|
|
| |
|
Nachrichten
aus der
Metropolregion Rhein-Neckar
|
|
| |
Presse-Infos
und -Fotos erreichen die Redaktion unter:
info@ecoguide.de |
| |
|
|
| |
| Heidelberg
BG Rohstoffe und chemische Industrie mit Sitz in Heidelberg
[16.02.10]
Foto: BG RCI
Zu Jahresbeginn 2010 haben sich die Berufsgenossenschaften
Bergbau, Chemische Industrie, Lederindustrie, Papiermacher,
Steinbruch und Zucker zur Berufsgenossenschaft Rohstoffe
und
chemische Industrie (BG RCI) vereinigt. Sitz der neuen
Berufsgenossenschaft ist Heidelberg. Die BG RCI ist bundesweit
für 35.000 Unternehmen der jeweiligen Branchen mit
rund 1,3 Millionen Versicherten zuständig. Zweck
der Fusion ist die Bündelung der Kompetenzen in Sachen
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz.
Die gewerblichen Berufsgenossenschaften haben den gesetzlichen
Auftrag, Arbeitsunfälle sowie Berufskrankheiten und
arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten.
Weitere Informationen: www.bgrci.de
Neues Kinderprogramm des BUND
[16.02.10]
Auch in diesem Jahr hat der Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) in Heidelberg wieder
ein vielfältiges und spannendes Kinderprogramm zusammengestellt.
Dieses bietet Kindern zwischen sieben und zwölf Jahren
erlebnisreiche Exkursionen rund um die Themen Natur-,
Arten- und Umweltschutz an. So können die Kinder
z.B. einen Imker besuchen, jagende Fledermäuse im
Schloss beobachten oder auf Tierspurensuche gehen.
Weitere Informationen: www.bund.net/heidelberg
SRH wächst erneut
[16.02.10]
Die SRH-Gruppe ist in ihren beiden Geschäftsfeldern
Bildung und Gesundheit trotz schwierigen gesamtwirtschaftlichen
Rahmenbedingungen weiter gewachsen. Die Gesamtumsätze
erhöhten
sich im Geschäftsjahr 2009 nach vorläufigen
Zahlen um 5,1 Prozent auf 562 Millionen Euro. Das Jahresergebnis
blieb mit einem Gewinn von über 26 Millionen Euro
auf dem Niveau des Vorjahres.
Positiven Einfluss hatten insbesondere die sieben Krankenhäuser
der SRH Kliniken GmbH, die mit Investitionen von 80 Millionen
Euro modernisiert wurden. Die Zahl der Mitarbeiter blieb
konstant
(7.675). Für 2010 erwartet der Heidelberger Bildungs-
und Gesundheitsdienstleister eine deutliche Ergebnisverbesserung
bei moderatem Wachstum. Die SRH betreut pro Jahr rund
250.000 Bildungskunden und Patienten.
Weitere Informationen: www.srh.de
CarSharing: neue Station in der Altstadt
[18.01.10]
Anfang Dezember 2009 nahm Stadtmobil Rhein-Neckar eine
neue CarSharing-Station in Betrieb: Diese Station in der
Tiefgarage P10 am Friedrich-Ebert-Platz ist nicht nur
die fünfte in der Altstadt, sondern auch die fünfte
Station, die 2009 in Heidelberg eingerichtet wurde. Zwei
Ford Fiesta der Kategorie Kleinwagen verbessern nunmehr
das Angebot für die CarSharing-Teilnehmer in Heidelberg,
die damit insgesamt knapp 70 Fahrzeuge nutzen können.
In Heidelberg ist das Netz mit 37 Fahrzeugstandorten besonders
dicht geknüpft. Mit der neuen Station reagierte Stadtmobil
erneut auf die steigende Nachfrage.
Weitere Informationen: www.stadtmobil.de
Mehrfache DFG-Förderungen für
Universitäten Heidelberg und Mannheim
[03.12.09]
Die Universitäten Heidelberg und Mannheim haben
im November 2009 gleich mehrere Förderzusagen durch
die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) erhalten. An
der Ruperto Carola fließen in den nächsten
viereinhalb Jahren rund 5 Millionen Euro in die Einrichtung
eines neuen Graduiertenkollegs „Spatio/Temporal
Probalistic Graphical Models and Applications in Image
Analysis“. Ab April 2010 sollen dort 12 junge Wissenschaftler
in Promotionsprojekten insbesondere Anwendungsprobleme
der computergestützten Bildauswertung in den Bio-
und Umweltwissenschaften sowie der Industrie erforschen.
Fördermittel in Höhe von ca. 8,7 Millionen Euro
hat die DFG für den neuen Sonderforschungsbereich/Transregio
„Molekulare Architektur und zelluläre Funktionen
von Lipid/Protein-Komplexen“ genehmigt. Das Biochemie-Zentrum
der Universität wird ab Januar 2010 für zunächst
vier Jahre die Koordination der standortübergreifenden
Forschungsarbeiten zwischen Heidelberg, Dresden und Bonn
koordinieren. Mit dem Erfolg und Scheitern politischer
Reformvorhaben beschäftigt sich ab Januar 2010 der
Sonderforschungsbereich 884 an der Universität Mannheim,
den die DFG über vier Jahre mit insgesamt rund 8
Millionen Euro fördert. Volkswirte und Politologen
sollen gemeinsam hauptsächlich umstrittene Reformprozesse
in Wohlfahrtsstaaten, z.B. in den Bereichen Gesundheit,
Arbeitsmarkt oder Föderalismus, analysieren und systematisch
evaluieren.
Weitere Informationen:
Universität Heidelberg, Telefon: 0 62 21/54-1 90
11 (Marietta Fuhrmann-Koch),
www.uni-heidelberg.de
Universität Mannheim, Telefon: 06 21/1 81-10 13 (Achim
Fischer),
www.uni-mannheim.de
FEST beim 3. Deutschen Lokalen Nachhaltigkeitspreis
ausgezeichnet
[03.12.09]
Die Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft
(FEST) in Heidelberg hat den Sonderpreis des Deutschen
Lokalen Nachhaltigkeitspreises „Zeitzeichen 2009“
erhalten. Die Auszeichnung würdigt die Entwicklung
eines Indikatorensystems für die Themenfelder des
Lokalen Agenda21-Prozesses in Stadt, Gemeinde und Landkreis,
das laufende Prozesse analysiert, Handlungsbedarfe signalisiert
und Fortschritte identifiziert. Es erlaubt zudem die Vergleichbarkeit
mit anderen Kommunen und Regionen und stellt damit ein
wichtiges Arbeitsmittel für Kommunalpolitiker dar.
Weitere Informationen: www.fest-heidelberg.de
Die Umweltzone kommt ab 1. Januar 2010
[02.11.09]
Weite Teile des Heidelberger Stadtgebiets werden ab 1.
Januar 2010 zur Umweltzone, in der Autos mit hohem Schadstoffausstoß
tabu sind. Dann dürfen nur noch Fahrzeuge mit einer
grünen bzw. gelben Plakette in die mit Schildern
markierten Bereiche von Altstadt, Bergheim, Handschuhsheim,
Neuenheim, Rohrbach, Südstadt und Weststadt fahren.
Die Besitzer von Autos mit roten Plaketten dürfen
das nur noch bis zum Jahr 2012. Ausgenommen sind die Hauptdurchgangsstraßen
B 3 und B 37.
Strom- und Wassersparhelfer
[17.08.09]
Der Sozialausschuss der Stadt Heidelberg hat die Verwaltung
Mitte Juli 2009 beauftragt, gemeinsam mit dem Jobcenter
Wege zu finden, Langzeitarbeitslose als Strom- bzw. Wassersparhelfer
zu qualifizieren. Die Verwaltung wird in einer der nächsten
Sozialausschusssitzungen berichten.
Neues Klimaschutzkonzept der Stadtwerke
[17.08.09]
Die Geschäftsführer der Heidelberger Stadtwerke
GmbH und ihrer Tochtergesellschaften stellten dem Umweltausschuss
der Stadt Heidelberg Ende Juni 2009 das neue Klimaschutzkonzept
der Stadtwerke vor. Mit dem Ausbau erneuerbarer Energien
zur Strom- und Wärmeerzeugung, der Verbesserung der
Energieeffizienz und dem Ausbau von Fernwärme aus
Kraft-Wärme-Kopplung und künftig auch aus erneuerbaren
Energien soll eine Versorgung mit geringerem Primärenergieaufwand
und geringeren Kohlendioxid-Emissionen sichergestellt
werden.
|
| |
| Mannheim
ABB-Technologie für neuen GKM-Block 9
[16.02.10]
ABB in Deutschland hat von der Großkraftwerk Mannheim
AG (GKM) einen Auftrag über 15 Millionen Euro erhalten.
Der Kontrakt sieht die Lieferung von Produkten vor, die
zur Steigerung der Energieeffizienz des derzeit in Bau
befindlichen Block 9 beitragen. Der neue Steinkohleblock
soll 2013 mit einer Leistung von 911 Megawatt in Betrieb
gehen. GKM und die von Mannheim aus gesteuerte ABB Deutschland
arbeiten bereits seit mehreren Jahren zusammen. So erneuert
das in Energie- und Automationstechnik führende Unternehmen
beispielsweise in den kommenden Monaten drei Antriebe
für Kesselspeisepumpen in Block 7, wodurch eine Laufzeitverlängerung
um rund 20 Jahre möglich wird.
Weitere Informationen: www.abb.de
Hochschule Mannheim koordiniert Verbundprojekt
[16.02.10]
Das Institut für Prozessmesstechnik und innovative
Energiesysteme der Hochschule Mannheim steuert ein vom
Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie
(BMWi) mit über 1,2 Millionen Euro gefördertes
Verbundprojekt. Ziel ist die Entwicklung eines Laborautomats
zur parallelen Bioprozessanalytik auf der Basis von chromatografischen
Trennverfahren. Mannheimer Forscher sollen mit ihren Arbeiten
u.a. die Analysezeiten verkürzen und so einen höheren
Probendurchsatz ermöglichen. Hierfür stellt
das BMWi 350.000 Euro zur Verfügung. Aus der Metropolregion
Rhein-Neckar sind außerdem die Universität
Heidelberg (Institut MABEL) sowie die Ludwigshafener instrAction
GmbH beteiligt.
Weitere Informationen: www.hs-mannheim.de
Bewerbungsfrist für den Umweltpreis
2010 läuft!
[18.01.10]
Die Stadt Mannheim schreibt auch 2010 wieder ihren kommunalen
Umweltpreis aus. Noch bis 26. Februar 2010 können
Bewerber ihre Projektunterlagen einreichen. Gesucht werden
vorbildliche Projekte im Bereich des Umweltschutzes und
der Umweltbildung. In den vergangenen Jahren haben sich
viele Schulen, Kindergärten und Vereine beteiligt.
Aber auch Unternehmen und Einzelpersonen können teilnehmen.
Weitere Informationen: www.mannheim.de
(Rubrik „Umwelt & Verkehr“)
Arbeiten an neuer Fernwärmeleitung
in Mannheim-Rheinau beginnen
[18.01.10]
Die Arbeiten für den Bau der neuen Fernwärmeleitung
zwischen Mannheim und Speyer gehen zügig voran. Dabei
verlegt die MVV Energie AG in den kommenden Wochen auch
im Bereich Mannheim-Rheinau Fernwärmerohre. Abhängig
von den Witterungsbedingungen war der Baubeginn für
den 11. Januar vorgesehen. Begonnen werden die Arbeiten
in der Karlsruher Straße/Ecke Waldseestraße
in Richtung Rhenaniastraße sowie an der Wittener
Straße/Ecke Mülheimer Straße in Richtung
Essener Straße. Im Rahmen dieser Arbeiten kann es
zu Behinderungen im Straßenverkehr kommen. MVV Energie
und die beauftragten Bauunternehmen bemühen sich,
die Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer
so gering wie möglich zu halten, und bitten dafür
um Verständnis. Die Zufahrten zu den Liegenschaften
sind dabei ständig gewährleistet. Die Baumaßnahme
soll im Laufe des Frühjahrs 2010 abgeschlossen werden.
