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Nachrichten
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Heidelberg
Spende der Heidelberger Volksbank ermöglichte Erlebnistag auf der Hirschwiese
[17.11.11]
Foto: Brigitte Heinz (BUND Heidelberg)
Die Waldluft war an jenem Oktober-Tag wunderbar frisch, ein Rotkehlchen sang und in der Ferne hörte man eine sich nähernde Kinderschar. Wenige Minuten später versammelten sich 45 Viertklässler der Heiligenbergschule auf dem Wanderparkplatz beim Turnerbrunnen. Dort wurden sie von Brigitte Heinz, Geschäftsführerin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) Heidelberg, und Sebastian Müller, Jugendberater der Heidelberger Volksbank, begrüßt, die die beiden Klassen zur Heuernte auf die idyllische Hirschwiese eingeladen hatten. Ermöglicht wurde dieser erlebnisreiche Vormittag durch eine Spende an den BUND: Die Heidelberger Volksbank hatte Kunden im Juli 2011 zu einem Golfturnier eingeladen. Für jeden Schlag über Par hatte sie dem BUND Heidelberg 50 Cent gespendet und so waren 1.878 Euro zusammengekommen.
Nach einer kurzen Einführung über die Geschichte des Mühltals ging es strammen Schrittes talaufwärts mit kurzen Zwischenstopps an den Teichen, den Fledermauskästen und Wildschweinspuren. Auf der Wiese angekommen warteten noch etwa 30 große Haufen Mähgut darauf, von der Fläche abtransportiert und an den Zufahrtsweg gebracht zu werden. Mit Balkenmäher und Sensengeschwader hatte der BUND die Hirschwiese im September mit einer kleinen Schar von freiwilligen Helfern gemäht. Da auf der stellenweise feuchten bis sumpfigen Wiese keine größeren Maschinen zum Einsatz kommen konnten, war hier mühevolle Handarbeit angesagt. Aber der Einsatz, mit dem der BUND die Hirschwiese seit mehr als 25 Jahren pflegt, lohnt sich: Dank der unterschiedlichen Standortbedingungen zeichnet sie sich durch eine hohe Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten aus: Mehr als 100 Pflanzenarten kommen hier vor, darunter – einmalig für Heidelberg – ein kleiner Bestand des Schmalblättrigen Wollgrases. Schmetterlinge, wie z.B. der Aurorafalter und der Trauermantel, Libellen, Feuersalamander, Frösche und Blindschleichen finden hier günstige Lebensbedingungen, und in der Dämmerung kann man Fledermäuse bei der Insektenjagd beobachten.
So begeistert die Kinder von den Entdeckungen am Wegesrand waren, mit genauso viel Enthusiasmus machten sie sich nach einer stärkenden Brotzeit an die Arbeit: Das Mähgut musste auf Plastikplanen geladen und quer über die Wiese gezogen werden. Zweimal galt es den Mühlbach dabei trockenen Fußes auf kleinen provisorischen Stegen zu überqueren. Dabei war echte Muskelarbeit gefragt. „Einfach toll, was die Kinder heute auf der Wiese geleistet haben“, so Heinz. „Und sie haben damit einen großen Beitrag zum Naturschutz geleistet, wofür sich der BUND bei allen Beteiligten herzlich bedanken möchte!“
Weitere Informationen: BUND Heidelberg, Telefon: 0 62 21/18 26 31 oder
http://vorort.bund.net/heidelberg/
„GeoNet.MRN“-Jahreskonferenz
[17.11.11]
Seine jährliche Netzwerkkonferenz veranstaltete der regionale Cluster „GeoNet.MRN“ am 16. November 2011 in der Heidelberger Print Media Academy. Im Mittelpunkt des ganztägigen Treffens stand der Fachaustausch zu Anwendungsmöglichkeiten, aktuellen Themen und Trends in der Geoinformationswirtschaft. Interessierte, Experten, Anwender und Entscheider informierten sich in drei großen Themenblöcken u.a. über die Bedeutung von Geodaten und -information für die regionalen E-Government-Bestrebungen. Das Netzwerk „GeoNet.MRN“ wurde 2010 als einer der Sieger im Wettbewerb „Regionale Cluster“ des Wirtschaftsministeriums Baden-Württemberg ausgezeichnet. Zu den Zielen zählen u.a. der Know-how-Transfer und die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften.
Weitere Informationen: www.geonet.uni-hd.de
Zur Rettung des artenreichsten Gebiets der Erde fordert der BUND die Unterstützung der FDP
[17.11.11]
Foto: BUND Heidelberg
Der Yasuní-Nationalpark liegt in Ecuador. Auf einer Fläche, die etwa so groß ist wie ein Viertel Baden-Württembergs, befinden sich dort mehr Pflanzenarten als in USA, Mexiko und Kanada zusammen, die mittlerweile allerdings durch die Ölindustrie bedroht werden. Grund ist das Ölvorkommen Ishpingo-Tibutini-Tambococha (ITT), welches mit einem Wert von etwa 7 Milliarden Dollar unter dem Nationalpark und UN-Biosphärenreservat liegt. Ecuador startete deshalb 2007 eine Initiative, die den Erhalt des Nationalparks und der gleichzeitigen Entwicklungshilfe Ecuadors zum Ziel hat, die Yasuní-ITT-Initiative. Sie beinhaltet, dass internationale Geberländer in die Hälfte des Ölwertes in einen Fond einbezahlen, der Ecuador u.a. zu einer erneuerbaren Energieversorgung verhelfen soll. Trotz parteiübergreifender und internationaler Zustimmung blockiert nach Ansicht des BUND (Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.) Heidelberg der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Dirk Niebel, die Initiative mit dem Verweis auf den REDD-Mechanismus (Reducing Emissions from Deforestation and Forest Degradation), der einen Schutz durch die Nichtabholzung des Regenwaldes honoriert. Allerdings würden die Gelder für Ecuador aus diesem Mechanismus in keiner Relation zu dem Wert des Öls unter dem Nationalpark stehen. Da die Ölförderung wieder den Klimawandel beschleunigt, ebenso wie eine Zerstörung des Waldes, meint Philipp Sommer vom BUND Heidelberg: „Der Klimawandel ist ein globalisiertes Problem, das international unter Beteiligung der Industriestaaten bekämpft werden muss. Dirk Niebel darf eine solch große Aufgabe nicht alleine an ein Entwicklungsland wie Ecuador delegieren und sich so der Verantwortung entziehen.“ Er solle daher aufhören, „russisch Roulette“ mit dem Naturwelterbe der Menschheit zu spielen. Der BUND Heidelberg forderte daher u.a. durch Aktionen beim Bezirksparteitag der FDP Kurpfalz im Oktober 2011 Dirk Niebel und die FDP zum Beitritt der Initiative auf.
Weitere Informationen: BUND Heidelberg, Telefon: 0 62 21/18 26 31
Lernen von Mutter Natur im Museum am Gingko
[17.11.11]
Mit der Frage, was Wissenschaftler und Ingenieure bei der Entwicklung von neuen Technologien und Produkten von Mutter Natur lernen können, beschäftigt sich noch bis 29. Januar 2012 die Sonderausstellung „Inspiration Natur – Patentwerkstatt Bionik“ im Heidelberger Museum am Ginkgo. Die Schau gibt dabei nicht nur spannende Einblicke in die Geschichte des noch jungen Wissenschaftszweigs, sondern lädt anhand von vielen interaktiven Exponaten auch zum Anfassen und Ausprobieren ein. Im museumspädagogischen Begleitprogramm können junge Forscher (10 - 13 Jahre) unter dem Motto „Kesse Kresse und Falten, die halten“ lernen, was es mit dem Lotuseffekt auf sich hat und warum Pappe stabiler ist als Papier. Für die 7- bis 10-Jährigen bietet der Tüfteltreff zwei Mal pro Monat die Gelegenheit, in die Welt der „Erfindungen der belebten Natur“ einzutauchen.
Weitere Informationen: www.carl-bosch-museum.de
Universitätsklinikum koordiniert Schmerzforschungsprojekt
[17.11.11]
Mit der Entstehung und Ausbreitung chronischer Schmerzen sowie neuer Ansätze für Diagnostik und Therapie beschäftigt sich ein Forschungsverbund unter Leitung des Heidelberger Wissenschaftlers Prof. Dr. Wolfgang Eich. Wichtiges Ziel der sieben eng vernetzten Projektgruppen ist es, Schmerzen bestimmten Entstehungsmechanismen zuzuordnen, um damit gezielte Behandlungsansätze zu ermöglichen. Beteiligt sind neben Heidelberger Experten u.a. auch Forscher des Centrums für Biomedizin und Medizintechnik Mannheim und des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit Mannheim. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung unterstützt das Vorhaben mit 3,5 Millionen Euro. Etwa jeder Vierte in Deutschland leidet unter anhaltenden Schmerzen der Muskeln und Gelenke in Rücken, Nacken, Schultern oder Beinen.
Kommune für biologische Vielfalt
[17.11.11]
Heidelberg ist neues Mitglied im Bündnis „Kommunen für biologische Vielfalt“. Dem Eintritt in den Verein stimmte der Gemeinderat kürzlich einstimmig zu. Wichtigstes Ziel des Vereins ist der Austausch mit anderen Kommunen im Bündnis und die Kooperation mit wissenschaftlichen Einrichtungen. Heidelberg hat 2010 bereits eine Selbstverpflichtung zum Erhalt der biologischen Vielfalt in seiner Gemarkung unterzeichnet.
