energie stehe in einem gesellschaftlichen Zusammenhang und wolle der Verantwortung eines regional verankerten Unternehmens gerecht werden. Der Sponsoringfonds unterstützt seit 2005 unter dem Leitgedanken „Stärke für Stadt und Region“ zweimal jährlich Initiativen in Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar mit insgesamt 100.000 Euro pro Jahr. Die Auswahl der Projekte erfolgt anhand eines Kataloges von Kriterien, bei denen insbesondere die Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie von Projekten in der Region im Vordergrund steht. Insgesamt haben bisher 235 Projekte Mittel aus dem Sponsoringfonds erhalten. Die elfte Runde des Sponsoringfonds ist am 1. Februar 2010 gestartet, die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2010.
Weitere Informationen: www.mvv-energie.de

Neue Ferienkarte für den Odenwald erschienen
[16.02.10]

Die gesamte Ferienregion Odenwald kann ab sofort mit der neuen Faltkarte der Touristikgemeinschaft Odenwald erkundet werden. Geographisch verortet werden darin nicht nur Sehenswürdigkeiten wie die Burgen und Schlösser des flächengrößten Landkreises der Metropolregion Rhein-Neckar, sondern auch Campingmöglichkeiten und Wohnmobilstellplätze, Golfplätze, Hochseilgärten und Kletterparks sowie die beiden Limesverläufe durch die Mittelgebirgslandschaft. Ergänzende Erläuterungen finden sich zu den Themen „Natürlich Radfahren“, „Wandertouren“, „Kulinarische Erlebnisse“ sowie zum UNESCO Geo-Naturpark in deutscher, englischer, französischer und niederländischer Sprache.
Weitere Informationen: www.tg-odenwald.de

7. Hochwasserschutzforum in der Metropolregion
[16.02.10]

Mit dem Thema „Praktischer Hochwasserschutz in Kommunen und Betrieben“ befasst sich das 7. Hochwasserschutzforum in der Metropolregion Rhein-Neckar am 25. Februar 2010 bei der IHK Pfalz in Ludwigshafen. Im Mittelpunkt der Tagung stehen mehrere Expertenvorträge zu aktuellen Forschungsergebnissen, gesetzlichen Entwicklungen auf EU- und Bundesebene und zu geplanten oder bereits umgesetzten Hochwasservorsorgekonzepten regional und überregional. Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine gemeinsame Besichtigung der Hochwasserschutzanlagen an der neuen
„Rhein-Galerie Ludwigshafen“, die im Herbst 2010 eröffnet wird. Das Hochwasserschutzforum ist eine gemeinsame Veranstaltung des VRRN (Verband Region Rhein-Neckar) mit den Industrie- und Handelskammern Darmstadt, Pfalz und Rhein-Neckar.
Weitere Informationen: www.vrrn.de

Grünes Licht für Ausbauplanung der S-Bahn Rhein-Neckar
[16.02.10]

Der Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) finanziert mit einer Sonderumlage in Höhe von insgesamt 12,7 Millionen Euro die kommunalen Kostenanteile für Planungsleistungen zur Weiterentwicklung des S-Bahn-Knotens Mannheim-Heidelberg. Darauf einigten sich Mitte Dezember 2009 die Mitglieder der Verbandsversammlung. Der Streckenabschnitt zwischen Mannheim und Heidelberg ist bereits heute voll ausgelastet. Die geplanten Maßnahmen, u.a. der dreigleisige Ausbau zwischen dem Hauptbahnhof Mannheim und Mannheim-Friedrichsfeld oder der viergleisige Ausbau zwischen dem Heidelberger Hauptbahnhof und Heidelberg-Wieblingen, sind wesentliche Voraussetzungen für die nächste Ausbaustufe der S-Bahn Rhein-Neckar. Die beschlossene Umlage bezieht sich ausdrücklich nur auf die durch den ZRN zu übernehmenden Planungskostenanteile. Baubeginn für das mit 212,7 Millionen Euro veranschlagte Infrastrukturprojekt ist voraussichtlich 2014.
Weitere Informationen: www.vrn.de

Mannheimer Morgen vergab zum 3. Mal „Agentur Award Rhein-Neckar“
[18.01.10]