Für Rückfragen zum Thema Fernwärme ist
ein Service-Telefon eingerichtet worden, das werktags
in der Zeit von 7.00 bis 18.00 Uhr besetzt ist unter:
06 21/2 90-29 99
„Klimabox“: Nachhaltiges
Bauen im Visier
[18.01.10]
Am 28. Januar 2010 startet die Wanderausstellung „Klimabox“,
bei der ein Gebäude auf dem Gelände der Firma
Luschka + Wagenmann in Mannheim (Verlängerte Jungbuschstraße
2) aus Holz, Holzwerkstoffplatten und dem Kalksystem der
wellwall GmbH errichtet wird. Das nachhaltige, umwelt-
und gesundheitsverträgliche Projekt dient zur Schulung
von Stuckateur- und Holzbaufachbetrieben, aber auch zur
Information von Bauherren und Architekten. Das Projekt
wird durch das Bundesministerium für Verbraucherschutz
unterstützt. Geöffnet ist die Ausstellung täglich
von 9.00 bis 18.00 Uhr, Eintritt und Beratung sind frei.
MVV erreicht trotz Krise eigene Ziele
[03.12.09]
Die MVV Energie AG konnte trotz der Auswirkungen der
Wirtschaftskrise ihre Ergebnisziele für das Geschäftsjahr
2008/09 (1.10.08 bis 30.9.09) erreichen. Der Jahresumsatz
steigerte sich um 20 Prozent auf 3,2 Milliarden Euro und
überschritt damit erstmals in der Unternehmensgeschichte
die Drei-Milliarden-Marke. Das operative Ergebnis lag
mit 239 Millionen Euro wie angekündigt 10 Millionen
Euro unter dem Vorjahreswert. Besondere Erfolge erzielte
das Unternehmen mit seinem deutschlandweiten Industriekundenvertrieb
mit Strom und Gas. Positiv entwickelte sich auch das Energiedienstleistungsgeschäft
im Bereich Contractings bei Industrie, Wohnungswirtschaft
und Gesundheit. Im kommenden Jahrzehnt will der Mannheimer
Energieversorger drei Milliarden Euro in Wachstumsprojekte
sowie in bestehende Anlagen und Netze investieren.
Weitere Informationen: www.mvv-energie.de
Neuer Kraftwerksteil auf der Friesenheimer
Insel wurde eingeweiht
[03.12.09]
Die Einweihung des neuen Kessels 6 am 2. Dezember 2009
markierte für das Mannheimer Energieunternehmen MVV
Energie und seine Tochtergesellschaft MVV Umwelt einen
weiteren Höhepunkt seiner Erfolgsgeschichte im Bereich
der umweltfreundlichen Energieerzeugung aus Abfall. Nach
einer Bauzeit von nur 25 Monaten entfachten Dr. Georg
Müller, Vorstandsvorsitzender von MVV Energie, die
baden-württembergische Umweltministerin Tanja Gönner
sowie der Mannheimer Umweltbürgermeister Lothar Quast
mit einem Knopfdruck das erste Abfallfeuer im Kessel.
Mit der 117 Millionen Euro teuren Anlage, die zwei 1965
in Betrieb genommene Kessel ersetzt, investiert MVV Umwelt
in die Zukunftssicherung des Standortes Friesenheimer
Insel sowie in eine nachhaltige Abfallwirtschaft. Allein
durch den Betrieb des Müllheizkraftwerks und des
benachbarten Biomassekraftwerks werden in Mannheim jährlich
rund 277.000 Tonnen Kohlendioxid eingespart. In dem neuen
Kessel können je nach Heizwert des Abfalls 200.000
bis 230.000 Tonnen Abfälle jährlich verwertet
werden. Die Anlage besitzt einen eigenen Bunker. Parallel
werden die beiden vorhandenen, für kommunale Siedlungsabfälle
ausgelegten Kessel weiter über ihren eigenen Bunker
mit Brennstoff versorgt. „Durch die Trennung der
Bunker können die Abfälle im Heizkraftwerk Mannheim
in Abhängigkeit von ihren Heizwerten optimal den
Verbrennungslinien zugeordnet werden“, nannte Dr.
Hansjörg Roll, Technischer Geschäftsführer
der MVV Umwelt, wesentliche Vorteile des innovativen Anlagenkonzepts.
Dabei setzt man auf Flexibilität: Der neue Kessel
kann Abfälle der sogenannten Mittelkalorik mit einem
Heizwert von 7,5 bis 14,6 MJ/kg verwerten. „Durch
die freigesetzte Abfallenergie wird Dampf erzeugt, der
über Kraft-Wärme-Kopplung effizient und umweltschonend
zur Stromerzeugung genutzt wird“, ergänzte
der Kaufmännische Geschäftsführer der MVV
Umwelt, Michael Class. Parallel erfolgt die Versorgung
von rund 15 Industriekunden im Mannheimer Norden mit durchschnittlich
65 Tonnen Prozessdampf pro Stunde. Das abfallgefeuerte
Heizkraftwerk verwertet heute den Abfall von über
einer Million Einwohnern im Rhein-Neckar-Raum. Durch die
Inbetriebnahme des neuen Kessels 6 steigt die Kapazität
des Standortes um zehn Prozent.
EvoBus investiert 9,3 Millionen Euro
[02.11.09]
Die EvoBus GmbH hat im Oktober 2009 am Standort Mannheim
einen neuen Gebäudekomplex mit knapp 11.000 qm Nutzfläche
offiziell eröffnet. Das 9,3 Millionen Euro teure
Großprojekt umfaßt ein Bürogebäude
sowie eine Werkhalle und führt die beiden Entwicklungsbereiche
Versuch und Musterbau unter einem Dach zusammen. Die Bauzeit
betrug zehn Monate. Die EvoBus GmbH beschäftigt in
Mannheim über 3.500 Mitarbeiter und stellt dort Stadt-
und Überlandbusse der Marke Mercedes-Benz her. Unterdessen
wird die Produktion des Mercedes-Benz ECONIC von Mannheim
ins LKW-Werk in Wörth verlegt. Das emissionsarme
Nutzfahrzeug mit Erdgasantrieb kommt seit 2002 insbesondere
im innerstädtischen Betrieb (z.B. bei der Entsorgung)
zum Einsatz. Der „grüne Renner“ hat einen
Marktanteil von 20 Prozent.
Weitere Informationen: www.evobus.de
Planetarium mit „Faszination
Weltraum“ und Jubiläumsband
[02.11.09]
„Faszination Weltraum“ heißt das neue
Programm des Planetariums in Mannheim. Es entführt
die Zuschauer auf eine außergewöhnliche Reise
durch die Welt der Planeten und Galaxien, bei der vor
allem die Ästhetik kosmischer Objekte und ihrer Farben
im Mittelpunkt steht. Zu entdecken gibt es u.a. Kugelsternhaufen,
die „Methusalems“ der Milchstraße sowie
bizarre Nebel aus leuchtendem Gas und dunklem Staub. Die
12 Videoprojektoren und 13 Hochleistungsrechner der neuen
Ganzkuppel-Videoanlage zeigen u.a. vom Weltraumteleskop
Hubble übermittelte Bilder und sorgen für eine
eindrucksvolle Lehrstunde in Himmelskunde. Anläßlich
seines 25-jährigen Bestehens veröffentlicht
das Planetarium in Kürze einen astronomischen Bildband.
Unter dem Titel „Unendliche Weiten“ läßt
das großformatige und zweisprachige (deutsch/englisch)
Jubiläumsbuch die Geschichte des Sternentheaters
und seiner zahlreichen Programme seit 1984 Revue passieren
und wirft zugleich einen Blick in seine Zukunft. Das Planetarium
verzeichnet jährlich mehr als 100.000 Besucher.
Weitere Informationen: www.planetarium-mannheim.de
Klimaschutzagentur wurde eröffnet
[08.10.09]
Mit der Ende September 2009 eröffneten Klimaschutzagentur
startet die Stadt Mannheim ein zentrales Element ihres
„Klimaschutzkonzeptes 2020“. Mithilfe dieser
neuen Anlaufstelle in D 2, 5 (Paradeplatz) soll es zukünftig
noch besser gelingen, Mannheimer Bürgerinnen und
Bürger zur aktiven Mitwirkung am Klimaschutz zu bewegen.
Das Angebot richtet sich an Privathaushalte, Schulen,
Vereine, Kirchen, sowie kleine und mittelständische
Unternehmen. Die neue Informationsstelle wird allen Interessierten
kostenlos in Fragen der Energieeinsparung, Verbesserung
der Energieeffizienz oder Nutzung erneuerbarer Energien
zur Seite stehen. Dazu gehören auch konkrete Vorschläge
zum Ausschöpfen öffentlicher Fördergelder
von Bund, Land oder Kommune. Die Kimaschutzagentur wurde
als gemeinnützige GmbH gegründet, bei der die
Stadt 51 Prozent, die MVV Energie AG 40 Prozent und die
GBG 9 Prozent der Gesellschaftsanteile halten.
Weitere Informationen: www.klima-ma.de
„Wasser macht Schule“:
MVV Energie startete Informationsprojekt
[08.10.09]
Der Kreislauf des Wassers und sein Weg in die Wasserhähne
sind immer wieder für Kinder, aber auch für
Erwachsene von großem Interesse. MVV Energie unterstützt
diese Wissbegier mit einer großen Auswahl an Informationsmaterial
und bisher jährlich etwa 40 Führungen für
Schulklassen durch die Wasserwerke des Unternehmens. Mit
dem neuen Schuljahr 09/10 wird die Kooperation zwischen
MVV
Energie und den Mannheimer Schulen weiter intensiviert.
„Wir möchten noch mehr Kindern und Jugendlichen
das Thema ‚Wasser’ nahebringen“, erklärt
Matthias Brückmann, Mitglied des Vorstands
von MVV Energie. „Es steht zwar bereits in allen
Lehrplänen der weiterführenden Schulen, aber
zum Lernen gehört eben auch das Erleben.“ Dieses
Erleben von Wasser, seiner Gewinnung und des
Weges bis in die Häuser sind Inhalte der Initiative
„Wasser macht Schule“. In der Initiative werden
mehrere Angebote zusammengefasst: Kostenloses Unterrichtsmaterial
soll Lehrern bei der Unterrichtsvorbereitung helfen und
dazu beitragen, dass das Thema in den Schulen intensiver
besprochen werden kann. Als Ergänzung können
Schulklassen sich bei einer Führung durch das Wasserwerk
Käfertal ein Bild der Wasserversorgung in der Realität
machen. Zu diesem Zweck wird das Wasserwerk derzeit mit
informativen Schautafeln ausgestattet, die die Inhalte
der Führung aufbereiten. Ein Wasserlabor im Kleinformat
ermöglicht es Kindern, die Qualität des Trinkwassers
selbst zu Hause zu testen. Alle Angebote sind über
das Internet (siehe unten) abrufbar. Ferner ist das Thema
Wasser in Absprache mit dem Fachbereich Bildung der Stadt
Mannheim bereits seit einigen Jahren in das Agenda-Diplom
der Stadt eingebunden. Mit dieser Aktion werden jedes
Jahr Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren
auf spielerische Weise an das Thema Nachhaltigkeit herangeführt.
Mit der Teilnahme an einer Führung im Wasserwerk
kann ein Teil der für das Diplom erforderlichen Punkte
erworben werden.