Solarpark Grenzhof
[17.11.11]
Der Gemeinderat hat vor kurzem einstimmig (bei einer Enthaltung) dem vorhabenbezogenen Bebauungsplan Wieblingen „Solarpark Heidelberg Grenzhof“ zugestimmt. Die Firma Heidelberger Solarpark Engelhorn möchte auf einer rund 8,5 Hektar großen ehemaligen Rohstoffabbaufläche der Firma M. Engelhorn eine großflächige gebäudeunabhängige Freiflächen-Photovoltaikanlage errichten. Diese soll bei voller Sonneneinstrahlung bis zu 4.000 Kilowatt Leistung erreichen, womit pro Jahr der Strombedarf von über 1.000 Haushalten erzeugt werden kann.
Beim Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels" ausgezeichnet
[29.09.11]
Foto: D. Schmitz
Heidelberg ist beim bundesweiten Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ ausgezeichnet worden. Die Preisverleihung fand am 22. September 2011 in Marburg statt. Heidelberg erhielt den dritten Platz und ein Preisgeld von 17.500 Euro. In Vertretung von Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner nahmen der Leiter des Amts für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie der Stadt Heidelberg, Dr. Hans-Wolf Zirkwitz, und die Leiterin des Agenda-Büros, Sabine Lachenicht, zusammen mit einer Delegation (u.a. aus Vertretern der drei Heidelberger Weltläden) den Preis entgegen. Mit dem Wettbewerb (mit 100.000 Euro dotiert) werden Städte und Kommunen in Deutschland für ihr global verantwortliches und nachhaltiges Handeln gewürdigt. In 2011 bewarben sich 62 Kommunen mit insgesamt 851 Projekten. „Die Auszeichnung ist für Heidelberg eine tolle Anerkennung und Ansporn zugleich. Der gemeinsame Einsatz mit unseren lokalen Partnern für eine nachhaltige Stadtpolitik, die vielfältigen Fairtrade-, Entwicklungs- und Eine-Welt-Projekte haben sich gelohnt. Den Gedanken des Fairen Handels wollen wir als Stadt in Zusammenarbeit mit Einzelhandel, Weltläden, Bildungseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Schulen aber auch Sportvereinen, Studentenwerk, Eine-Welt-Zentrum und Nichtregierungsorganisationen in Zukunft noch stärker in Heidelberg verankern“, betonte Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner.
Für den Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“ reichte Heidelberg 82 Projektbeschreibungen zu unterschiedlichsten Beiträgen für den Fairen Handel ein. Koordiniert wurde die Bewerbung vom Agenda-Büro der Stadt Heidelberg. Viele verschiedene Akteure setzen sich in Heidelberg für eine weltweit nachhaltige Entwicklung ein: Neben den Weltläden sind dies z.B. Sportvereine, die mit fair gehandelten Bällen spielen, Geschäfte, Cafés und Mensen, die Fairtrade-Produkte vermarkten und verkaufen, sowie Einrichtungen, die Informationsveranstaltungen und Kampagnen zum nachhaltigen Konsum organisieren. Von strukturellen Maßnahmen zur fairen Beschaffung innerhalb der Stadtverwaltung über internationale Kooperationsprojekte für nachhaltige Entwicklung bis hin zu entwicklungsbezogenen Bildungsprojekten an Schulen setzt sich Heidelberg für die Belange der Einen Welt und des Fairen Handels ein. Mit dem Preisgeld sollen in den nächsten zwei Jahren über ein neues Förderprogramm weitere Projekte rund um den Fairen Handel unterstützt werden. Informationen hierzu erhalten Heidelberger Akteure auf der Seite:
www.heidelberg-handelt-fair.de
BUND-Umweltberatung wurde zwanzig Jahre alt
[29.09.11]
Feierten zusammen mit der BUND-Umweltberatung ihr eigenes Jubiläum: Stephan Pucher und Ilge Wilhelm.
Foto: BUND
Ob Wespen im Rolladenkasten, Marder unterm Dach oder Schimmel in der Wohnung, die BUND-Umweltberatung berät zu allen alltagsbezogenen Fragen rund um Umwelt- und Naturschutz und den damit zusammenhängenden Gesundheitsfragen. Im August 2011 waren es nun genau 20 Jahre, dass man im Heidelberger BUND-Umweltzentrum in der Hauptstraße 42 oder telefonisch kostenlos professionelle Auskunft und Hilfestellung bei der Lösung von Problemen bekommt. Die Stadt Heidelberg fördert das Projekt durch einen jährlichen Zuschuss. „Bei der Gründung traute man der neuartigen Kooperation zwischen der Stadt und einem Umweltverband noch nicht so recht und bezeichnete sie vorsichtig als Heidelberger Modell. Heute ist die Umweltberatung zu einer festen Institution in Heidelberg geworden“, freute sich Gerhard Kaiser, Vorsitzender des BUND Heidelberg. Viele tausend Menschen hätten in der Zwischenzeit Rat gefunden und die oftmals sehr erleichterten Rückmeldungen zeigten dem BUND, dass die damals unter Oberbürgermeisterin Beate Weber initiierte Kooperation ein richtiger Schritt war. Schon bald gingen die Aktivitäten der Umweltberatung auch weit über die telefonische und persönliche Beratung im Umweltzentrum hinaus. „Mit Projekten wie Friseur & Umwelt und anderen Kooperationen, die auf die Menschen zugehen, könne man sie oftmals besser erreichen.“, erläuterten die beiden Umweltberater Ilge Wilhelm und Stephan Pucher. In Projekten mit Migranten und Jugendlichen hätten sie in den letzten Jahren Zielgruppen erreicht, die kaum das Beratungsangebot angenommen hätten. Beide Berater sind übrigens ebenfalls seit 20 Jahren beim BUND angestellt und feierten zusammen mit der Umweltberatung ihr eigenes Jubiläum.
Telefon BUND-Umweltberatung:
0 62 21/2 58 17 (Mo, Mi, Fr 13.00 – 16.00 Uhr, Di + Do 13.00 – 18.00 Uhr)
Universität soll materialwissenschaftliches Forschungszentrum erhalten
[29.09.11]
Die Universität Heidelberg soll ein „Centre for Advanced Materials“ (CAM) erhalten, das sich künftig der Erforschung neuer Materialien für die sogenannte Organische Elektronik widmet. Hierfür hat sich Anfang Juli 2011 der Wissenschaftsrat ausgesprochen, der Bund und Länder u.a. bei der Forschungsförderung berät. Das positive Votum ist entscheidende Voraussetzung für den geplanten, rund 25 Millionen Euro teuren Neubau auf dem Universitätscampus. Die Entscheidung über das CAM trifft im Oktober 2011 die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz. Ziel der neuen Forschungseinrichtung wird es sein, die herkömmliche, auf dem Halbleitermaterial Silizium basierende Elektronik durch Bauelemente und Schaltungen zu ergänzen, die auf organischen Materialien (z.B. Textilien) beruhen. Mögliche Einsatzgebiete sind Leuchtdioden, Transistoren oder Solarzellen. Inhaltlich soll das CAM mit seinen rund 100 Wissenschaftlern, Technikern und Studierenden eng mit dem Heidelberger Innovation Lab zusammenarbeiten, das die Forschungsaktivitäten des im Jahr 2008 ausgezeichneten BMBF-Spitzenclusters „Forum Organic Electronis“ koordiniert. Während am CAM die Grundlagenforschung vorangetrieben wird, zeichnet das Innovation Lab für die industrienahe
Entwicklung bis hin zum Prototypen verantwortlich.
Weitere Informationen: www.uni-heidelberg.de
NCT ist „Onkologisches Spitzenzentrum“
[29.09.11]
Das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) in Heidelberg zählt zu den bundesweit elf „Onkologischen Spitzenzentren“, die von der Deutschen Krebshilfe in den kommenden drei Jahren mit jeweils drei Millionen Euro gefördert werden. In den Spitzenzentren der Krebsmedizin werden alle Tumorpatienten unter Einbeziehung von niedergelassenen Ärzten interdisziplinär behandelt und psychosozial begleitet. Aufgabenschwerpunkt ist außerdem die Krebsforschung. Durch die regionale Vernetzung hätten die Einrichtungen dazu beigetragen, die Versorgung von krebskranken Menschen in Deutschland erheblich zu verbessern, urteilte die Deutsche Krebshilfe. Das NCT wird vom Deutschen Krebsforschungszentrum, dem Universitätsklinikum und der Thoraxklinik in Heidelberg
sowie der Deutschen Krebshilfe getragen. In einem fächerübergreifenden Ansatz vereint es Versorgung, Forschung und Prävention unter einem Dach, womit alle Aspekte der Krankheit berücksichtigt werden können.
