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Nachrichten
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| Heidelberg
Heizspiegel für Heidelberger Haushalte
[28.07.10]

Heizkosten sparen und die Umwelt schonen: Wie das geht können Bürger im Heidelberger Heizspiegel 2010 nachlesen. Die kostenlose Broschüre liegt in allen Bürgerämtern, bei den Stadtwerken, der KliBA und im Umweltamt aus. Zudem steht sie als Download im Internet bereit. „Die meisten Haushalte zahlen immer noch zu viel für das Heizen. Häufig spielt der mangelhafte energetische Zustand des Wohngebäudes eine entscheidende Rolle. Viele Bürgerinnen und Bürger sind darüber nur bisher nicht ausreichend informiert. Schön, dass der Heidelberger Heizspiegel diese Lücke nun schließt“, so Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner. Im Abrechnungsjahr 2009 kostete das Heizen einer 70-Quadratmeter-Wohnung mit Heizöl durchschnittlich rund 625 Euro. Bewohner einer Wohnung mit Erdgasheizung zahlten im Schnitt 695 Euro. Für Fernwärme mussten Kosten von 705 Euro aufgebracht werden. Das geht aus dem Heizspiegel Heidelberg hervor. Darüber hinaus liefert dieser Vergleichswerte zu Heizenergieverbrauch, Heizkosten und Kohlendioxid-Emissionen für das Abrechnungsjahr 2009, getrennt nach den Energieträgern Erdgas, Heizöl und Fernwärme. „Der Heidelberger Heizspiegel stellt Bürgerinnen und Bürgern kompakte Information bereit und hilft dabei, Einsparpotenziale zu erkennen“, erklärt Dr. Hans-Wolf Zirkwitz, Leiter des Amtes für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie. Mit dem Heizspiegel unterstützt Heidelberg seine Einwohner dabei, den energetischen Zustand ihrer Wohngebäude zu bewerten und zu verbessern. Erste statistische Auswertungen von co2online zeigen, dass bis zum jetzigen Zeitpunkt bei bereits einem Zehntel der Häuser in Heidelberg die Fassade gedämmt und bei 46 Prozent die Heizanlage in den vergangenen 20 Jahren erneuert wurde. Der Heizspiegel umfasst neben der Broschüre und einem Energiespar-Ratgeber im Internet auch einen Gutschein für ein kostenloses, schriftliches Heizgutachten. Dieses bewertet die Daten einzelner Wohnungen und zeigt, wo und in welchem Umfang Modernisierungs- und Einsparpotenzial besteht, bzw. ob die zuletzt gezahlten Heizkosten über dem Durchschnitt lagen. Ein Gutschein hierfür wird jeder Broschüre beigefügt. Das schriftliche Heizgutachten wird von co2online mit Auswertung und konkreten Handlungsempfehlungen zum Energiesparen erstellt. Der Heizspiegel Heidelberg 2010 wird vom Amt für Umweltschutz, Gewerbeaufsicht und Energie der Stadt Heidelberg in Zusammenarbeit mit co2online herausgegeben.
Weitere Informationen: www.heidelberg.de/heizspiegel
Broschüre zum „15. Forum Gesundheit“ erschienen
[28.07.10]
Die Broschüre zum „15. Forum Gesundheit“ ist erschienen. Der Titel der Veranstaltungsreihe im November 2009 lautete „Geschlecht Sucht Lebensstil – Vom Umgang der Geschlechter mit Gesundheit, Schönheit und Medien“. Während der zehntägigen Veranstaltung wurden Vorträge mit Diskussionsrunden, Workshops, Filmvorführungen und Fortbildungsveranstaltungen angeboten. Auf dem Programm standen neben den Themen Chancen und Risiken der Mediennutzung Themen wie Spielsucht oder Borderline. Das Gesundheitsforum wurde von der städtischen Gesundheitsförderung in Zusammenarbeit mit zahlreichen Kooperationspartnern organisiert. Über die Fülle an Fachbeiträgen, Debatten und Anregungen berichtet die Dokumentation, die Interessierte beim Amt für Sport und Gesundheitsförderung der Stadt Heidelberg per eMail oder als Download erhalten können:
Weitere Informationen: sportamt@heidelberg.de
Carl-Bosch-Museum zeigt Ausstellung über Kohlendioxid
[23.06.10]
Kohlendioxid steht im Mittelpunkt einer Ausstellung im Carl-Bosch-Museum (Schloss-Wolfsbrunnenweg 46). Noch bis zum 15. August 2010 zeigt die Wanderausstellung des Wissenschaftszentrums Umwelt der Universität Augsburg die Geschichte des Kohlendioxids (mit vielen Ausstellungsstücken, interaktiven Exponaten und Experimenten). Die Reise führt von den ältesten Zeugen der Urzeit bis in unsere Gegenwart. Fast alles, was man in der Natur sieht, ist verwandeltes Kohlendioxid: vom Kalkfelsen bis zum Baumwipfel. Wie das Kohlendioxid dorthin gekommen ist, welche Rolle es gespielt hat in der Entwicklung von Erde, Leben und Klima, diese Geschichte wird aufgezeigt.
Weitere Informationen: www.carl-bosch-museum.de
Start für „SkyLabs" in der Bahnstadt
[23.06.10]
Ende Mai 2010 erfolgte auf dem Gelände der Bahnstadt der Startschuss für den Bau des ersten Forschungs- und Laborgebäudes "SkyLabs" der Max-Jarecki-Stiftung. Es ist der erste Neubau auf "Campus II", dem Herz des neuen Stadtteils. Auf dem 7.400 Quadratmeter großen Baufeld entsteht ein markanter Gebäudekomplex (Mietfläche ca. 19.000 Quadratmeter), der insbesondere für Unternehmen der Branchen Biotechnologie, IT & Kommunikation sowie Energie- & Umweltwissenschaften ab 2012 Raum zur Entfaltung geben soll. Die Max-Jarecki-Stiftung finanziert das Großprojekt mit 60 Millionen Euro.
„Astronomie am Sonntagvormittag"
[23.06.10]
Unter dem Motto „Astronomie am Sonntagvormittag" laden das Max-Planck-Institut für Astronomie (MPIA), das Zentrum für Astronomie Heidelberg, das Heidelberger Institut für Theoretische Studien, das Planetarium Mannheim und das Haus der Astronomie seit 13. Juni 2010 an acht aufeinander folgenden Sonntagen zu allgemeinverständlichen Vorträgen rund um Sonnensystem, Dunkle Materie und kosmische Magnetfelder ins MPIA auf den Heidelberger Königstuhl ein. Der Auftaktvortrag von Dr. Klaus Jäger war dem Geburtstag einer „kosmischen Legende" gewidmet: dem Hubble-Weltraumteleskop. Hubble umkreist seit 20 Jahren in 600 Kilometern Höhe die Erde und lieferte bislang rund 600.000 Bilder in bislang ungekannter Schärfe.
Weitere Informationen: www.planetarium-mannheim.de
KTS-Kompetenzzentrum für digitale Geomedien eröffnet
[22.04.10]
Foto: GIS-Station
Ende März 2010 hat die Klaus Tschira Stiftung (KTS) an der PH Heidelberg die „GIS-Station“, ein Kompetenzzentrum für digitale Geomedien, ins Leben gerufen. Es fungiert als moderner, außerschulischer Lernort, an dem Schüler gemeinsam mit ihren Lehrern Geoinformationssysteme (GIS) für einen praxisbezogenen Unterricht nutzen können. Statt nur mit Atlas und Kartenmaterial können Schüler z.B. mittels Computer Satellitenbilder selbst auswerten, um die regionalen Folgen des Klimawandels zu erkennen oder sie entwerfen selbständig digitale Karten, um die Vielgestaltigkeit geografischer Räume und deren Veränderungen zu erklären. Durch Verknüpfung der Geomedien mit Exkursionen im regionalen Gelände werden im Bereich Umweltdidaktik reale und digitale Welt zeitgemäß miteinander verbunden. Die Geomedien der Station lassen sich interdisziplinär, d.h. außer im Fach Geografie z.B. auch in Biologie, Physik, Chemie oder Geschichte verwenden.
Weitere Informationen: www.gis-station.info
„Natürlich Heidelberg“ mit neuem Programm
[22.04.10]
Unter dem Motto „Wald erleben – Natur erfahren“ ist die Veranstaltungsreihe „Natürlich Heidelberg“ in ihre vierte Saison gestartet. Zur Auswahl stehen über 130 Führungen, Exkursionen, Seminare, Ferien- und Fitnessangebote im Freien. Durchgeführt werden sie von rund 60 Geopark-Rangern, Waldpädagogen, Förstern und Ehrenamtlichen. Mit der neuen Rubrik „Für Familien“ bietet das Programm ganzjährig Veranstaltungen, die auf die Bedürfnisse von Kindern und Eltern abgestimmt sind und unterstützt damit das Ziel der Familienoffensive Heidelberg. Die gedruckte Broschüre ist in zahlreichen öffentlichen Einrichtungen in Heidelberg kostenlos erhältlich. Mit über 10.000 Teilnehmern hat sich das Programm innerhalb von drei Jahren als feste Größe der Umweltbildung in der Region etabliert. Kooperationspartner sind u.a. der Geo-Naturpark Bergstraße-Odenwald und der Naturpark Neckartal-Odenwald.
Weitere Informationen und Anmeldung: www.natuerlich.heidelberg.de
„Solar2fuel“ erforscht Recycling von Treibhausgasen
[22.04.10]
Das BMBF-Spitzencluster „Forum Organic Electronics“ hat das neue Verbundprojekt „Solar2fuel“ vorgestellt. Ziel des gemeinsamen Forschungsvorhabens von BASF SE, EnBW Baden-Württemberg AG, Universität Heidelberg und dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es, Kohlendioxid mit Hilfe von Sonnenlicht als Energieträger nutzbar zu machen. Durch sogenannte Photokatalyse soll Kohlenstoffdioxid, das u.a. bei Verbrennungsprozessen in Kraftwerken entsteht, mit Wasser in den Energieträger Methanol umgewandelt und z.B. als Kraftstoff für Brennstoffzellen oder umgerüstete Verbrennungsmotoren zum Einsatz kommen. Hierfür werden Ansätze aus der Nanotechnologie und Materialforschung mit katalytischen Prozessen kombiniert. „Solar2fuel“ wird in den kommenden zwei Jahren mit über 1 Million Euro gefördert. In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 40 Millionen Euro unterstützten Spitzencluster „Forum Organic Electronics“ erarbeiten universitäre und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen gemeinsam mit Unternehmen zukunftsweisende Entwicklungen in der Technologie „Organische Elektronik“.