Weitere Informationen: www.mvv-life.de
BUND klagt gegen Block 9
[08.10.09]
Der Landesverband Baden-Württemberg des Bund für
Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. (BUND) hat Ende
September 2009 beim Verwaltungsgerichtshof Mannheim eine
Verbandsklage gegen die Genehmigung des Block 9 im Großkraftwerk
eingereicht. Denn der würde in der Umgebung zu deutlichen
Zusatzbelastungen durch Luftschadstoffe und Lärm
führen. Das Regierungspräsidium Karlsruhe habe
den Neubau aufgrund einer isolierten Betrachtung des Kohle-Blocks
9 genehmigt, die bereits bestehenden Belastungen durch
andere Kraftwerksblöcke seien dabei völlig ausgeblendet
worden. Diese einseitige Betrachtung ist nach Auffassung
des BUND nicht rechtmäßig. Der Umweltverband
ist überzeugt, dass der geplante Neubau noch nicht
endgültig besiegelt ist. Er forderte die Betreiber
des Großkraftwerks auf, anstelle eines „klimaschädlichen
Kohlemonsters“ die Finanzmittel in den Ausbau regenerativer
Energien zu investieren.
MVV macht deutlich mehr Umsatz und
kooperiert mit AVR
[08.10.09]
Die MVV Energie AG meldet zum Dreivierteljahr ein deutliches
Umsatz-Plus von 22 Prozent auf 2,5 Milliarden Euro. Getragen
wurde das Wachstum insbesondere durch die positive Entwicklung
in den Segmenten Strom, Gas und Dienstleistungen. Das
operative Ergebnis blieb mit 250 Millionen Euro nur leicht
unter Vorjahr (251 Millionen). Für das Gesamtjahr
geht Deutschlands größte Stadtwerke-Gruppe
davon aus, die bisherige Umsatzprognose von 2,6 bis 2,8
Milliarden Euro zu übertreffen. Unterdessen gründete
das SDAX-Unternehmen gemeinsam mit der AVR Abfallverwertungsgesellschaft
des Rhein-Neckar-Kreises mbH die RNE Rhein-Neckar Energie
GmbH mit Sitz in Sinsheim. Geschäftsfelder des neuen
Gemeinschaftsunternehmens sind u.a. umweltfreundliche
Biomasseheizkraftwerke und ressourcenschonende Energieeinsparcontracting-Projekte.
Weitere Informationen: www.mvv.de
Mannheimer Umweltpreis 2009 vergeben
[17.08.09]
Bei der 25. Auflage des Mannheimer Umweltpreises konnte
Umweltbürgermeister Lothar Quast Ende Juli 2009 insgesamt
12.500 Euro an Preisgeldern verteilen. Der mit 1.000 Euro
dotierte Hauptpreis ging dabei an den „Garten der
Sinne“ der Albrecht-Dürer-Schule für Sehbehinderte.
Die weiteren Hauptpreise gingen an die Helene-Lange-Schule,
die Evangelische Melanchtongemeinde, die Evangelische
Kindertagesstätte der Unionsgemeinde, das Heimatmuseum
Seckenheim und die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald.
Insgesamt erhielten diesmal 52 Projekte in unterschiedlichen
Kategorien Geldpreise zwischen 100 und 250 Euro. Hatte
die Jury beim ersten Umweltpreis-Wettbewerb im Jahr 1985
lediglich unter zwölf Bewerbungen zu entscheiden,
so hatten diesmal 68 Projekte ihre Bewerbungsunterlagen
eingesandt. Mit dem Mannheimer Umweltpreis werden beispielhafte
und vorbildliche Leistungen honoriert, welche die Umweltsituation
in Mannheim erhalten oder verbessern, das Umweltbewusstsein
stärken oder die Eigeninitiative und die Zukunftsorientierung
im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung fördern.
|
| |
| Nordbaden
Meckesheim: MVV Energie installierte
erste Gaswärmepumpe in der Region
[18.01.10]
Foto: MVV Energie AG
Steigende Energiekosten, erhöhte Anforderungen an
die Energieeffizienz in Gebäuden sowie das wachsende
Umweltbewusstsein haben die Nachfrage nach innovativen
Technologien im Bereich der Energieversorgung deutlich
erhöht. Die Meckesheimer SERO PumpSystems GmbH hat
die Zeichen der Zeit erkannt und setzt langfristig auf
Energieeffizienz: Beim Neubau der Bürogebäude
und der Betriebshalle entschied man sich für eine
innovative Gas-Adsorptionswärmepumpe zur Wärmeversorgung
als Ersatz der bisherigen Ölheizung. Im Rahmen des
Feldtests der Initiative Gaswärmepumpe (IGWP) nahmen
Ende Dezember 2009 die SERO PumpSystems GmbH und die MVV
Energie die erste Gas-Adsorptionswärmepumpe in der
Metropolregion Rhein-Neckar offiziell in Betrieb. Die
neue Anlage (thermische Leistung: 40 Kilowattstunden)
liefert die Grundlast der neuen Gebäude und ist mit
einem Spitzenlastkessel kombiniert. Als Primärenergie
nutzt die Wärmepumpe umweltfreundliches Erdgas statt
Strom, um den Adsorptionsprozess in Gang zu bringen. Damit
spart die Anlage fossile Brennstoffe, weil sie als erneuerbare
Wärmequelle zusätzlich Umweltwärme aus
dem Erdreich nutzt. Dafür waren vier Erdwärmebohrungen
mit rund 80 Metern Tiefe notwendig. Pro eingesetzte Kilowattstunde
Erdgas erzeugt die Gaswärmepumpe zwischen 1,2 und
1,6 Kilowattstunden Wärme und trägt dadurch
im Vergleich zu konventionellen Heizkesseln zu einer erheblichen
Energie- und Kohlendioxideinsparung bei. Der Nutzungsgrad
liegt 25 bis 30 Prozent höher als bei herkömmlichen
Gas-Brennwertgeräten. Die Heizungsanlage bietet darüber
hinaus den Vorteil, dass im Sommer auch Kälte für
die Klimatisierung der Gebäude zur Verfügung
gestellt werden kann. Im Rahmen des Feldtests hat MVV
Energie mit der Firma SERO eine zweijährige Kooperation
vereinbart und ein umfangreiches Monitoringsystem installiert,
um die Betriebsdaten zu erfassen und auszuwerten. Die
im Jahr 2008 gegründete Initiative Gaswärmepumpe
ist eine Vereinigung führender deutscher Energieversorger
und innovativer Heizungshersteller. Gemeinsames Ziel ist
die erfolgreiche Markteinführung und Positionierung
der Zukunftstechnologie Gaswärmepumpe.
Zwingenberg: Gemeinde und EnBW bleiben
Partner
[18.01.10]
Zwingenbergs Bürgermeister Peter Kirchesch und ein
Vertreter der EnBW unterzeichneten gemeinsam Anfang Dezember
2009 den neuen Stromkonzessionsvertrag. Dieser tritt zum
1. Januar 2011 in Kraft und gilt für die nächsten
20 Jahre. Die Stromkonzession gibt der EnBW Regional AG
das Recht öffentliche Verkehrsräume (Straßen,
Wege, Plätze) für die Errichtung und den Betrieb
der Stromversorgungsleitungen zu nutzen. Die Gemeinde
erhält im Gegenzug die nach gesetzlicher Vorgabe
höchstzulässige Konzessionsabgabe. Diese stärkt
die Finanzen der Gemeinde und muss nicht, wie z.B. die
Gewerbesteuer, in den kommunalen Finanzausgleich mit einbezogen
werden.
Rhein-Neckar-Kreis: Gesundheitsbericht
im Internet
[18.01.10]
Der über 250-seitige Bericht „Zur gesundheitlichen
und sozialen Lage von Kindern im Rhein-Neckar-Kreis“
(mit mehr als 100 Abbildungen und Tabellen), den das Gesundheitsamt
des Kreises Ende 2009 herausgegeben hat, steht mittlerweile
auf der Internetseite im PDF-Format kostenlos zur Verfügung.
Weitere Informationen:
www.rhein-neckar-kreis.de/servlet/PB/show/1982455/KGB_Druck_Gesamt_neu%202.pdf
Bruchsal: Erstes Geothermie-Kraftwerk
des Landes am Netz
[18.01.10]
Das erste Geothermie-Kraftwerk Baden-Württembergs
ist Mitte Dezember 2009 in Bruchsal ans Netz gegangen.
Das 17-Millionen-Euro-Projekt des Stromkonzerns EnBW und
der Bruchsaler Energie- und Wasserversorgung soll die
Wirtschaftlichkeit der Erdwärme testen. Das Kraftwerk
(Leistung: 550 Kilowatt) erzeugt zunächst nur Strom
und versorgt ca. 1.200 Haushalte.
Neunkirchen gewinnt Gold bei Landeswettbewerb
„Unser Dorf hat Zukunft“
[18.01.10]
Neunkirchen wurde im November 2009 als einzige Kommune
in der Metropolregion Rhein-Neckar beim Landeswettbewerb
„Unser Dorf hat Zukunft“ 2008/2009 mit einer
Goldmedaille ausgezeichnet. Es qualifizierte sich somit
unter rund 5.000 Bewerbern deutschlandweit für die
Teilnahme am Bundesentscheid des Dorferneuerungswettbewerbs
2010. Das Kirschendorf im Kleinen Odenwald punktete mit
herausragenden Leistungen in den Bereichen Entwicklung,
Bau- und Grüngestaltung, soziale und kulturelle Aktivitäten
sowie „Das Dorf in der Landschaft“. „Unser
Dorf hat Zukunft“ ist ein vom Bundesministerium
für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz
ausgeschriebener Wettstreit, der seit 1961 in der Bundesrepublik
durchgeführt wird und bis 1997 unter dem Namen „Unser
Dorf soll schöner werden“ firmierte. Ziel ist
die Verbesserung der Zukunftsperspektiven in den Dörfern
mit bis zu 3.000 Einwohnern und die Steigerung der Lebensqualität
in ländlichen Räumen.
Weitere Informationen: www.neunkirchen-baden.de
Mauer: Energieausweise und Energiesparempfehlungen
[03.12.09]
Im Auftrag der Gemeinde Mauer hat das Ingenieurbüro
Krupp & Partner (Zuzenhausen) Energieausweise für
das Rathaus, die Grund- und Hauptschule mit Verwaltungsgebäude
sowie die Sport- und Kulturhalle erstellt. Dabei konnten
für alle Gebäude gute Werte bestätigt werden.
Die Ausarbeitung erfolgte in Zusammenarbeit mit der SÜWAG
AG, die für dieses Projekt Fördermittel zur
Verfügung stellt. Allerdings wurden auch weitere
mögliche Verbesserungen wie Dämmungen von Außenwänden
und ein Fensteraustausch in der Sport- und Kulturhalle
empfohlen.
Eberbach: Klimaschutzstrategie in der
Entwicklung
[03.12.09]
Nach einem für Deutschland errechneten Durchschnittswert
werden jährlich pro Kopf der Bevölkerung 10,3
Tonnen klimaschädliche Gase ausgestoßen. Der
durch die KEWOG Städtebau GmbH im Rahmen des „Fußabdrucks"
für Eberbach ermittelte Wert liegt gar bei 14,3 Tonnen.
Allerdings wies man von Seiten der KEWOG darauf hin, dass
die Zahlen nicht unbedingt vergleichbar seien, da sie
auf verschiedenen Wegen ermittelt wurden. Dennoch hält
man den Klimagas-Ausstoß pro Kopf in Eberbach für
relativ hoch. Eine Erklärung dafür: Die Industrie
sei - gemessen an der Ortsgröße - sehr energieintensiv.
Nach den von der KEWOG ermittelten Zahlen gehen über
50 Prozent des Heizwärme- und Strombedarfs (410 Millionen
Kilowattstunden) auf das Konto der Industrie. Rund 40
Prozent werden in Wohngebäuden verbraucht, der Rest
in öffentlichen und gewerblichen Liegenschaften.