Weitere Informationen: www.nct-heidelberg.de
BUND-Jugendklimagipfel erfolgreich
[29.09.11]
Foto: BUND
Fünfundzwanzig Jugendliche aus Heidelberg und der Region haben sich Ende Juli zum BUND-Jugendklimagipfel 2011 in Heidelberg getroffen und in drei Tagen intensiver Arbeit Klimaschutzprojekte und Ideen für einen Ausweg aus der Klimakrise entwickelt. „Nachdem die Jugendlichen sich am ersten Tag in die Ursachen des Klimawandels und die Möglichkeiten des Klimaschutzes eingearbeitet hatten, entwickelten sie in den darauffolgenden Tagen eigene Ideen zum Energiesparen“, erklärte Stephan Pucher vom BUND das Konzept. Pucher und die Umweltpsychologin Birgit Mack begleiteten die Jugendlichen bei der Ausarbeitung von Projekten. Ein Survival-Camp sollte nach Vorstellungen der Jugendlichen entwickelt werden, in dem sie die Erfahrung machen können, mit minimaler Klimabelastung zu leben. Ein solches Camp könnte für Schulfreizeiten genutzt werden. Eine andere Idee war ein Sponsorenlauf an der Schule, um dort dringend benötigte energetische Sanierungen vorzunehmen. Doch nicht nur das Thema „Klimaschutz an der Schule“ wurde bearbeitet, auch die Möglichkeiten, regenerative Energien besser zu nutzen, wurden erläutert. Windkraftanlagen sollen demnach südlich des Weißen Steins und am Langen Kirschbaum entstehen. Hier seien die Windverhältnisse optimal und es gebe keine Bedenken, die einer Nutzung widersprechen. Auch die Gebiete östlich von Ziegelhausen und bei „Drei Eichen“ südlich des Königsstuhls kämen in Betracht, nachdem abgeklärt würde, wie die Anlagen sich mit den dort bestehenden Naturschutzgebieten vertragen. Zur Nutzung der Sonnenenergie haben sich die Jugendlichen ebenfalls Gedanken gemacht. Hier sahen sie vor allem die Unternehmen in den Industriegebieten in der Verantwortung. Große Dachflächen sind dort bisher ungenutzt geblieben. Ähnliches gilt für die Schulen. Hier gibt es neben dem Potenzial für Sonnenenergienutzung auch noch die Perspektive, den Schülern die Erneuerbaren Energien nahe zu bringen. Konsum und Ernährung, so konnten die Besucher bei der abschließenden Präsentation erfahren, haben sehr viel mit Klimaschutz zu tun. Hier hinterfragten die Jugendlichen ihre eigenen Gewohnheiten und schlugen vor, mit Projekten in den Schulen auf die Macht der Werbung, die Folgen des Konsumrauschs und die Klimaschutzprobleme durch Fleischkonsum aufmerksam zu machen. Ein Appell an Bürger, Unternehmen und die Stadt in allen Bereichen sparsam mit Energie umzugehen, Beleuchtung in den Geschäften nachts auszuschalten, Straßenbeleuchtung auf LED umzustellen und zeitweise einzelne Laternen ganz auszuschalten, rundete die Liste der Vorschläge ab. Der Jugendklimagipfel des BUND Heidelberg wurde gefördert u.a. durch den Ökostrom-Fonds der Stadtwerke Heidelberg und den Stadtjugendring. Unterstützt wurde er zudem durch mehrere Schulen, die Stadt Heidelberg und das Institut für Energie und Umweltforschung.
Neues Zentrum für seltene Erkrankungen
[27.05.11]
Mit einem Gründungssymposium ist Mitte April 2011 am Universitätsklinikum Heidelberg das Zentrum für seltene Erkrankungen offiziell eröffnet worden. Darin haben sich Ärzte und Wissenschaftler verschiedener Fachrichtungen zusammengeschlossen, um gemeinsam Diagnostik, Behandlung und Forschung voranzutreiben. Zudem soll eine qualifizierte Anlaufstelle für Betroffene und Ärzte eingerichtet werden, die fundiert Informationen bereit stellt. Eine Erkrankung gilt als selten, wenn weniger als einer von 2.000 Menschen unter einem spezifischen Krankheitsbild leidet. Deutschlandweit sind etwa 4 Millionen Menschen von einer der rund 9.000 verschiedenen seltenen Krankheiten, wie z.B. Mukoviszidose, betroffen. Im Rahmen seines Förderschwerpunktes für seltene Erkrankungen unterstützt das Bundesforschungsministerium seit 2008 mehrere Forschungsvorhaben in Heidelberg.
Wald erleben – Natur erfahren bei „Natürlich Heidelberg“
[27.05.11]
Die Veranstaltungsreihe „Natürlich Heidelberg“ startete im internationalen Jahr der Wälder in die 5. Saison. Unter dem Motto „Wald erleben – Natur erfahren“ locken seit April 2011 ca. 170 interessante Führungen, Exkursionen, Seminare, Ferien- und Fitnessangebote die ganze Familie ins Freie. Bei allen Veranstaltungen, die rund um Heidelberg von erfahrenen Geopark-Rangern durchgeführt werden, steht der Wald als Wirtschafts- und Lebensraum im Vordergrund. In Heidelberg sind 40 Prozent der Gemarkungsfläche bewaldet, in der gesamten Region 38 Prozent. Weitere Infos zu Programm und Anmeldung für einzelne Termine sind online abrufbar.
Weitere Informationen: www.natuerlich.heidelberg.de |
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Mannheim
Abfallwirtschaft Mannheim bezog neuen Betriebshof
[17.11.11]
Foto: Stadt Mannheim
Am 21. Oktober 2011 weihte der Eigenbetrieb für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung seinen neuen Betriebshof in der Jakob-Bensheimer-Straße ein. Bis dahin waren die Müllwerker in zwei Abfallwirtschaftsbezirken untergebracht. Um Betriebsbereiche zusammen zu führen, Prozessabläufe zu straffen und Schnittstellen zu reduzieren, entwickelte die Abfallwirtschaft Mannheim ein neues Betriebskonzept. Damit sind alle Mitarbeiter der Entsorgung – Müllwerker, Fahrer und Bezirksleiter – in einem Gebäude vereint. Auf diese Weise soll die Zusammenarbeit aller Mitarbeiter in der Entsorgung deutlich verbessert werden. „Der neue Betriebshof hat für den Eigenbetrieb eine immense Bedeutung“, betonte Baubürgermeister Lothar Quast. „Wir erzielen durch die Konzentration auf einen Standort große Synergieeffekte und verbessern deutlich die Aufenthaltsbedingungen für die Kolleginnen und Kollegen, die Tag ein, Tag aus schwere körperliche Arbeit leisten.“ Das zweigeschossige Gebäude ist günstig gelegen: Direkt daneben steht die Großgarage für Müllfahrzeuge und unweit entfernt auf diesem Gelände ist das Verwaltungsgebäude der Abfallwirtschaft Mannheim. In den bisherigen Abfallwirtschaftsbezirken waren die Räumlichkeiten nach jahrzehntelanger Nutzung teilweise in schlechtem Zustand. Sozialräume und Sanitärbereich hätten aufwändig saniert werden müssen. Das neue Gebäude bietet Platz für Büros, Garderoben, Trocken- und Lagerräume sowie auch Sozialräume für weibliche Mitarbeiter. Herren-Umkleide- und Sanitärbereiche befinden sich im Obergeschoss. Im Erdgeschoss ist ein großzügiger Aufenthaltsbereich mit Teeküche. Spatenstich war im April 2009. Richtfest feierte der Betrieb im Oktober des gleichen Jahres. Der veranschlagte Kostenrahmen betrug 3,5 Millionen Euro, der um knapp 100.000 Euro überschritten wurde, da die Bauarbeiter zu Beginn der Ausschachtung auf massive Betonfundamente stießen, die mit Kalichemie belastet waren. Diese mussten aufwendig entsorgt werden. Durch den Umzug in die Jakob-Bensheimer-Straße ergibt sich auch eine Änderung für die Mannheimer Hausverwalter oder -besitzer. Wer für sein Anwesen Abfallbehälter neu-, umbestellen oder zur Reinigung anmelden möchte, schickt die entsprechende Anforderung jetzt nicht mehr wie bisher zum Recyclinghof im Morchhof, sondern schriftlich an die Abfallwirtschaft Mannheim (Betriebsbüro Entsorgung, Jakob-Bensheimer-Straße 19-21, 68167 Mannheim).
Per Telefax ist die Änderung möglich unter 06 21/2 93-86 21 oder im Internet:
www.abfallwirtschaft-mannheim.de
Auszeichnung für Mannheims nachhaltige Stadtentwicklung
[17.11.11]
Uwe Bartmann (li.), Deutschland-Leiter des neuen Siemens-Sektors „Infrastruktur und Städte“ und Rudolf-Martin Siegers (re.), Leiter Siemens Deutschland, zeichneten die Stadt Mannheim für ihre Teilnahme am „German Green City Index“ aus. Den Preis nahm Josef Krah für die Stadt Mannheim entgegen.