9. Internationales Innovation Forum
[22.04.10]
Wie können innovative Lösungen die Effizienz von Produkten und Dienstleistungen verbessern und gleichzeitig Abfälle und Emissionen reduzieren? Antworten auf diese und weitere Fragen lieferte das 9. Heidelberger Innovation Forum im April 2010. Im Studio der Heidelberger Villa Bosch präsentierten internationale Forscher, Entwickler und Firmengründer rund 30 marktnahe Geschäftsideen und Forschungsergebnisse aus den Bereichen Cleantech und Green IT. Die gemeinsam von der MFG Baden-Württemberg und dem European Media Laboratory organisierte Veranstaltung widmete sich damit einem Bereich, der als Hoffnungsträger zur Überwindung der Wirtschaftskrise gilt: Energie- und Umwelttechnik (z.B. Photovoltaik, Biobrennstoffe, Wasser- und Windkraft) zählt global zu den aussichtsreichsten Märkten, nicht zuletzt für Risikokapitalgeber. Ziel des Heidelberger Innovation Forum ist es seit 2005, Start-ups zu unterstützen, Technologien zu lizenzieren sowie Kooperationen zu initiieren.
Weitere Informationen: www.heidelberger-innovationsforum.de
und
www.mfg-innovation.de
Kinderuni macht Lust auf Wissenschaft
[25.03.10]
Mitte März 2010 öffnete die Kinderuniversität Heidelberg wieder ihre Pforten für den studentischen Nachwuchs im Alter von 10 bis 13 Jahren. Geboten werden 11 Vorlesungen aus verschiedenen Disziplinen der Geistes- und Naturwissenschaften. So wird in den Räumen des Psychologischen Instituts beispielsweise geklärt, warum Heidelberg weltberühmt ist (Fachbereich Geschichte). Die Astronomen reisen zu den größten Teleskopen der Welt und die Geographen mit acht Klicks um die Welt. Anmeldungen sind im Internet möglich. Die vielfältigen Aktivitäten der Universität Heidelberg für Kinder und Jugendliche – angefangen bei der Grünen Schule über die Ballschule bis hin zu speziellen Ferienprogrammen – sind einsehbar unter:
www.kinderuni-heidelberg.de
Zoo mit erfolgreicher Besucher-Bilanz 2009 und neuem Elefantenhaus
[25.03.10]
Der Zoo Heidelberg blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2009 zurück. Insgesamt besuchten über 544.000 Menschen das 1934 als „Kurpfälzischer Tiergarten“ gegründete Naherholungsziel. Im Juni 2009 fiel zudem der Startschuss für ein deutschlandweit einmaliges Projekt: Das neue, über 3,75 Millionen Euro teure Elefantenhaus, in das Mitte 2010 die erste Elefanten-Jungbullen-WG Deutschlands einziehen wird. Das neuartige Haltungskonzept ist wichtiger Baustein innerhalb der europaweit koordinierten Zuchtbemühungen für die bedrohten Asiatischen Elefanten. Für diejenigen, die schon vor der Eröffnung einen Blick hinter die Kulissen werfen möchten, werden seit Ende Februar 2010 an jedem 2. und 4. Sonntag im Monat exklusive Baustellenführungen angeboten. Der Heidelberger Zoo ist auf einer Fläche von 10,2 ha Heimat für über 1.300 Tiere rund 160 verschiedener Arten.
www.zoo-heidelberg.de
BG Rohstoffe und chemische Industrie mit Sitz in Heidelberg
[16.02.10]
Foto: BG RCI
Zu Jahresbeginn 2010 haben sich die Berufsgenossenschaften Bergbau, Chemische Industrie, Lederindustrie, Papiermacher, Steinbruch und Zucker zur Berufsgenossenschaft Rohstoffe und
chemische Industrie (BG RCI) vereinigt. Sitz der neuen Berufsgenossenschaft ist Heidelberg. Die BG RCI ist bundesweit für 35.000 Unternehmen der jeweiligen Branchen mit rund 1,3 Millionen Versicherten zuständig. Zweck der Fusion ist die Bündelung der Kompetenzen in Sachen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz. Die gewerblichen Berufsgenossenschaften haben den gesetzlichen Auftrag, Arbeitsunfälle sowie Berufskrankheiten und arbeitsbedingte Gesundheitsgefahren zu verhüten.
Weitere Informationen: www.bgrci.de
SRH wächst erneut
[16.02.10]
Die SRH-Gruppe ist in ihren beiden Geschäftsfeldern Bildung und Gesundheit trotz schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter gewachsen. Die Gesamtumsätze erhöhten
sich im Geschäftsjahr 2009 nach vorläufigen Zahlen um 5,1 Prozent auf 562 Millionen Euro. Das Jahresergebnis blieb mit einem Gewinn von über 26 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres.
Positiven Einfluss hatten insbesondere die sieben Krankenhäuser der SRH Kliniken GmbH, die mit Investitionen von 80 Millionen Euro modernisiert wurden. Die Zahl der Mitarbeiter blieb konstant
(7.675). Für 2010 erwartet der Heidelberger Bildungs- und Gesundheitsdienstleister eine deutliche Ergebnisverbesserung bei moderatem Wachstum. Die SRH betreut pro Jahr rund 250.000 Bildungskunden und Patienten.
Weitere Informationen: www.srh.de
CarSharing: neue Station in der Altstadt
[18.01.10]
Anfang Dezember 2009 nahm Stadtmobil Rhein-Neckar eine neue CarSharing-Station in Betrieb: Diese Station in der Tiefgarage P10 am Friedrich-Ebert-Platz ist nicht nur die fünfte in der Altstadt, sondern auch die fünfte Station, die 2009 in Heidelberg eingerichtet wurde. Zwei Ford Fiesta der Kategorie Kleinwagen verbessern nunmehr das Angebot für die CarSharing-Teilnehmer in Heidelberg, die damit insgesamt knapp 70 Fahrzeuge nutzen können. In Heidelberg ist das Netz mit 37 Fahrzeugstandorten besonders dicht geknüpft. Mit der neuen Station reagierte Stadtmobil erneut auf die steigende Nachfrage.
Weitere Informationen: www.stadtmobil.de |
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| Mannheim
Kongress für Gesundheitsversorgung
[28.07.10]
Gesundheitsversorgung fokussieren, gestalten und finanzieren steht im Mittelpunkt des Deutschen Kongresses für Gesundheitsversorgung (DEKOG), der erstmalig am 28. September 2010 im Congress Centrum Rosengarten in Mannheim stattfindet. Ziel der Veranstaltung ist es, alle Akteure der Gesundheitswirtschaft zusammenzuführen – von Ärzten und Krankenhäusern über die Kostenträger bis hin zur Life-Science-Industrie. Die Teilnehmer können sich über die neuesten gesundheitspolitischen Entwicklungen informieren und anschließend in dialogorientierten Workshops mit Experten austauschen. Schwerpunktthemen der Premiere sind „Kooperatives Versorgungsmanagement“, „Leistungssteuerung in der Gesundheitswirtschaft“ und „Deregulierung im Arzneimittelbereich“. Anmeldungen sind bis 1. September 2010 möglich unter:
www.dekog.de
Rechtzeitig gegen „Rückstau“ sichern
[28.07.10]
Die starken Regenfälle im Hochsommer, insbesondere die Gewitterregen mit zahlreichen Überschwemmungen im Stadtgebiet bringen für manche Hausbesitzer unliebsame Überraschungen. Denn bei extremen Niederschlägen kann es vorkommen, dass die Kanalisation vorübergehend überlastet ist und die Wassermengen nur noch bedingt ableitet. Auch bei vorübergehendem Rückstau auf der Straße kann das Oberflächenwasser von außen über tiefer gelegene Hauseingänge, Kellerfenster oder Garageneinfahrten in die Wohnhäuser eindringen. Die Folgen: erhebliche Schäden an Gebäuden und Hausrat. Von „Rückstau“ wird gesprochen, wenn der Wasserspiegel in der Kanalisation bis zur Oberkante ansteigt - dies kann auch bei Normalregen geschehen. Die Rückstauebene ist gemäß der Mannheimer Abwassersatzung die Straßenoberfläche. Damit das Abwasser wegen des hohen Wasserstands nicht rückwärts durch die Hausanschlussleitungen über Toiletten, Spülbecken oder Einläufe in den Kellerräumen austreten kann, sind geeignete Rückstausicherungen wie Rückstauklappen oder Abwasserhebeanlagen einzurichten. Die Stadtentwässerung empfiehlt, die Rückstausicherungen regelmäßig fachmännisch warten zu lassen, damit sie im Ernstfall auch funktionstüchtig sind. Bei der Neuinstallation oder Instandhaltung von Rückstauverschlüssen sollten sich Hausbesitzer vom Architekten oder Sanitärfachmann beraten lassen. Vor Überschwemmungen aufgrund von extremen Regenereignissen können sich Hauseigentümer durch bauliche Maßnahmen schützen: z.B. indem sie die Oberkante zum Kellerfensterschacht oder zur Garageneinfahrt erhöhen. Objektschutz setzt am besten bereits in der Planung an. Eine weitere Vorbeugemaßnahme ist die Entsiegelung von Grundstücksflächen. Auskünfte und Beratung zur Rückstausicherung und Regenwasserversickerung erteilt der Eigenbetrieb Stadtentwässerung Mannheim unter:
Telefon: 06 21/2 93-52 10
Urkundenübergabe bei „Gesundheit im Quadrat“
[23.06.10]
Zum Abschluss des Projektes „Gesundheit im Quadrat“ erhielten kürzlich 12 Familien aus der westlichen Unterstadt aus den Händen von Bürgermeisterin Gabriele Warminski-Leitheußer und Klaus Föll (Techniker Krankenkasse) eine Urkunde im Rahmen eines Eltern-Kind-Frühstücks im Kinderhaus K 2. „Wir wollten mit dem Projekt erreichen, dass sich die Eltern und Kinder mehr bewegen sowie gesünder ernähren“, erklärte Warminski-Leitheußer. „Durch die rege Teilnahme und die Bereitschaft das Gelernte in den Alltag einzubauen, haben wir dieses Ziel erreicht.“ Der Startschuss für das Projekt zur Gesundheits- und Bewegungsförderung fiel auf Initiative des Fachbereichs Gesundheit der Stadt Mannheim Ende 2008. Die Module gliederten sich in Gesundheitsberatung für Migrantinnen, Bewegungsförderung für Kinder sowie Ernährungsberatung und Mutter-Kind-Turnen. Vor allem Eltern wurden die Kenntnisse und Fertigkeiten vermittelt, für eine ausgewogene Ernährung und effektive körperliche Betätigung ihrer Kinder zu sorgen. Die Techniker Krankenkasse hatte das Projekt als sehr vorbildlich anerkannt und mit über 5.500 Euro gefördert. Dass die westliche Unterstadt für das Projekt ausgewählt wurde, ist kein Zufall: Der Stadtteil hat mit rund 9.500 Bürgern eine sehr hohe Bevölkerungsdichte (ca. 47 Prozent haben Migrationshintergrund), beengte Wohnverhältnisse, eine enge Straßenführung und wenig Grünflächen. Um die Situation und den Bedarf vor Ort einschätzen zu können, führte die Gesundheitsförderung der Stadt intensive Gespräche mit den ansässigen Schulen, Kindertagesstätten, Begegnungsstätte und Ärzten. Auch bei Stadtteilkonferenzen und Bürgergesprächen war man präsent. Es zeigte sich, dass in vielen Bereichen Handlungsbedarf bestand: z.B. bei Sportangeboten, Ernährungsfragen sowie zu gesundheitsbezogenen Themen, sinnvollen Kinderprogrammen und Sprachförderung. Das Projekt begann mit einer allgemeinen Gesundheitsberatung für Frauen/Mütter mit Migrationshintergrund. Themen wie Vorsorgeuntersuchungen, gesunde Ernährung und Suchtprävention wurden eingebracht. Angebote (z.B. im Kindergarten) führten die Kinder zu Spaß an Bewegung und Sport. Bereits nach der ersten Programmphase konnte man einen deutlichen Zugewinn an Bewegungsfähigkeit feststellen. Bei den Müttern des Kinderhauses K 2 wurden neben den eigentlichen Zielen und trotz teilweise vorhandener Sprachbarrieren neue Netzwerke und soziale Kontakte geknüpft. Ein weiterer positiver Nebeneffekt war die indirekte Sprachförderung beim Ernährungs- und Bewegungsprogramm. Durch das große Engagement der Erzieher gelang es, dass die Eltern sich begeistert am Projekt beteiligten und die Erfahrungen nun für den Kindergartenalltag einbringen.