Die Mannheimer Agentur trio-group hat mit dem besten Anzeigenmotiv beim „Agentur Award Rhein-Neckar“ gewonnen, den der Mannheimer Morgen Ende 2009 zum dritten Mal verliehen hat. Prämiert wurden Anzeigen, die Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar zum bewussten Umgang mit Energieressourcen aufrufen. Auf Platz zwei landete ein Motiv der Mannheimer Agentur hmf group, den dritten Platz holte sich die Viernheimer Agentur WOB. Insgesamt bewarben sich 22 Agenturen aus der Metropolregion mit 84 Entwürfen zum Thema „Generation Zukunft – Energiesparen in der Metropolregion“. Kriterien für die Prämierung waren: eine klare Botschaft, eine überzeugende, innovative Idee und eine gelungene gestalterische Umsetzung. Der Gewinner erhielt einen Media-
Etat von 20.000 Euro. In der Shortlist ausgezeichnet wurden 12 weitere Arbeiten folgender Agenturen: bfw tailormade (Neustadt), bmf Group (Mannheim), Hübner & Sturk (Bensheim), Magnolia (Mannheim), Schaller & Partner (Mannheim), Alte Tabakfabrik (Hirschberg), WOB (Viernheim), Wolf, Zumbruch & Partner (Heidelberg). Alle 84 Anzeigenmotive sind im Internet zu sehen unter:
www.generationzukunft.org.

Neue S5 gestartet. Vertrag für Strecke Bruchsal – Germersheim unterzeichnet
[18.01.10]

Mit dem Fahrplanwechsel hat am 13. Dezember 2009 die neue Linie 5 der S-Bahn Rhein-Neckar offiziell ihren Betrieb aufgenommen. Die S5 verbindet Heidelberg und Eppingen mit Haltestellen u.a. in Neckargemünd, Bammental, Reilsheim, Mauer, Meckesheim, Zuzenhausen, Hoffenheim, Sinsheim, Steinsfurt, Reihen, Ittlingen und Richen. Für die neue Strecke mussten 2008 und 2009 große Teile des 80 km umfassenden Streckennetzes elektrifiziert werden, hierfür wurden knapp 1.200 Oberleitungsmasten gestellt und ca. 110 km Oberleitung gespannt. Daneben liefen umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen wie der Ausbau von 19 Stationen im S-Bahn-Standard, Gleisabsenkungen, Brückenanhebungen und die Erneuerung der Leit- und Sicherungstechnik. Noch nicht abgeschlossen sind die Arbeiten auf der Strecke durch das Schwarzbachtal von Meckesheim bis Aglasterhausen (S51). Dieser Abschnitt soll im März 2010 ans Netz gehen. Die Gesamtkosten zur Modernisierung
belaufen sich auf etwa 82 Millionen Euro. Unterdessen wurde der Bau- und Finanzierungsvertrag für die Elektrifizierung und den Ausbau der Nahverkehrsinfrastruktur auf der Strecke Bruchsal – Graben-Neudorf – Germersheim unterzeichnet. Die Gesamtkosten werden voraussichtlich bei 31,7 Millionen Euro liegen. Baubeginn soll im Sommer 2010 sein.

2. Regionalparkforum des VRRN
[03.12.09]

Im Rahmen des 2. Regionalparkforums Rhein-Neckar wurde am 18. November 2009 die weitere Umsetzung des im Frühjahr verabschiedeten Masterplans „Regionalpark Rhein-Neckar“ erörtert. Im Museumszentrum Lorsch wurden die ersten Umsetzungsschritte in den beiden Leitprojekten „MRN-vernetzt“ und „Blaue Landschaften“ für das Jahr 2010 diskutiert. Im Jahr 2010 sollen z.B. eine Ost-West-Verbindung (sogenannte Kurpfalzroute) durch den Regionalpark etabliert und die Attraktivität der Flusslandschaften an Rhein und Neckar gesteigert werden. Ein dritter zentraler Baustein des Masterplans ist der Wettbewerb „Landschaft in Bewegung“, bei dem der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) 2010 die kommunalen Partner dazu aufruft, gemeinsam durch innovative Maßnahmen und Kooperationen das landschaftliche Profil der Region zu schärfen. Als Praxisbeispiel wurden u.a. die geplanten Aufwertungsmaßnahmen rund um das Kloster Lorsch vorgestellt. Der Masterplan sieht vor, die vielfältigen Landschaften und Freiräume in der Metropolregion Rhein-Neckar nachhaltig weiterzuentwickeln und miteinander zu vernetzen. Der VRRN koordiniert und moderiert dazu die enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinden, Städten und Landkreisen. Die 60-seitige Broschüre zum Masterplan kann auf der Internetseite des Verbands kostenlos abgerufen werden.
Weitere Informationen: www.vrrn.de