Foto: Stadt Mannheim
Mannheim wurde dank einem überdurchschnittlichem Gesamtergebnis bei der Städtestudie „German Green City Index“ ausgezeichnet. Den Preis für die Stadt Mannheim nahm in Köln Josef Krah, Fachbereichsleiter Baurecht und Umweltschutz, von Uwe Bartmann (Leiter des Siemens Sektors „Infrastruktur und Städte“) entgegen. Dr. Peter Kurz: „Die Studie zeigt, dass auch eine Industriestadt wie Mannheim eine gute Umwelt- und Klimabilanz aufweisen kann. Mit unseren Initiativen sowie unserem lokalen und internationalen Engagement haben wir die Weichen für eine langfristig verträgliche Umwelt- und Klimaschutzpolitik gestellt.“ Siemens hatte diese Studie beim unabhängigen Forschungsinstitut Economist Intelligence Unit (EIU) in Auftrag gegeben und im Sommer 2011 veröffentlicht. In fünf Kategorien (Gebäude, Verkehr, Wasser, Luftqualität, Umweltmanagement) schnitt die Stadt besser als die meisten der 29 europäischen Metropolen ab. So liegt die Quadratestadt mit einem vergleichsweise niedrigen Pro-Kopf-Wasserverbrauch von 58 Kubikmetern deutlich unter dem europäischen Schnitt von 93 Kubikmetern. Während in den 41 untersuchten europäischen Städten durchschnittlich fast 19 Prozent des Wassers durch Lecks in den Leitungen verloren gehen, sind es in Mannheim gerade einmal 5 Prozent. Gut schlägt sich Mannheim auch im Vergleich mit den industrialisierten Städten Europas bei den erneuerbaren Energien: Die Stadt weist den zweithöchsten Anteil auf. In den Kategorien Kohlendioxid-Emissionen, Energie sowie Abfall und Landnutzung erreicht Mannheim einen Platz im Ergebnisband „Durchschnitt“. Umweltbürgermeister Lothar Quast: „Wir freuen uns, dass wir mit unseren Umwelt- und Klimaschutzstrategien so erfolgreich sind. Unsere intensiven Bemühungen, Gebäude energetisch zu sanieren, unsere Klimaschutzagentur, der Beitritt zum Konvent der Bürgermeister im Kampf gegen den Klimawandel und die Öffentlichkeitskampagne „12 Monate – ein Klima“ sowie viele weitere Maßnahmen sind die ersten Schritte auf dem Weg zur Energiewende. Wichtig ist jedoch auch, dass die Studie aufzeigt, woran wir in Zukunft noch verstärkt arbeiten können.“ Uwe Bartmann betonte bei der Preisverleihung, dass viele Lösungen für nachhaltige Kohlendioxid-Reduzierung und effektive Energieeinsparungen schon heute verfügbar sind. „Wir können jeden Tag ganz praktisch belegen, dass notwendige Investitionen für die Umwelt auch trotz angespannter Haushaltslage der Kommunen möglich sind und sich teilweise sogar zum Nulltarif finanzieren lassen.“
Der „Green City Index“ bewertet objektiv die Umweltsituation und die -strategien großer Städte, wobei acht Kategorien quantitativ und qualitativ untersucht wurden. Neben Mannheim untersuchte EIU noch Berlin, Bremen, Essen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, Köln, Leipzig, München, Nürnberg und Stuttgart.
MVV Energie bringt Elektromobilität auf die Straße
[29.09.11]
Matthias Brückmann (li.), Mitglied des Vorstands der MVV Energie AG, und der Leiter der Mercedes-Benz-Niederlassung Mannheim-Heidelberg-Landau, Hans-Peter Immel, bei der Übergabe des Fahrzeugs
Foto: MVV Energie AG
Das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie hat die erste elektrobetriebene A-Klasse E-CELL aus dem Hause Mercedes-Benz in seinen Fuhrpark aufgenommen. Bei der Fahrzeugübergabe
verwies Vorstandsmitglied Matthias Brückmann auf die Rolle der Elektromobilität für das Energiesystem der Zukunft: „Mobilität und Energieversorgung stehen vor denselben Herausforderungen. Sie müssen umweltfreundlich, wirtschaftlich und zuverlässig sichergestellt werden.“ Dabei sei gerade der Ausbau und die Nutzung erneuerbarer Energien von zentraler Bedeutung. Brückmann: „Unser Unternehmen kümmert sich daher schon frühzeitig um diese Aufgabe,
in der vor Ort auch viele Chancen für Produkte und Infrastruktur liegen, die eine Alltagstauglichkeit elektrischer Fahrzeuge überhaupt erst möglich machen.“ Die A-Klasse E-CELL wurde nach den Worten des Direktors der Mercedes-Benz Niederlassung Mannheim-Heidelberg-Landau, Hans-Peter Immel, bisher erst in einer Kleinserie produziert und bundesweit an ausgesuchte Kunden ausgeliefert. Das Fahrzeug verfügt über eine Spitzenleistung von 70 KW und hat bei einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h eine Reichweite von bis zu 200 Kilometern. Die Stromversorgung erfolgt über eine Lithium-Ionen-Batterie, die an einer Ladestation in drei Stunden aufgeladen werden kann. Immel: „Unsere A-Klasse E-CELL bietet mit ihrer innovativen Antriebsart eine lokal emissionsfreie Mobilität und ist zugleich ein glaubhafter Beweis für die Nachhaltigkeitsbemühungen unseres Unternehmens.“
Abfallkalender als „App“
[29.09.11]
Der Abfallkalender der Abfallwirtschaft Mannheim steht den Bürgern der Stadt inzwischen auch als „App“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um den elektronischen Abfallkalender, der auf Smartphones läuft und eine automatische Erinnerung auslöst. Neben dem Erinnerungsdienst (per SMS und eMail) besteht auch die Möglichkeit, sich mit einer App an die Termine der Müllabfuhr erinnern zu lassen. Die Anwendung ist im App Store unter der Bezeichnung „Abfall-MA“ zu finden und lässt sich von dort direkt auf das Smartphone laden. Für den Benutzer ist die Service-App kostenlos.
Planetarium in neuem Glanz
[29.09.11]
Seit Anfang August 2011 präsentiert sich das Planetarium Mannheim nach mehrmonatiger Schließung in neuem Glanz. Rund 450.000 Euro wurden investiert, um die Attraktivität des Sternentheaters, das zuletzt 100.000 Menschen pro Jahr anlockte, weiter zu steigern. Klima- und Lüftungstechnik sind nun vollständig erneuert, die Stromversorgung des Projektionsbereiches modernisiert und die Tonanlage im Kuppelsaal erweitert. Neu ist auch das Programm „Asteroiden – Gefahr aus dem All?“. Das Vortragsprogramm startete am 19. September mit dem Thema „Massive Schwarze Löcher – geheimnisvolle Zentren der Galaxie“. Fortgesetzt wird am 8. Oktober die Reihe „Hörspiel unter Sternenhimmel“ mit Patricia Highsmiths „Zwei Fremde im Zug“. Das Planetarium Mannheim wurde 1927 als eine der weltweit ersten Einrichtungen seiner Art im Luisenpark eröffnet. Nach der Zerstörung 1943 erfolgte 1984 der Wiederaufbau an seinem heutigen Standort am Europaplatz.
Weitere Informationen: www.planetarium-mannheim.de
Zentralinstitut erhält Fördergelder in Höhe von 4 Millionen Euro
[27.05.11]
Das Mannheimer Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) kann sich über Fördergelder in Höhe von 4 Millionen Euro freuen. Im Rahmen des europäischen Netzwerks ERA-Net NEURON werden drei Wissenschaftler der Einrichtung mit Bundesmitteln in Höhe von ca. 1,5 Millionen Euro gefördert. Gemeinsam mit Kollegen aus ganz Europa sollen die Forscher den Ursachen von Depressionen und Alkoholsucht auf den Grund gehen und neue Formen der Behandlung entwickeln. Mit 2,5 Millionen Euro unterstützt der Europäische Forschungsrat zudem eine am Institut für Neuropsychologie und Klinische Psychologie durchgeführte Studie zu Phantomwahrnehmungen. Ziel ist es ebenfalls, neue und wirksamere Therapieansätze zu entwickeln und damit die Lebensqualität der Betroffenen deutlich zu steigern.
Weitere Informationen: www.zi-mannheim.de
Neue Bäume in der Augustaanlage
[27.05.11]
Die knapp 300 Alleebäume in Mannheims repräsentativer Stadteinfahrt Augustaanlage sind krank und nicht mehr zu erhalten. Ende Februar 2011 hatte die Stadt 98 der hundertjährigen Platanen im ersten von drei Bauabschnitten gefällt. Seit 2. Mai 2011 werden sie durch 94 rund sechs Meter hohe Jungbäume ersetzt. Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz und Bürgermeister Lothar Quast machten sich am 10. Mai vor Ort ein Bild vom Stand der Umbauarbeiten. Dabei übergab Quast dem Stadtoberhaupt „seine“ Platane. Kurz hatte im Rahmen der Spendenkampagne „So werden Bäume wahr!“ als Erster einen Baum gespendet. „Unserem Aufruf sind bereits 175 Spender gefolgt. 41 davon spendeten einen oder mehrere Bäume“, berichtete Kurz. „Hier zeigt sich deutlich die traditionell hohe Identifikation der Mannheimerinnen und Mannheimer mit ihrer Stadt. Wir bedanken uns sehr herzlich für diese Unterstützung.“ Rund 207.000 Euro seien bisher zusammengekommen. Das Ziel der auf drei Jahre angelegten Spendenkampagne liegt bei 600.000 Euro. „Mit Ihrer Hilfe können wir den repräsentativsten Eingang zu unserer Stadt noch attraktiver gestalten“, freute sich auch Quast über die Beiträge der Bürgerschaft. „Nachdem die ersten 94 jungen Bäume gepflanzt sind, erneuern wir noch die Belagsflächen und richten den ersten Abschnitt der neuen Flaniermeile ein. Im Juli wollen wir damit fertig sein.“ Inzwischen geklärt sei der Verbleib der beiden Skulpturen Mount Palomar von Klaus Duschat und Großer Bug 2 von Christoph Freimann. Die Kunsthalle hat einen neuen Standort im Skulpturenpark in Heidelberg-Schlierbach gefunden. Die Erneuerung der Augustaanlage wird insgesamt rund vier Millionen Euro kosten. Um den Haushalt zu entlasten, hat die Stadt die Spendenkampagne „Neue Platanen für Mannheims Bürger-Allee“ ins Leben gerufen. Unter dem Motto „So werden Bäume wahr!“ werben auch die Mannheimer Künstler Xavier Naidoo, Joy Fleming, Laith Al-Deen und Bülent Ceylan für diese Aktion.