Mannheim bringt Elektromobilität auf die Straße
[22.04.10]
Gemeinsam bringen sie Elektromobilität auf Mannheims Straßen: OB Dr. Peter Kurz, Michael Schnellbach (m:con), Andreas Hilgenstock (Engelhorn) und der Vorstandsvorsitzende von MVV Energie, Dr. Georg Müller.
Foto: MVV Energie AG
Mit einem bisher beispiellosen Kooperationsprojekt wollen das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie, die Mannheimer Kongressgesellschaft m.con und das führende Mannheimer Bekleidungshaus Engelhorn die umweltfreundliche Zukunftstechnologie Elektromobilität im wahrsten Sinn des Wortes „auf die Straße“ bringen. Den gemeinsamen Startschuss gaben der MVV-Vorstandsvorsitzende Dr. Georg Müller, der Geschäftsführende Gesellschafter der Engelhorn KGaA, Andreas Hilgenstock, und Michael Schnellbach, Prokurist der m.con GmbH, in Anwesenheit des Mannheimer Oberbürgermeisters, Dr. Peter Kurz, bei einer Pressekonferenz Mitte April 2010. Dabei nahmen sie zugleich die erste öffentliche Ladesäule für Elektroautos in Mannheim in Betrieb: Seitdem können Besitzer von Elektrofahrzeugen auf dem Vorplatz des MVV-Hochhauses am Luisenring ihre Autos oder Roller aufladen. Im nächsten Schritt wollen MVV Energie, m.con und Engelhorn in Mannheim mit einem Shuttle-Service die Alltagstauglichkeit der Elektromobilität unter Beweis stellen. Sobald die erforderlichen Elektrofahrzeuge am Markt beschafft werden können, soll dabei parallel zu wichtigen Kongressen in der Stadt ein Pendelverkehr zwischen Hauptbahnhof, Rosengarten und Innenstadt angeboten werden. Die Projektpartner hoffen, damit bereits im Herbst starten zu können. Bis dahin sollen auch zwei weitere Ladesäulen beim Rosengarten und bei Engelhorn Sports in der Kunststraße installiert werden. Nach den Worten von Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz ist Mannheim mit diesem Projekt auch bei dieser „zweiten Erfindung des Automobils wieder vorne mit dabei“. Nach der Entwicklung des Verbrennungsmotors durch Carl Benz Ende des 19. Jahrhunderts stehe das Automobil mit der Einführung des Elektroantriebs heute vor einer entscheidenden Weichenstellung. „Die Umsetzung dieser Entwicklung in Städten und Ballungszentren ist eine wichtige Zukunftsaufgabe“, so Dr. Kurz. „Mannheim als zweitgrößte Stadt in Baden-Württemberg und Zentrum der Metropolregion Rhein-Neckar kann hier seine Chancen nutzen.“ Für den Vorstandsvorsitzenden der MVV Energie, Dr. Georg Müller, muss der Ausbau der Elektromobilität von Anfang an in Verbindung mit der Nutzung von Erneuerbaren Energien erfolgen. Dr. Müller: „Nur die Kombination mit Ökostrom wird der Technologie zum Durchbruch verhelfen.“ Deshalb setze sein Unternehmen dabei auch ausschließlich Strom aus Erneuerbaren Energien ein.
ABB-Technologie für neuen GKM-Block 9
[16.02.10]
ABB in Deutschland hat von der Großkraftwerk Mannheim AG (GKM) einen Auftrag über 15 Millionen Euro erhalten. Der Kontrakt sieht die Lieferung von Produkten vor, die zur Steigerung der Energieeffizienz des derzeit in Bau befindlichen Block 9 beitragen. Der neue Steinkohleblock soll 2013 mit einer Leistung von 911 Megawatt in Betrieb gehen. GKM und die von Mannheim aus gesteuerte ABB Deutschland arbeiten bereits seit mehreren Jahren zusammen. So erneuert das in Energie- und Automationstechnik führende Unternehmen beispielsweise in den kommenden Monaten drei Antriebe für Kesselspeisepumpen in Block 7, wodurch eine Laufzeitverlängerung um rund 20 Jahre möglich wird.
Weitere Informationen: www.abb.de
Hochschule Mannheim koordiniert Verbundprojekt
[16.02.10]
Das Institut für Prozessmesstechnik und innovative Energiesysteme der Hochschule Mannheim steuert ein vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) mit über 1,2 Millionen Euro gefördertes Verbundprojekt. Ziel ist die Entwicklung eines Laborautomats zur parallelen Bioprozessanalytik auf der Basis von chromatografischen Trennverfahren. Mannheimer Forscher sollen mit ihren Arbeiten u.a. die Analysezeiten verkürzen und so einen höheren Probendurchsatz ermöglichen. Hierfür stellt das BMWi 350.000 Euro zur Verfügung. Aus der Metropolregion Rhein-Neckar sind außerdem die Universität Heidelberg (Institut MABEL) sowie die Ludwigshafener instrAction GmbH beteiligt.
Weitere Informationen: www.hs-mannheim.de
Arbeiten an neuer Fernwärmeleitung in Mannheim-Rheinau beginnen
[18.01.10]
Die Arbeiten für den Bau der neuen Fernwärmeleitung zwischen Mannheim und Speyer gehen zügig voran. Dabei verlegt die MVV Energie AG in den kommenden Wochen auch im Bereich Mannheim-Rheinau Fernwärmerohre. Abhängig von den Witterungsbedingungen war der Baubeginn für den 11. Januar vorgesehen. Begonnen werden die Arbeiten in der Karlsruher Straße/Ecke Waldseestraße in Richtung Rhenaniastraße sowie an der Wittener Straße/Ecke Mülheimer Straße in Richtung Essener Straße. Im Rahmen dieser Arbeiten kann es zu Behinderungen im Straßenverkehr kommen. MVV Energie und die beauftragten Bauunternehmen bemühen sich, die Beeinträchtigungen für Anwohner und Verkehrsteilnehmer so gering wie möglich zu halten, und bitten dafür um Verständnis. Die Zufahrten zu den Liegenschaften sind dabei ständig gewährleistet. Die Baumaßnahme soll im Laufe des Frühjahrs 2010 abgeschlossen werden. Für Rückfragen zum Thema Fernwärme ist ein Service-Telefon eingerichtet worden, das werktags in der Zeit von 7.00 bis 18.00 Uhr besetzt ist unter:
06 21/2 90-29 99 |
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| Nordbaden
Weinheim: Baubeginn für den Solarpark
[28.07.10]
Auf dem Gelände der ehemaligen Deponie Weinheim haben im Juni 2010 die Bauarbeiten für das neue Solarkraftwerk begonnen. Auf dem Hochplateau am Weinheimer Kreuz werden auf einer Fläche von 25.000 qm über 7.500 kristalline Photovoltaikmodule verbaut. Nach Fertigstellung soll das Kraftwerk mit einer Leistung von 1,2 Megawatt über 1,1 Millionen Kilowattstunden Solarstrom pro Jahr liefern. Dies entspricht rechnerisch dem Bedarf von 300 Vier-Personen-Haushalten und einer Kohlendioxid-Entlastung für die Atmosphäre von 550 Tonnen im gleichen Zeitraum. Die Planung und technische Realisierung des Photovoltaikkraftwerks erfolgt durch die pfälzische EWT SolServ Kraftwerksbau GmbH, für die Finanzierung und Betriebsführung zeichnet die Tauber-Solar Unternehmensgruppe aus Tauberbischofsheim verantwortlich.