VRRN startet Projekt „Raum+ AKTIV“
[03.12.09]

Mit der Auftaktveranstaltung „Raum+ AKTIV“ erfolgte im November 2009 in Haßloch der Startschuss für ein interregionales Raumplanungsprojekt, bei dem innerörtliche Flächen effektiver genutzt werden sollen. In einem Zeitraum von zwei Jahren sollen in Modellkommunen sogenannte Innenentwicklungspotenziale so weit aufbereitet werden, dass unmittelbar nach Projektende die neue Nutzung realisiert werden kann. Zu diesen Innenentwicklungspotenzialen zählen z.B. brachliegende Firmen- oder Bahnhofsgelände, ungenutzte Bauernhöfe oder verwaiste Wohnhäuser in Ortskernen. Die Reaktivierung dieser Potenziale zählt zu den Aufgaben einer zukunftsfähigen räumlichen Entwicklung. Dadurch werden weniger neue, für Ökologie, Landwirtschaft und Naherholung wertvolle Flächen „auf der grünen Wiese“ benötigt. Der VRRN (Verband Region Rhein-Neckar) hat „Raum+ AKTIV“ initiiert und koordiniert das Gesamtprojekt. Partner sind die Regionalverbände Mittlerer Oberrhein und Nordschwarzwald sowie Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Modellkommunen in der Metropolregion Rhein-Neckar sind Böchingen, Buchen, Fürth, Haßloch und Neckarbischofsheim.
Weitere Informationen: www.vrrn.de

Metropolregion stellt Weichen für die Zukunft: Vision 2025 vorgestellt
[03.12.09]

Ende November 2009 wurden in Mannheim die strategischen Eckpfeiler der gemeinschaftlichen Regionalentwicklung für die kommenden Jahre vorgestellt. Grundlage bildet die Weiterentwicklung
der Vision 2015 bis ins Jahr 2025. Bis dahin will die Metropolregion Rhein-Neckar als eine der attraktivsten und wettbewerbsfähigsten Regionen Europas bekannt und anerkannt sein. Maßstab ist die Beurteilung durch Dritte, d.h. die für den Gesamterfolg wesentlichen Teilzielgruppen. Werttreibende Fähigkeiten und zentrale Stärken der Region auf diesem Weg sind „Leben & Genießen“, „Erfinden & Vermarkten“, „Beschleunigen & Fördern“, „Qualifizieren & Engagieren“ sowie „Inspirieren & Integrieren“. Regionsweite Strategien für die wichtigsten Arbeitsbereiche der gemeinschaftlichen Regionalentwicklung sollen zukünftig, sofern nicht bereits vorhanden, mitentwickelt werden. Inhaltliche Schwerpunkte der operativen Arbeit für das Jahr 2010 sind „Umwelt/Energie“, „Gesundheit“, „kundenorientierte und effiziente Verwaltung“ sowie „Arbeitsmarkt/Bildung“.
Weitere Informationen: www.m-r-n.com

Startschuss für „Regionales Energiekonzept Rhein-Neckar“
[03.12.09]

Anfang November 2009 fand in der Heidelberger Print Media Academy die Auftaktveranstaltung für das „Regionale Energiekonzept Rhein-Neckar“ statt, zu der der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) mehr als 100 Teilnehmer aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Hochschulen und Umweltverbänden begrüßte. Ziel des Konzepts ist es, den regionalen Energiesektor unter den Aspekten Versorgungssicherheit, Wirtschaftlichkeit, Umwelt- und Klimaschutz sowie Effekten am Arbeitsmarkt ganzheitlich zu betrachten. Dazu sollen zunächst die energiepolitischen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen dargestellt, Energieerzeugung und -verbrauch in der Metropolregion Rhein-Neckar bilanziert sowie Einspar- und Effizienzpotenziale ermittelt werden. Auf Grundlage der Datenerhebung können Szenarien, z.B. zu Fragen des zukünftigen Energiemixes oder der Energieerzeugung und -verteilung, entwickelt werden. Daraus abgeleitet werden Handlungsempfehlungen und Leitbilder für die regionalen Akteure. Mit der Erarbeitung
des Konzepts beauftragt wurde die KEWOG Städtebau GmbH (Regensburg). „Energie und Klimaschutz“ gehört zu den Kernthemen der Regionalplanung und -entwicklung.
Weitere Informationen: www.vrrn.de

Metropolregion präsentierte sich auf der EXPO REAL
[02.11.09]

