wood-nature-sunny-forestIndisches Sandelholz ist durch Raubbau und illegale Abholzungen in Indien nahezu von unserem Planeten verschwunden. Doch mit dem nachhaltigen Anbau auf Plantagen im Norden Australiens bewahrt der Weltmarktführer TFS diese Spezies vor dem Aussterben. Seit 1999 betreibt das Unternehmen die Kultivierung dieser anspruchsvollen Bäume und hat sich eine hohe Expertise für deren Aufzucht angeeignet.

Vom Saatkorn zum Baum in „Turbogeschwindigkeit“

Die Plantagen werden von hoch professionellen Mitarbeiten geleitet, zu denen Forstexperten, Diplom-Landwirte und Agrarwissenschaftler gehören. Um die Qualität und das Wachstum der Bäume zu gewährleisten, betreibt TFS eigene Baumschulen und Saataufzuchtstationen. Hier werden pro Jahr über eine Million Setzlinge gezogen. Um dann auf der Plantage gut zu gedeihen, benötigen sie Wirtspflanzen, denn der Indische Sandelholz-Baum ist semi-parasitär. Er verbindet sich mit den Wurzeln der Wirtspflanzen, um sich so mit Nährstoffen und Wasser zu versorgen. Auf der Plantage ist es, anders als in der freien Natur, möglich, den Idealzustand für sein Wachstum herzustellen: In den verschiedenen Wachstumsphasen wird er von unterschiedlichen Wirtspflanzen versorgt. So reduziert sich seine Wachstumszeit bis zur Erntereife auf 14 bis 16 Jahre, statt 25 bis 50 Jahre zu benötigen.

Die perfekte Lage macht’s

Für die optimale Aufzucht von Indischen Sandelholz-Bäumen müssen auch die Umweltbedingungen stimmen. Denn benötigt werden fruchtbare und zugleich poröse Böden, eine ausreichende Bewässerung und Regenfälle sowie eine geschützte Lage in subtropischem Klima. Für jede neue Plantage wählt TFS das Gelände genau nach diesen Kriterien aus. Gemeinsam mit dem professionellen Plantagen-Management und den perfekten Lagebedingungen der Plantagen erreicht TFS eine aktuelle Überlebensrate von 90% der Bäume.

Ein Baum und viele Gewinner

Nach der Ernte findet Indisches Sandelholz eine Vielzahl von Abnehmern, denn der komplette Baum wird verwertet. Das kostbare Indische Sandelholz-Öl wird aus dem Kernholz und den Wurzeln gewonnen und erzielt derzeit fast 5.000 USD pro Kilo. Besonders die Kosmetik-, Parfüm- und die Pharmabranche nutzen die Essenz für ihre Produkte. Das restliche Holz findet u. a. Verwendung für Möbel Schnitzereien, Holzpulver und Räucherstäbchen. Neben den vielen Vorteilen, die der Mensch aus dem Indischen Sandelholz-Baum zieht, profitiert auch die Natur durch die Plantagen. Durch sie entsteht ein Mischwald, der Lebensraum für Vögel und Wildtiere bietet und die Salzhaltigkeit der Böden und das Problem der Bodenerosoin deutlich verringert.

Privatanleger können sich ab 10.000 Euro an den Sandelholzplantagen beteiligen. Eine Zinszahlungen erfolgt ab dem ab 1. Jahr mit 5%, ab 6. Jahr 6%. Die Laufzeit ist variabel zwischen 2 – 12 Jahren. Wir empfehlen bei jeder Kapitalanlage die Beratung, um Chancen und Risiken der Anlage einschätzen zu können

(Dieser Beitrag stammt von unserem ecoGuide-Redaktionsmitglied Guido Dahm. Der nachhaltige Finanzdienstleister beschäftigt sich seit 2001 mit dem Themenbereich „Grünes Geld“ und ist Inhaber des Ecofonds-Shop in der Pfalz, darüber hinaus auch Fachgruppenleiter der LEADER Region Rhein-Haardt im Bereich „Energie, Klimaschutz & zukunftsfähige Mobilität“)