Eberbach: Energieberatung der Verbraucherzentrale informiert
[23.06.10]
Bei einem Beratungsgespräch bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale können Hausbesitzer Entscheidungshilfen zur Wahl geeigneter Dämm-Materialien sowie Informationen über staatliche Förderprogramme (in Form von Zuschüssen bzw. zinsgünstigen Krediten) erhalten. Unter der genannten Telefon-Nummer können Termine zur persönlichen Energieberatung in der Verbraucherzentrale (bei den Stadtwerken) vereinbart werden. Das Telefon ist montags bis donnerstags von 10.00 bis 18.00 Uhr und freitags bis 14.00 Uhr besetzt.
Telefon: 0 18 05/50 59 99
Buchen: Protest gegen Müllimporte war erfolgreich
[22.04.10]
Der monatelange Protest der Buchener Bürger gegen die vom Kreistag beschlossene räumliche Ausweitung der Kreismülldeponie Sansenhecken, um Müll aus ganz Europa aufnehmen zu können, war erfolgreich: Wie Landrat Achim Brötel Ende März 2010 mitteilte, soll von der Erweiterung Abstand genommen werden. In Buchen sollen künftig nur Abfälle aus Deutschland, vorrangig aus Baden-Württemberg, entsorgt werden.
Mühlhausen: Naturschutzbund veranstaltet Indianer-Freizeit
[25.03.10]
Der Naturschutzbund (NABU) Rhein-Neckar-Odenwald veranstaltet in den Sommerferien eine Indianer-Freizeit: Abenteuerliche Tage warten auf mutige kleine Squaws und tapfere Krieger. Wald-Rallye und Indianerspiele, Tierspurensuche und eine geheimnisvolle Nachtwanderung lassen jedes Indianerherz höher schlagen. Die Freizeit (30.08.-03.09.10) in der Tairnbacher Hütte bei Mühlhausen im Kraichgau ist für Kinder von sieben bis zwölf Jahren geeignet. Kosten: 195 Euro (für Mitglieder: 175 Euro). Informationen bzw. Anmeldung unter:
NABU_RNO@onlinehome.de
Waldbrunn: KulTour im Odenwald
[25.03.10]
Auch in 2010 veranstaltet die Touristikgemeinschaft Odenwald (TGO) wieder die KulTour, bei der Gäste aus nah und fern allerhand Wissenswertes über die Ferienregion Neckartal-Odenwald-Bauland erfahren können. Los geht es am 17. April 2010 in Waldbrunn-Waldkatzenbach. Dort startet eine geführte Wanderung zum Katzenbuckel. Unterwegs gibt es auf dem „Weg der Kristalle“ zahlreiche Informationen zu dem erloschenen Vulkan, der mit 626 Meter die höchste Erhebung des Odenwaldes ist. Nachmittags steht ein Besuch der ersten und größten Stutenmilchfarm Deutschlands in Waldbrunn-Mülben auf dem Programm. Anmeldungen sind bei der Odenwald Incoming Agentur möglich. Für das vergangene Jahr meldeten die Mitgliedskommunen der TGO Anfang März zum dritten Mal in Folge deutlich mehr als 1 Million Übernachtungsgäste.
www.tg-odenwald.de
Meckesheim: MVV Energie installierte erste Gaswärmepumpe in der Region
[18.01.10]
Foto: MVV Energie AG
Steigende Energiekosten, erhöhte Anforderungen an die Energieeffizienz in Gebäuden sowie das wachsende Umweltbewusstsein haben die Nachfrage nach innovativen Technologien im Bereich der Energieversorgung deutlich erhöht. Die Meckesheimer SERO PumpSystems GmbH hat die Zeichen der Zeit erkannt und setzt langfristig auf Energieeffizienz: Beim Neubau der Bürogebäude und der Betriebshalle entschied man sich für eine innovative Gas-Adsorptionswärmepumpe zur Wärmeversorgung als Ersatz der bisherigen Ölheizung. Im Rahmen des Feldtests der Initiative Gaswärmepumpe (IGWP) nahmen Ende Dezember 2009 die SERO PumpSystems GmbH und die MVV Energie die erste Gas-Adsorptionswärmepumpe in der Metropolregion Rhein-Neckar offiziell in Betrieb. Die neue Anlage (thermische Leistung: 40 Kilowattstunden) liefert die Grundlast der neuen Gebäude und ist mit einem Spitzenlastkessel kombiniert. Als Primärenergie nutzt die Wärmepumpe umweltfreundliches Erdgas statt Strom, um den Adsorptionsprozess in Gang zu bringen. Damit spart die Anlage fossile Brennstoffe, weil sie als erneuerbare Wärmequelle zusätzlich Umweltwärme aus dem Erdreich nutzt. Dafür waren vier Erdwärmebohrungen mit rund 80 Metern Tiefe notwendig. Pro eingesetzte Kilowattstunde Erdgas erzeugt die Gaswärmepumpe zwischen 1,2 und 1,6 Kilowattstunden Wärme und trägt dadurch im Vergleich zu konventionellen Heizkesseln zu einer erheblichen Energie- und Kohlendioxideinsparung bei. Der Nutzungsgrad liegt 25 bis 30 Prozent höher als bei herkömmlichen Gas-Brennwertgeräten. Die Heizungsanlage bietet darüber hinaus den Vorteil, dass im Sommer auch Kälte für die Klimatisierung der Gebäude zur Verfügung gestellt werden kann. Im Rahmen des Feldtests hat MVV Energie mit der Firma SERO eine zweijährige Kooperation vereinbart und ein umfangreiches Monitoringsystem installiert, um die Betriebsdaten zu erfassen und auszuwerten. Die im Jahr 2008 gegründete Initiative Gaswärmepumpe ist eine Vereinigung führender deutscher Energieversorger und innovativer Heizungshersteller. Gemeinsames Ziel ist die erfolgreiche Markteinführung und Positionierung der Zukunftstechnologie Gaswärmepumpe.
Zwingenberg: Gemeinde und EnBW bleiben Partner
[18.01.10]
Zwingenbergs Bürgermeister Peter Kirchesch und ein Vertreter der EnBW unterzeichneten gemeinsam Anfang Dezember 2009 den neuen Stromkonzessionsvertrag. Dieser tritt zum 1. Januar 2011 in Kraft und gilt für die nächsten 20 Jahre. Die Stromkonzession gibt der EnBW Regional AG das Recht öffentliche Verkehrsräume (Straßen, Wege, Plätze) für die Errichtung und den Betrieb der Stromversorgungsleitungen zu nutzen. Die Gemeinde erhält im Gegenzug die nach gesetzlicher Vorgabe höchstzulässige Konzessionsabgabe. Diese stärkt die Finanzen der Gemeinde und muss nicht, wie z.B. die Gewerbesteuer, in den kommunalen Finanzausgleich mit einbezogen werden.
Rhein-Neckar-Kreis: Gesundheitsbericht im Internet
[18.01.10]
Der über 250-seitige Bericht „Zur gesundheitlichen und sozialen Lage von Kindern im Rhein-Neckar-Kreis“ (mit mehr als 100 Abbildungen und Tabellen), den das Gesundheitsamt des Kreises Ende 2009 herausgegeben hat, steht mittlerweile auf der Internetseite im PDF-Format kostenlos zur Verfügung.
Weitere Informationen:
www.rhein-neckar-kreis.de/servlet/PB/show/1982455/KGB_Druck_Gesamt_neu%202.pdf
Bruchsal: Erstes Geothermie-Kraftwerk des Landes am Netz
[18.01.10]
Das erste Geothermie-Kraftwerk Baden-Württembergs ist Mitte Dezember 2009 in Bruchsal ans Netz gegangen. Das 17-Millionen-Euro-Projekt des Stromkonzerns EnBW und der Bruchsaler Energie- und Wasserversorgung soll die Wirtschaftlichkeit der Erdwärme testen. Das Kraftwerk (Leistung: 550 Kilowatt) erzeugt zunächst nur Strom und versorgt ca. 1.200 Haushalte.
Neunkirchen gewinnt Gold bei Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“
[18.01.10]
Neunkirchen wurde im November 2009 als einzige Kommune in der Metropolregion Rhein-Neckar beim Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ 2008/2009 mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Es qualifizierte sich somit unter rund 5.000 Bewerbern deutschlandweit für die Teilnahme am Bundesentscheid des Dorferneuerungswettbewerbs 2010. Das Kirschendorf im Kleinen Odenwald punktete mit herausragenden Leistungen in den Bereichen Entwicklung, Bau- und Grüngestaltung, soziale und kulturelle Aktivitäten sowie „Das Dorf in der Landschaft“. „Unser Dorf hat Zukunft“ ist ein vom Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz ausgeschriebener Wettstreit, der seit 1961 in der Bundesrepublik durchgeführt wird und bis 1997 unter dem Namen „Unser Dorf soll schöner werden“ firmierte. Ziel ist die Verbesserung der Zukunftsperspektiven in den Dörfern mit bis zu 3.000 Einwohnern und die Steigerung der Lebensqualität in ländlichen Räumen.
Weitere Informationen: www.neunkirchen-baden.de
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| Ludwigshafen
Technische Werke mit stabilem Ergebnis
[28.07.10]
Die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL AG) sind trotz eines vorwiegend durch Einmaleffekte verursachten Fehlbetrags von -1,45 Millionen Euro zufrieden mit dem Jahresabschluss 2009. Die Umsatzerlöse stiegen von 230 auf 241 Millionen Euro. Leichten Rückgängen beim Absatz von Strom und Erdgas standen Zunahmen insbesondere im Fernwärmegeschäft aber auch beim Verkauf von Trinkwasser gegenüber. Für 2010 plant die TWL Gesamtinvestitionen in Höhe von 28 Millionen Euro; bis 2013 soll der Wert auf ca. 14 Millionen Euro reduziert werden. Schwerpunkt der Tätigkeiten ist weiterhin der Fernwärmeausbau.