Wärme und Strom in Eberbach sorgen zusammen für
einen jährlichen Ausstoß von knapp 150.000
Tonnen Klimagase. Zusätzlich hat man noch die Kohlendioxid-Emissionen
aus dem Verkehr (37.000 Tonnen) und dem Konsum (34.000
Tonnen) errechnet und kommt dann insgesamt auf ca. 220.000
Tonnen. Für das Ziel „klimabeste Stadt in der
Metropolregion" schlug die KEWOG eine neue Definition
vor: Wenn sich schon der absolute Wert der Emissionen
nicht für eine Vorreiterrolle eigne, könne Eberbach
versuchen, die „höchste prozentuale Reduktion"
an Klimagas-Emissionen in der Region zu erreichen. Für
den Weg dorthin sollen nun Arbeitsgruppen gebildet werden,
die sich mit verschiedenen Handlungsfeldern befassen und
bis Frühjahr 2010 eine Klimaschutzstrategie ausarbeiten.
Die Gruppen tagen erstmals am 14./15. Dezember 2009. Interessierte
können sich unter der unten aufgeführten eMail-Adresse
melden. Als mögliche Themen für die einzelnen
Arbeitsgruppen wurden bislang „Energieeffizienz",
„Energieversorgung", „Energiemanagement",
„Verkehr" und „Aktivierung der Bürger"
vorgeschlagen.
Weitere Informationen: prima.klima@eberbach.de
Meckesheim: keine neue Grenze für
den Naturpark
[02.11.09]
Einstimmig hat der Meckesheimer Gemeinderat im Oktober
2009 eine Erweiterung des Naturparks Neckartal-Odenwald
abgelehnt. Im Zuge einer Änderung der Gebietskarte
plante dessen Geschäftsführung eine Ausdehnung
des Gebiets bis zur Bundesstraße und zur Landesstraße
549. Für die dortigen Grundstückseigentümer
hätte dies zur Folge gehabt, dass einige bislang
genehmigungsfreie Bauvorhaben künftig der Erlaubnis
des Naturparks bedürft hätten. Im Gegenzug bestehe
laut Verwaltung ein - wenn auch geringer - Anspruch auf
Fördergelder.
Sandhausen: Gemeinde vermietet weitere
Dächer
[02.11.09]
Die Gemeinde Sandhausen hat weitere Dachflächen
eigener Gebäude an einen Investor vermietet, damit
dieser darauf Photovoltaikanlagen installieren kann. Auf
Gebäuden in der Kleinen Ringstraße, in der
Karlsbader Straße sowie auf dem Gymnasium kann dabei
eine Strommenge von über 100.000 Kilowattstunden
erzeugt und somit 67 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.
Investor und Gemeinde schlossen dazu einen 20 Jahre laufenden
Vertrag, der eingespeiste Strom wird nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz
vergütet. Die Gemeinde erhält vier Prozent der
Einspeisevergütung als Miete.
Neckargemünd: Deutscher Umweltpreis
für Dr. Angelika Zahrnt
[02.11.09]
Dr. Angelika Zahrnt hat den Deutschen Umweltpreis der
Deutschen Bundesstiftung Umwelt erhalten. Die langjährige
Vorsitzende des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
e.V. wurde als Vordenkerin für eine soziale Umweltpolitik
gewürdigt. Die Neckargemünderin habe wie kaum
eine andere Persönlichkeit in den Umweltverbänden
wegweisende Anstöße für die Nachhaltigkeitsdebatte
gegeben. Der Deutsche Unweltpreis ist mit 500.000 Euro
die höchstdotierte Umweltauszeichnung Europas. Seit
1993 werden Leistungen prämiert, die in vorbildlicher
Weise zum Schutz und zur Erhaltung der Umwelt beigetragen
haben bzw. in Zukunft zu einer deutlichen Umweltentlastung
führen. Schon im Jahr 2008 ging der Deutsche Umweltpreis
in die Metropolregion Rhein-Neckar, damals an Dr. Holger
Zinke, Gründer der Zwingenberger BRAIN AG.
Philippsburg: Greenpeace klagt gegen
Atomaufsicht
[08.10.09]
Die Umweltschutzorganisation Greenpeace verklagt das
Land Baden-Württemberg wegen des Betriebs des Atomkraftwerks
Philippsburg I. Wie Greenpeace im September 2009 mitteilte,
sei eine Untätigkeitsklage beim Verwaltungsgerichtshof
in Mannheim eingereicht worden. Der Meiler müsse
abgeschaltet werden, weil er nicht gegen einen Flugzeugabsturz
geschützt sei. Die Klage richtet sich gegen das baden-württembergische
Umweltministerium als Atomaufsichtsbehörde.
Eberbach: Solarstrom für das Waldklassenzimmer
[17.08.09]
Einen Lichtschalter suchte man bisher im Eberbacher Waldklassenzimmer
vergeblich: Die tief im Gretengrund verborgene Waldhütte
verfügt über keinen Stromanschluss. Bei der
Gründung des Waldklassenzimmers baute man deshalb
Gasleuchten ein, die sich aber in der Praxis als umständlich
und nicht ungefährlich erwiesen. Deshalb plante der
Verein „Waldklassenzimmer" schon seit geraumer
Zeit den Einbau einer Solaranlage zur Stromversorgung
der Hütte. Doch die vorhandenen finanziellen Mittel
reichten nicht für die Anlagenbauteile bzw. Installation.
Bis das Hohenstaufen-Gymnasium weiterhalf: Im Rahmen des
naturwissenschaftlich-technischen Unterrichts gab es in
einer elften Klasse eine Unterrichtseinheit zum Thema
Stromerzeugung. Und es entstand die Idee, die Solaranlage
auf dem Waldklassenzimmer mit Schülern zu installieren,
unterstützt von einem Elektro-Profi. Ende Juli 2009
wurde das fast 2 qm große Solarpanel auf das Dach
gehievt und fachmännisch installiert, wobei auch
eine Dachdeckerei Hilfestellung gab. Daraufhin wurde in
und an der Hütte rund 100 m Kabel verlegt und mit
Kabelkanal und einer Abdeckung aus Maschendraht gegen
die neugierigen Siebenschläfer abgesichert, die den
Gretengrund bevölkern und am Inventar der Waldhütte
gern ihre Nagezähne trainieren. Kurz nach Beginn
der Sommerferien gaben die Schüler der Anlage den
letzten Schliff. Über einen Laderegler fließt
nun Solarstrom in eine leistungsstarke Batterie. Von da
aus wird die Beleuchtung in alle Räume gespeist.
Über Steckdosen steht auch Strom für Elektrogeräte
zur Verfügung. Den erfolgreichen Projektabschluss
feierte man mit einem Grillfest, zu dem der Verein „Waldklassenzimmer“
geladen hatte.
Neckar-Odenwald-Kreis reduziert Energiekosten
um über 500.000 Euro/Jahr
[17.08.09]
Foto: MVV Energie AG
Mit dem Know-how von MVV Energiedienstleistungen senkt
der Neckar-Odenwald-Kreis die Energiekosten an acht Schulen
um mehr als 500.000 Euro pro Jahr. Und auch die Umwelt
profitiert: Pro Jahr wird der Ausstoß von rund 2.200
Tonnen Kohlendioxid vermieden. Dies gelingt u.a. durch
den Einbau von zwei Holzhackschnitzelanlagen in der Zentralgewerbeschule
Buchen und im Schulzentrum Mosbach. Das Mosbacher Zentrum
erhält zusätzlich zwei Solaranlagen. „Dieses
Energieeinsparprojekt passt hervorragend zur Bioenergie-Modellregion
Neckar-Odenwald-Kreis", so Landrat Dr. Achim Brötel.
MVV Energiedienstleistungen hatte sich 2008 in einer öffentlichen
Ausschreibung durchgesetzt, im Mai 2009 kam es zur Vertragsunterzeichnung.
Bis Mitte September sollen alle Baumaßnahmen abgeschlossen
sein. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis 2020, noch in
2009 gehen sämtliche Anlagen in den Besitz des Kreises
über. Insgesamt investiert MVV Energiedienstleistungen
in Mosbach, Buchen, Walldürn und Osterburken 3,5
Millionen Euro. Die Ausgaben refinanzieren sich über
die eingesparten Energiekosten. „Wir verstehen es
als Teil unserer gesellschaftlichen Verantwortung, die
Themen Energieeffizienz, Klima- und Ressourcenschutz für
die Region federführend zu gestalten. Die Metropolregion
ist inzwischen auf dem besten Weg, zur Modellregion für
den schonenden Umgang mit Energie zu werden", sagte
Dr. Werner Dub, Mitglied des Vorstands der MVV Energie
AG. Man hatte in der Ausschreibung mit den jahrelangen
Erfahrungen bei kommunalen Energieeinsparprojekten punkten
können. Das Tochterunternehmen von MVV Energie verantwortet
Planung, Bau, Betrieb und Instandhaltung der Anlagen.
Umfangreiche Sanierungsmaßnahmen erfolgen vor allem
in den Bereichen Wärmeerzeugung, Regelungs-, Elektro-
und Lüftungstechnik. So werden die gesamten Heizungsanlagen
erneuert, sämtliche Pumpen durch Energieeinsparpumpen
ersetzt, sieben neue Gasbrennwertkessel und zwei hocheffiziente
Blockheizkraftwerke eingebaut. Außerdem erhalten
die Schulräume und -flure mehrere Tausend energiesparende
Leuchten und neue Ventilatoren.
|
| |
| Ludwigshafen
BASF mit Forschungsverbünden in Zukunftstechnologien
[16.02.10]
Die BASF und das Karlsruher Institut für Technologie
(KIT) haben ein gemeinsames Labor für Verfahrenstechnik
gegründet. Das JointLab „IP3“ (innovative
Produkte, intelligente Partikel,
integrierte Prozesse) ist zunächst für fünf
Jahre eingerichtet und hat einen Finanzierungsrahmen von
8 Millionen Euro, der von den Partnern und durch das Land
Baden-Württemberg getragen wird. Eine 20-köpfige,
interdisziplinäre Forschergruppe arbeitet im „IP3“
u.a. an nanostrukturierten Funktionsmaterialien, wie sie
in der organischen Elektronik, als Pigmente, Agrochemikalien,
Arzneimittel oder Katalysatoren zum Einsatz kommen. Im
vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbundprojekt
„TOPAS 2012“ arbeitet die BASF derweil zusammen
mit den Firmen Osram Opto Semiconductors, Philips und
Aixtron an der Entwicklung innovativer, energiesparender
Lichttechnologie auf Basis von organischen Leuchtdioden
(OLED). Ziel ist es, z.B. Dioden mit mehr als 10.000 Stunden
Lebensdauer – dem zehnfachen einer herkömmlichen
Glühlampe – herzustellen.
Weitere Informationen: www.basf.com
Baumfällaktion aus Verkehrssicherheitsgründen
[02.11.09]
Von den rund 25.000 Straßenbäumen und 40.000
Bäumen in den Grünanlagen werden derzeit 226
aus Verkehrssicherheitsgründen im Ludwigshafener
Stadtgebiet gefällt. 28 Bäume sind durch Trockenheit
(welche auch nicht durch zusätzliches Wässern
ausgeglichen werden konnte) abgestorben. Die restlichen
litten unter Hitzestress oder hatten am Wurzelstock oder
am Stamm Pilze, die das Holz zerstörten und Fäule
verursachten. Der größte Anteil der Bäume,
die gefällt werden bzw. wurden, sind Robinien. Es
folgen Ahorn, Pappeln und Birken. Der Stadtteil Mundenheim
hat mit 43 Bäumen die meisten Fällungen zu verzeichnen,
danach folgen die Stadtteile Südliche Innenstadt
mit 36, Friesenheim mit 33 und Gartenstadt mit 29 Bäumen.
Positiv ist, dass wertvolle einheimische Baumarten, wie
die Linden, im Jahr 2009 nur mit fünf und die Hainbuchen
mit drei Bäumen betroffen sind. Die Eiche ist lediglich
mit zwei und die Esche mit nur einem Fällbaum vertreten.
Auch Bäume, die das Ortsbild prägten, mußten
entfernt werden: Dazu gehörten u.a. vier mit Fäule
befallene Rosskastanien in der Baumallee in der Ebertstraße
sowie sechs Robinien im Mittelstreifen der Damaschkestraße.