Weitere Informationen: www.augustaanlage.mannheim.de
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Nordbaden
Nußloch: Solarpark wurde genehmigt
[17.11.11]
Nußloch bekommt einen Solarpark. Dies hat vor wenigen Wochen der Gemeinderat entschieden, der in einer Sitzung dem Bebauungsplan zustimmte. Somit wird sich der neue Park auf den Wiesen und Äckern westlich der Bundesstraße 3 (zu beiden Seiten der Kreisstraße in Richtung Walldorf) großflächig ausbreiten. Insgesamt sind zehn Hektar für die Photovoltaikanlage vorgesehen.
Schriesheim/Weinheim: Zweigleisige OEG-Strecke ab November in Betrieb
[29.09.11]
Wie die Rhein-Neckar-Verkehrsgesellschaft (RNV) vor kurzem bekannt gab, ist der zweigleisige Ausbau der OEG-Strecke zwischen Schriesheim und Weinheim fast beendet, so dass der Zug-Betrieb voraussichtlich am 6. November 2011 wieder aufgenommen werden kann.
DHBW Mosbach mit neuem Studiengang „Elektromobilität“
[29.09.11]
Mit der Frage „Was kommt nach dem Verbrennungsmotor?“ beschäftigt sich nicht nur die Mobilitätsbranche, sondern ab Herbst 2011 auch der neue Studiengang „Elektromobilität“ an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) in Mosbach. In enger Kooperation mit verschiedenen Partnerunternehmen der Bildungseinrichtung sollen Studierende sowohl in Theorie als auch in Praxis auf die spezifischen Anforderungen der Elektromobilitätsbranche vorbereitet werden. Themen sind u.a. elektrische Antriebe, Leistungselektronik, Bordnetzarchitekturen, Energiespeicher oder Batteriemanagement. Das Studium schließt nach drei Jahren mit dem akademischen Grad eines Bachelors. Die Unternehmensberatung McKinsey schätzt den weltweiten Markt für Elektromobilität bis 2030 auf 460 Milliarden Euro pro Jahr. Nach dem Willen der Bundesregierung sollen bis 2020 rund 1 Million Elektroautos auf Deutschlands Straßen fahren.
Weitere Informationen: www.dhbw-mosbach.de
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Ludwigshafen
Kurpfälzer Umweltpreis „Goldener Helios“ für Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse
[17.11.11]
Ludwigshafens Oberbürgermeisterin Dr. Eva Lohse ist mit dem Kurpfälzer Umweltpreis „Goldener Helios“ der Energieeffizienzagentur E2A ausgezeichnet worden. Lohse, die auch den VRRN führt und dem Vorstand des ZMRN e.V. angehört, sei „treibende Kraft, ohne Antreiberin zu sein“ lobte Laudator Lothar Quast (Baubürgermeister Mannheim). Unter der Ägide der CDU-Politikerin wurden in Ludwigshafen bereits zahlreiche, europaweit beachtete Energiesparprojekte umgesetzt wie z.B. das weltgrößte Null-Energie-Bürogebäude „Luteco“ oder die energetische Sanierung des Wilhelm-Hack-Museums. Im Mai 2011 veranstaltete die Stadt zur Aufklärung ihrer Bürger erstmals Klimawochen mit Vorträgen, Exkursionen und Umwelterziehung. In diesem Rahmen wurde auch das Integrierte Klimaschutzkonzept der Kommune vorgestellt, mit dem bis 2020 Einsparungen von 22 Prozent möglich werden könnten. Die E2A engagiert sich seit 2003 für mehr Klimaschutz im Dreiländereck Baden-Hessen-Pfalz. Gemeinsam mit dem Cluster „Energie & Umwelt“ der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH treibt sie die regionale Initiative „Energieeffizienz Metropolregion Rhein-Neckar“ voran.
TWL-Tochter weihte neues Rechenzentrum ein
[17.11.11]
TWL-KOM, eine Tochter des Energiekonzerns TWL AG, hat in Ludwigshafen Ende September 2011 ein neues Rechenzentrum in Betrieb genommen. In den Neubau mit über 1.700 qm Fläche investierte das Telekommunikationsunternehmen rund 7 Millionen Euro. Zu den ersten Kunden zählt der japanische Elektronikkonzern NEC, der mehrere Hochleistungsrechner des Deutschen Wetterdienstes bei TWL-KOM untergebracht hat. Mit dem Bau des zweiten Rechenzentrums trägt das im Jahr 2003 gegründete Unternehmen dem Trend zur verstärkten Auslagerung von IT-Infrastrukturen Rechnung. Neben der nach eigenen Angaben schnellsten Internetanbindung in der Region verfügt das Rechenzentrum auch über energieeffiziente Server- und Kühlsysteme, eine hochverfügbare Energieversorgung und moderne Zugangs- und Überwachungsanlagen.
Weitere Informationen: www.twl-kom.de
Gesundheitsökonomische Gespräche an der Fachhochschule
[29.09.11]
Mit einer sich weitgehend unbemerkt vollziehenden Entwicklung im Gesundheitswesen hin zum „Managed Care“ beschäftigen sich am 7. Oktober 2011 die diesjährigen „Gesundheitsökonomischen Gespräche“ an der Fachhochschule Ludwigshafen. Unter „Managed Care“ versteht man die aktive Steuerung der medizinischen Versorgung, d.h. eine klare Struktur legt weitgehend fest, wo und in welcher Form Diagnose und Therapie bei einer Erkrankung erfolgen. Bevor im Rahmen der Tagung Themen wie Patienteneinbindung oder Praxisbeispiele erläutert werden, widmen sich zwei Vorträge zunächst dem für 2012 geplanten Versorgungsgesetz und den Potenzialen und Instrumenten des Managed Care. Abschließend wird die Frage gestellt, welche Managementkompetenzen die gesteuerte Versorgung den Führungskräften abverlangt.
Weitere Informationen: www.fh-ludwigshafen.de
TWL zurück in den schwarzen Zahlen
[29.09.11]
Nach eigener Angabe „zum ersten Mal in diesem Jahrtausend“ hat das Ludwigshafener Energieunternehmen TWL AG ein Geschäftsjahr mit kleinem Gewinn abgeschlossen. Insgesamt erzielte die TWL im Jahr 2010 Umsatzerlöse in Höhe von 242,6 Millionen Euro und lag damit um 0,4 Prozent über dem entsprechenden Vorjahreswert. Demgegenüber stieg der Materialaufwand um 4,2 Prozent auf 157,4 Millionen Euro an. Der Jahresüberschuss kletterte auf 870.000 Euro. Die positive Entwicklung führt TWL vor allem auf den konsequenten Ausbau der Fernwärme, einen stark gestiegenen Absatz im Bereich Gas, die Akquisition neuer Großkunden sowie die Optimierung der
Betriebsabläufe zurück. Das Unternehmen beschäftigt derzeit mehr als 600 Mitarbeiter.
Weitere Informationen: www.twl.de
GAG Ludwigshafen erhielt Energieeffizienz-Preis
[27.05.11]
Die GAG Ludwigshafen wurde im März 2011 mit dem „Unser Ener-Preis“ des Landes Rheinland-Pfalz ausgezeichnet. Gewürdigt wurde die landesweit einmalige Leistung der Wohnungsbaugesellschaft bei der Modernisierung der denkmalgeschützten Ebertsiedlung in Ludwigshafen. Das seit 2004 laufende Projekt umfasst ganzheitliche Energiekonzepte für ca. 560 Wohnungen in 88 Häusern mit historischer Fassade im Stadtteil Friesenheim. Die Maßnahme mit Gesamtkosten von 38 Millionen Euro soll in 2012 abgeschlossen sein. Für die innovative Umrüstung eines Bestandshauses der GAG gab es zudem einen Sonderpreis. Beim „Unser Ener-Wettbewerb 2010/11“ konnten sich Bürger, Kommunen und Unternehmen in vier Kategorien bewerben. Die 1920 gegründete GAG ist das größte kommunal verbundene Immobilienunternehmen der Pfalz und unterhält mehr als 13.000 Wohnungen in der Region.
Weitere Informationen: www.gag-ludwigshafen.de |
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Pfalz
Landau: Uni-Umweltgruppe und Lokale Agenda: Konsum ja - aber bewusst!