Weitere Informationen: www.twl.de
Saint-Gobain Isover zufrieden mit Geschäftsjahr 2009
[23.06.10]
Die Ludwigshafener Saint-Gobain Isover G+H AG blickt trotz eines Umsatzrückgangs und einem geringeren operativen Ergebnis auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009 zurück. Der Gesamtumsatz lag mit 362 Millionen Euro um rund 5 Prozent unter dem des Vorjahres (379 Millionen). Das Jahresergebnis nach Steuern belief sich auf 175 Millionen Euro (2008: 146 Millionen). Die kräftigen Rückgänge im Neubaubedarf wurden durch zunehmenden Bedarf an Modernisierung weitgehend ausgeglichen. Beeinflusst war dies durch die erfolgreichen KfW-Förderprogramme zur Kohlendioxid-Reduzierung und das Konjunkturpaket II. Trotz des von Überkapazitäten geprägten Umfelds konnte Isover mit innovativen Produkten, wie im Bereich Mineralwolle, seine Position als Marktführer bei Dämmstoffen behaupten.
Weitere Informationen: www.isover.de
Projekte einer nachhaltigen, sozialen und integrativen Stadtentwicklung
[22.04.10]
Die Ludwigshafener Innenstadt verändert sich. Im Zuge des Stadtumbaus wird die Infrastruktur verbessert, Förderprogramme ermöglichen die Sanierung bestehender Häuser. Eng verknüpft mit den baulichen sind soziale und soziokulturelle Projekte. Im Zuge einer nachhaltigen, sozialen und integrativen Stadtentwicklung sollen Bildung, das Zusammenleben aller Menschen im Stadtumbaugebiet und die Stärkung sozialer Kompetenzen gerade bei Kindern und Jugendlichen im Vordergrund stehen. Deswegen wird die Stadtverwaltung in den kommenden vier Jahren sechs Handlungsfelder in dem vernetzten Projekt "Wir engagieren uns für unsere Stadt" aufgreifen, die an den konkreten Lebenslagen und Ressourcen der Menschen ansetzen und sie beteiligen. Gefördert werden die Maßnahmen aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung im Rahmen des rheinland-pfälzischen Förderprogramms "Wachstum durch Innovation". Zu den einzelnen Projekten kommen u.a. auch Projekte mit dem Haus der Naturpädagogik im Wildpark Ludwigshafen-Rheingönheim, der Erzählwerkstatt am Heinrich-Pesch-Haus sowie eine Kooperation mit dem Kunstverein Ludwigshafen und dessen pädagogischer Werkstatt "UnArtig".
Heinrich-Pesch-Haus mit neuem Seminarprogramm
[25.03.10]
Das Heinrich-Pesch-Haus (HPH) in Ludwigshafen hat sein neues Veranstaltungsprogramm für 2010 vorgestellt. Das über 100 Seiten starke Angebot an Seminaren, Workshops und Vorträgen reicht von Themen aus Kunst und Kultur, Gesundheit und Kreativität über berufliche Weiterbildung bis hin zu politischer Jugendarbeit. Die neue Homepage des HPH liefert neben einer Anmeldefunktion umfassende Informationen zu den inhaltlichen Schwerpunkten der Veranstaltungen. Das HPH versteht sich als Forum für angewandte Ethik und gesellschaftliche Praxis. Ziel des Bildungsangebots ist es, Orientierung, Wissen und Diskurs in gesellschaftspolitischen und religiösen Fragen zu bieten.
www.heinrich-pesch-haus.de
BASF mit Forschungsverbünden in Zukunftstechnologien
[16.02.10]
Die BASF und das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) haben ein gemeinsames Labor für Verfahrenstechnik gegründet. Das JointLab „IP3“ (innovative Produkte, intelligente Partikel,
integrierte Prozesse) ist zunächst für fünf Jahre eingerichtet und hat einen Finanzierungsrahmen von 8 Millionen Euro, der von den Partnern und durch das Land Baden-Württemberg getragen wird. Eine 20-köpfige, interdisziplinäre Forschergruppe arbeitet im „IP3“ u.a. an nanostrukturierten Funktionsmaterialien, wie sie in der organischen Elektronik, als Pigmente, Agrochemikalien, Arzneimittel oder Katalysatoren zum Einsatz kommen. Im vom Bundesforschungsministerium geförderten Verbundprojekt „TOPAS 2012“ arbeitet die BASF derweil zusammen mit den Firmen Osram Opto Semiconductors, Philips und Aixtron an der Entwicklung innovativer, energiesparender Lichttechnologie auf Basis von organischen Leuchtdioden (OLED). Ziel ist es, z.B. Dioden mit mehr als 10.000 Stunden Lebensdauer – dem zehnfachen einer herkömmlichen Glühlampe – herzustellen.
Weitere Informationen: www.basf.com |
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| Pfalz
Landau: Markus Abel Amtsleiter des neuen Umweltamtes
[28.07.10]

Foto: Stadt Landau
Das seit 1. Juli 2010 neu gegründete Umweltamt der Stadtverwaltung Landau wird künftig von Markus Abel geführt. Vorerst kommissarisch übernimmt der vorherige Sachgebietsleiter für Landespflege und Umweltplanung beim Stadtbauamt Landau die Aufgabe des Amtsleiters. Abel vereint unter sich die Sachgebiete „Grünflächen“ und „Landespflege und Umweltplanung“, bisher dem Stadtbauamt zugeordnet, und das Sachgebiet „Umweltschutz“ (inkl. Gewässerunterhalt), bisher dem ehemaligen „Amt für Recht, Ordnung und Umwelt“, zugeteilt. „Es gibt nun für die Bürger einen einheitlichen Ansprechpartner zum Thema ,Umwelt’“, so der neue Amtsleiter. Es solle der Bereich weiter fortentwickelt werden, gerade auch im Hinblick auf die kommende Landesgartenschau 2014. „Wir werden die Planungen für die Themen Grünflächen, Natur und Energie unterstützen“, so Abel weiter. Auch die Lokale Agenda ist hier angesiedelt. Untergebracht ist das Umweltamt mit seinen insgesamt zehn Mitarbeitern in den ehemaligen Räumen der Volkshochschule in der Roten Kaserne. Im Erdgeschoss befinden sich die Räume für den Bereich Umweltschutz, im ersten OG die Abteilung „Grünflächen“ und im zweiten OG die Amtsleitung sowie die Landespflege, Umweltplanung, Natur- und Artenschutz. Erreichbar ist das Umweltamt unter 0 63 41/13-35 02
Landau: Sommerferienprogramm der Zooschule
[28.07.10]
„Langeweile“ ist in den Ferien ein Fremdwort im Landauer Zoo, wo die Zooschule in der Zeit vom 2. bis 13. August 2010 täglich eine durchgehende Ferienbetreuung und Workshops für Kinder von sieben bis zwölf Jahren anbietet. Zusammen mit den Pädagoginnen werden die Tiere des Zoos beobachtet und ein Blick hinter die Kulissen, z.B. in die Futterküche, geworfen. Auf der „Afrika-Safari“, beim Mikroskopieren, oder bei den Themen „Raubkatzen“ und „Wer frisst was?“ gibt es viel Neues zu erleben und kennenzulernen. Mit von der Partie ist auch Zooschulhund „Felix“. Am Ende jeder Woche erhalten alle Teilnehmer ein Tierforscherdiplom. Für Spannung und Spaß garantieren auch die Sonderworkshops ab acht Jahren, die sich um Dinosaurier und Reptilien, Farben in der Natur, das Leben in der Wüste oder das Leben von Kindern in Peru drehen.
Weitere Informationen: www.zoo-landau.de
Neustadt: Erste „Panorama-Kamera-Pfälzerwald“ in Betrieb
[28.07.10]
Die Ortsgruppe des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) in Neustadt/Weinstraße hat auf dem 553 Meter hohen Weinbiet die erste „Panorama-Kamera-Pfälzerwald“ in Betrieb genommen. Per Web-Cam erhält man unter deren Internetseite einen herrlichen Blick über das UNESCO-Biosphärenreservat Pfälzerwald und die Rheinebene.
Weitere Informationen: www.nabu-nw.de
Speyer: Ausbau des Flugplatzes genehmigt
[23.06.10]
Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig hat ein positives Urteil zum Ausbau des Flugplatzes in Speyer gefällt. Es bestätigte, dass der Ausbau für die dauerhafte internationale Wettbewerbsfähigkeit der Region unerlässlich und ohne Alternative sei. Zudem überzeuge das vorgelegte Konzept auch in Bezug auf seine Umweltverträglichkeit. Das Vorhaben sei mit dem europäischen Vogel-, Habitat- und Artenschutzrecht vereinbar. Insofern wurden einzelne Beschwerden von Naturschutzverbänden und Bürgern abgewiesen. Geplant ist, die Start- und Landebahn des Flugplatzes um rund 450 auf 1.700 Meter zu verlängern. Damit sollen v.a. die steigenden europäischen Sicherheitsanforderungen im Flugverkehr erfüllt werden. Begonnen werden soll der Ausbau noch in 2010.
Germersheim: VRRN startet EU-Projekt „Manage+“
[22.04.10]
Mitte April 2010 wurde in Germersheim der Partnerschaftsvertrag für das EU-Projekt „Manage+“ unterzeichnet. Ziel der Aktivitäten von Manage+ ist es, in attraktiven Tourismus- und Naherholungsgebieten bestehende Industriebrachen bzw. historisch bedeutsame Gebäude in Tourismuszentralen umzunutzen. In dessen Rahmen beabsichtigt die Stadt, das Weißenburger Tor
als Teil der historischen Festungsanlage zu einem Tourismusmanagement-Zentrum umzubauen. Der VRRN hat dabei die regionale Koordinierungsfunktion. Das Interesse der Metropolregion besteht auch darin, dort als regionaler Tourismusakteur mit dem Landschaftspark Rhein-Neckar präsent zu sein. Die weiteren Projektpartner sind in Brügge, Chester und Utrecht gelegen; der Regionalverband Ruhr (Essen) fungiert als Projektträger. Die Gesamtkosten von Manage+ betragen 6,2 Millionen Euro und werden mit 3,1 Millionen Euro von der EU gefördert. Die Maßnahmen in Germersheim werden davon mit rund 700.000 Euro bezuschusst. Der Projektzeitraum ist bis Mitte 2013 angelegt. Manage+ basiert auf dem INTERREG IV B Programm für Nordwesteuropa, das regionale Kooperationsprojekte zwischen europäischen Partnern fördert.