Kleingartenbauverein Süd-Schöngewann
erhielt Auszeichnung in Gold
[08.10.09]
Im Landeswettbewerb 2009 „Gärten im Städtebau“,
bei dem sich insgesamt elf Anlagen aus Rheinland-Pfalz
bewarben, gewann der Kleingartenbauverein Süd-Schöngewann
eine Goldmedaille. Die Kleingartenanlage Buchenstraße
erhielt eine Silbermedaille. Dieses Wettbewerbsergebnis
gab Staatssekretär Dr. Rüdiger Messal während
der Preisverleihung am 6. Oktober 2009 in Neustadt bekannt.
Die Jury lobte bei der im Herderviertel gelegenen Kleingartenanlage
Schöngewann die gute ÖPNV-Anbindung, die Integration
von Migranten und den „ausgezeichneten Lehr- und
Schulgarten", durch den u.a. Kindergartengruppen
und Schulklassen geführt werden. Süd-Schöngewann
vertritt nun in 2010 das Land Rheinland-Pfalz beim Bundeswettbewerb
in Berlin.
Schienenbereich nun vollständig
in Lärmkarten abgebildet
[08.10.09]
Nachdem das Eisenbahn-Bundesamt die Daten über die
Höhe des Lärmpegels entlang der Schienenstrecke
zwischen Ludwigshafener Hauptbahnhof und Limburgerhof
der Stadt Ludwigshafen zugesandt hat, sind die so genannten
Lärmkarten neben dem Straßenbereich nun auch
im Bereich der Schienen vollständig. Die Lärmkarten
sind auf der Internetseite der Stadt Ludwigshafen eingestellt
(siehe unten). Sie können auch beim Bereich Umwelt
(Bismarckstraße 29, Zimmer 511) eingesehen werden.
Weitere Informationen: www.ludwigshafen.de/standort/umwelt/luft
sowie laerm/umgebungsrichtlinie
und Telefon: 06 21/5 04-29 62 (Kathrin Kucher)
Fachhochschule und AOKn kooperieren
bei Aus- und Weiterbildung
[17.08.09]
Die Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK) Baden-Württemberg,
Rheinland-Pfalz und Saarland haben Anfang Juli 2009 mit
der Fachhochschule Ludwigshafen einen Kooperationsvertrag
abgeschlossen. Dadurch können künftig rund 30
Mitarbeiter der Krankenkassen neben dem betriebsinternen
Diplom zum AOK-Betriebswirt an der Bildungseinrichtung
berufsbegleitend einen akademischen Abschluss (Bachelor
of Science) erwerben. An der Fachhochschule startete bereits
vor neun Jahren der interdisziplinär angelegte duale
Studiengang „Gesundheitsökonomie im Praxisverbund“,
an dem sich etwa 40 Kooperationspartner aus allen Bereichen
des Gesundheitswesens beteiligen. Die Allgemeinen Ortskrankenkassen
wollen mit dem Projekt, das in Deutschland Modellcharakter
haben soll, ihren Mitarbeitern die Möglichkeit zu
einem beruflichen Qualifikationssprung bieten.
Weitere Informationen: www.fh-ludwigshafen.de
|
| |
| Pfalz
Bad Dürkheim: Salomon de Caus-Ausstellung im Pfalzmuseum
[16.02.10]
„Die magischen Maschinen des Salomon de Caus“
stehen im Mittelpunkt einer Sonderausstellung, die das
Pfalzmuseum für Naturkunde POLLICHIA bis zum 11.
Juli 2010 zeigt. Der französische Universalgelehrte
Salomon de Caus (1576 - 1626) lebte mehrere Jahre in Heidelberg
und war dort Architekt des Heidelberger Schlossgartens
(Hortus Palatinus). Als Naturforscher und Ingenieur entwarf
er eine Vielzahl komplizierter Automatenkonstruktionen.
Als Antrieb für Pumpen und Springbrunnen nutzte er
Phänomene wie Vakuum, Solarenergie aus Brennspiegeln
und Wasserdampf. Die von der Heidelberger Klaus Tschira-Stiftung
geförderte Ausstellung zeigt nicht nur zahlreiche
Entwürfe von de Caus’ Arbeiten, sondern auch
funktionierende Rekonstruktionen sowie am Computer entwickelte
Animationen seiner Versuchsanordnungen. Das pädagogische
Begleitprogramm wendet sich an alle Altersklassen; im
Ferienprogramm werden Workshops zum kreativen Eigenbau
von „lustigen“ und „nützlichen“
Maschinen angeboten.
Weitere Informationen: www.pfalzmuseum.de
Frankenthal: „Frankenthal-Woche“
2010
[16.02.10]
Zum 12. Mal öffnet vom 27. Februar bis 7. März
2010 die Messe „Frankenthal-Woche“ ihre Pforten.
Auf der alle zwei Jahre stattfindenden größten
Leistungsschau der Vorderpfalz füllen dieses Jahr
rund 150 Aussteller den Frankenthaler Festplatz und präsentieren
in sechs Hallen unterschiedlichste Angebote rund um die
Themen Bauen und Sanieren, Energiesparen, Wohnen, Haushalt,
Mode, Wellness und Gesundheit. Bei ihrer letzten Ausgabe
im Jahr 2008 zählte die zweitgrößte Wirtschafts-
und Verkaufsausstellung der Metropolregion Rhein-Neckar
etwa 53.000 Besucher.
Worms: Wolfsnächte im Tiergarten
[16.02.10]
Interessante Einblicke in das Leben der Wölfe warten
auf die Besucher der Wolfsnächte im Tiergarten Worms.
Am 19., 20., 26. und 27. Februar 2010 öffnet die
Einrichtung jeweils ab 18.00 Uhr die Türen für
isegrimbegeisterte Nachtschwärmer. Auf dem Programm
stehen dann eine Führung durch den mit Fackeln beleuchteten
Tiergarten, spannende Geschichten und eine Wolfsfütterung.
Die Karten sind streng limitiert und nur im Vorverkauf
erhältlich. Die neue artgerechte Wolfsanlage im Tiergarten
Worms wurde 2007 eingeweiht. Vor kurzem eröffnete
zudem das neue, einem Wolfsbau nachempfundene, Erdhaus.
Weitere Informationen: Tiergarten Worms, Telefon: 0 62
41/97 22-70
www.freizeitbetriebe-worms.de
Landau: Geothermie-Kraftwerk läuft
wieder
[03.12.09]
Nach zweimonatiger Pause läuft das Landauer Geothermie-Kraftwerk
wieder seit Ende November 2009. Die Anlage wurde stufenweise
hochgefahren und arbeitete zunächst mit reduziertem
Druck. Im September war das Kraftwerk abgeschaltet worden,
nachdem es im August/September zu leichteren Beben gekommen
war. Experten hatten das Kraftwerk als wahrscheinlichen
Verursacher ausgemacht, was derzeit noch durch eine Kommission
genauer untersucht wird. Die rheinland-pfälzischen
Behörden genehmigten den Neustart nur unter verschärften
Auflagen. Das Geothermie-Kraftwerk fördert heißes
Wasser aus mehr als drei Kilometern Tiefe und produziert
damit Wärme und Strom.
Pfälzer Wanderbuch erschienen
[03.12.09]
Die schönsten Routen durch den Pfälzerwald
finden Naturliebhaber im neuen „Pfälzer Wanderbuch“
des höma-Verlags. Auf 180 Seiten werden 40 Touren
vorgestellt, darunter auch ein 18,3 km langer Rundkurs
ausgehend vom Hinterweidenthaler „Teufelstisch“,
der bei einer Online-Abstimmung der Heinz-Sielmann-Stiftung
jüngst Platz 7 der „Schönsten Naturwunder
Deutschlands“ belegte.
Weitere Informationen: www.hoema-verlag.de
Worms: Neue Tiergartenschule wurde
eingeweiht
[02.11.09]
Im September 2009 wurde nach nur rund einmonatiger Bauzeit
die neue Tiergartenschule des Tiergartens Worms eingeweiht.
Die knapp 200 qm große Anlage mit Terrasse bietet
Raum für bis zu 60 Personen sowie Büro- und
Lagerkapazitäten. Die Baukosten betrugen 194.000
Euro und wurden zu ca. 40 Prozent durch Spenden und Fördermittel
gedeckt. Als außerschulischer Lernort bietet die
2007 gegründete Tiergartenschule Kindern und Jugendlichen
insbesondere Themen-Rundgänge, die biologisches Wissen
altersgerecht und lehrplanbezogen erweitern und vertiefen.
Über 12.000 Gäste (vom Vorschulalter bis zur
Oberstufe) nahmen bisher an den Veranstaltungen der Zooschule
teil. So konnten z.B. zuletzt im Rahmen des Herbstferienprogramms
Kinder ab sechs Jahren die typischen Vierbeiner eines
Bauernhofs kennenlernen.
Weitere Informationen: www.tiergarten-worms.de
Bad Dürkheim: Beim Wiederaufbau
der Saline setzt man auf erneuerbare Energien
[17.08.09]
Beim Wiederaufbau der zerstörten Saline in Bad Dürkheim
will die Stadt auf erneuerbare Energien setzen: So soll
auf dem Dach des über 330 Meter langen und neun Meter
breiten Gradierbaus eine Photovoltaikanlage installiert
werden. Und auch die Wärme der Salinensole, die mit
17 Grad aus der Erde kommt, will man zur Energiegewinnung
nutzen. Mit dem Neubau soll Ende September 2009 begonnen
werden. Die Fertigstellung der neuen Saline wird voraussichtlich
im Sommer 2010 erfolgen.
Speyer: Flugplatz darf ausgebaut werden
[17.08.09]
Der Flugplatz Speyer kann ausgebaut werden. Das rheinland-pfälzische
Oberverwaltungsgericht in Koblenz wies Anfang Juli 2009
die Klagen des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland
e.V. (BUND) und eines Bürgers gegen den Ausbau weitgehend
ab. Allerdings verlangte das Gericht Nachbesserungen beim
Nachtflugbetrieb: So seien zwischen 00.00 und 5.00 Uhr
keine Landungen gerechtfertigt. Diese Regelung müsse
entsprechend geändert werden. Zentrales Element des
Ausbaus ist die Verlängerung der Start- und Landebahn
um rund 450 Meter auf hernach über 1.670 Meter.
|
| |
| Südhessen
Heppenheim: Bürgerversammlung
mit Schwerpunkt Windenergie
[16.02.10]
Um das Thema Windenergie geht es in der Heppenheimer
Bürgerversammlung, die am 4. März 2010 ab 19.30
Uhr im Kurfürstensaal des Amtshofs stattfinden wird.
Neben dem Bericht des Magistrats werden die Referate zu
diesem Thema den Schwerpunkt der Veranstaltung bilden,
zu der alle Heppenheimer Bürger eingeladen sind.
Vertreter sowohl des Landesverbands WindEnergie e.V. als
auch des Solar- und Energieberatungszentrums Bergstraße
werden zur Verfügung stehen, um über das in
der Öffentlichkeit kontrovers diskutierte Thema Windkraft
zu informieren und Fragen zu beantworten. Darüber
hinaus bietet die Bürgerversammlung natürlich
die Möglichkeit, dem Magistrat auch zu anderen städtischen
Angelegenheiten Fragen zu stellen und Vorschläge
zukommen zu lassen.
Kreis Bergstraße: Weiterentwicklung
des ÖPNV gesichert
[18.01.10]
Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und das Land Hessen
haben eine Finanzierungsvereinbarung für den ÖPNV
im Kreis Bergstraße unterzeichnet. Damit ist die
mittelfristige Weiterentwicklung des VRN-Angebots bis
ins Jahr 2014 sichergestellt. Das Land stellt hierfür
in den kommenden fünf Jahren ca. 102 Millionen Euro
zur Verfügung. Ein Großteil der Mittel wird
in den regulären Bus- und Schienenverkehr im hessischen
Teil der Metropolregion Rhein-Neckar fließen. Geplant
sind zudem Verbesserungen auf der Nibelungen-, der Weschnitztal-,
der Main-Neckar- und der Riedbahn. Der VRN wurde vor 20
Jahren gegründet und erstreckt sich derzeit auf einer
Fläche von knapp 10.000 Quadratkilometern über
24 Landkreise und kreisfreie Städte mit insgesamt
über 3 Millionen Einwohnern.