[17.11.11]
Foto: Stadt Landau
„Was die Umweltgruppe da auf die Beine gestellt hat, ist weit mehr als ich mir vorgestellt habe. Ich bin wirklich begeistert von dem Engagement der Studenten und dem vorliegenden Ergebnis.“ Schwer beeindruckt zeigte sich Beigeordneter Rudi Klemm als er die ersten Ausgaben 2011/2012 des „Einkaufsführer – Für nachhaltigen Konsum in Landau“ auf dem Tisch hatte. Aufgelegt wurde die 43 Seiten starke Broschüre von der Umweltgruppe der Universität Landau. Finanziert u.a. durch Gelder des Studierendenparlaments und der Lokalen Agenda ruft sie zu nachhaltigem Konsum auf. Aber was ist damit gemeint? Die Umweltreferentin des Landauer Studierendenausschusses (AStA), Fabienne Mittmann: „Nachhaltiger Konsum bedeutet, beim Kauf bewusst auf soziale und ökologische Aspekte Wert zu legen. Hinzu kommen Merkmale wie Langlebigkeit, Qualität, sinnvolle Nutzung und die Möglichkeit der fachgerechten Entsorgung. Jedes Mal, wenn wir einkaufen, stimmen wir ab und können so die nachhaltige Entwicklung stärken.“ Der Einkaufsführer bietet übersichtliche Hilfen zu vielen Gegenständen des täglichen Bedarfs. Dazu gehören z.B. Lebensmittel, aber auch Elektrogeräte, Textilien, Kosmetika u.v.m. Zusätzlich bietet die Broschüre viele Informationen zu den diversen Zeichen und Siegeln sowie ganz konkret zu Einkaufsmöglichkeiten in Landau. Klemm – als Beigeordneter für die Lokale Agenda verantwortlich – steht mit der Umweltgruppe schon lange in gutem Austausch. Nicht nur beim Planungsstand des Einkaufsführers, sondern auch z.B. beim Tag der Nachhaltigkeit, der auch 2012 wieder stattfinden soll, ist der Beigeordnete Ansprechpartner. „Es ist wichtig, dass wir den Schulterschluss mit unseren Studierenden suchen. Gerade bei den Themen Nachhaltigkeit und Umweltschutz klappt dies besonders gut. Ich danke daher den Mitgliedern der Landauer Umweltgruppe für ihre nie versiegende Einsatzbereitschaft“, so Klemm. Der Einkaufsführer ist in einer Auflage von 2.000 Stück erschienen, und beim Büro für Tourismus und im Bürgerbüro der Stadtverwaltung (beide Marktstraße 50), sowie im AStA-Sekretariat am Landauer Universitätscampus kostenlos erhältlich.
Deutscher Solarpreis 2011 u.a. nach Speyer und Landau
[17.11.11]
Die Europäische Vereinigung für Erneuerbare Energien Eurosolar e.V. hat am 5. November 2011 im Rathaus von Saarbrücken den Deutschen Solarpreis 2011 verliehen. Die Auszeichnungen wurden von Dr. Axel Berg (Vorsitzender von Eurosolar Deutschland), Dr. Simone Peter (Umweltministerin des Saarlandes), und Jo Leinen (Mitglied im Europäischen Parlament) verliehen. Dr. Axel Berg hob in seiner Ansprache hervor, dass alle Preisträger eine Vorbildwirkung haben, um das Umsteuern von fossilen und atomaren Energien auf die Vollversorgung mit Erneuerbaren Energien zu beschleunigen. "Dass dies nicht nur eine Vision ist, sondern praktiziert wird, haben nicht nur die heute Ausgezeichneten, sondern zahlreiche Bewerbungen nachgewiesen, die ebenfalls auf klassischen und auf originellen Wegen Lösungen finden, um die Energiewende voranzutreiben." Dr. Simone Peter erinnerte daran, dass die erste Solarpreisverleihung im Jahr 1994 in Saarbrücken stattfand. "Es ist sehr erfreulich, dass sich seitdem immer mehr Kommunen, Unternehmen, Vereine, Initiativen, aber auch einzelne Personen, für eine nachhaltige Energieversorgung einsetzen. Es zeigt, dass die Energiewende von vielen Akteuren lokal und regional mitgetragen wird." Der Deutsche Solarpreis 2011 wurde in verschiedenen Kategorien vergeben. Unter den Preisträgern sind auch die
Stadt Speyer und die Stadtwerke Speyer GmbH, sowie die Evangelische Kirche der Pfalz (Arbeitsstelle Bildung und Gesellschaft, Landau). Der Deutsche Solarpreis wird von Eurosolar jährlich an Kommunen, Unternehmen, lokale Vereine oder Gemeinschaften sowie an Einzelpersonen vergeben, die sich um die Nutzung und Anwendung Erneuerbarer Energien besonders verdient gemacht haben. Es werden herausragende innovative Projekte, Initiativen und Engagements ausgezeichnet.
Speyer: Arbeiten am Flugplatz beendet
[29.09.11]
Anfang September 2011 ist die verlängerte Start- und Landebahn am Flugplatz Speyer offiziell eingeweiht worden. Nachdem das Oberverwaltungsgericht im Juli 2009 eine Klage des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) in großen Teilen abwies und grünes Licht für den Ausbau gab, konnte nun die um 450 Meter auf rund 1,7 Kilometer verlängerte Piste ihrer Bestimmung übergeben werden. Die Erweiterung war nötig geworden, um den Sicherheitsanforderungen im modernen Geschäftsreiseverkehr gerecht zu werden. Insgesamt wurden 14 Millionen Euro investiert, wovon 80 Prozent das Land Rheinland-Pfalz trägt. Vertreter aus Politik und Wirtschaft betonten, dass Speyer auch künftig nicht die Funktion eines Regionalflughafens übernehmen könne und werde.
Pfalzwerke zufrieden mit Geschäftsjahr 2010
[27.05.11]
Die Pfalzwerke AG meldet für das Geschäftsjahr 2010 einen konzernweiten Umsatzrückgang um 77 Millionen Euro auf 1,69 Milliarden Euro. Als Ursachen nennt der Regionalversorger mit Sitz in Ludwigshafen geringere Verkäufe von Stromprodukten an Großhandelsmärkten sowie preisbedingte Einbußen im Gasgeschäft. Das Konzern-Betriebsergebnis sank von 52,4 Millionen Euro auf 49,8 Millionen Euro. Knapp 400.000 Privat- und Gewerbekunden wurden mit Strom beliefert. In den Netzausbau investierten die Pfalzwerke 2010 rund 73,5 Millionen Euro; 2011 sollen es 91,5 Millionen Euro sein. Derzeit beschäftigt der Energieversorger ca. 930 Mitarbeiter. Die größten Aktionäre der Pfalzwerke AG sind der Bezirksverband Pfalz, die RWE AG und die Ludwigshafener TWL AG.
Weitere Informationen: www.pfalzwerke.de
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Südhessen
Die Grünen warnen vor Waldsterben im Ried
[17.11.11]
Im Streit um das Waldsterben im südhessischen Ried haben die Grünen im Oktober 2011 u.a. verlangt, weniger Grundwasser zu entnehmen. Außerdem müsse die Region zusätzlich bewässert werden. Im Ried werden jedes Jahr Millionen Kubikmeter Trinkwasser u.a. für die Rhein-Main-Region entnommen, wodurch der Grundwasserspiegel fällt, die Baumwurzeln abgeschnitten sind. Nach Zahlen des Umweltministeriums sind im Ried Bäume auf einer Fläche von knapp 10.000 Hektar schwer geschädigt.
Heppenheim auf dem Weg zur „Fairtrade Town“
[29.09.11]
Heppenheim ist vorangekommen auf dem Weg zur „Fairtrade Town“. Die Weichen waren mit dem Magistratsbeschluss gestellt und die Heppenheimer Bürger konnten der Presse im Juli 2011 entnehmen, welche weiteren Kriterien erfüllt werden müssen, um die Auszeichnung zubekommen. Unterschrieben von Heppenheims neuem Bürgermeister, Rainer Burelbach, und Lothar Bräunig (Vorsitzender des Weltladens e.V.), befindet sich nun die Bewerbung auf dem Weg. Heppenheim kann stolz sein auf seine Gastronomie, Geschäfte, aber vor allem auch auf seine Vereine, Kirchen und Schulen. Die Bereitschaft, den fairen Handel zu unterstützen, wird von vielen mitgetragen und die Kriterien sind erfüllt. Unter anderem mussten drei Gastronomiebetriebe und wenigstens ein Verein zur Unterstützung gewonnen werden. Drei Tage nach dem Verschicken des offiziellen Anschreibens an die genannten Adressaten war dieses Kriterium schon erfüllt. Doch die positiven Rückmeldungen gingen weiter; für die Steuerungsgruppe ein mehr als erfreuliches Ergebnis. "Wir haben uns ein gutes und schnelles Ergebnis erhofft, aber bei dieser großartigen Resonanz strahlen wir nur noch und bedanken uns bei allen Unterstützern herzlich", lässt die Steuerungsgruppe vernehmen. "Wir werden als Steuerungsgruppe oft gefragt, was Privatpersonen tun können. Es gibt viele Angebote aus Fairem Handel. Gewürze, Reis, Weine sind nur eine kleine Palette aus dem Angebot. Jeder kleine Beitrag zählt." Für Fragen bzw. Anregungen:
fairtrade@stadt.heppenheim.de
Viernheim: Naturheilverein unterstützt Bau einer Kneipp-Anlage
[29.09.11]
Der Arbeitskreis „Familiensportpark West" plant den Bau einer Kneipp-Anlage. Im Rahmen des bürgerschaftlichen Engagements haben sich vier ehemalige Viernheimer Maurer, die sich im Ruhestand befinden, bereit erklärt, die Stadt Viernheim beim Bau dieser Anlage ehrenamtlich zu unterstützen. Da sich der Naturheilverein Viernheim, Weinheim und Umgebung e.V. ebenfalls schon seit langer Zeit mit dem Thema "Kneipp-Anlage" in Viernheim beschäftigt und an der Umsetzung der Idee starkes Interesse zeigt, überreichten Gudrun Dierl und Edelgard Hock (1. und 2. Vorsitzende des Naturheilvereins) vor kurzem an Bürgermeister Matthias Baaß und 1. Stadtrat Martin Ringhof einen Scheck über 2.500 Euro für Materialkosten. Nach Inbetriebnahme soll die Kneipp-Anlage vom Naturheilverein pädagogisch betreut werden, in dem er regelmäßig Seminare für Kindergärten, Volkshochschule, Wandergymnastik und andere Vereine zum Thema "Kneippen" anbietet. Noch benötigtes Baumaterial soll über Firmenspenden angeschafft werden. Das Bauverwaltungs- und Liegenschaftsamt wird für die nötigen Wasser- und Abwasseranschlüsse sorgen. Ziel ist es, den Bau und die Ausgestaltung der Kneipp-Anlage weitestgehend mit Hilfe ehrenamtlich engagierter Bürger/Vereine sowie über Firmenspenden zu realisieren. Der Stadt Viernheim sollen nur geringe Kosten entstehen. Die Kneipp-Anlage kann voraussichtlich im Frühjahr 2012 in Betrieb genommen werden. |
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Region
Auszeichnung für Energieeffizienz-Projekt. Startschuss für Energiekarawane erfolgte
[17.11.11]
Anlässlich einer Klimaschutzkonferenz in Berlin ist die von Cluster „Energie & Umwelt“ und Energieeffizienzagentur E2A gemeinsam getragene Initiative „Energieeffizienz Metropolregion Rhein-Neckar“ Anfang Oktober 2011 mit einem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet worden. Gewürdigt wurden die Energieeinsparaktivitäten von 13 Unternehmen aus der Region, die sich gemeinsam im bundesweiten Modellprojekt „30 Pilot-Netzwerke“ engagieren. Dessen Ziel ist es, den Wissenstransfer zwischen Betrieben u.a. mithilfe eines moderierten Erfahrungsaustausches zu fördern. Studien haben gezeigt, dass die Energieeffizienz in solchen lernenden Unternehmensnetzwerken etwa um den Faktor zwei bis drei über dem Industriedurchschnitt liegt. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesumweltministerium. Regionaler Projektträger ist für die Initiative „Energieeffizienz Metropolregion Rhein-Neckar“ das Umweltkompetenzzentrum Rhein-Neckar e.V. Stellvertretend für die am Projekt beteiligten Partner nahm Weldebräu-Chef Dr. Hans Spielmann den Preis entgegen. Unterdessen fiel in Brühl, Mauer und Mutterstadt der Startschuss für die Energiekarawane. Im Rahmen der ebenfalls von der Initiative „Energieeffizienz MRN“ durchgeführten Aktion informieren Energieberater Hausbesitzer in den drei Kommunen über Möglichkeiten der energetischen Sanierung. Sehr erfolgreich verlief die Energiekarawane in Ketsch: Dort nahmen knapp 30 Prozent der angeschriebenen Eigentümer das Informationsangebot in Anspruch.