Speyer: Erfolgreiche Tagung zum Kommunalen Klimaschutz
[22.04.10]
„Förderprogramme für Klimaschutz in Kommunen“ lautete das Thema einer Fachtagung an der Deutschen Hochschule für Verwaltungswissenschaften in Speyer, zu der sich Mitte März rund 150 Vertreter regionaler Kommunalverwaltungen trafen. Anhand erfolgreicher Förderbeispiele und einer Begleitausstellung erhielten die Gäste einen Überblick über ausgewählte Förderprogramme zum Klimaschutz. Dabei ging es gleichermaßen um mögliche Finanzierungsquellen der EU, des Bundes und der Länder Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz. Wichtigste Erkenntnis des Tages: Klimaschutz ist bezahlbar, wenn der Weg durch den „Förderdschungel“ gebahnt ist. Um dies zu unterstützen, hatten erstmals zwei regionale Planungsverbände (Verband Region Rhein-Neckar und Mittlerer Oberrhein) gemeinsam mit zwei Landesbehörden (Regierungspräsidium Karlsruhe sowie die SGD Süd) zu einer Informationsfachtagung eingeladen.
Weitere Informationen: www.vrrn.de
Germersheim: Ausbau der S-Bahn-Strecke Germersheim-Bruchsal
[25.03.10]
Ende 2009 wurde die Erweiterung der Nahverkehrsinfrastruktur auf der S-Bahn-Strecke Bruchsal-Graben/Neudorf-Germersheim beschlossen. Das Vorhaben beinhaltet die S-Bahn-gerechte Modernisierung und den Aus- und Neubau der Station Germersheim-Mitte sowie die Elektrifizierung des eingleisigen Streckenabschnitts Graben/Neudorf-Germersheim. Weitere Maßnahmen sind die Anpassung der Gleis-, Oberleitungs- und Signalanlagen. Die Gesamtkosten der Infrastrukturmaßnahme an der Schnittstelle von Metropolregion Rhein-Neckar und Region Karlsruhe betragen ca. 31,7 Millionen Euro, der Anteil von Stadt und Kreis Germersheim liegt bei 1,81 Millionen Euro. Vom Ausbau soll insbesondere die touristische Entwicklung profitieren. Baubeginn ist im Sommer 2010, die Inbetriebnahme soll 2011 erfolgen. Seit September 2009 läuft bereits der Ausbau der Stadtbahn Wörth-Germersheim. |
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| Südhessen
Hesseneck: Beteiligung am Wettbewerb „Bioeffizienz-Dorf Hessen“
[23.06.10]
Die Gemeinde Hesseneck will ihre Anstrengungen in Sachen Klimaschutz verstärken und sich am Landeswettbewerb „Bioeffizienz-Dorf Hessen 2010/2012“ beteiligen. Der Gemeindevorstand unterzeichnete im Mai 2010 eine Erklärung, wonach die Gemeinde künftig weniger Schadstoffe ausstoßen, mehr Photovoltaikanlagen installieren und verstärkt erneuerbare Energien nutzen will. Schon jetzt beteiligt sich Hesseneck an verschiedenen Klimaschutzinitiativen. Durch die Teilnahme am Wettbewerb „Bioeffizienz-Dorf“, zu dem in Hessen Dörfer mit bis zu 1.000 Einwohnern aufgerufen sind, sollen mit Fördermitteln von Land bzw. Bund Anreize für Immobilienbesitzer und Handwerksbetriebe geschaffen werden, Energie einzusparen.
Neckarsteinach: Info-Zentrum und „Laden am Geopark“ eingeweiht
[23.06.10]
Das „Südportal des Geoparks Bergstraße-Odenwald“ nimmt Gestalt an: Als erster Schritt für das ehrgeizige Projekt der Stadt Neckarsteinach wurde Mitte Mai 2010 ein Informationszentrum verbunden mit dem „Laden am Geopark“ offiziell eingeweiht (Neckarstraße 47). Nicht weit entfernt von den Anlegestellen der Ausflugsschiffe finden Besucher dort nun Informationsmaterial über den Geopark, die Stadt und Umgebung.
Erbach: Neuer Selbsthilfe-Wegweiser für den Odenwaldkreis
[22.04.10]
Für Menschen mit Suchtproblemen, Behinderungen, Krankheiten und psychischen Problemen hat der Odenwaldkreis seinen Selbsthilfe-Wegweiser neu aufgelegt. Die 2008 erstmals veröffentlichte Broschüre „Selbsthilfegruppen Odenwaldkreis“ führt 67 Gruppen, Anlaufstellen und Internetadressen auf. Bestellt werden kann der Wegweiser über die Mail-Adresse:
Selbsthilfe.odenwald@paritaet-projekte.org
Biblis: Laufzeit von Block A wird „gestreckt“
[22.04.10]
Der südhessische Atommeiler Biblis A läuft seit kurzem nur mit halber Kraft. Die Leistung wurde dauerhaft auf 40 bis 50 Prozent heruntergefahren, wie der Betreiber RWE bestätigte. Dadurch kann Deutschlands ältester Atommeiler länger am Netz bleiben. Die Reststrommenge, die Biblis A nach dem Atomkonsens noch produzieren darf, reicht bei voller Leistung noch etwa ein halbes Jahr.
Kreis Bergstraße: Weiterentwicklung des ÖPNV gesichert
[18.01.10]
Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) und das Land Hessen haben eine Finanzierungsvereinbarung für den ÖPNV im Kreis Bergstraße unterzeichnet. Damit ist die mittelfristige Weiterentwicklung des VRN-Angebots bis ins Jahr 2014 sichergestellt. Das Land stellt hierfür in den kommenden fünf Jahren ca. 102 Millionen Euro zur Verfügung. Ein Großteil der Mittel wird in den regulären Bus- und Schienenverkehr im hessischen Teil der Metropolregion Rhein-Neckar fließen. Geplant sind zudem Verbesserungen auf der Nibelungen-, der Weschnitztal-, der Main-Neckar- und der Riedbahn. Der VRN wurde vor 20 Jahren gegründet und erstreckt sich derzeit auf einer Fläche von knapp 10.000 Quadratkilometern über 24 Landkreise und kreisfreie Städte mit insgesamt über 3 Millionen Einwohnern.
Weitere Informationen: www.vrn.de
Biblis: Block B wieder am Netz
[18.01.10]
Nach zehnmonatigen Wartungs- und Erneuerungsarbeiten ist der Block B des Atomkraftwerks Biblis seit Anfang Dezember 2009 wieder am Netz. Letzte Prüfungen hatten laut Betreiberangaben keine Beanstandungen ergeben. Der Block war im Januar 2009 vom Netz genommen worden. Der älteste noch im Dienst befindliche Reaktor Deutschlands, Block A, soll nach einer Revision noch im Januar ebenfalls wieder ans Netz gehen. Nach ursprünglichen Planungen soll Block A im Laufe des Jahres 2010 endgültig vom Netz gehen, Block B im Jahr 2012.
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| Region
Europa-Delegation bei Besuch von Region beeindruckt
[28.07.10]
Eine internationale Delegation des Ausschusses für Regionale Entwicklung des Europäischen Parlaments informierte sich Ende Juni 2010 in Heidelberg über die Regionalentwicklung in der Metropolregion Rhein-Neckar (MRN). Die Gastgeber, u.a. Heidelbergs OB Dr. Eckart Würzner und der stellvertretende Direktor des Verbands Region Rhein-Neckar Christoph Trinemeier, erläuterten dazu die Grundzüge der Entwicklungsstrategie der MRN, deren Ziel es ist, die MRN langfristig im Wettbewerb mit den führenden Wirtschaftsräumen zu positionieren. Die Parlamentarier aus Brüssel zeigten sich besonders beeindruckt von den zahlreichen effektiven Kooperationen zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie von den Aktivitäten der regionalen Cluster. Die Abgeordneten attestierten der MRN zudem eine Spitzenstellung in den Bereichen Klimaschutz und Energieeffizienz. Im Resümee der Gäste wurde der MRN eine europäische Vorbildfunktion in Sachen Regionalentwicklung zugeschrieben. Stefan Dallinger, Landrat des Rhein-Neckar-Kreises und Sprecher des Initiativkreises Europäischer Metropolregionen, unterstrich, dass Metropolregionen die Motoren und Wachstumskerne Europas sind.
Start für S-Bahn-Ausbau Germersheim-Bruchsal
[28.07.10]
Im Rahmen der 2. Ausbaustufe der S-Bahn Rhein-Neckar erfolgte Anfang Juli 2010 der Startschuss für den Ausbau der Strecke Bruchsal - Graben-Neudorf - Germersheim. Die Infrastrukturmaßnahme an der Schnittstelle der Regionen Rhein-Neckar und Karlsruhe beinhaltet die Modernisierung der Stationen Karlsdorf, Graben-Neudorf, Huttenheim, Philippsburg und Rheinsheim sowie den Neubau der Stationen Bruchsal (Sportzentrum + Am Mantel) und Germersheim Mitte. Die Gesamtkosten betragen ca. 32 Millionen Euro, die anteilig von Bund, Land, Landkreisen und Gemeinden getragen werden.