Weitere Informationen: www.vrn.de
Biblis: Block B wieder am Netz
[18.01.10]
Nach zehnmonatigen Wartungs- und Erneuerungsarbeiten
ist der Block B des Atomkraftwerks Biblis seit Anfang
Dezember 2009 wieder am Netz. Letzte Prüfungen hatten
laut Betreiberangaben keine Beanstandungen ergeben. Der
Block war im Januar 2009 vom Netz genommen worden. Der
älteste noch im Dienst befindliche Reaktor Deutschlands,
Block A, soll nach einer Revision noch im Januar ebenfalls
wieder ans Netz gehen. Nach ursprünglichen Planungen
soll Block A im Laufe des Jahres 2010 endgültig vom
Netz gehen, Block B im Jahr 2012.
Neckarsteinach: Das Bauhof-Dach erhält
eine Photovoltaikanlage
[03.12.09]
Auf der Ende November 2009 stattgefundenen Neckarsteinacher
Stadtverordnetenversammlung wurde über das Angebot
einer Solarfirma diskutiert, auf der großen Dachfläche
des städtischen Bauhofs eine Photovoltaikanlage zu
installieren. Der Pachtpreis soll vier Prozent der Einspeisevergütung
betragen. Der Vertrag soll, mit einem Recht der Firma
auf eine fünfjährige Verlängerung, über
insgesamt 20 Jahre laufen. Ein Risiko sah die Versammlung
in der Tatsache, dass bei einem Schaden im Bauhof-Dach
eventuell dann auch die Photovoltaikanlage abgebaut werden
müsste. Die Kosten des Wiederaufbaus der Anlage nach
der Dachreparatur wären dann von der Stadt zu tragen,
was teuer werden könne. Aus diesem Grund forderten
die Stadtverordneten den Magistrat auf, Nachbesserungen
am Vertrag vorzunehmen. Generell befürwortete man
dieses Vorhaben und stimmte einem Antrag zu, auch andere
städtische Liegenschaften für die Nutzung von
Photovoltaikanlagen überprüfen zu lassen.
Viernheim will „Fairtrade-Stadt"
werden
[02.11.09]
Foto: Stadt Viernheim
Saarbrücken, Neuss, Dortmund sowie Marburg sind
die ersten deutschen Fairtrade-Städte. Viernheim
will es noch werden. Die Stadt Heidelberg ist im Beantragungsverfahren.
Weltweit bekamen bereits über 700 Städte den
begehrten Titel verliehen. Der Magistrat der Stadt Viernheim
hat Anfang Oktober 2009 beschlossen, sich an der internationalen
Kampagne „Fairtrade-Towns" von TransFair e.V.
zu beteiligen und den Titel „Fairtrade-Stadt"
anzustreben. Den Anstoß hierzu hatte der Eine-Welt-Laden
gegeben. Der Titel wird an Städte und Gemeinden verliehen,
die fünf weltweit einheitlich festgesetzte Kriterien
erfüllen. Bereits in vier Punkten wird Viernheim
dem Kriterienkatalog weitgehend gerecht: Verwendung von
Fairtrade-Kaffee und einem weiteren Produkt aus fairem
Handel in allen parlamentarischen Gremien der Ausschüsse
samt Magistrat und im Bürgermeisterbüro sowie
Angebot von gesiegelten Produkten aus Fairem Handel in
lokalen Einzelhandelsgeschäften. Auch der Ausschank
von Fairtrade-Produkten in Cafés und Restaurants
gehört schon zum Viernheimer Alltag. Da in öffentlichen
Einrichtungen, in Schulen, Vereinen und Kirchen bereits
Fairtrade-Produkte verwendet und dort auch Bildungsaktivitäten
zum Thema „fairer Handel" durchgeführt
werden, kann Viernheim eine wichtige weitere Vorgabe abhaken.
Das Gleiche gilt beim Thema Öffentlichkeitsarbeit.
Die örtlichen Medien haben in der Vergangenheit vielfach
über dieses Thema berichtet und werden sicher auch
in Zukunft über alle Aktivitäten auf dem Wege
zur Fairtrade-Stadt umfassend informieren.
Weitere Informationen: www.transfair.org
Biblis: Erneut Panne im Atomkraftwerk
[08.10.09]
Beim Atomkraftwerk Biblis verzögert sich das Wiederanfahren
von Reaktorblock B wegen einer Technikpanne bis Mitte
November 2009. Wie der Kraftwerksbetreiber RWE Anfang
Oktober 2009 mitteilte, sei an einem Temperaturfühler
zwischen Dampferzeuger und Hauptkühlmittelpumpe eine
„Kleinstleckage“ festgestellt worden. Der
zweite Reaktorblock des Atomkraftwerks sollte nach mehrmonatiger
Wartung Mitte Oktober wieder ans Netz gehen.
Lampertheim: Über 9.000 Unterschriften
gegen geplante ICE-Trasse
[08.10.09]
Rund 9.200 Bürger haben mit ihrer Unterschrift gegen
die für 2017 geplante ICE-Neubaustrecke Frankfurt-Mannheim
protestiert. Sie wehren sich dagegen, dass die Trasse
über das Gebiet von Lampertheim an der Bergstraße
führen soll, wie Sprecher der Stadt und der Bürgerinitiative
Lampertheim (BILA) im August 2009 mitteilten. Die Stadt
Lampertheim, die Bürgerinitiative und die Regionalversammlung
mit etwa 45 Gemeinden zögen in diesem Fall an einem
Strang, hieß es weiter. Die Bahnstrecke zerstöre
wertvolle Natur und müsse anders verlaufen. Die geplante
Trasse von Frankfurt nach Mannheim ist 85 Kilometer lang.
Sie soll die Schnellfahrstrecken Köln-Rhein/Main
und Mannheim-Stuttgart verbinden.
Weitere Informationen: www.bila-ice.de
Fürth/Weschnitz: Pilzlehrpfad
wurde eröffnet
[08.10.09]
Wie der Verein der Pilzfreunde und Naturschützer
Odenwald mitteilte, hat der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald
rechtzeitig zur Pilzsaison einen Pilzlehrpfad erhalten.
Der zwei Kilometer lange Rundkurs am Naturparkplatz „Kapellenberg“
(B 460, Fürth/Weschnitz) wurde Ende September 2009
eröffnet. Er ist mit 26 Informationstafeln ausgestattet
und präsentiert 37 Pilzarten.
|
| |
| Region
MVV Energie unterstützt 18 Projekte aus dem Sponsoringfonds
{16.02.10]
Foto: MVV Energie AG
Vom Einrichten eines Fahrrad-Fuhrparks für das Mobilitätstraining
an der Eduard-Spranger-Förderschule über die
türkischen Kulturwochen für Kinder und Jugendliche
der Stadtbibliothek Mannheim bis zur Anlage eines Fischlehrpfades
des Angelsportvereins Zuzenhausen reicht das Spektrum
der Projekte in der Metropolregion, die in der zehnten
Runde des Sponsoringfonds von MVV Energie Unterstützung
erhalten. Insgesamt qualifizierten sich in dieser Runde
18 Projekte, die sich in vorbildlicher Form vor allem
für die Förderung von Kindern und Jugendlichen
in den Bereichen Kultur, Sport, Gesellschaft und Wissenschaft
einsetzen. Vertreter der Vereine, Institutionen und Organisationen,
die diese Projekte tragen, trafen sich Anfang Februar
2010 zu einem Gedankenaustausch in den Räumen des
Unternehmens. „Alle von Ihnen sind aktiv und engagieren
sich für andere Menschen“, begründete
Matthias Brückmann, Vorstandsmitglied von MVV Energie,
die Auswahl der Projekte. „Das Ehrenamt ist ein
unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft, und
die Bedeutung Ihrer Arbeit wollen wir mit unserem finanziellen
Beitrag unterstreichen“. MVV Energie stehe in einem
gesellschaftlichen Zusammenhang und wolle der Verantwortung
eines regional verankerten Unternehmens gerecht werden.
Der Sponsoringfonds unterstützt seit 2005 unter dem
Leitgedanken „Stärke für Stadt und Region“
zweimal jährlich Initiativen in Mannheim und der
Metropolregion Rhein-Neckar mit insgesamt 100.000 Euro
pro Jahr. Die Auswahl der Projekte erfolgt anhand eines
Kataloges von Kriterien, bei denen insbesondere die Förderung
von Kindern und Jugendlichen sowie von Projekten in der
Region im Vordergrund steht. Insgesamt haben bisher 235
Projekte Mittel aus dem Sponsoringfonds erhalten. Die
elfte Runde des Sponsoringfonds ist am 1. Februar 2010
gestartet, die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31.
März 2010.
Weitere Informationen: www.mvv-energie.de
Neue Ferienkarte für den Odenwald
erschienen
[16.02.10]
Die gesamte Ferienregion Odenwald kann ab sofort mit
der neuen Faltkarte der Touristikgemeinschaft Odenwald
erkundet werden. Geographisch verortet werden darin nicht
nur Sehenswürdigkeiten wie die Burgen und Schlösser
des flächengrößten Landkreises der Metropolregion
Rhein-Neckar, sondern auch Campingmöglichkeiten und
Wohnmobilstellplätze, Golfplätze, Hochseilgärten
und Kletterparks sowie die beiden Limesverläufe durch
die Mittelgebirgslandschaft. Ergänzende Erläuterungen
finden sich zu den Themen „Natürlich Radfahren“,
„Wandertouren“, „Kulinarische Erlebnisse“
sowie zum UNESCO Geo-Naturpark in deutscher, englischer,
französischer und niederländischer Sprache.
Weitere Informationen: www.tg-odenwald.de
7. Hochwasserschutzforum in der Metropolregion
[16.02.10]
Mit dem Thema „Praktischer Hochwasserschutz in
Kommunen und Betrieben“ befasst sich das 7. Hochwasserschutzforum
in der Metropolregion Rhein-Neckar am 25. Februar 2010
bei der IHK Pfalz in Ludwigshafen. Im Mittelpunkt der
Tagung stehen mehrere Expertenvorträge zu aktuellen
Forschungsergebnissen, gesetzlichen Entwicklungen auf
EU- und Bundesebene und zu geplanten oder bereits umgesetzten
Hochwasservorsorgekonzepten regional und überregional.
Abgerundet wird die Veranstaltung durch eine gemeinsame
Besichtigung der Hochwasserschutzanlagen an der neuen
„Rhein-Galerie Ludwigshafen“, die im Herbst
2010 eröffnet wird. Das Hochwasserschutzforum ist
eine gemeinsame Veranstaltung des VRRN (Verband Region
Rhein-Neckar) mit den Industrie- und Handelskammern Darmstadt,
Pfalz und Rhein-Neckar.
Weitere Informationen: www.vrrn.de
Grünes Licht für Ausbauplanung
der S-Bahn Rhein-Neckar
[16.02.10]
Der Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) finanziert
mit einer Sonderumlage in Höhe von insgesamt 12,7
Millionen Euro die kommunalen Kostenanteile für Planungsleistungen
zur Weiterentwicklung des S-Bahn-Knotens Mannheim-Heidelberg.
Darauf einigten sich Mitte Dezember 2009 die Mitglieder
der Verbandsversammlung. Der Streckenabschnitt zwischen
Mannheim und Heidelberg ist bereits heute voll ausgelastet.
Die geplanten Maßnahmen, u.a. der dreigleisige Ausbau
zwischen dem Hauptbahnhof Mannheim und Mannheim-Friedrichsfeld
oder der viergleisige Ausbau zwischen dem Heidelberger
Hauptbahnhof und Heidelberg-Wieblingen, sind wesentliche
Voraussetzungen für die nächste Ausbaustufe
der S-Bahn Rhein-Neckar. Die beschlossene Umlage bezieht
sich ausdrücklich nur auf die durch den ZRN zu übernehmenden
Planungskostenanteile. Baubeginn für das mit 212,7
Millionen Euro veranschlagte Infrastrukturprojekt ist
voraussichtlich 2014.