Weitere Informationen:
www.mehr-aus-energie.de
www.umweltkompetenz.org
www.30pilot-netzwerke.de
1. Netzwerktreffen „Erneuerbare Energien“ in Sinsheim
[17.11.11]
Auf Einladung des Cluster „Energie & Umwelt“ der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH trafen sich Anfang Oktober 2011 ca. 45 Vertreter aus Unternehmen, Politik und Umweltverbänden zum 1. Netzwerktreffen „Erneuerbare Energien“ in Sinsheim. Nachdem Clustermanager Bernd Kappenstein die Anwesenden über die strategische Ausrichtung, die Handlungsschwerpunkte und Aktivitäten der regionalen Initiative sowie die Ergebnisse der ersten Regionalkonferenz informiert hatte, stellte VRRN-Verbandsdirektor Ralph Schlusche eine Potenzialanalyse zu den erneuerbaren Energien vor. Für Anfang 2012 kündigte Schlusche die Verabschiedung des regionalen Energiekonzeptes an, in dem u.a. Potenziale von Windkraft, Solarenergie, Biomasse und Geothermie sowie Leitlinien festgehalten werden. Daran anknüpfend erläuterte H-O-T-Geschäftsführer Sebastian Damm ein innovatives Konzept zur genossenschaftlichen Bürgerbeteiligung bei Entwicklungsprojekten im Bereich Windkraft. Zum Abschluss des Treffens hatten die Teilnehmer Gelegenheit zu einer Führung durch das neue, Ende September eingeweihte Biomasseheizkraftwerk der Abfallverwertungsgesellschaft des Rhein-Neckar-Kreises. Die Anlage produziert mit Holzhackschnitzeln aus Grünschnitt von Privathaushalten und dem öffentlichen Straßenraum Fernwärme und Strom.
Weitere Informationen: www.mehr-aus-energie.de
Vollantrag für Spitzencluster „StoREgio“ eingereicht
[17.11.11]
Ende September 2011 hat die von der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH koordinierte Initiative „StoREgio“ ihren vollständig ausgearbeiteten Förderantrag für die Endrunde im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eingereicht. In mehreren Kartons wurden zahlreiche Dokumente, in denen sowohl das Vorhaben als auch alle Einzelprojekte detailliert beschrieben sind, zur weiteren Begutachtung an den zuständigen Projektträger, das Forschungszentrum Jülich, geschickt. Dort wird die Bewerbung nun von einer hochkarätigen Jury und Fachgutachtern bewertet, bevor im Januar 2012 die Gewinner in Berlin bekannt gegeben werden. Der Cluster „StoREgio“ gehört zu den elf Finalisten des bundesweiten Wettbewerbs, die im Juni 2011 aus insgesamt 24 Bewerbern ausgewählt und zur Abgabe eines Vollantrages aufgefordert wurden. Maximal fünf regionale Zusammenschlüsse können letztendlich mit Fördermitteln von jeweils bis zu 40 Millionen Euro rechnen, die in gleicher Höhe von den Cluster-Partnern gegenfinanziert werden. Ziel von „StoREgio“ ist es, effiziente Energiespeichersysteme und intelligente Steuerungssysteme zu entwickeln, um die Potenziale erneuerbarer Energien in der Versorgung besser nutzbar zu machen. Hierzu haben sich länderübergreifend 58 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen aus der Region zusammengetan.
Energieeffizienz-Ideenwettbewerb für den Mittelstand
[29.09.11]
Der Cluster „Energie & Umwelt“ der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH schreibt bis zum 30. November 2011 einen Wettbewerb der innovativen Lösungen zur Energieeffizienz in Industrie und Gewerbe aus. Aufgerufen sind dazu Unternehmen aus dem Handwerk sowie dem Produktions- und Dienstleistungsbereich, die bereits innovative Energieeffizienzlösungen am Markt anbieten oder dies künftig vorhaben. Anwendungsbereiche sind dabei nicht nur Gebäudeenergie, sondern auch Prozesswärme, Lüftung, Beleuchtung, Pneumatik, elektrische Antriebe, Pumpen, Wasser, Abwasser etc. Entscheidend ist, dass sich die innovative Maßnahme auf einen überschaubaren Amortisationszeitraum ausrichtet, also bald bezahlt macht. Die besten Lösungen werden bei der nächsten Regionalkonferenz im Frühjahr 2012 einem breiten Publikum vorgestellt. Beschreibungen der Projektideen, innovativen Produkte und Dienstleistungen können bis Ende November 2011 direkt beim Cluster „Energie & Umwelt“ eingereicht werden.
Weitere Informationen: www.mehr-aus-energie.de
Weitere ökologische Meilensteine an Landesgewässern geplant
[29.09.11]
Wie das Regierungspräsidium Karlsruhe in einer Presse-Info am 14. September 2011 mitteilte, hat es für 25 ökologische Gewässerprojekte die erforderlichen Genehmigungen bei den jeweils zuständigen Wasserbehörden (Landratsamt oder Stadt) beantragt. „Damit ist ein weiterer großer Schritt zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie für die landeseigenen Gewässer und Bauwerke im Regierungsbezirk Karlsruhe getan“, so Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner. Der Schwerpunkt der erarbeiteten Planungen liegt auf der Vernetzung intakter Lebensräume für wirbellose Kleintiere der Gewässersohle und für Fische durch Aufstiegsanlagen. So soll z.B. der Kriegbach zwischen Mündung und Kraichbach auf den Gemarkungen Altlußheim, Reilingen und Waghäusel ökologisch durchgängig gestaltet werden. Hinzu kommt eine rund 800 Meter lange Aufwertung der Gewässerstruktur in diesem Bereich. Durch sogenannte Gewässerstrukturmaßnahmen wird ein Gewässer wieder in einen natürlicheren Zustand zurückversetzt, indem man z.B. Ufer naturnah zurückbaut, den Gewässerlauf wieder wie früher hin- und herpendeln lässt und unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten mit Ruheplätzen für Fische ermöglicht. So sind auch an der Weschnitz in Weinheim Fischwanderhilfen eingeplant. Die Herstellung der ökologischen Durchgängigkeit an den landeseigenen Pegelanlagen bildet einen weiteren Projektschwerpunkt. Unter anderem auch in Eschelbronn, Wiesloch sowie Bruchsal, sollen die Pegel zukünftig wieder für die Wasserlebewesen überwindbar sein. Dieses für die Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie wichtige Planungsprojekt wird aus Mitteln des Landesinfrastrukturprogramms finanziert.
VRRN legt Planungsentwurf für Windenergiestandorte vor
[29.09.11]
Mit einem Planungsentwurf zur Steuerung der Windenergiestandorte will der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) einen substanziellen Beitrag zum Ausbau der erneuerbaren Energien in der Region leisten. Das vorliegende Konzept sieht die Ausweisung von 45 Vorranggebieten mit einer Fläche von
ca. 2.600 Hektar vor, was 0,46 Prozent der Gesamtfläche der Metropolregion Rhein-Neckar entspricht. Im Vergleich zu den derzeit rechtskräftigen Plänen würde dies eine Verdoppelung der Windenergieflächen bedeuten. Davon entfallen 1.250 Hektar auf die Vorder- und Südpfalz, 1.036 Hektar auf den badischen Teil der Metropolregion und 320 Hektar auf den hessischen Kreis Bergstraße. Die Kommunen sind aufgefordert, im Rahmen eines informellen Abstimmungsverfahrens zu den Planungen Stellung zu nehmen. Die abgewogenen Ergebnisse werden dann in den Anhörungsentwurf zum Einheitlichen Regionalplan einfließen, der im 1. Quartal 2012 in die Offenlage geht.