Cluster „Energie & Umwelt“ und E2A arbeiten enger zusammen
[23.06.10]
Bernd Kappenstein (Leitung Cluster „Energie & Umwelt") und
Dr. Lothar Meinzer (Geschäftsführer EnergieEffizienzAgentur.E2A gGmbH)
Foto: Metropolregion Rhein-Neckar GmbH
Der Cluster „Energie & Umwelt“ der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH und die EnergieEffizienzAgentur.E2A gGmbH arbeiten künftig enger zusammen. Zweck der Kooperation: Kräfte bündeln für mehr (Energie-)Effizienz in der Metropolregion Rhein-Neckar. In einem ersten Schritt wurde nun ein gemeinsames Büro in Ludwigshafen bezogen. „Wir wollen die Metropolregion Rhein-Neckar bis 2025 zur europaweiten Modellregion in Sachen Energieeffizienz machen. Unser gemeinsames Büro ist zentrale Anlaufstelle für die Netzwerkpartner und ermöglicht uns den direkten, effektiven und unbürokratischen Austausch. So schaffen und nutzen wir wichtige Synergien“, betonen Bernd Kappenstein, Clustermanager „Energie & Umwelt“, und Dr. Lothar Meinzer, Geschäftsführer der gemeinnützigen E2A. In den kommenden Monaten werden die beiden Organisationen gemeinsam mit dem Verband Region Rhein-Neckar und weiteren Netzwerkpartnern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung eine regionsweite Energieeffizienz-Strategie entwickeln und mit der Umsetzung beginnen. Wichtigste Grundlage hierfür ist die bessere Vernetzung der rund 250 relevanten regionalen Akteure aus dem Sektor Energie und Umwelt. „Wir möchten zunächst Transparenz schaffen und unseren Partnern dann attraktive Möglichkeiten der gewinnbringenden Zusammenarbeit aufzeigen. Wir wissen um das enorme Potenzial für Synergien: Das fängt bei gemeinsamen Messeauftritten an und geht über Forschungs- und Entwicklungskooperationen bis hin zu Bietergemeinschaften bei weltweiten Ausschreibungen“, so Kappenstein. Durch innovative Informationskampagnen wie die „Energiekarawane“ und die zentrale Vermittlung von Energieberatern soll ab Herbst 2010 zudem die Sanierungs- und Modernisierungsbereitschaft bei Bürgern und Unternehmen erhöht werden. Allein in der Metropolregion gibt es rund 250.000 Ein- und Zweifamilienhäuser, die vor dem Inkrafttreten der 1. Wärmeschutzverordnung im Jahr 1978 errichtet wurden. Eines der strategischen Ziele ist es daher, die Sanierungsquote bei diesen Bestandsgebäuden von derzeit ein auf zwei Prozent pro Jahr zu verdoppeln.
Weitere Informationen:
www.m-r-n.com und
www.e2a.de
Innovationsschub für die „Gesundheitsregion Rhein-Neckar“
[23.06.10]
Die Metropolregion Rhein-Neckar (MRN) erhält in den nächsten vier Jahren Fördergelder in Höhe von 22 Millionen Euro für das Projekt „Raum für Gesundheit“. Dies gab das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen des Wettbewerbs „Gesundheitsregionen der Zukunft“ kürzlich bekannt. Das MRN-Projekt soll die medizinische Versorgung und den Gesundheitszustand der Menschen in der Region verbessern und will diese Ziele durch aktive Einbindung der Patienten in den Behandlungsprozess sowie den Einsatz moderner Informations- und Kommunikationstechnologie erreichen.
S-Bahn startete Linie 51 und baut Haltepunkt „Arena/Maimarkt"
[23.06.10]
Das Netz der S-Bahn Rhein-Neckar ist um eine weitere Linie gewachsen. Mit Eröffnungsfest und kostenlosen Pendelfahrten wurde Mitte Juni 2010 die Linie 51 in Betrieb genommen. Die S51 ergänzt die 2009 gestartete S5 im Elsenztal von Heidelberg nach Eppingen. Mit der S51 geht es künftig im Schwarzbachtal von Meckesheim nach Aglasterhausen. Zum Einsatz kommen moderne Züge der Baureihen ET 425. Unterdessen erfolgte der Startschuss zum Neubau des S-Bahn-Haltepunkts Mannheim „Arena/Maimarkt", der die provisorische Station „MA-Rangierbahnhof" ablöst. Die neue Station verbessert ab Ende 2011 sowohl die Erreichbarkeit der SAP-Arena und des Maimarktgeländes als auch die Anbindung der Stadtteile Neuhermsheim, Neuostheim und Neckarau. Die Gesamtkosten betragen voraussichtlich 15,2 Millionen Euro.
Elf neue Kommunen im EU-„Konvent der Bürgermeister“
[22.04.10]
Mitte April 2010 sind elf Städte und Gemeinden aus der Metropolregion Rhein-Neckar dem EU-weiten „Konvent der Bürgermeister“ (Covenant of Mayors) beigetreten, dem 1.400 europäische Städte angehören. Das Treffen fand auf Initiative von Verbandsdirektor Stefan Dallinger und Heidelbergs Oberbürgermeister Eckart Würzner statt, der als Präsident des europäischen Städtenetzwerks „Energie Cités“ den Gründungsprozess des Klimaschutz-Konvents seit 2008 maßgeblich mitgestaltete. Die Metropolregion ist inklusive Heidelberg mit nun 12 Kommunen unter allen deutschen Metropolregionen am stärksten im Konvent repräsentiert. Die Mitglieder verpflichten sich, bis zum Jahr 2020 ihre Kohlendioxid-Emissionen um 20 Prozent zu reduzieren, die Energieeffizienz um 20 Prozent zu steigern und die erneuerbaren Energien um 20 Prozent auszubauen. Damit setzt die Region international ein klares Signal für eine zukunftsgerichtete Energiepolitik. Die neuen Unterzeichner der Erklärung sind Böhl-Iggelheim, Eppelheim, Frankenthal, Heppenheim, Landau, Limburgerhof, Mannheim, Rimbach, Viernheim, Wiesloch und Worms. Seit 2009 werben die Stadt Heidelberg und der VRRN auf regionaler Ebene für eine Beteiligung der Kommunen und die gemeinsame Umsetzung einer Klimaschutz-Kooperation.
Interreg-Projekt „CODE 24“ gestartet
[22.04.10]
Auf Initiative des Verbandes Region Rhein-Neckar (VRRN) haben sich 15 internationale Partner zusammengeschlossen, um eine der wichtigsten europäischen Verkehrsachsen, den sogenannten
EU-Korridor 24, weiterzuentwickeln und zu stärken. Dieser erstreckt sich von Rotterdam bis nach Genua und führt durch die Metropolregion Rhein-Neckar. Im Einzugsbereich leben 70 Millionen Menschen. Etwa 50 Prozent des europäischen Schienenfrachtaufkommens von Nord nach Süd werden über die Verkehrsachse transportiert. Die Europäische Union fördert das Gemeinschaftsvorhaben im Rahmen des Interreg-Projekts „CODE 24“ mit 3,2 Millionen Euro. Die Gesamtkosten liegen bei 6,7 Millionen Euro und werden von den beteiligten Institutionen getragen. Für eine effektive Umsetzung sorgen vier Arbeitsschwerpunkte mit insgesamt 23 Einzelmaßnahmen (z.B. Identifizierung internationaler Logistikdrehscheiben). Die Stadt Mannheim verantwortet dabei den Themenbereich „Kommunikation und Akzeptanz“. In diesem Rahmen findet am 7. Mai 2010 ein europäischer Kongress zum Korridor Rotterdam-Genua in der Quadratestadt statt.
Weitere Informationen: www.vrrn.de
S-Bahn Rhein-Neckar bei Kundenzufriedenheit Spitze
[22.04.10]
Die S-Bahn Rhein-Neckar belegt in der aktuellen Infas-Kundenzufriedenheitsstudie, die zwei Mal pro Jahr im Auftrag der Deutschen Bahn bundesweit durchgeführt wird, den Spitzenplatz. Die Gesamtnote von 2,2 konnte im Vergleich zum Vorjahr trotz umfangreicher Bauaktivitäten sogar leicht verbessert werden (2008: 2,3). Positiv bewertet wurden insbesondere die Aspekte Pünktlichkeit, Kundeninformation und Sauberkeit. Die S-Bahn Rhein-Neckar verfügt über ein 290 Kilometer langes Streckennetz und befördert mit fünf Linien jährlich rund 27,5 Millionen Fahrgäste. Seit der Inbetriebnahme im Jahr 2003 flossen etwa 495 Millionen Euro in den Ausbau von Infrastruktur und Bahnhöfen. Ende März 2010 wurde in Speyer ein S-Bahn-Fahrzeug auf den Namen der Domstadt getauft. Damit tragen mittlerweile neun der insgesamt 40 S-Bahn-Züge den Namen einer Kommune sowie das Logo der Metropolregion.
Weitere Informationen: www.s-bahn-rheinneckar.de
Jahresbericht 2009 der Metropolregion erschienen
[22.04.10]
Der neue gemeinsame Jahresbericht von MRN GmbH, VRRN und ZMRN e.V. ist ab sofort erhältlich. Er liefert auf rund 60 Seiten umfassende Einblicke in die gemeinschaftliche Regionalentwicklungsarbeit und lässt deren Höhepunkte im vergangenen Jahr Revue passieren. Der Jahresbericht 2009 kann bestellt werden unter:
www.m-r-n.com/publikationen
Mit der Bahn auf Frühlingstour durch die Metropolregion
[22.04.10]
Mit dem Frühlingsbeginn bietet die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (RNV) wieder einen erweiterten Service im Ausflugsverkehr der Metropolregion Rhein-Neckar zwischen Wein- und Bergstraße an: Seit Anfang April 2010 verbindet der RNV-Express sonn- und feiertags umsteigefrei die Städte Heidelberg, Mannheim, Ludwigshafen und Bad Dürkheim. Die fünf eingesetzten Express-Zugpaare halten nur an ausgewählten Punkten, wodurch sich z.B. die Fahrzeit zwischen der Universitätsstadt am Neckar und der Kurstadt an der Mittelhaardt auf knapp 80 Minuten verkürzt. Bewusst gemächlich geht es seit 4. April 2010 wieder zwischen Neustadt an der Weinstraße und Elmstein zu, wenn der historische Dampfzug „Kuckucksbähnel“ auf der teilweise stillgelegten Strecke im Pfälzerwald verkehrt. Ihren Saisonbetrieb aufgenommen hat bereits die „Rietburgbahn“ in Edenkoben. Bis zum 7. November 2010 bringt die einzige Sesselbahn der Pfalz täglich Ausflügler von der Talstation an der Villa Ludwigshöhe hinauf zur Rietburg in 550 Meter Höhe. Oben angekommen beeindruckt bei gutem Wetter das Panorama über den Oberrheingraben bis zu Bergstraße, Odenwald und Schwarzwald.
www.rnv-online.de
Neuer MERIAN-Führer „Pfälzerwald und Nordvogesen“
[25.03.10]
Ein neuer, praktischer Begleiter für Naturliebhaber ist der frisch erschienene „MERIAN aktiv“-Freizeitführer „Pfälzerwald und Nordvogesen“. Auf 129 reich bebilderten Seiten rückt er die Region mit außergewöhnlichen Freizeitempfehlungen in neues Licht. Die 77 Ausflugstipps beinhalten beispielsweise Wandertouren zwischen Altschlossfelsen und Teufelstisch, Radwandern auf dem Europäischen Mühlenradweg oder eine Besichtigung der Ruine Drachenfels. Auf die Kinder warten Ritterspielplatz und Wildpark zum Austoben. Wer danach Entspannung und Gemütlichkeit sucht, der lässt die Tour mit einem Besuch der Weindörfer, der Südpfalztherme oder der Schokoladenmanufaktur ausklingen. Abgerundet wird der seit 24. März 2010 im Buchhandel erhältliche Freizeitführer mit einem ausführlichen Serviceteil inklusive eines Veranstaltungskalenders mit Überblick über Feste und Märkte in der Region. Das Biosphärenreservat Pfälzerwald bildet mit dem Naturpark Nordvogesen das größte zusammenhängende Waldgebiet Westeuropas.