Foto: Metropolregion Rhein-Neckar GmbH

Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) stellte sich aus: Mit einem auf 350 Quadratmeter erweiterten Gemeinschaftsstand präsentierte sie sich vom 5. - 7. Oktober 2009 zusammen mit 15 weiteren Standpartnern auf der EXPO REAL in München. Thematischer Schwerpunkt war erneut „Energie und Umwelt“. „Unsere Partner aus der Region finden diese Messe spitze. Trotz angespannter Wirtschaftslage haben wir zum achten Mal in Folge die Standfläche vergrößert. Die anhaltend positive Resonanz der regionalen Immobilienwirtschaft auf den Gemeinschaftsstand ist darüber hinaus ein Indiz für die besondere Qualität der gemeinschaftlichen Regionalentwicklung in der Metropolregion“, sagte Dr. Felix Gress, Geschäftsführer der MRN GmbH. „Auf Europas größter Gewerbeimmobilienmesse zeigen wir dem nationalen und internationalen Fachpublikum, dass die Metropolregion Rhein-Neckar deutlich mehr ist als eine Ansammlung von innovativen Einzelunternehmen. Hier werden drängende Zukunftsthemen partnerschaftlich bearbeitet. Dies fördert nicht nur neue Ideen, sondern beflügelt auch deren Umsetzung“, so Gress weiter. Als Best Practice-Beispiel für die regionale Zusammenarbeit im Bereich „Energie und Umwelt“ präsentierte sich in München der gleichnamige Cluster der MRN GmbH. Vorgestellt wurden u.a. beispielhafte Projekte für die herausragenden Kompetenzen der regionalen Unternehmen in der Planung und Realisierung von zukunftsweisenden Lösungen im Bereich „Green Building/Energieeffizienz in Gebäuden“. Zusätzlich informierten die Standpartner an allen drei Tagen über aktuelle Angebote und Investitionsmöglichkeiten auf dem regionalen Immobilienmarkt.

Delegation der Metropolregion zu Gesprächen bei EU-Parlamentariern
[02.11.09]

Zu Beginn der neuen Legislaturperiode im Europäischen Parlament trafen sich Ende September 2009 Vertreter der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) zu einem Informationsaustausch mit den Abgeordneten aus der Metropolregion in Brüssel. Im Europäischen Parlament empfingen die überwiegend neu gewählten Volksvertreter Franziska Brantner (Die Grünen), Jürgen Creutzmann (FDP), Peter Simon und Jutta Steinruck (SPD), sowie Dr. Thomas Ulmer (CDU) die Delegation aus Verbandsdirektor Stefan Dallinger, MRN GmbH-Geschäftsführer Dr. Felix Gress und VRRN-Europareferent Jörg Saalbach. Diskutiert wurden neben den europarelevanten Themen in der Metropolregion Rhein-Neckar insbesondere Fragen zu Umwelt, Energie, Innovationen und Clusterpolitik sowie zu regionsrelevanten EU-Projekten. Im Vorfeld des Treffens sprach die MRN-Delegation auch mit der Vertreterin der Generaldirektion REGIO, um diese für die Interessen der Region bei der Gestaltung der EU-Förderpolitik ab dem Jahr 2014 zu sensibilisieren.

Neubeschilderung der „Veloroute Rhein“ wurde eingeweiht
[02.11.09]

Einen weiteren Meilenstein bei der Verbesserung der regionalen Servicemaßnahmen für Bürger und Touristen feierte die Metropolregion Rhein-Neckar im Oktober 2009 mit der Einweihung der neu beschilderten rechtsrheinischen „Veloroute Rhein“. Auf Einladung des Verbands Region Rhein-Neckar trafen sich Verwaltungsspitzen, Tourismus-Geschäftsführer, kommunale sowie Vertreter des ADFC auf der Friesenheimer Insel in Mannheim, wo sowohl Rhein und Neckar als auch die Veloroute Rhein und der bereits im Sommer mit neuer Beschilderung eingeweihte Neckartalweg zusammentreffen. Die 533 neuen Wegweiser auf 102 Kilometern wurden möglich durch die Kooperation der neun Kommunen Biblis, Groß-Rohrheim, Lampertheim (alle Kreis Bergstraße), Altlußheim, Brühl, Hockenheim, Ketsch, Schwetzingen (alle Rhein-Neckar-Kreis) und Mannheim. Die Überführung der bestehenden Wege in die bundesweit einheitliche Systematik ermöglicht nun eine verbesserte Orientierung für den Fahrradverkehr. Laut einer aktuellen Studie der dwif-Consulting GmbH für den Deutschen Tourismusverband stellt der Fahrradtourismus einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in Deutschland dar. Pro Jahr bewirken Fahrradtouristen einen Bruttoumsatz von rund 3,9 Milliarden Euro. Die Veloroute Rhein führt über 420 Kilometer den Oberrheingraben entlang von Basel bis nach Mainz/Wiesbaden.