Weitere Informationen: www.vrn.de
Mannheimer Morgen vergab zum 3. Mal
„Agentur Award Rhein-Neckar“
[18.01.10]
Die Mannheimer Agentur trio-group hat mit dem besten
Anzeigenmotiv beim „Agentur Award Rhein-Neckar“
gewonnen, den der Mannheimer Morgen Ende 2009 zum dritten
Mal verliehen hat. Prämiert wurden Anzeigen, die
Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar zum bewussten
Umgang mit Energieressourcen aufrufen. Auf Platz zwei
landete ein Motiv der Mannheimer Agentur hmf group, den
dritten Platz holte sich die Viernheimer Agentur WOB.
Insgesamt bewarben sich 22 Agenturen aus der Metropolregion
mit 84 Entwürfen zum Thema „Generation Zukunft
– Energiesparen in der Metropolregion“. Kriterien
für die Prämierung waren: eine klare Botschaft,
eine überzeugende, innovative Idee und eine gelungene
gestalterische Umsetzung. Der Gewinner erhielt einen Media-
Etat von 20.000 Euro. In der Shortlist ausgezeichnet wurden
12 weitere Arbeiten folgender Agenturen: bfw tailormade
(Neustadt), bmf Group (Mannheim), Hübner & Sturk
(Bensheim), Magnolia (Mannheim), Schaller & Partner
(Mannheim), Alte Tabakfabrik (Hirschberg), WOB (Viernheim),
Wolf, Zumbruch & Partner (Heidelberg). Alle 84 Anzeigenmotive
sind im Internet zu sehen unter:
www.generationzukunft.org.
Neue S5 gestartet. Vertrag für
Strecke Bruchsal – Germersheim unterzeichnet
[18.01.10]
Mit dem Fahrplanwechsel hat am 13. Dezember 2009 die
neue Linie 5 der S-Bahn Rhein-Neckar offiziell ihren Betrieb
aufgenommen. Die S5 verbindet Heidelberg und Eppingen
mit Haltestellen u.a. in Neckargemünd, Bammental,
Reilsheim, Mauer, Meckesheim, Zuzenhausen, Hoffenheim,
Sinsheim, Steinsfurt, Reihen, Ittlingen und Richen. Für
die neue Strecke mussten 2008 und 2009 große Teile
des 80 km umfassenden Streckennetzes elektrifiziert werden,
hierfür wurden knapp 1.200 Oberleitungsmasten gestellt
und ca. 110 km Oberleitung gespannt. Daneben liefen umfangreiche
Infrastrukturmaßnahmen wie der Ausbau von 19 Stationen
im S-Bahn-Standard, Gleisabsenkungen, Brückenanhebungen
und die Erneuerung der Leit- und Sicherungstechnik. Noch
nicht abgeschlossen sind die Arbeiten auf der Strecke
durch das Schwarzbachtal von Meckesheim bis Aglasterhausen
(S51). Dieser Abschnitt soll im März 2010 ans Netz
gehen. Die Gesamtkosten zur Modernisierung
belaufen sich auf etwa 82 Millionen Euro. Unterdessen
wurde der Bau- und Finanzierungsvertrag für die Elektrifizierung
und den Ausbau der Nahverkehrsinfrastruktur auf der Strecke
Bruchsal – Graben-Neudorf – Germersheim unterzeichnet.
Die Gesamtkosten werden voraussichtlich bei 31,7 Millionen
Euro liegen. Baubeginn soll im Sommer 2010 sein.
2. Regionalparkforum des VRRN
[03.12.09]
Im Rahmen des 2. Regionalparkforums Rhein-Neckar wurde
am 18. November 2009 die weitere Umsetzung des im Frühjahr
verabschiedeten Masterplans „Regionalpark Rhein-Neckar“
erörtert. Im Museumszentrum Lorsch wurden die ersten
Umsetzungsschritte in den beiden Leitprojekten „MRN-vernetzt“
und „Blaue Landschaften“ für das Jahr
2010 diskutiert. Im Jahr 2010 sollen z.B. eine Ost-West-Verbindung
(sogenannte Kurpfalzroute) durch den Regionalpark etabliert
und die Attraktivität der Flusslandschaften an Rhein
und Neckar gesteigert werden. Ein dritter zentraler Baustein
des Masterplans ist der Wettbewerb „Landschaft in
Bewegung“, bei dem der Verband Region Rhein-Neckar
(VRRN) 2010 die kommunalen Partner dazu aufruft, gemeinsam
durch innovative Maßnahmen und Kooperationen das
landschaftliche Profil der Region zu schärfen. Als
Praxisbeispiel wurden u.a. die geplanten Aufwertungsmaßnahmen
rund um das Kloster Lorsch vorgestellt. Der Masterplan
sieht vor, die vielfältigen Landschaften und Freiräume
in der Metropolregion Rhein-Neckar nachhaltig weiterzuentwickeln
und miteinander zu vernetzen. Der VRRN koordiniert und
moderiert dazu die enge Zusammenarbeit zwischen Gemeinden,
Städten und Landkreisen. Die 60-seitige Broschüre
zum Masterplan kann auf der Internetseite des Verbands
kostenlos abgerufen werden.
Weitere Informationen: www.vrrn.de
VRRN startet Projekt „Raum+ AKTIV“
[03.12.09]
Mit der Auftaktveranstaltung „Raum+ AKTIV“
erfolgte im November 2009 in Haßloch der Startschuss
für ein interregionales Raumplanungsprojekt, bei
dem innerörtliche Flächen effektiver genutzt
werden sollen. In einem Zeitraum von zwei Jahren sollen
in Modellkommunen sogenannte Innenentwicklungspotenziale
so weit aufbereitet werden, dass unmittelbar nach Projektende
die neue Nutzung realisiert werden kann. Zu diesen Innenentwicklungspotenzialen
zählen z.B. brachliegende Firmen- oder Bahnhofsgelände,
ungenutzte Bauernhöfe oder verwaiste Wohnhäuser
in Ortskernen. Die Reaktivierung dieser Potenziale zählt
zu den Aufgaben einer zukunftsfähigen räumlichen
Entwicklung. Dadurch werden weniger neue, für Ökologie,
Landwirtschaft und Naherholung wertvolle Flächen
„auf der grünen Wiese“ benötigt.
Der VRRN (Verband Region Rhein-Neckar) hat „Raum+
AKTIV“ initiiert und koordiniert das Gesamtprojekt.
Partner sind die Regionalverbände Mittlerer Oberrhein
und Nordschwarzwald sowie Baden-Württemberg, Hessen
und Rheinland-Pfalz. Modellkommunen in der Metropolregion
Rhein-Neckar sind Böchingen, Buchen, Fürth,
Haßloch und Neckarbischofsheim.
Weitere Informationen: www.vrrn.de
Metropolregion stellt Weichen für
die Zukunft: Vision 2025 vorgestellt
[03.12.09]
Ende November 2009 wurden in Mannheim die strategischen
Eckpfeiler der gemeinschaftlichen Regionalentwicklung
für die kommenden Jahre vorgestellt. Grundlage bildet
die Weiterentwicklung
der Vision 2015 bis ins Jahr 2025. Bis dahin will die
Metropolregion Rhein-Neckar als eine der attraktivsten
und wettbewerbsfähigsten Regionen Europas bekannt
und anerkannt sein. Maßstab ist die Beurteilung
durch Dritte, d.h. die für den Gesamterfolg wesentlichen
Teilzielgruppen. Werttreibende Fähigkeiten und zentrale
Stärken der Region auf diesem Weg sind „Leben
& Genießen“, „Erfinden & Vermarkten“,
„Beschleunigen & Fördern“, „Qualifizieren
& Engagieren“ sowie „Inspirieren &
Integrieren“. Regionsweite Strategien für die
wichtigsten Arbeitsbereiche der gemeinschaftlichen Regionalentwicklung
sollen zukünftig, sofern nicht bereits vorhanden,
mitentwickelt werden. Inhaltliche Schwerpunkte der operativen
Arbeit für das Jahr 2010 sind „Umwelt/Energie“,
„Gesundheit“, „kundenorientierte und
effiziente Verwaltung“ sowie „Arbeitsmarkt/Bildung“.
Weitere Informationen: www.m-r-n.com
Startschuss für „Regionales
Energiekonzept Rhein-Neckar“
[03.12.09]
Anfang November 2009 fand in der Heidelberger Print Media
Academy die Auftaktveranstaltung für das „Regionale
Energiekonzept Rhein-Neckar“ statt, zu der der Verband
Region Rhein-Neckar (VRRN) mehr als 100 Teilnehmer aus
Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Hochschulen und Umweltverbänden
begrüßte. Ziel des Konzepts ist es, den regionalen
Energiesektor unter den Aspekten Versorgungssicherheit,
Wirtschaftlichkeit, Umwelt- und Klimaschutz sowie Effekten
am Arbeitsmarkt ganzheitlich zu betrachten. Dazu sollen
zunächst die energiepolitischen und energiewirtschaftlichen
Rahmenbedingungen dargestellt, Energieerzeugung und -verbrauch
in der Metropolregion Rhein-Neckar bilanziert sowie Einspar-
und Effizienzpotenziale ermittelt werden. Auf Grundlage
der Datenerhebung können Szenarien, z.B. zu Fragen
des zukünftigen Energiemixes oder der Energieerzeugung
und -verteilung, entwickelt werden. Daraus abgeleitet
werden Handlungsempfehlungen und Leitbilder für die
regionalen Akteure. Mit der Erarbeitung
des Konzepts beauftragt wurde die KEWOG Städtebau
GmbH (Regensburg). „Energie und Klimaschutz“
gehört zu den Kernthemen der Regionalplanung und
-entwicklung.
Weitere Informationen: www.vrrn.de
Metropolregion präsentierte sich
auf der EXPO REAL
[02.11.09]
Foto: Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) stellte sich aus:
Mit einem auf 350 Quadratmeter erweiterten Gemeinschaftsstand
präsentierte sie sich vom 5. - 7. Oktober 2009 zusammen
mit 15 weiteren Standpartnern auf der EXPO REAL in München.
Thematischer Schwerpunkt war erneut „Energie und
Umwelt“. „Unsere Partner aus der Region finden
diese Messe spitze. Trotz angespannter Wirtschaftslage
haben wir zum achten Mal in Folge die Standfläche
vergrößert. Die anhaltend positive Resonanz
der regionalen Immobilienwirtschaft auf den Gemeinschaftsstand
ist darüber hinaus ein Indiz für die besondere
Qualität der gemeinschaftlichen Regionalentwicklung
in der Metropolregion“, sagte Dr. Felix Gress, Geschäftsführer
der MRN GmbH. „Auf Europas größter Gewerbeimmobilienmesse
zeigen wir dem nationalen und internationalen Fachpublikum,
dass die Metropolregion Rhein-Neckar deutlich mehr ist
als eine Ansammlung von innovativen Einzelunternehmen.
Hier werden drängende Zukunftsthemen partnerschaftlich
bearbeitet. Dies fördert nicht nur neue Ideen, sondern
beflügelt auch deren Umsetzung“, so Gress weiter.
Als Best Practice-Beispiel für die regionale Zusammenarbeit
im Bereich „Energie und Umwelt“ präsentierte
sich in München der gleichnamige Cluster der MRN
GmbH. Vorgestellt wurden u.a. beispielhafte Projekte für
die herausragenden Kompetenzen der regionalen Unternehmen
in der Planung und Realisierung von zukunftsweisenden
Lösungen im Bereich „Green Building/Energieeffizienz
in Gebäuden“. Zusätzlich informierten
die Standpartner an allen drei Tagen über aktuelle
Angebote und Investitionsmöglichkeiten auf dem regionalen
Immobilienmarkt.