Regionalpark Rhein-Neckar: Wettbewerb „Landschaft in Bewegung“ gestartet
[25.03.10]
Der Verband Region Rhein-Neckar (VRRN) hat alle Städte und Gemeinden der Metropolregion zusammen mit weiteren Partnern aufgerufen, ihre Ressourcen in die Entwicklung des Regionalparks Rhein-Neckar einzubringen. Bis zum 31. Juli 2010 können die kommunalen Partner Landschaftsprojekte im Rahmen des Wettbewerbs „Landschaft in Bewegung“ einreichen. Projekte im Sinne des Wettbewerbs sind z.B. Aktivitäten zur Gestaltung von Landschaften oder Infrastrukturen sowie Bespielungen bzw. Inszenierungen von besonderen Orten und Landschaften. Für die Prämierung der besten Vorhaben stehen für das Jahr 2010 insgesamt 100.000 Euro Preisgelder bereit. Weitere Informationen und die Wettbewerbsmodalitäten gibt es unter:
www.vrrn.de
Verkehrsverbund Rhein-Neckar zufrieden mit
Geschäftsjahr 2009
[25.03.10]
Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) hat das Geschäftsjahr 2009 erfolgreich abgeschlossen. Die Zahl der Fahrgäste blieb im Vergleich zum Vorjahr stabil und lag zum Jahresende bei 314 Millionen. Die Einnahmen aus den Fahrkartenverkäufen erhöhten sich um 3,4 Prozent auf insgesamt 250 Millionen Euro. Aufgrund einer leicht gesunkenen Nachfrage nach Tages-, Wochen- und Monatskarten konnte die Anfang 2009 umgesetzte Preiserhöhung von 3,9 Prozent jedoch nicht voll am Markt realisiert werden. Bereits Anfang Februar gab der VRN bekannt, dass der für Ende März geplante Start der neuen S-Bahn-Linie 51 (Meckesheim-Aglasterhausen) voraussichtlich auf den Fahrplanwechsel Mitte Juni verschoben werden muss.
www.vrn.de
Neue Freizeitführer: Per Velo oder auf Schusters Rappen
[25.03.10]
„Die schönsten Wanderungen und Radtouren in der Kurpfalz“ ist Name und Programm der neuen Broschüre der Touristikgemeinschaft Kurpfalz e.V. In ihr werden acht Routenvorschläge samt hochqualitativer Kartographie und Tourenbeschreibung auf 24 Seiten gebündelt. Lust auf Natur machen z.B. die Odenwaldtour, ein Rundweg durch den Schwetzinger Schlossgarten oder die Genuss-Radtour entlang der Deutschen Weinstraße. Pünktlich zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1. März haben auch die beiden ADFC-Schwesterverbände Mannheim und Ludwigshafen (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club e.V.) wieder ein abwechslungsreiches Programm auf die Beine gestellt. Bei über 75 Touren können die schönsten Ecken der Metropolregion Rhein-Neckar „erradelt“ werden: Die Bandbreite reicht von einem Rundkurs zu den historischen Wassertürmen in und um Mannheim über eine Fahrt ins Hessische Ried bis hin zur sportlichen Mountainbike-Tour zum Lambertskreuz. Das vollständige Programm ist beim ADFC Mannheim erhältlich. Für beste Orientierung sorgt der ADFC derweil mit dem neu aufgelegten Kartenwerk „Region Rhein-Neckar“ mit 25 Tourenvorschlägen.
www.kurpfalz-tourist.de
www.adfc-bw.de/mannheim
MVV Energie unterstützt 18 Projekte aus dem Sponsoringfonds
[16.02.10]
Foto: MVV Energie AG
Vom Einrichten eines Fahrrad-Fuhrparks für das Mobilitätstraining an der Eduard-Spranger-Förderschule über die türkischen Kulturwochen für Kinder und Jugendliche der Stadtbibliothek Mannheim bis zur Anlage eines Fischlehrpfades des Angelsportvereins Zuzenhausen reicht das Spektrum der Projekte in der Metropolregion, die in der zehnten Runde des Sponsoringfonds von MVV Energie Unterstützung erhalten. Insgesamt qualifizierten sich in dieser Runde 18 Projekte, die sich in vorbildlicher Form vor allem für die Förderung von Kindern und Jugendlichen in den Bereichen Kultur, Sport, Gesellschaft und Wissenschaft einsetzen. Vertreter der Vereine, Institutionen und Organisationen, die diese Projekte tragen, trafen sich Anfang Februar 2010 zu einem Gedankenaustausch in den Räumen des Unternehmens. „Alle von Ihnen sind aktiv und engagieren sich für andere Menschen“, begründete Matthias Brückmann, Vorstandsmitglied von MVV Energie, die Auswahl der Projekte. „Das Ehrenamt ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Gesellschaft, und die Bedeutung Ihrer Arbeit wollen wir mit unserem finanziellen Beitrag unterstreichen“. MVV Energie stehe in einem gesellschaftlichen Zusammenhang und wolle der Verantwortung eines regional verankerten Unternehmens gerecht werden. Der Sponsoringfonds unterstützt seit 2005 unter dem Leitgedanken „Stärke für Stadt und Region“ zweimal jährlich Initiativen in Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar mit insgesamt 100.000 Euro pro Jahr. Die Auswahl der Projekte erfolgt anhand eines Kataloges von Kriterien, bei denen insbesondere die Förderung von Kindern und Jugendlichen sowie von Projekten in der Region im Vordergrund steht. Insgesamt haben bisher 235 Projekte Mittel aus dem Sponsoringfonds erhalten. Die elfte Runde des Sponsoringfonds ist am 1. Februar 2010 gestartet, die Bewerbungsfrist läuft bis zum 31. März 2010.
Weitere Informationen: www.mvv-energie.de
Neue Ferienkarte für den Odenwald erschienen
[16.02.10]
Die gesamte Ferienregion Odenwald kann ab sofort mit der neuen Faltkarte der Touristikgemeinschaft Odenwald erkundet werden. Geographisch verortet werden darin nicht nur Sehenswürdigkeiten wie die Burgen und Schlösser des flächengrößten Landkreises der Metropolregion Rhein-Neckar, sondern auch Campingmöglichkeiten und Wohnmobilstellplätze, Golfplätze, Hochseilgärten und Kletterparks sowie die beiden Limesverläufe durch die Mittelgebirgslandschaft. Ergänzende Erläuterungen finden sich zu den Themen „Natürlich Radfahren“, „Wandertouren“, „Kulinarische Erlebnisse“ sowie zum UNESCO Geo-Naturpark in deutscher, englischer, französischer und niederländischer Sprache.
Weitere Informationen: www.tg-odenwald.de
Grünes Licht für Ausbauplanung der S-Bahn Rhein-Neckar
[16.02.10]
Der Zweckverband Verkehrsverbund Rhein-Neckar (ZRN) finanziert mit einer Sonderumlage in Höhe von insgesamt 12,7 Millionen Euro die kommunalen Kostenanteile für Planungsleistungen zur Weiterentwicklung des S-Bahn-Knotens Mannheim-Heidelberg. Darauf einigten sich Mitte Dezember 2009 die Mitglieder der Verbandsversammlung. Der Streckenabschnitt zwischen Mannheim und Heidelberg ist bereits heute voll ausgelastet. Die geplanten Maßnahmen, u.a. der dreigleisige Ausbau zwischen dem Hauptbahnhof Mannheim und Mannheim-Friedrichsfeld oder der viergleisige Ausbau zwischen dem Heidelberger Hauptbahnhof und Heidelberg-Wieblingen, sind wesentliche Voraussetzungen für die nächste Ausbaustufe der S-Bahn Rhein-Neckar. Die beschlossene Umlage bezieht sich ausdrücklich nur auf die durch den ZRN zu übernehmenden Planungskostenanteile. Baubeginn für das mit 212,7 Millionen Euro veranschlagte Infrastrukturprojekt ist voraussichtlich 2014.
Weitere Informationen: www.vrn.de
Mannheimer Morgen vergab zum 3. Mal
„Agentur Award Rhein-Neckar“
[18.01.10]
Die Mannheimer Agentur trio-group hat mit dem besten Anzeigenmotiv beim „Agentur Award Rhein-Neckar“ gewonnen, den der Mannheimer Morgen Ende 2009 zum dritten Mal verliehen hat. Prämiert wurden Anzeigen, die Menschen in der Metropolregion Rhein-Neckar zum bewussten Umgang mit Energieressourcen aufrufen. Auf Platz zwei landete ein Motiv der Mannheimer Agentur hmf group, den dritten Platz holte sich die Viernheimer Agentur WOB. Insgesamt bewarben sich 22 Agenturen aus der Metropolregion mit 84 Entwürfen zum Thema „Generation Zukunft – Energiesparen in der Metropolregion“. Kriterien für die Prämierung waren: eine klare Botschaft, eine überzeugende, innovative Idee und eine gelungene gestalterische Umsetzung. Der Gewinner erhielt einen Media-
Etat von 20.000 Euro. In der Shortlist ausgezeichnet wurden 12 weitere Arbeiten folgender Agenturen: bfw tailormade (Neustadt), bmf Group (Mannheim), Hübner & Sturk (Bensheim), Magnolia (Mannheim), Schaller & Partner (Mannheim), Alte Tabakfabrik (Hirschberg), WOB (Viernheim), Wolf, Zumbruch & Partner (Heidelberg). Alle 84 Anzeigenmotive sind im Internet zu sehen unter
www.generationzukunft.org |
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