Stadt Heidelberg und Metropolregion gemeinsam für den Klimaschutz
[02.11.09]

Anfang Oktober 2009 starteten die Stadt Heidelberg und die Metropolregion Rhein-Neckar, vertreten durch OB Dr. Eckart Würzner und Verbandsdirektor Stefan Dallinger, eine gemeinsame Initiative, um Klimaschutz-Kooperationen in der Region auf den Weg zu bringen. Ziel ist es, möglichst viele Kommunen in der Metropolregion für das Engagement im „Covenant of mayors“ zu gewinnen. Der „Konvent der Bürgermeister“ ist ein EU-weiter Zusammenschluss von derzeit 700 Kommunen, die sich die Reduktion von Kohlendioxid-Emissionen sowie die Steigerung von Energieeffizienz und Einsatz Erneuerbarer Energien um je 20 Prozent zur Aufgabe gemacht haben. Heidelberg ist bislang einziges Mitglied aus der Metropolregion. Auf der regionalen Agenda stehen u.a. die Umsetzung eines neuen Energiekonzepts, die Durchführung von Energie-Events, gezielte Ansiedlung von Branchen-Unternehmen und die Entwicklung von Kohlendioxid-Bilanzierungsmodellen. Zum Start der regionalen Klimaschutz-Initiative haben bereits die Kommunen Heppenheim, Ludwigshafen, Mannheim, Sinsheim, Speyer, Wiesloch und Worms ihre Unterstützung bekundet.

Guinness-Weltrekord für „Fit kids“ bestätigt
[08.10.09]

Die Sportregion Rhein-Neckar hat es mit ihrer Initiative „Fit kids für morgen“ ins Guinness-Buch der Rekorde geschafft: Exakt 9.079 Schüler aus der Region hatten am 12. Mai 2009 die SAPArena ins größte Klassenzimmer der Welt verwandelt. In der außergewöhnlichen Schulstunde unterrichtete u.a. Arzt und Buchautor Prof. Dietrich Grönemeyer in spielerischer Form über gesunde Ernährung und Bewegung. Die Guinness-World Records Ltd. in London würdigte die Veranstaltung nun offiziell als „The largest nutrition lesson in the world“. Die Gesundheitsinitiative „Fit Kids für morgen“ wurde im Oktober 2008 gestartet, um bei Kindern ein Zeichen für eine gesundheitsbewusstere Lebensweise zu setzen. Sie richtete sich an ca. 100.000 Mädchen und Jungen der Klassen 3 bis 6 an 700 Schulen der Metropolregion Rhein-Neckar.
Weitere Informationen: www.fitkidsfuermorgen.de

Neues vhs-Gemeinschafts-Programm: „Entdecken Sie die Metropolregion“
[08.10.09]

Seit August 2009 heißt es wieder „Entdecken Sie die Metropolregion Rhein-Neckar“. In einer Kooperation von mittlerweile neun Volkshochschulen (vhs) werden im neuen Herbstprogramm vielfältige Kurse rund um die Metropolregion Rhein-Neckar angeboten. Das Spektrum reicht dabei von Kultur über Sportliches bis zu naturkundlichen Exkursionen und speziellen Angeboten für Kinder, wie z.B. Spurensuchen auf der Burg Landeck, Fotografieren am Heidelberger Bergfriedhof oder eine Exkursion in den Schannenbacher Zauberwald. Das gemeinschaftliche vhs-Programm wurde im Juni 2008 ins Leben gerufen, um die Region und ihre kulturelle Vielfalt für die Bürger erlebbar zu machen. Das Veranstaltungsprogramm liegt bei allen teilnehmenden Einrichtungen (Bergstraße, Mannheimer Abendakademie, Schwetzingen, Heidelberg, Ladenburg-Ilvesheim, Lampertheim, Ludwigshafen, Rhein-Pfalz-Kreis und Viernheim) aus und kann auch im Internet abgerufen werden:
www.m-r-n.com/publikationen.html

MVV und SAP planen deutschlandweit ersten Elektroauto-Fuhrpark
[08.10.09]