Delegation der Metropolregion zu Gesprächen
bei EU-Parlamentariern
[02.11.09]
Zu Beginn der neuen Legislaturperiode im Europäischen
Parlament trafen sich Ende September 2009 Vertreter der
Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) zu einem Informationsaustausch
mit den Abgeordneten aus der Metropolregion in Brüssel.
Im Europäischen Parlament empfingen die überwiegend
neu gewählten Volksvertreter Franziska Brantner (Die
Grünen), Jürgen Creutzmann (FDP), Peter Simon
und Jutta Steinruck (SPD), sowie Dr. Thomas Ulmer (CDU)
die Delegation aus Verbandsdirektor Stefan Dallinger,
MRN GmbH-Geschäftsführer Dr. Felix Gress und
VRRN-Europareferent Jörg Saalbach. Diskutiert wurden
neben den europarelevanten Themen in der Metropolregion
Rhein-Neckar insbesondere Fragen zu Umwelt, Energie, Innovationen
und Clusterpolitik sowie zu regionsrelevanten EU-Projekten.
Im Vorfeld des Treffens sprach die MRN-Delegation auch
mit der Vertreterin der Generaldirektion REGIO, um diese
für die Interessen der Region bei der Gestaltung
der EU-Förderpolitik ab dem Jahr 2014 zu sensibilisieren.
Neubeschilderung der „Veloroute
Rhein“ wurde eingeweiht
[02.11.09]
Einen weiteren Meilenstein bei der Verbesserung der regionalen
Servicemaßnahmen für Bürger und Touristen
feierte die Metropolregion Rhein-Neckar im Oktober 2009
mit der Einweihung der neu beschilderten rechtsrheinischen
„Veloroute Rhein“. Auf Einladung des Verbands
Region Rhein-Neckar trafen sich Verwaltungsspitzen, Tourismus-Geschäftsführer,
kommunale sowie Vertreter des ADFC auf der Friesenheimer
Insel in Mannheim, wo sowohl Rhein und Neckar als auch
die Veloroute Rhein und der bereits im Sommer mit neuer
Beschilderung eingeweihte Neckartalweg zusammentreffen.
Die 533 neuen Wegweiser auf 102 Kilometern wurden möglich
durch die Kooperation der neun Kommunen Biblis, Groß-Rohrheim,
Lampertheim (alle Kreis Bergstraße), Altlußheim,
Brühl, Hockenheim, Ketsch, Schwetzingen (alle Rhein-Neckar-Kreis)
und Mannheim. Die Überführung der bestehenden
Wege in die bundesweit einheitliche Systematik ermöglicht
nun eine verbesserte Orientierung für den Fahrradverkehr.
Laut einer aktuellen Studie der dwif-Consulting GmbH für
den Deutschen Tourismusverband stellt der Fahrradtourismus
einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor in Deutschland dar.
Pro Jahr bewirken Fahrradtouristen einen Bruttoumsatz
von rund 3,9 Milliarden Euro. Die Veloroute Rhein führt
über 420 Kilometer den Oberrheingraben entlang von
Basel bis nach Mainz/Wiesbaden.
Stadt Heidelberg und Metropolregion
gemeinsam für den Klimaschutz
[02.11.09]
Anfang Oktober 2009 starteten die Stadt Heidelberg und
die Metropolregion Rhein-Neckar, vertreten durch OB Dr.
Eckart Würzner und Verbandsdirektor Stefan Dallinger,
eine gemeinsame Initiative, um Klimaschutz-Kooperationen
in der Region auf den Weg zu bringen. Ziel ist es, möglichst
viele Kommunen in der Metropolregion für das Engagement
im „Covenant of mayors“ zu gewinnen. Der „Konvent
der Bürgermeister“ ist ein EU-weiter Zusammenschluss
von derzeit 700 Kommunen, die sich die Reduktion von Kohlendioxid-Emissionen
sowie die Steigerung von Energieeffizienz und Einsatz
Erneuerbarer Energien um je 20 Prozent zur Aufgabe gemacht
haben. Heidelberg ist bislang einziges Mitglied aus der
Metropolregion. Auf der regionalen Agenda stehen u.a.
die Umsetzung eines neuen Energiekonzepts, die Durchführung
von Energie-Events, gezielte Ansiedlung von Branchen-Unternehmen
und die Entwicklung von Kohlendioxid-Bilanzierungsmodellen.
Zum Start der regionalen Klimaschutz-Initiative haben
bereits die Kommunen Heppenheim, Ludwigshafen, Mannheim,
Sinsheim, Speyer, Wiesloch und Worms ihre Unterstützung
bekundet.
Guinness-Weltrekord für „Fit
kids“ bestätigt
[08.10.09]
Die Sportregion Rhein-Neckar hat es mit ihrer Initiative
„Fit kids für morgen“ ins Guinness-Buch
der Rekorde geschafft: Exakt 9.079 Schüler aus der
Region hatten am 12. Mai 2009 die SAPArena ins größte
Klassenzimmer der Welt verwandelt. In der außergewöhnlichen
Schulstunde unterrichtete u.a. Arzt und Buchautor Prof.
Dietrich Grönemeyer in spielerischer Form über
gesunde Ernährung und Bewegung. Die Guinness-World
Records Ltd. in London würdigte die Veranstaltung
nun offiziell als „The largest nutrition lesson
in the world“. Die Gesundheitsinitiative „Fit
Kids für morgen“ wurde im Oktober 2008 gestartet,
um bei Kindern ein Zeichen für eine gesundheitsbewusstere
Lebensweise zu setzen. Sie richtete sich an ca. 100.000
Mädchen und Jungen der Klassen 3 bis 6 an 700 Schulen
der Metropolregion Rhein-Neckar.
Weitere Informationen: www.fitkidsfuermorgen.de
Neues vhs-Gemeinschafts-Programm: „Entdecken
Sie die Metropolregion“
[08.10.09]
Seit August 2009 heißt es wieder „Entdecken
Sie die Metropolregion Rhein-Neckar“. In einer Kooperation
von mittlerweile neun Volkshochschulen (vhs) werden im
neuen Herbstprogramm vielfältige Kurse rund um die
Metropolregion Rhein-Neckar angeboten. Das Spektrum reicht
dabei von Kultur über Sportliches bis zu naturkundlichen
Exkursionen und speziellen Angeboten für Kinder,
wie z.B. Spurensuchen auf der Burg Landeck, Fotografieren
am Heidelberger Bergfriedhof oder eine Exkursion in den
Schannenbacher Zauberwald. Das gemeinschaftliche vhs-Programm
wurde im Juni 2008 ins Leben gerufen, um die Region und
ihre kulturelle Vielfalt für die Bürger erlebbar
zu machen. Das Veranstaltungsprogramm liegt bei allen
teilnehmenden Einrichtungen (Bergstraße, Mannheimer
Abendakademie, Schwetzingen, Heidelberg, Ladenburg-Ilvesheim,
Lampertheim, Ludwigshafen, Rhein-Pfalz-Kreis und Viernheim)
aus und kann auch im Internet abgerufen werden:
www.m-r-n.com/publikationen.html
MVV und SAP planen deutschlandweit
ersten Elektroauto-Fuhrpark
[08.10.09]
SAP (Walldorf) und MVV Energie AG (Mannheim) planen im
Gemeinschaftsprojekt „Green Fleet“ als deutschlandweit
erste Unternehmen, Elektroautos in ihre Fuhrparks zu übernehmen.
Ab 2010 sollen schrittweise bis zu 100 Elektrofahrzeuge
in den Flotten der beiden Unternehmen aus der Metropolregion
Rhein-Neckar fahren. Der benötigte Strom stammt komplett
aus erneuerbaren Energien und wird vom Mannheimer Energieunternehmen
geliefert. Die MVV ist zudem für den Aufbau der Infrastruktur
zur Beladung verantwortlich. Gesteuert wird der Einsatz
der Fahrzeugflotte über einen Forschungsprototypen
einer Flottenmanagementlösung des Walldorfer Software-Unternehmens.
„Green Fleet“ ist eines der beiden vom Bundesumweltministerium
(BUM) im Rahmen des Wettbewerbs „Intelligente Netze,
erneuerbare Energien und Elektromobilität“
geförderten Forschungsprojekte. Insgesamt stellt
das BUM für die beiden Projekte rund 10 Millionen
Euro zur Verfügung.
Weitere Informationen: www.sap.de
und www.mvv.de
Cluster „Energie und Umwelt“
[17.08.09]
Bernd Kappenstein wird ab 1.10.2009 den Aufbau und die
Leitung des Cluster „Energie und Umwelt“ der
Metropolregion Rhein-Neckar (MRN GmbH) übernehmen.
Der viele Jahre in der Kommunalpolitik tätige Kappenstein
ist seit 2007 bei der MVV Energie AG für die regionalen
Aktivitäten des Energieversorgers verantwortlich.
Das Land Baden-Württemberg fördert die Cluster-Aktivitäten
im Bereich „Energie und Umwelt“ in den kommenden
drei Jahren mit 300.000 Euro aus Mitteln des Europäischen
Fonds für regionale Entwicklung. Ergänzt um
eigenfinanzierte Mittel aus der Metropolregion Rhein-Neckar
stehen damit insgesamt 600.000 Euro zur Verfügung.
Die vier inhaltlichen Schwerpunkte des Cluster sind „Energieeffizienz
in Gebäuden“, „Energieeffizienz in der
Industrie“, „Energie- und Umweltkonzepte für
Regionen und Megastädte“ sowie „Tiefengeothermie“.
Weitere Informationen: www.m-r-n.com
„Neckartal-Weg“- Neubeschilderung
offiziell eingeweiht
[17.08.09]
Radelnd haben Verbandsdirektor Stefan Dallinger, Landrat
Dr. Achim Brötel, zahlreiche Bürgermeister,
Tourismus-Geschäftsführer und weitere kommunale
Mitarbeiter die Neubeschilderung des Neckartal-Wegs innerhalb
der Metropolregion offiziell ihrer Bestimmung übergeben.
Zuvor hatte der Verband Region Rhein-Neckar die gemeinsame
Beschilderungsaktion mit den betroffenen Gemeinden, Landkreisen,
der Tourismus GmbH und dem Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg
koordiniert. Durch die einheitliche Systematik der neuen
Schilder ist nun eine klare Orientierung möglich.
Für Touristen aus Nah und Fern wird somit das exzellente
Serviceangebot in der Metropolregion Rhein-Neckar ergänzt.
Insgesamt wurden auf dem Streckenabschnitt zwischen Haßmersheim-Neckarmühlbach
und Heidelberg 206 Hauptwegweiser neu installiert. Im
Gegenzug konnten 800 Schilder entfernt werden. Der Neckartal-Weg
führt auf einer Länge von 375 Kilometern vom
Neckarursprung bei Villingen-Schwenningen über Esslingen,
Stuttgart, Heilbronn, Bad Wimpfen, Mosbach, Eberbach und
Heidelberg bis an die Mündung nach Mannheim.
Weitere Informationen: www.vrrn.de
BUND: Industrie-Abwärme heizt
Wasser des Rheins auf
[17.08.09]
Das Wasser des Rheins ist nach einer Studie wegen eingeleiteter
Industrie-Abwärme viel zu warm. Der Durchschnittswert
an der deutsch-niederländischen Grenze liege um drei
Grad Celsius über dem natürlichen Niveau, teilte
Ende Juni 2009 der rheinland-pfälzische Landesverband
des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V.
(BUND) mit. Der Rheinabschnitt zwischen Worms und Mainz
habe die höchsten Wassertemperaturen. Diese erhöhten
Werte seien vor allem auf das Kühlwasser von Kohle-
und Atomkraftwerken entlang des Flusses, zum kleineren
Teil aber auch auf den Klimawandel zurückzuführen.
Der BUND befürchtet deshalb u.a. negative Folgen
für Fische wie z.B. den Lachs.
|
| |
| |
| |
|
|