Weitere Informationen: www.vrrn.de
MVV erhielt kommunale Aufträge für thermische Abfallverwertung in der Region
[29.09.11]
Die Städte Mannheim und Heidelberg sowie der Rhein-Neckar-Kreis haben nach getrennten europaweiten Ausschreibungen die Aufträge für die thermische Verwertung ihrer kommunalen Abfälle an die MVV Umwelt Ressourcen GmbH, eine Tochtergesellschaft der MVV Energie, vergeben. Das teilte das Unternehmen im August 2011 in Mannheim mit. Die Vergabe war erforderlich, da die bisherigen Verträge im Dezember 2012 enden. Die neuen Verträge für die Verwertung von insgesamt rund 200.000 Jahrestonnen Restabfällen werden zum Januar 2013 wirksam und haben eine Laufzeit von mindestens sechs, mit Verlängerung von höchstens elf Jahren. Für die MVV Energie ist das Ergebnis der europaweiten Ausschreibung nach den Worten ihres Vorstandsmitglieds Matthias Brückmann „ein nachhaltiger Vertrauensbeweis. Wir sind ein verlässlicher und kompetenter Partner der Kommunen in der Region und ihrer Bürger nicht nur im Bereich der Energie- und Wasserversorgung, sondern auch im Bereich der umweltfreundlichen und klimaschonenden Verwertung der in der Region anfallenden Abfälle.“ Die hoch effizienten Anlagen auf der Friesenheimer Insel in Mannheim sowie die professionelle Vermarktung der bei der Verbrennung erzeugten Energie sind, so Brückmann, wichtige Grundlagen des erfolgreichen Energiekonzepts. Das abfallbefeuerte Heizkraftwerk der MVV Energie wurde bereits 1965 in Betrieb genommen. Mit der Errichtung weiterer Kessel sicherte sich das Energieunternehmen am Standort Mannheim einen wichtigen Platz im Wettbewerb um die energetische Nutzung von Abfällen. Derzeit werden auf der Friesenheimer Insel jährlich über 600.000 Tonnen Abfall thermisch verwertet. Dabei werden sowohl mehr als 200.000 Megawattstunden Strom, die ins Netz eingespeist werden, erzeugt, als auch die entstehende Abwärme zur Erzeugung von mehr als 2 Millionen Tonnen Dampf genutzt, mit dem die benachbarte Industrie umweltfreundlich versorgt wird.
Metropolregion erreicht erneut Endrunde im Spitzencluster-Wettbewerb
[29.09.11]
Die Metropolregion Rhein-Neckar GmbH (MRN) hat mit ihrem Antrag „StoREgio – Entwicklung und Anwendung intelligenter, stationärer Energiespeichersysteme“ die entscheidende Runde im Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erreicht. Unter insgesamt 24 eingereichten Bewerbungen aus dem ganzen Bundesgebiet wählte eine hochkarätige Jury Ende Juni 2011 elf Finalisten aus. Diese mussten bis Ende September ihre vollständigen Cluster-Strategien ausarbeiten. Nach einer erneuten Beurteilung durch die Jury wird das BMBF im Januar 2012 bekannt geben, welche regionalen Zusammenschlüsse Fördermittel erhalten. Wie in den vergangenen beiden Wettbewerbsrunden werden maximal fünf Cluster über einen Zeitraum von fünf Jahren mit jeweils bis zu 40 Millionen Euro unterstützt. Die Bundesmittel müssen in gleicher Höhe von den regionalen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft gegenfinanziert werden.
Weitere Informationen: www.storegio.de
Cluster „Energie & Umwelt“ verstärkt den Netzwerk-Dialog
[29.09.11]
Nach der erfolgreichen Regionalkonferenz Anfang Juni 2011 mit rund 350 Teilnehmern
aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik widmet sich der Cluster „Energie & Umwelt“ der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH weiter mit höchster Priorität der Netzwerkarbeit. Bei einem Treffen mit 12 Rathauschefs aus dem Odenwald und Kraichgau wurde großes Interesse für das Projekt „Energiekarawane“ geweckt. Es richtet sich mit Aufklärungs- und Beratungsangeboten zu energetischen Sanierungsmaßnahmen vor Ort an Eigentümer von Gebäuden aus den 50er bis 70er Jahren. Dem Erfahrungsaustausch gewidmet war ein weiteres Treffen mit Partnern der Energieeffizienzagentur (E2A) und dem neu ins Leben gerufenen regionalen Netzwerk zertifizierter Energieberater. Weitere Netzwerke zu den Themenbereichen Energieeffizienz, Erneuerbare
Energien, Smart Energy sowie Klimafreundliche Siedlungsplanung sind im Aufbau. Interessierte Akteure aus der Region sind zur Mitarbeit herzlich eingeladen. Der Cluster „Energie & Umwelt“ ist seit Ende 2009 aktiv und wird von der Europäischen Union und dem Land Baden-Württemberg gefördert. Ziel ist es, die Metropolregion bis zum Jahr 2025 zur energieeffizientesten Region Europas zu machen.
Weitere Informationen:
www.m-r-n.com/energie&umwelt
www.mehr-aus-energie.de
Bundesweit einzigartiger Studiengang „Energiewirtschaft“
[27.05.11]
An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg in Mannheim startet im Oktober 2011 der deutschlandweit erste praxisintegrierte und interdisziplinär ausgelegte Studiengang im Bereich Energiewirtschaft. Darin wird Studierenden über sechs Semester hinweg in Theorie und Praxis sowohl technisches als auch wirtschaftliches Know-how vermittelt. Auf dem Lehrplan stehen u.a. Elektro-, Gas-, Informations- und Telekommunikationstechnik sowie Qualitäts- und Projektmanagement. Obligatorisch sind die Themen erneuerbare und nachhaltige Energien sowie Energie- und Wasserversorgung. Das Studium schließt mit dem Bachelor of Engineering ab. Arbeitsgebiete für Absolventen eröffnen sich in allen Bereichen der Energiewirtschaft von Netzbetrieb und -führung über Planung von Netzen und Anlagen bis hin zu Vertrieb und Handel. Maßgeblich an der Konzeption beteiligt war die MVV AG, bei der allein über 60 Bewerbungen für drei Studienplätze eingingen.
Weitere Informationen: www.dhbw-mannheim.de
Einrichtungen an allen vier neuen Gesundheitsforschungszentren beteiligt
[27.05.11]
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat Mitte April 2011 grünes Licht für die vier neuen Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung gegeben. Aufgabe der Einrichtungen ist es, den Transfer von Forschungsergebnissen in den klinischen Alltag zu beschleunigen. Hiervon versprechen sich die Experten wirksamere Ansätze im Kampf gegen große Volkskrankheiten wie z.B. Krebs. Der Entscheidung des BMBF vorausgegangen war eine Begutachtung der eingereichten Anträge durch ein international besetztes Expertengremium. An allen vier Zentren sind Einrichtungen aus der Metropolregion Rhein-Neckar beteiligt. Im Einzelnen sind dies: Deutsches Zentrum für Lungenforschung: Universität Heidelberg, Thorax-Klinik Heidelberg, Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ) und European Molecular Biology Laboratory (EMBL). Deutsches Zentrum für Herz-Kreislaufforschung: Universitätsklinikum Heidelberg, Medizinische Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, DKFZ und EMBL. Deutsches Konsortium für Translationale Krebsforschung: DKFZ, Universität Heidelberg, Universitätsklinikum Heidelberg, Nationales Centrum für Tumorerkrankungen Heidelberg. Deutsches Zentrum für Infektionsforschung: Universitätsklinikum Heidelberg, DKFZ. Insgesamt sind an 27 Standorten über 100 Hochschulen, Universitätsklinika und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen beteiligt. Der Bund stellt für den Aufbau der Zentren bis 2015 ca. 300 Millionen Euro zur Verfügung.
Weitere Informationen: www.bmbf.de
S-Bahn Rhein-Neckar schneidet im Kundenurteil gut ab
[27.05.11]
Die DB Regio RheinNeckar hat die Jahresergebnisse der Infas-Kundenzufriedenheitsstudie 2010 vorgestellt. Demnach gaben die 2.000 Befragten der S-Bahn Rhein-Neckar bei der Gesamtzufriedenheit im Durchschnitt die Note 2,25. Für 2009 hatte die S-Bahn mit einem Wert von 2,2 geringfügig besser abgeschnitten. Laut Unternehmen waren im Jahr 2010 etwa 96 Prozent aller S-Bahnen pünktlich, was sich auch im positiven Kundenurteil widerspiegelt (Note: 2,65). Gute Noten gaben die Fahrgäste auch in puncto „Sicherheitsgefühl“ (tagsüber: 1,85, abends: 2,9). Seit Oktober 2010 setzt die DB Regio zusätzliche Zugbegleiter ein, die in den Abendstunden für die Sicherheit an Bord sorgen und den Passagieren als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Insgesamt nutzten im Jahr 2010 knapp 27,5 Millionen Fahrgäste die S-Bahn.
Weitere Informationen: www.s-bahn-rheinneckar.de
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