SAP (Walldorf) und MVV Energie AG (Mannheim) planen im Gemeinschaftsprojekt „Green Fleet“ als deutschlandweit erste Unternehmen, Elektroautos in ihre Fuhrparks zu übernehmen. Ab 2010 sollen schrittweise bis zu 100 Elektrofahrzeuge in den Flotten der beiden Unternehmen aus der Metropolregion Rhein-Neckar fahren. Der benötigte Strom stammt komplett aus erneuerbaren Energien und wird vom Mannheimer Energieunternehmen geliefert. Die MVV ist zudem für den Aufbau der Infrastruktur zur Beladung verantwortlich. Gesteuert wird der Einsatz der Fahrzeugflotte über einen Forschungsprototypen einer Flottenmanagementlösung des Walldorfer Software-Unternehmens. „Green Fleet“ ist eines der beiden vom Bundesumweltministerium (BUM) im Rahmen des Wettbewerbs „Intelligente Netze, erneuerbare Energien und Elektromobilität“ geförderten Forschungsprojekte. Insgesamt stellt das BUM für die beiden Projekte rund 10 Millionen Euro zur Verfügung.
Weitere Informationen: www.sap.de und www.mvv.de

Cluster „Energie und Umwelt“
[17.08.09]

Bernd Kappenstein wird ab 1.10.2009 den Aufbau und die Leitung des Cluster „Energie und Umwelt“ der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN GmbH) übernehmen. Der viele Jahre in der Kommunalpolitik tätige Kappenstein ist seit 2007 bei der MVV Energie AG für die regionalen Aktivitäten des Energieversorgers verantwortlich. Das Land Baden-Württemberg fördert die Cluster-Aktivitäten im Bereich „Energie und Umwelt“ in den kommenden drei Jahren mit 300.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Ergänzt um eigenfinanzierte Mittel aus der Metropolregion Rhein-Neckar stehen damit insgesamt 600.000 Euro zur Verfügung. Die vier inhaltlichen Schwerpunkte des Cluster sind „Energieeffizienz in Gebäuden“, „Energieeffizienz in der Industrie“, „Energie- und Umweltkonzepte für Regionen und Megastädte“ sowie „Tiefengeothermie“.
Weitere Informationen: www.m-r-n.com

„Neckartal-Weg“- Neubeschilderung offiziell eingeweiht
[17.08.09]

Radelnd haben Verbandsdirektor Stefan Dallinger, Landrat Dr. Achim Brötel, zahlreiche Bürgermeister, Tourismus-Geschäftsführer und weitere kommunale Mitarbeiter die Neubeschilderung des Neckartal-Wegs innerhalb der Metropolregion offiziell ihrer Bestimmung übergeben. Zuvor hatte der Verband Region Rhein-Neckar die gemeinsame Beschilderungsaktion mit den betroffenen Gemeinden, Landkreisen, der Tourismus GmbH und dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg koordiniert. Durch die einheitliche Systematik der neuen Schilder ist nun eine klare Orientierung möglich. Für Touristen aus Nah und Fern wird somit das exzellente Serviceangebot in der Metropolregion Rhein-Neckar ergänzt. Insgesamt wurden auf dem Streckenabschnitt zwischen Haßmersheim-Neckarmühlbach und Heidelberg 206 Hauptwegweiser neu installiert. Im Gegenzug konnten 800 Schilder entfernt werden. Der Neckartal-Weg führt auf einer Länge von 375 Kilometern vom Neckarursprung bei Villingen-Schwenningen über Esslingen, Stuttgart, Heilbronn, Bad Wimpfen, Mosbach, Eberbach und Heidelberg bis an die Mündung nach Mannheim.
Weitere Informationen: www.vrrn.de

BUND: Industrie-Abwärme heizt Wasser des Rheins auf
[17.08.09]

Das Wasser des Rheins ist nach einer Studie wegen eingeleiteter Industrie-Abwärme viel zu warm. Der Durchschnittswert an der deutsch-niederländischen Grenze liege um drei Grad Celsius über dem natürlichen Niveau, teilte Ende Juni 2009 der rheinland-pfälzische Landesverband des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) mit. Der Rheinabschnitt zwischen Worms und Mainz habe die höchsten Wassertemperaturen. Diese erhöhten Werte seien vor allem auf das Kühlwasser von Kohle- und Atomkraftwerken entlang des Flusses, zum kleineren Teil aber auch auf den Klimawandel zurückzuführen. Der BUND befürchtet deshalb u.a. negative Folgen für Fische wie z.B. den Lachs.

 

 
 
 
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